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Kreisverband Borken e.V. Röntgenstr. 6 46325 Borken Telefon 02861 8029-0 Telefax 02861 8029-115

Presse

24.01.2012

Erstmals für Sozial- und Gesundheitsberufe: Job-Speed-Dating für Wiedereinsteigerinnen

Am 2. März beim DRK / Info-Veranstaltung am 27. Januar

Fester Zeitrahmen, kurze Bewerbung, Kompetenzen im gemeinsamen Gespräch auf den Punkt bringen: Das ist Job-Speed-Dating. Das erste dieser Art für Sozial- und Gesundheitsberufe im Kreis Borken wird am Freitag, 2. März, von 9.30 bis 13 Uhr im Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6 in Borken veranstaltet, teilte das DRK in seinem Pressedienst mit.

Vor allem berufliche Wiedereinsteigerinnen sollen angesprochen werden, erläutert Christel Büning, beim DRK zuständig für Arbeitslosenzentrum und Erwerbslosenberatung.

Eine Info-Veranstaltung für Frauen, die nach einer Pause wieder in einen Job einsteigen möchten, gibt es bereits am kommenden Freitag, 27. Januar, beim DRK. Im Mehrgenerationenhaus an der Röntgenstraße können sich Bewerberinnen von 9.30 bis 10.30 Uhr darüber informieren, wie solch ein Termin zur Jobsuche tatsächlich abläuft. „Wir beraten und begleiten die Interessentinnen im Vorfeld, damit sie anschließend beim Job-Speed-Dating auch erfolgreich sind“, erklärt Christel Büning. Im Februar wird außerdem ein Kommunikations-Workshop angeboten.

Beim Job-Speed-Dating, das von der Landesinitiative Netzwerk W (Wiedereinstieg) unterstützt und in Kooperation mit dem regionalen Netzwerk W angeboten wird, gibt es außerdem einen „Marktplatz der Möglichkeiten“: Unternehmen und Bildungsträger präsentieren sich im „Café Henry“ im Mehrgenerationenhaus – auch eine gute Gelegenheit für Menschen ohne Beschäftigung, sich umzusehen, welche Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten es aktuell in Sozial- und Gesundheitsberufen tatsächlich gibt.

Die Eröffnung übernimmt der Vredener Landtagsabgeordnete und Sozialpolitiker Bernhard Tenhumberg (CDU). Das DRK ist anerkannt als Arbeitslosenzentrum und Erwerbslosenberatung.

Weitere Infos und Anmeldungen:
Christel Büning

Leiterin Arbeitslosenzentrum

DRK-Soziale Arbeit und Bildung gGmbH

Röntgenstraße 6
46325 Borken

Telefon 02861/8029-317

Telefax 02861/8029-301

E-Mail:
Internet: www.kv-borken.drk.de
 


24.01.2012

Streifen, die unter die Haut gehen: Fünf Tage Filmfest beim Roten Kreuz

Themenschwerpunkt: „Der Mensch mit Behinderung“ / Zwölf Vorstellungen vom 3. bis 7. Februar / Veranstalter: Familienunterstützender Dienst / Auch interessant für Schulen

Rotkreuz-TV in Borken, das durchaus unter die Haut gehen kann: Der Familienunterstützende Dienst (FuD) des Roten Kreuzes im Kreis Borken zeigt im Rahmen eines ersten DRK-Filmfestes an fünf aufeinanderfolgenden Tagen zwölf Filme zum Thema „Der Mensch mit Behinderung“. Die Filme werden von Freitag, 3. Februar, bis Dienstag, 7. Februar, gezeigt.

Schulen können gesonderte Vorstellungen für Schulklassen an zwei Vormittagen buchen. Alle Filme werden kostenlos in den Räumen des Rotkreuz-Zentrums an der Röntgenstraße 6 in Borken gezeigt, berichtet das DRK in seinem Pressedienst.

Zu den Themen Autismus und demenzielle Erkrankungen werden nach den Filmen moderierte Gesprächsrunden angeboten.

Das Filmangebot im Überblick

Freitag, 03.02.2012,
16:00 Uhr Begrüßung und Eröffnung des Filmfestes
16:30 Uhr „Anders Artig“, Kurzfilm, 0 FSK, 7 Minuten. Anschließend:

„BenX“, FSK 12, 94 Minuten. Anschließende Gesprächsrunde zum Thema Autismus

20:00 Uhr „Ich bin Sam“, FSK 6, 128 Minuten

Samstag 04.02.2012,
10:00 Uhr „Elling“, FSK 6, empfohlen ab 10 Jahre, 89 Minuten.

16:30 Uhr „Vorstadtkrokodile“ *, FSK 6, 98 Minuten.

20:00 Uhr „Gran Paradiso“, FSK 6, 158 Minuten.
Sonntag, 05.02.2012,
16:30 Uhr „Eines Tages“, FSK 6, 97 Minuten. Anschließende Gesprächsrunde zum Thema Demenz

20:00 Uhr „Rot wie der Himmel“ *, FSK 12, 96 Minuten.

Montag, 06.02.2012, vormittags
Schulkino nach vorheriger Anmeldung,
16:30 Uhr „Die Blindgänger“, 0 FSK, 87 Minuten.

20:00 Uhr „Station 4“ *, Spanisch mit deutschen Untertiteln, FSK 6, 100 Minuten.

Dienstag, 07.02.2012, vormittags Schulkino nach vorheriger Anmeldung,

16:30 Uhr „Crazy“, FSK 12, 95 Minuten.

20:00 Uhr „Vincent will meer“ *, FSK 6, 96 Minuten.

• Alle Filme mit einem * werden mit Untertiteln in Deutsch für Hörgeschädigte gezeigt. Eine Zusammenfassung der Filminhalte gibt es im Internet: www.DRKBorken.de


Kartenreservierung:
Telefon 02861/8029-111 (Ute Feldhaar), E-Mail:

Kartenreservierung für Schulen, E-Mail:

Das FuD Borken wurde bei der Realisierung des Filmfestes unterstützt durch: LWL-Medienzentrum Münster, Unesco, dm-drogeriemarkt Borken,
Café Henry, Borken. Der FuD wird durch die „Aktion Mensch“ gefördert.


• Hintergrund des Filmprojektes ist die FuD-Teilnahme am deutschen Unesco-Wettbewerb “Ideen, Initiative, Zukunft”, an dem sich das DRK im Frühjahr 2011 in Kooperation mit der Drogeriekette „dm“ erfolgreich


27.06.2011

Es sind noch Plätze frei! Tolle Ferien mit dem Jugendrotkreuz im Sauerland

Vom 6. bis 20. August fährt das Jugendrotkreuz ins Sauerland. Mit Action, viel Spaß und spannungsgeladenen Aktivitäten kommt keine Langeweile auf, verspricht das Deutsche Rote Kreuz in einer Pressemitteilung.

Für die Ferienmaßnahme sind noch Plätze frei. Es lohnt sich mitzukommen: „Es erwartet Euch ein Freizeitparkbesuch, wandern, Schützenfest, Spaßolympiade und vieles mehr.“ Und dies alles für 210 Euro. Wer Lust hat mitzufahren und zwischen neun und 14 Jahre ist, der sollte sich jetzt anmelden: Claudia Pankratz nimmt die Anmeldungen entgegen unter Telefon 02861/8029-150 oder per E-Mail: .


Infos:

Claudia Pankratz

DRK-Kreisverband Borken e.V.
Röntgenstr. 6 / 46325 Borken
Telefon 02861 8029-150
Telefax 02861 8029-115
E-Mail
Internet www.DRKBorken.de
Borken, 27. Juni 2011


21.06.2011

Aktion von DRK und Ewibo zur Inklusion in den Bocholter Shopping-Arkaden:

Passanten zum Nachdenken angeregt

„Menschen mit Behinderung arbeiten am besten in Behindertenwerkstätten!“ – „Behinderte Menschen können entscheiden, wo und mit wem sie wohnen möchten!“

Diese zum Teil provokanten Thesen stehen auf großformatigen Tafeln der „Aktion Mensch“. Und sie forderten viele Passanten bei einer Aktion des Deutschen Roten Kreuzes und der Ewibo Bocholt in Zusammenarbeit mit den Bocholter Shopping-Arkaden zum Nachdenken auf. Helgo Eiting (DRK) und Hans-Gerhard Kaiser (Ewibo) sprachen viele Bürger an und zogen ein positives Fazit: „Die Stellwände haben auf jeden Fall die Menschen bewogen, über dieses Thema nachzudenken.“

Bei verschiedenen Aktionen wie in den Bocholter Shopping-Arkaden finden die Besucher die Tafeln mit provokanten Aussagen wieder. Auf den überdimensionalen Wänden können Interessierte mit Hilfe eines selbstklebenden bunten Punktes über die teils provokanten Thesen abstimmen. Damit wollen die Verbände und Organisationen des Arbeitskreises Behindertenhilfe im Kreis Borken Diskussionen über das gleichberechtigte Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung anstoßen.

Die Aktion Mensch als größte private Förderorganisation im sozialen Bereich will damit gemeinsam mit Verbänden und Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe weiter auf die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung aufmerksam machen. Anlass war der Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai unter dem Motto „Inklusion beginnt im Kopf“. Denn nur wenn die Barrieren im Kopf verschwinden, kann echte Inklusion entstehen. Inklusion bezeichnet die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung am gesellschaftlichen Leben von Anfang an.

Dabei verfolgen die aus Mitteln der Aktion Mensch geförderten Veranstaltungen unterschiedliche Ziele. So sollen Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe insbesondere in den Bereichen Arbeit, Bildung, Barrierefreiheit, Freizeit und Wohnen dargestellt und diskutiert werden.

Rund 31.000 Menschen im Kreis Borken haben eine Behinderung. Anhand vieler gelungener Beispiele von gelebter Inklusion soll gezeigt werden, wie Menschen mit Behinderung mehr am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Gesucht werden auch Ideen und Anregungen, wo und wie weitere Verbesserungen möglich sind.

Bei verschiedenen Veranstaltungen im Kreis Borken wird oder wurde bereits auf das Problem aufmerksam gemacht: beim Frühlingsfest des Clubs Behinderter und ihrer Freunde (CBF) in Borken, beim Bauernmarkt in Raesfeld, auf dem Hof Eiling in Ahaus mit dem Eltern- und Freundeskreis der Menschen mit Behinderungen Ahaus, auf dem Markt in Vreden mit der Aktion Lebenshilfe Vreden oder im Rathaus von Rhede durch die Büngern-Technik.


Gelungene Aktion von DRK und Ewibo zum Thema Inklusion: Viele Passanten verweilten an den Stellwänden in den Bocholter Shopping-Arkaden und klebten rote Punkte.
 


20.09.2011

Klamotten zum DRK: Kleidersammlung im gesamten Kreis am Samstag, 24. September

Ältere, aber auch gut erhaltene Klamotten zum Deutschen Roten Kreuz – ehrenamtliche Helfer des DRK befreien die Bürger im Kreis Borken von möglicherweise vollgestopften Schränken und Regalen: Am Samstag, 24. September, 9 bis 13 Uhr, steht die nächste Kleidersammlung an.

Daran beteiligen sich Ortsvereine des DRK, die lokal an ausgewiesenen Sammelstellen die Kleidung entgegennehmen. Das berichtet das Rote Kreuz im Kreis Borken in seinem Pressedienst und weist ausdrücklich darauf hin, dass die Zeiten der einstigen Straßensammlungen vorbei seien: Diese neue Art der Sammlung habe den Vorteil, dass die Spenden weder geplündert noch entwendet werden könnten und bei Regenwetter sauber und trocken blieben.

„Textilsammlungen sind für uns enorm wichtig“, sagt DRK-Vorstand Anton Verschaeren, „gleichzustellen mit Geld-, Sach-, Blut- oder anderen Spenden, denn ohne sie wäre die Arbeit des Roten Kreuzes undenkbar und eine Vielzahl von Hilfen nicht möglich.“

Der Erlös aus den Sammlungen wird für die satzungsgemäßen Aufgaben im Wohlfahrtsbereich des Deutschen Roten Kreuzes verwendet, heißt es in der Pressemitteilung

DRK-Kleidersammlung, Samstag, 24. September, 9 bis 13 Uhr:


Ortsverein                        Sammelstelle

Ahaus                              DRK-Ortsverein Ahaus, Parallelstraße 40
Borken                             DRK-Ortsverein Borken, Heinrich-Hertz-Straße 7
Epe                                  DRK-Ortsverein Epe, Laurenzstraße 65
Gescher                          DRK-Ortsverein Gescher, Vennweg 18
Gronau                            DRK-Ortsverein Gronau, Ochtruper Str. 138 (Zufahrt über Dibeliusstraße!)
Heiden                            DRK-Ortsverein Heiden, Sportzentrum 9
Legden                           DRK-Ortsverein Legden, Amtshausstraße 1
Nienborg-Heek             DRK-Ortsverein Nienborg-Heek, Stroot 33
Raesfeld                        DRK-Ortsverein Raesfeld, Füllenkamp 11
Reken                             DRK-Ortsverein Reken, Lindenweg 1
Rhede                             DRK-Ortsverein Rhede, Gudulastraße 18
Stadtlohn                        DRK-Ortsverein Stadtlohn, Gutenbergstraße 28
Vreden                            DRK-Ortsverein Vreden, Karl-Benz-Straße 12

DRK-Kleidersammlung – gute Gelegenheit für die Bürger im Kreis, die ausrangierten Klamotten am Samstag beim DRK abzugeben (hier eine Aktion im Vorjahr)!
 


15.09.2011

„Engagement macht stark“

Borkens Bürgermeister Rolf Lührmann eröffnet Aktionswoche “Bürgerschaftliches Engagement” / Volles Programm vom 16. bis 23. September- Infoflyer -

Eine Menge Aktionen und Aktivitäten: Zum dritten Mal füllt das Rote Kreuz im Kreis Borken die Woche des „Bürgerschaftlichen Engagements“ vom 16. bis 23. September mit Leben – und dies besonders im „Europäischen Jahr der Freiwilligen-Tätigkeit“.

Christel Büning, beim DRK in Borken zuständige für „Freiwilliges Engagement und Ehrenamt“, macht Geschmack auf das prall gefüllte Veranstaltungsprogramm: „ Wir laden die Menschen aus der Region ein, mit uns gemeinsam das europäische Motto auch im Mehrgenerationenhaus Borken zu beleben. Lernen Sie interessante ehrenamtlich Engagierte und deren freiwilliges Engagement kennen und knüpfen Sie grenzenlose Kontakte.“

Die Eröffnung nimmt Borkens Bürgermeister Rolf Lührmann im Mehrgenerationenhaus am 16. September, 14 Uhr, vor. Borkener sind laut Lührmann „ehrenamtlich aktiv und schätzen den Wert des Ehrenamts. Sie rücken wieder mehr zusammen, solidarisieren sich, entwickeln Teamgeist und knüpfen dabei neue Kontakte. Dieses Engagement hilft dem anderen und bringt einem selbst innere Zufriedenheit – es macht einen stark!“, bekräftigte der Bürgermeister in einem Vorwort.

An sechs Tagen werde bürgerschaftliches Engagement in seiner ganzen Breite dargestellt, informierte der DRK-Pressedienst. Zum Angebot gehören unter anderem zum Auftakttag ein „interkulturelles Kinderspektakel“ (14 bis 16 Uhr) mit Kindern aus aller Welt aus dem Kreis Borken. Zudem gibt es ein Regionaltreffen von wellcome-Teams aus dem Münsterland, die sich ehrenamtlich um Familien mit Kleinkindern kümmern.

Am Montag, 19. September, wird von 15 bis 17 Uhr zum „europäischen C@fe-Klatsch“ geladen, wenn sich im DRK-Senioreninternetcafé Menschen aus den Borkener Partnerstädten Albertslund (Dänemark), Mölndal (Schweden), East Renfreshire (Schottland) und dem mecklenburgischen Grabow sowie Borken treffen.

Am Dienstag, 15 bis 17 Uhr, wird ein Buch von Claudia Wiemer vorgestellt, wenn Lesepaten zum Erfahrungsaustausch zusammenkommen.

Mittwoch wird es ab 10 Uhr spannend bei den „Nachbarschaftsgeschichten“: Die Schreibwerkstatt (BASE) Borken liest Geschichten zu diesem Thema, die meist aus „eigener Feder“ stammen und deshalb umso interessanter und authentischer sein dürften. Der Verein Leben im Alter aus Reken ist zu Gast. „Ein schöner Nachmittag“ heißt es ab 15 Uhr, wenn sich Ehrenamtliche aus der DRK-Seniorenarbeit aus dem Kreis zu Kaffee und Kuchen treffen.

Am Donnerstag wird nach Vreden zum neuen „Twickler-Treff“ in der Innenstadt an der Twicklerstraße 6 geladen (15 bis 17 Uhr). Dort werden beim „grenzenloser (Rollfiets-)Radfahrspaß“ Rollfietsen für Senior/innen und für Menschen mit und ohne Handicap vorgestellt und bei einer kleinen Radtour über die Grenze getestet.

Zum Schlusstag am Freitag, 23. September, 9.30 Uhr bis 11 Uhr, geht es im Borkener Mehrgenerationenhaus um „1001 Möglichkeiten zum Engagement!“ mit vielfältigen Informationen rund um das freiwillige, ehrenamtliche Engagement für Menschen mit Zeit und Herz für Jung und Alt.

 

 


Das Programm in Kürze:


Freitag, 16.09.2011
14:00 Uhr
* Eröffnung der Woche des bürgerschaftlichen Engagements in Borken
Rolf Lührmann, Bürgermeister

14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Ein kleines interkulturelles Kinderspektakel
Kinder aus aller Welt in DRK-Einrichtungen im Kreis Borken, auch mit ´europäischen Wurzel`, treffen sich anlässlich der Eröffnung zum Singen, Spielen und Toben.

14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Regionaltreffen der „wellcome“-Teams
Die ehrenamtlich Engagierten der Teams aus Borken, Coesfeld, Lüdinghausen und Selm treffen sich im Mehrgenerationenhaus zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterbildung für diese Tätigkeit.


Montag, 19.09.2011
15:00 Uhr bis 17:00 Uhr
* Ein europäischer C@fe-Klatsch
Das DRK-Senioreninternetcafé lädt Interessierte zu einem „Treffen im Netz“ ein, mit Menschen aus den Borkener Partnerstädten Albertslund / DK, Mölndal / S, East Renfreshire / Schottland, Grabow / D und Borken

Dienstag, 20.09.2011
15:00 bis 17:00 Uhr
*Austauschtreffen der Lesepaten
Ehrenamtliche Lesepatinnen und Lesepaten treffen sich zum Erfahrungsaustausch. Dazu eine Buchvorstellung von Claudia Wiemer.

Mittwoch, 21.09.2011
10:00 Uhr bis 11:30 Uhr
* „Nachbarschaftsgeschichten“
Die Schreibwerkstatt (BASE) Borken liest Geschichten - auch aus „eigener Feder“. Der Verein Leben im Alter in Reken ist zu Gast.

15:00 bis 17:00 Uhr
„Ein schöner Nachmittag!“
Zum einem gemütlichen Zusammensein treffen sich die Ehrenamtlichen des DRK, die bei den Seniorennachmittagen in Borken, Bocholt, Ahaus, Gronau, Südlohn und Vreden mitarbeiten.

Donnerstag, 22.09.2011
15:00 Uhr bis 17:00 Uhr
* Grenzenloser (Rollfiets-)Radfahrspaß
Rollfietsen bieten für Senior/innen und für Menschen mit und ohne Handicap ein schönes gemeinsames Fahrvergnügen.
Interessierte treffen sich mit Fahrrädern beim „Twickler Treff“ (zentral in Vreden, Twickler Str. 6) um elektrounterstützte Rollfietsen kennen zu lernen und bei einer kleinen gemeinsamen grenzüberschreitenden Tour auszuprobieren. Nähere Auskünfte und Anmeldung bei Klaus Tembrink unter 01761 8029337. Ein Fahrdienst aus Borken kann organisiert werden.

Freitag, 23.09.2011
09:30 Uhr bis 11:00 Uhr
* „1001 Möglichkeiten zum Engagement!“
Ein anregender Vormittag mit vielfältigen Informationen rund um das freiwillige, ehrenamtliche Engagement für Menschen mit Zeit und Herz für Jung und Alt. Sie werden sich wundern, wie gut es gelingen kann, Ihre Interessen und Ihr Zeitgeschenk mit den Angeboten eines Ehrenamtes in Einklang zu bringen. Lassen Sie sich überraschen!

*Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen ist kostenlos möglich. Eine kurze Anmeldung unter Telefon 02861 8029-0 erleichtert unsere Vorbereitungen.
 


16.05.2011

Rot-Kreuz-Seniorencafé in Ahaus kommt gut an

Monatliches Treffen an der Parallelstraße 40 beim DRK-Ortsverein Ahaus

Das neue Seniorencafé in Ahaus kommt gut an. Beim ersten Treffen war die Resonanz auf Anhieb „sehr zurfriedenstellend, nicht zuletzt auch aufgrund der umfangreichen Berichterstattung“, erklärte Anke Felscher vom DRK-Zentrum für Ambulante Krankenpflege in Ahaus. Sie hat das Angebot in Zusammenarbeit mit dem DRK-Ortsverein Ahaus organisiert und betreut es.

Einmal monatlich werden ältere Menschen eingeladen teilzunehmen. Vor allem pflegende Angehörige sollen für ein paar Stunden entlastet werden. „Sie tragen meist den Hauptteil der Arbeit. Da kann eine kleine Ruhepause schon Wunder wirken“, sagte die DRK-Expertin. Jeweils am ersten Montag im Monat von 15 bis 18 Uhr werden im DRK-Ortsverein Ahaus an der Parallelstraße 40 Senioren in gemütlicher Runde unter ihresgleichen durch qualifizierte Fachkräfte betreut.

Die weiteren Montags-Termine bis Jahresende sind laut DRK: 6. Juni, 11. Juli, 8. August, 12. September, 10. Oktober, 14. November, 12. Dezember.

Nähere Informationen und Anmeldungen zum Seniorencafe erhalten Interessierte beim DRK-Zentrum für Ambulante Krankenpflege in Ahaus, Telefon 02561-9495, E-Mail ,

Ehrenamtliche Helfer, die das Seniorencafé-Team unterstützen möchten, werden weiterhin gesucht, berichtete Anke Felscher.

> Weitere Infos:
DRK-Zentrum für Ambulante Krankenpflege, Telefon 0 25 61 / 94 95.
 


20.09.2011

„Wir können helfen“ Aktionswoche „Bürgerschaftliches Engagement“ beim DRK eröffnet / Kinder malen / Bis Freitag zahlreiche Veranstaltungen

„Engagement ist richtig und wichtig. Freiwillige Mitarbeit macht stark. Sie ist hier in unserer Region besonders ausgeprägt und stärkt unsere Bürgergesellschaft.“ Mit diesen Worten eröffnete Borkens Bürgermeister Rolf Lührmann die Woche des „Bürgerschaftlichen Engagements“ im Mehrgenerationenhaus beim Deutschen Roten Kreuz im Kreis Borken. Sie dauert noch bis zum kommenden Freitag, 23. September, und ist gefüllt mit zahlreichen Veranstaltungen. Das DRK beteiligt sich zum drittenmal in Folge daran.

Und dass auch Kinder mitmachen könnten, zeigte Christel Büning, beim DRK zuständig für „Freiwilliges Engagement und Ehrenamt“, den Gästen auf: Mädchen und Jungen aus drei DRK-Kitas hatten Bilder gemalt zum Thema: „Wir können helfen.“ Und dafür erhielten sie im „Europäischen Jahr der Freiwilligen-Tätigkeit“ eine Europafahne. Von 94 Millionen Menschen in der Europäischen Gemeinschaft sei knapp ein Viertel ehrenamtlich tätig, sagte Büning zur Eröffnung. Bürger sollten sich einbringen „für Menschen oder Dinge, die ihnen wichtig sind“ – zum Beispiel in der Nachbarschaft, in der Gemeinde, oder in Bereichen wie Sport, Musik, Kirche, Kultur, Kunst, Politik.

Die Liedermacherin Elisabeth Junk aus Rhede sang mit den Kindern das neue DRK-Lied „Wir sind die Kinder vom DRK“, das sich auch bei manchem Besucher anschließend zum schönen Ohrwurm entwickelte. Und beim Handpuppenspiel „Helfen“ hörten alle ganz gebannt zu.

Weitere Aktionen bis zum kommenden Freitag

• Bis zum kommenden Freitag wird bürgerschaftliches Engagement in vielen Facetten dargestellt, teilte der DRK-Pressedienst mit. Zum Angebot gehören unter anderem zum Auftakttag ein „interkulturelles Kinderspektakel“ (14 bis 16 Uhr) mit Kindern aus aller Welt aus dem Kreis Borken. Zudem gibt es ein Regionaltreffen von wellcome-Teams aus dem Münsterland, die sich ehrenamtlich um Familien mit Kleinkindern kümmern. Die Kinder der drei Kindertagesstätten „Spielwiese“ Borken, „Stöberland“ Bocholt und „Kinderland“ Velen tobten sich nach einem leckeren Eis anschließend auf dem Indoorspielplatz aus, und ehrenamtliche Helferinnen von wellcome-Gruppen aus Selm, Coesfeld und Borken nutzten ein Regionaltreffen zum Gedankenaustausch.

Mädchen und Jungen aus drei Kitas hatten Spaß am Puppenspiel, und sie sangen das neue DRK-Lied mit Liedermacherin Elisabeth Junk aus Rhede: Lied „Wir sind die Kinder vom DRK“
Foto: DRK/and

 

Das weitere Programm:
Am Montag, 19. September, wird von 15 bis 17 Uhr zum „europäischen C@fe-Klatsch“ geladen, wenn sich im DRK-Senioreninternetcafé Menschen aus den Borkener Partnerstädten Albertslund (Dänemark), Mölndal (Schweden), East Renfreshire (Schottland), dem mecklenburgischen Grabow sowie Borken treffen.

Am Dienstag, 20. September, 15 bis 17 Uhr, wird ein Buch von Claudia Wiemer vorgestellt, wenn Lesepaten zum Erfahrungsaustausch zusammenkommen.

Mittwoch wird es ab 10 Uhr spannend bei den „Nachbarschaftsgeschichten“: Die Schreibwerkstatt (BASE) Borken liest Geschichten zu diesem Thema, die meist aus „eigener Feder“ stammen und deshalb umso interessanter und authentischer sein dürften. Der Verein Leben im Alter aus Reken ist zu Gast. „Ein schöner Nachmittag“ heißt es ab 15 Uhr, wenn sich Ehrenamtliche aus der DRK-Seniorenarbeit aus dem Kreis zu Kaffee und Kuchen treffen.

Am Donnerstag wird nach Vreden zum neuen „Twickler-Treff“ in der Innenstadt an der Twicklerstraße 6 geladen (15 bis 17 Uhr). Dort werden beim „grenzenloser (Rollfiets-)Radfahrspaß“ Rollfietsen für Senior/innen und für Menschen mit und ohne Handicap vorgestellt und bei einer kleinen Radtour getestet.

Zum Schlusstag am Freitag, 23. September, 9.30 Uhr bis 11 Uhr, geht es im Borkener Mehrgenerationenhaus um „1001 Möglichkeiten zum Engagement!“ mit vielfältigen Informationen rund um das freiwillige, ehrenamtliche Engagement für Menschen mit Zeit und Herz für Jung und Alt.

 

Das restliche Programm:


Dienstag, 20.09.2011
15:00 bis 17:00 Uhr
*Austauschtreffen der Lesepaten
Ehrenamtliche Lesepatinnen und Lesepaten treffen sich zum Erfahrungsaustausch. Dazu eine Buchvorstellung von Claudia Wiemer.

Mittwoch, 21.09.2011
10:00 Uhr bis 11:30 Uhr
* „Nachbarschaftsgeschichten“
Die Schreibwerkstatt (BASE) Borken liest Geschichten - auch aus „eigener Feder“. Der Verein Leben im Alter in Reken ist zu Gast.

15:00 bis 17:00 Uhr
„Ein schöner Nachmittag!“
Zum einem gemütlichen Zusammensein treffen sich die Ehrenamtlichen des DRK, die bei den Seniorennachmittagen in Borken, Bocholt, Ahaus, Gronau, Südlohn und Vreden mitarbeiten.

Donnerstag, 22.09.2011
15:00 Uhr bis 17:00 Uhr
* Grenzenloser (Rollfiets-)Radfahrspaß
Rollfietsen bieten für Senior/innen und für Menschen mit und ohne Handicap ein schönes gemeinsames Fahrvergnügen.
Interessierte treffen sich mit Fahrrädern beim „Twickler Treff“ (zentral in Vreden, Twickler Str. 6) um elektrounterstützte Rollfietsen kennen zu lernen und bei einer kleinen gemeinsamen grenzüberschreitenden Tour auszuprobieren. Nähere Auskünfte und Anmeldung bei Klaus Tembrink unter 01761 8029337. Ein Fahrdienst aus Borken kann organisiert werden.

Freitag, 23.09.2011
09:30 Uhr bis 11:00 Uhr
* „1001 Möglichkeiten zum Engagement!“
Ein anregender Vormittag mit vielfältigen Informationen rund um das freiwillige, ehrenamtliche Engagement für Menschen mit Zeit und Herz für Jung und Alt. Sie werden sich wundern, wie gut es gelingen kann, Ihre Interessen und Ihr Zeitgeschenk mit den Angeboten eines Ehrenamtes in Einklang zu bringen. Lassen Sie sich überraschen!

*Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen ist kostenlos möglich. Eine kurze Anmeldung unter Telefon 02861 8029-0 erleichtert unsere Vorbereitungen.


19.09.2011

1001 Möglichkeiten zum Engagement – ein Info-Morgen des DRK-Bildungswerkes in Borken

Wer hat nicht schon häufiger mit dem Gedanken gespielt, sich ehrenamtlich zu betätigen? Vielleicht fehlte bisher die Zeit wegen Beruf oder Familie, vielleicht fehlte der Mut, weil Fähigkeiten und Kenntnisse nicht eingeschätzt werden konnten? Möglicherweise gab es Bedenken, sich für eine Tätigkeit festzulegen, ohne zu wissen, was erwartet wird.

Auf all diese Fragen will ein Informationsmorgen des DRK-Bildungwerkes im Rahmen der Aktionswoche „Bürgerschaftliches Engagement“ am kommenden Freitag, 23. September, Antworten geben. Die kostenlose Veranstaltung dauert von 9.30 bis 11 Uhr im Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6 in Borken. Interessenten werden überrascht sein, wie vielfältig die Möglichkeiten zum freiwilligen Engagement seien, berichtet das DRK.

Für Nachfragen und Anmeldungen können sich Interessierte an das DRK-Bildungswerk, Telefon 02861/8029-200 wenden
oder unter www.drk-bildungswerk.de weitere Informationen finden und sich ebenfalls anmelden.

Informationen: Christel Büning, Diplom-Sozialpädagogin,
DRK-Bildungswerk Borken,
Tel. 02861 / 80 29-317,
E-Mail:


16.09.2011

„Pfiffig gelöst“ Wohnbau Westmünsterland baut in Legden eine leerstehende Kita um – Rotes Kreuz betreut Menschen mit Demenz rund um die Uhr

Das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Borken wird in Legden eine weitere Wohngruppe für Menschen mit Demenzkrankheit einrichten. Investor ist die Wohnbau Westmünsterland. Das DRK übernimmt die Rund-um-die-Uhr-Betreuung, wie sie schon sehr erfolgreich auch in Ahaus im „Haus Kreszentia“ und in Südlohn im „Haus Georg“ praktiziert wird. Dies berichtete das DRK in seinem Pressedienst.

Für das neue Angebot wird der bisherige Kindergarten an der Mühlenstiege 21 in Legden am Rande des Ortskerns umgebaut. Für dieses „vereinfachte Bauleitverfahren“ gab der Bauausschuss der Gemeinde in dieser Woche grünes Licht. Die politischen Vertreter zeigten sich erleichtert, dass das ehemalige Kita-Gebäude einer neuen Nutzung überführt werden kann. Es war vor zehn Jahren gebaut worden und steht seit dem Frühjahr leer.

Auf der 560 Quadratmeter großen Fläche wird u-förmig angebaut. So entstehen nach Plänen des Ahauser Architekturbüros Farwick & Grote elf Wohneinheiten mit bis zu 18 Quadratmeter großen Wohnungen. Architektin Dagmar Grote sagte bei der Präsentation: „Das war eine spannende Aufgabe, Räume für Kinder in solche für Senioren zu verwandeln. Der Baubestand bleibt. Zentraler Ort wird der lichte, überdachte Innenhof, in dem alle Aktivitäten stattfinden.“ Baubeginn soll Mitte nächsten Jahres sein. Die ersten Bewohner könnten dann im Frühjahr 2013 einziehen, schätzt Legdens Bürgermeister Friedhelm Kleweken.

DRK-Vorstand Anton Verschaeren freut sich schon auf das neue Wohnangebot: „Wir brauchen keine Heime, sondern solche kleinen, orts- und bürgernahen Wohnungen. Sie passen zudem bestens in den dörflichen und wohnlichen Charakter eines Ortes wie Legden.“

Wohnbau-Geschäftsführer Uwe Schramm hatte die Maßnahme genau geprüft – und für gut befunden: „Das passt genau zu Legden und hat symbolischen Charakter. Wichtig war es uns als Wohnbau, einen qualifizierten Partner für die Betreuung der Bewohner zu erhalten. Das DRK hat sich auf diesem Gebiet erstklassig bewährt.

"Die Mühlenstiege bietet Geborgenheit und Wohlfühlcharakter“

DRK-Pflegeleiterin Susanne Biallas betonte, dass die Angehörigen „jederzeit Zugang“ haben. Deren Mitmachen sei ausdrücklich erwünscht. „Damit haben wir in Ahaus und Südlohn bereits sehr gute Erfahrungen gemacht.“ Und auf diese Weise könnten Ehepartner sehr gut den Tag mit ihrem Liebsten in vertrauter Umgebung verbringen. „Die Mühlenstiege bietet Geborgenheit und Wohlfühlcharakter. Das Leben in diesen neuen Wohnformen hat eine völlig andere Qualität.“

Für Bürgermeister Friedhelm Kleweken passt das neue Angebot für Menschen mit Demenz genau ins Projekt „Alt werden im Zukunftsort“. Damit bewirbt sich die 6800-Einwohner-Gemeinde für eine Förderung im Rahmen des Zukunftsprojektes Regionale 2016.

Und Anton Verschaeren lobte die Kooperation der Gemeinde mit dem Roten Kreuz: Offen mit der Volkskrankheit Demenz umzugehen – dies sei woanders noch längst keine Selbstverständlichkeit. „Da ist Legden wesentlich offener als andere Kommunen im Kreis.“ Denn „die große Frage der Zukunft für die Gesellschaft“ ist laut Verschaeren doch die: „Wer kann die älteren Menschen in Anbindung mit der Familie gut betreuen? Dies haben wir in Legden pfiffig gelöst.“
 


02.01.2011

Großes Angebot an beruflicher Weiterbildung beim DRK-Bildungswerk in 2011

Bildungsoffensive für Bürger im Kreis startet im Januar

Das DRK-Bildungswerk im Kreis Borken hat sein neues Jahresprogramm 2011 bereits veröffentlicht und im gesamten Kreisgebiet verteilt. Neben Angeboten aus den Bereichen Gesundheit und Prävention, Familienbildung, Medien- und Ehrenamtsarbeit liegt ein Schwerpunkt der Arbeit des Bildungswerks darin, interessante berufliche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für alle Menschen des Kreises anzubieten, berichtet das DRK in seinem Pressedienst.

„Im Berufsleben stehende Menschen müssen sich heute wandelbar und flexibel zeigen. Dazu gehört es, sich regelmäßig weiterzubilden, um auf dem neusten Stand der Dinge zu sein“, erklärte Bildungsreferentin Janine Pakeiser. Aus diesem Grund macht das Bildungswerk darauf aufmerksam, dass es auch in diesem Jahr wieder viele interessante berufliche Weiterbildungen gerade für Personen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen anbietet.

So können Teilnehmer bereits im Februar an einem Wochenende in NLP (Neurolinguistisches Programmieren) „hineinschnuppern“ – einer Methode, die seit vielen Jahren ein anerkanntes Modell zur Professionalisierung der beruflichen und persönlichen Kommunikation bietet. Darauf aufbauend wird vom DRK eine einjährige Weiterbildung zum NLP-Practitioner angeboten.

In Bocholt startet im März als weiteres großes Highlight eine intensive zweijährige Weiterbildung in integrativer systemischer Beratung. Diese richtet sich vor allem an Personen in sozialen und helfenden Berufen, die neue Perspektiven, Handlungsoptionen und das Handwerkszeug für eine gute Beratungsarbeit kennen lernen möchten. Das Bildungswerk lädt Interessierte zu einem Informationsabend am 24. Januar in Bocholt ein.

Ebenfalls im März wird erneut die kompakte fünftägige Weiterbildung zum Qualitätsmanagementbeauftragten im Gesundheits- und Sozialwesen stattfinden. Egal, ob Kindertageseinrichtungen, Arztpraxen, Pflegedienste oder Seniorenheime – Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesen müssen heutzutage die Qualität ihrer Arbeit durch eine Zertifizierung nachweisen, und Führungskräfte und Mitarbeiter müssen mit einem Qualitätsmanagementsystem umgehen können. Weitere Angebote gibt es zum Beispiel in Beschwerdemanagement, Brain-Gym oder Körperarbeit.

„Die Kosten dieser beruflichen Weiterbildung müssen als eine Investition in die eigene Zukunft gesehen werden. Sie können aber mit Hilfe von staatlichen Fördermöglichkeiten des Bundes oder des Landes zum Teil erheblich gesenkt werden“, unterstrich Janine Pakeiser. Hierzu informiert das DRK-Bildungswerk, als anerkannte Beratungsstelle für den Bildungsscheck des Landes und die Bildungsprämie des Bundes, in einem speziellen Informationstermin am 2. Februar im DRK-Mehrgenerationenhaus in Borken.

Das DRK-Bildungswerk rät: Termine vormerken und für weitere Fragen und Informationen direkt beim DRK-Bildungswerk unter Telefon 02861/8029-200 melden oder sich aber über das Internet unter www.drk-bildungswerk.de informieren und anmelden.


Zurück in den Job: Berufsrückkehrerinnen, denen mit dem DRK-Bildungswerk im Kursus „Sprungbrett“ neue Perspektiven aufgezeigt werden konnten – ein Beispiel für die erfolgreiche Arbeit des Bildungsträgers im Kreis Borken.


29.12.2010

Rotes Kreuz startet ambulante Wohnschule für Menschen mit Autismus im Rhedebrügger Ökohof

Ab Mitte Januar / „Guter Standort zum Projektstart“

Mitte Januar wird das Deutsche Rote Kreuz (DRK) eine neue ambulante Wohnschule für Menschen mit Autismus im DRK-Ökohof in Borken-Rhedebrügge eröffnen.

Konzipiert ist die Wohnschule für Menschen mit dem Asperger Syndrom oder einer anderen autistischen Störung. Sie soll die Teilnehmer vorbereiten auf das Wohnen in einer eigenen Wohnung. Die Qualität wird durch ein lang vorbereitetes Konzept gewährleistet. Die gesamte Maßnahme wird von der „Aktion Mensch“ gefördert.

Die Wohnschule wird zunächst ambulant beginnen. Die Teilnehmer absolvieren hier einen Kursus zum Thema selbstständiges Wohnen und üben praktische Dinge, die man zum Leben benötigt, als Vorbereitung auf das spätere Leben in einer eigenen Wohnung unter ambulanter Betreuung.
Später haben die Personen die Möglichkeit, in das geplante Appartementhaus am Nordring in Borken einzuziehen oder sich mit DRK-Hilfe eine eigene Wohnung zu suchen.

Konkret lernen die Menschen Dinge der alltäglichen Lebensbewältigung, wie zum Beispiel aus dem Bereich Hauswirtschaft (Kochen, Wäschepflege, Haushaltspflege), der Lebenspraxis (Einkaufen, Orientierung im Umfeld), den Kontakt zu Behörden oder Arztbesuchen sowie der Freizeitgestaltung.

Frank Börgers, Mitarbeiter der Wohnschule beim DRK: „Wir haben zunächst keine Teilnehmerbeschränkung, da die Maßnahme ambulant angeboten wird und wir verschiedene Gruppenangebote zusammenstellen, so dass die Teilnehmer demzufolge auch zusammenpassen und ähnliche Schwerpunkte der inhaltlichen Arbeit haben. Die ambulante Wohnschule auf dem Ökohof in Rhedebrügge ist ein guter Standort zum Start dieses Projektes.“


Der Ökohof Rhedebrügge an der alten B 67: Ab Januar richtet das DRK hier vorübergehend eine ambulante Wohnschule für Menschen mit Autismus ein.


28.12.2010

DRK erhält 5000-Euro-Spende von den Stadtwerken Borken

Energielieferant bietet Energieberatung in Haushalten an

Kurz vor dem Jahreswechsel ist das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Kreis Borken reichlich beschenkt worden: Der kaufmännische Bereichsleiter der Stadtwerke Borken, Joachim Deppen, überreichte DRK-Vorstand Anton Verschaeren einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro – eine Spende für technische Ausstattung von Konferenzräumen im neuen Rotkreuzzentrum an der Röntgenstraße 6 in Borken.

„Darüber hinaus hat das DRK vielfältige Aufgaben in verschiedensten sozialen Bereichen. Da ist das Geld auf jeden Fall sehr gut angelegt“, sagte Joachim Deppen bei der Übergabe. Unter anderem, so Verschaeren, werde „diese großzügige Spende“ für die Fort- und Weiterbildung von Menschen in Ehrenamtsprojekten wie zum Beispiel der freiwilligen Dienste aller Generationen benötigt: „Die ist uns sehr wichtig, und sie findet hier in unseren Räumlichkeiten mit neuem, heutzutage unbedingt notwendigem technischem Equipment auf höchstem Niveau statt – auch zum Wohle der Menschen, die durch solche Projekte betreut werden“, sagte DRK-Vorstand Anton Verschaeren.

Eine Zusammenarbeit im Bereich Energieverbrauch regte Stadtwerke- Bereichsleiter Joachim Deppen an: Die Stadtwerke bieten seinen Angaben nach künftig ihren Kunden an, Energieberater zu einem Beratungsgespräch in die Haushalte zu schicken. „Aus langjähriger Erfahrung sind wir überzeugt, dass es in Borken und der Region noch ein großes Einsparpotenzial gibt“, sagte Deppen. Dies gelte auch für Haushalte, in denen der Cent vor dem Ausgeben dreimal umgedreht werden müsse: „Da ist oft das Gefühl da, noch Kosten für Strom, Gas und Wasser senken zu können. Die Frage ist dann nur, wo noch Einsparmöglichkeiten gegeben sind.“ Zu Energiedienstleistungen, wie sie die Stadtwerke schon seit einiger Zeit erbringt, seien Energieanbieter wie die Stadtwerke im Übrigen seit kurzem auch gesetzlich verpflichtet, erläuterte Deppen.

„Das ist eine tolle Sache“, befand Anton Verschaeren: „Auch viele Menschen, mit denen wir als DRK täglich zu tun haben, würden sich bestimmt freuen, wenn sie in ihren Haushalten die Ausgaben für Energie senken könnten.“
 


26.12.2010

DRK-Dank für Dienst an den Feiertagen: „Bereitschaft an Weihnachten ist selbstverständlich“

In Gescher am ersten Weihnachtstag viele Einsätze / Schnee und Eis: Lob an „vorbildliche Autofahrer“

„Bereitschaftsdienst an Weihnachten oder an anderen Feiertagen – das ist für uns eine Selbstverständlichkeit.“ Für Klaus Bölting, Rettungsassistent der DRK-Rettungswache in Gescher, hat da auch keine Probleme mit der Familie: „Dienst ist Dienst und Job ist Job.“ Dennoch freute er sich am zweiten Weihnachtstag, als Chef Anton Verschaeren eine Rundreise machte und Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes traditionell für deren Einsatz an den Feiertagen dankte.

Anton Verschaeren, Vorstand beim Rotkreuz-Kreisverband Borken, überreichte den Rettungsassistenten der DRK-Rettungswache in Gescher einen gut gefüllten Weihnachtskorb mit Leckerem. Der Dienst an solchen Tagen sei nicht immer leicht, weil auch die Kinder in den Familien häufig forderten: „Wir wollen Papa an Weihnachten zu Hause sehen.“ Deshalb gebe es in allen Wachen interne Vereinbarungen, damit die Dienste gerecht verteilt würden: Wer Weihnachten dran ist, hat meist Silvester frei oder umgekehrt. In Gescher und Vreden werden langjährige Bereitschafts-Kalender geschrieben: Jeder ist mal dran.

Das DRK betreibt im Kreis Borken drei Rettungswachen mit 24 hauptberuflichen Rettungsassistenten: in Vreden, Gescher und Isselburg-Anholt. „Hinzu kommen viele Ehrenamtliche. All ihnen gebührt unser Dank, auch an den Feiertagen bereit zu sein, wenn andere genüsslich den Weihnachtsbraten auf dem Teller zerlegen“, sagte Verschaeren im DRK-Pressedienst.

In Gescher wurden beispielsweise über Weihnachten innerhalb 48 Stunden bis Sonntagmorgen, 10 Uhr, 13 Einsätze gefahren, elf allein am ersten Feiertag, jedoch keiner witterungsbedingt: „Das waren extrem viele Weihanchtsalarmierungen“, so Klaus Bölting: „Bei einigen Leuten haben nach dem Weihnachtsessen später wohl die Nerven blank gelegen.“ Ein großes Lob spendete er Auto- und Lkw-Fahrern: „Die verhalten sich wirklich vorbildlich.“ Zum Einsatzgebiet gehören Gescher mit 17.000 und Velen (ohne Ramsdorf) mit 8000 Einwohnern. Ein witterungsbedingter Einsatz der DRK-Retter war bis gestern Mittag nicht zu verzeichnen gewesen.

Und wie kommen die Helfer selbst auf Schnee und Eis voran? „Zwischendurch hatten wir Schneeketten aufgezogen. Ansonsten müssen auch wir im Einsatz unsere Geschwindigkeit den Witterungsverhältnissen anpassen“, sagte Kai Lewe, der ehrenamtlich im Einsatz war.

 


23.12.2010

Ein Jahr Deutsch büffeln beim DRK: 24 Zuwanderer erhalten nach Integrationskursus ein Zertifikat

Ein großes Erfolgserlebnis hatten kurz vor Weihnachten 24 Prüflinge beim Deutschen Roten Kreuz in Borken. Sie alle bestanden einen Sprachkurs und erhielten ein „Zertifikat Deutschtest für Zuwanderer“. Das machte die Migranten aus einer Vielzahl von Nationen richtig stolz.

Denn sie hatten enorm büffeln müssen. Der Integrationskursus im Borkener DRK-Mehrgenerationenhaus zog sich fast über ein Jahr hin. Gefördert wurde er vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Er umfasste 600 Stunden Deutschunterricht und einen Orientierungskurs von 45 Stunden.
Die Dozenten, die die Teilnehmer erfolgreich auf die Prüfung vorbereitet hatten, waren Vita Hübers und Dr. Wolfgang Westphal.

Von insgesamt 24 Prüfungsteilnehmern haben 19 das Zertifikat mit der Niveaustufe B 1 (höchstmöglicher Abschluss) und fünf mit der Niveaustufe A 2 erreicht. Das Zertifikat B 1 ist für viele Teilnehmer aufenthaltsrechtlich relevant. Mit dem Gesamtergebnis B 1 haben sie bereits eine Voraussetzung für die Erteilung der Niederlassungserlaubnis (unbefristete Aufenthaltserlaubnis) oder der Einbürgerung erzielt, berichtete Iris Schlautmann, beim Roten Kreuz für die Querschnittsaufgabe Migration zuständig, im DRK-Pressedienst.

„Das war ein sehr guter, wissbegieriger Lehrgang mit einem außergewöhnlich hohen Abschluss“, blickte auch Dozent Wolfgang Westphal bei der Zertifikatsübergabe zufrieden zurück.

Stolz auf das Deutsch-Zertifikat nach einem einjährigen Integrationskursus beim Deutschen Roten Kreuz in Borken: glückliche Prüflinge, die damit die erste Voraussetzung für eine Einbürgerung erreichten.
 


21.12.2010

Neues pädagogisches Konzept vorgestellt: Henry und Mischi im DRK-Kindergarten

Die Kleinen der Kita „Kleine Welt“ in Gescher sind begeistert

Die Stoffpuppe „Henry“ mit dem niedlichen Gesicht eroberte am Freitag im Handumdrehen die Herzen der Kinder in der DRK-Kindertageseinrichtung „Kleine Welt“ in Gescher. Spielerisch und musikalisch führte Musikpädagogin Elisabeth Junk aus Rhede die zwei- bis sechsjährigen Jungen und Mädchen mit „Henry“ auf dem Schoß in die große Welt des Roten Kreuzes ein, und die Schar der Gäste war genauso begeistert wie die Kita-Kids.

Den Hintergrund der gelungenen Vorführung erklärte Ralf Groß-Holtick (Velen), der erster Vorsitzender des neuen Vereins Fachverband Kindertageseinrichtungen ist: „Wir haben den 100. Todestag des DRK-Gründers Henry Dunant zum Anlass genommen, ein neues pädagogisches Konzept für DRK-Kitas im Kreis Borken zu entwickeln: ,Henry und Mischi im DRK-Kindergarten.‘“ Konfessionsgebundene Kitas würden die Geistlichkeit zum Thema haben, „wir die großen Ziele des DRK, die da sind: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit, Universalität.“

Dieses pädagogische Konzept sei völlig neu, und er könne sich gut vorstellen, dass es deutschlandweit für Furore sorgen werde. Erste Anfragen seien da.
Das Rote Kreuz im Kreis Borken unterhält 16 Kitas mit mehr als 230 Mitarbeiterinnen. Jede Einrichtung erhält eine Spielkiste, die von der Sparkasse Westmünsterland gesponsert wird. „Das ist eine sehr gute Sache“, sagte Vorstandsmitglied Dr. Raoul G. Wild Freitag in Gescher: „Die frühkindliche Erziehung ist bisher vielleicht noch ein wenig stiefmütterlich behandelt worden. Wenn Werte wie Gemeinschaftssinn, Vertrauen und Zuversicht schon im Kindergarten vermittelt werden, sind wir der richtige Partner.“
Musikpädagogin Elisabeth Junk (28), selbst Mutter von drei- und fünfjährigen Kindern, schreibt – inspiriert auch vom eigenen Nachwuchs – Geschichten, die von den Kita-Erzieherinnen rübergebracht werden. Immer mit dabei: sieben drollige Puppen im DRK-Dress und Hund „Mischi“, um die sich wöchentlich neue, spannende DRK-Stories drehen. So ist der Fahrdienstmann in seiner blauen Uniform dabei, Jugendrotkreuzler, der Rettungsdienstler in seiner roten, der Blutspendehelfer ganz in weißer Tracht, eine Puppe in Freizeitkleidung, eine als Gärtner und eine im Schlafanzug.

Und die Kleinen aus der Kita „Kleine Welt“ sangen mit Elisabeth Junk und den Erzieherinnen sowie dem DRK-Arbeitsgruppenteam das neue DRK-Lied mit: „Wir sind die Kinder vom DRK, alles klar?, alles klar?“


05.12.2010

Mit dem „Sprungbrett“ zurück in den Beruf

Netzwerkangebote zum beruflichen Wiedereinstieg /Neuanfang für Frauen findet nur positive Zustimmung

„Ich habe sehr viel für mich persönlich mitgenommen!“ – „Die Zusammenarbeit und der Austausch mit Frauen, die sich in der gleichen Situation befinden, hat mich weiter gebracht!“ – „Das Angebot sollte in 2011 fortgeführt werden, denn ich möchte wissen, wie andere Frauen bis dahin mit ihren Zukunftsplänen umgegangen sind!“ So und ähnlich lauteten die Kommentare von Teilnehmerinnen, die sich erfolgreich am vierteiligen Kursusangebot „Sprungbrett“ und dem Informationsmorgen „Zurück in den Beruf“ im Rotkreuz-Wohlfahrtszentrum an der Röntgenstraße 6 in Borken beteiligten.

Veranstalter waren die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Borken, Anna Grütering-Woeste, in Kooperation mit Karin Hartmann von der der Agentur für Arbeit Coesfeld und dem DRK-Bildungswerk im Kreis Borken sowie dem Netzwerk der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Borken.

An vier Vormittagen kamen Interessentinnen zum Kursus „Sprungbrett“ zusammen, die sich während und nach der Familienzeit mit dem beruflichen Wiedereinstieg beschäftigen und jetzt ihre Rückkehr in das Berufsleben planen. Schwerpunkte: die zielgerichtete Vorbereitung auf den Beruf, die Vereinbarkeit von Familie und Berufstätigkeit, eine eigene Standortbestimmung und die Gestaltung der Rückkehr an den Arbeitsplatz oder aber einer beruflichen Neuorientierung.

Unter fachkundiger Leitung der Dozentin Monika Bone, freie Trainerin, Beraterin und Coach, wurden Themen wie Lebensplanung, Kompetenzen, der Wert von Prioritäten, „work/life/balance“ und die Rolle von Zielen bearbeitet.

Zudem erhielten die Frauen bei einem Informationsmorgen „Zurück in den Beruf“ aktuellste Informationen rund um den beruflichen Wiedereinstieg direkt von der Fachfrau und Beauftragten für Chancengleichheit, Karin Hartmann von der Agentur für Arbeit Coesfeld.

Anna Grütering-Woeste zog im DRK-Pressedienst ein äußerst zufriedenstellendes Fazit: „Diese Veranstaltungen bieten viele
Informationen und Unterstützung für die teilnehmenden Frauen.
Eine berufstätige Frau ist meistens zugleich Partnerin, Mutter und Organisatorin für Haushalt und Pflege. Ein erfolgreicher Wiedereinstieg braucht also eine gute Vorbereitung – und diese unterstützen wir mit unseren Angeboten. Das Engagement und die Motivation der Frauen ist hoch, und wir hoffen, den Grundstein für einen erfolgreichen Neueinstieg gelegt zu haben“, sagte die Borkener Gleichstellungsbeauftragte.

„So wie bereits im vergangenen Jahr haben wir zum Abschluss dieser Veranstaltungen auch wieder sehr viele positive Rückmeldungen erhalten, und die Teilnehmerinnen äußerten den Wunsch, die einzelnen Seminarinhalte zu vertiefen, damit ihr Rüstzeug noch festeren Boden bekommt“, sagte Janine Pakeiser, Bildungsreferentin des DRK-Bildungswerks.

Frauen des Kreises Borken können sich bereits jetzt freuen, denn auch im kommenden Jahr 2011 ist wieder mit interessanten Kursen und Veranstaltungen zu rechnen – Pläne sind gemacht.

Gute Angebot zum Wiedereinstieg in den Beruf: Teilnehmerinnen im DRK-Wohlfahrtszentrum in Borken


04.12.2010

Deutsche Bank Stiftung finanziert neues DRK-Projekt: „Selbstbewusst in die Ausbildung starten“

Die stellvertretende NRW-Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann:  „Dank und Anerkennung für dieses besondere regionale Engagement“

Zusammenarbeit mit Friedensschule Rhede und Paulusschule Ramsdorf

Das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Borken hat ein bedeutendes Schüler-Projekt ins Leben gerufen: „Selbstbewusst in die Ausbildung starten“. Finanziert wird es über den kompletten Zeitraum von drei Jahren über die Deutsche Bank Stiftung. Bei der Eröffnung in der Deutschen Bank in Bocholt hob DRK-Präsidiumsmitglied Hans-Ludger Woldering das Engagement der Bank hervor: „Wir danken für die Unterstützung dieses bisher einmaligen Projektes.”

Oliver Küppers, Leiter der Deutschen Bank in Bocholt, bekräftigte, dass die Stiftung Projekte wie diese gerne fördere: Die Förderbereiche der Deutsche Bank Stiftung erstreckten sich auf Bildung, Kunst, Musik und Soziales. Küppers: “Wir initiieren eigene Projekte und gehen langfristige Partnerschaften ein. Im Mittelpunkt steht unser Engagement für die Bildung: Dazu gehören neben der Förderung des künstlerischen Nachwuchses auch kulturelle und wirtschaftliche Jugendbildung sowie Projekte, die die beruflichen Perspektiven von Jugendlichen und jungen Erwachsenen verbessern. Dieses DRK-Projekt passt also bestens ins Stiftungs-Profil.”

Bisher gibt es eine solche Fördermaßnahme junger Leute beim Übergang zwischen Schule und Ausbildung nur dreimal in Deutschland, das DRK-Modell ist in seiner Form bundesweit einzigartig: Als Partner wurden die beiden Hauptschulen Friedensschule Rhede und Paulusschule Velen-Ramsdorf gewonnen.

Die beiden DRK-Mitarbeiterinnen Diana Poersch (Friedensschule Rhede) und Alexandra Dürrbaum (Paulusschule Ramsdorf) betreuen das Projekt über drei Jahre.

Vor allem geht es darum, Schülern auf dem Weg in den Beruf Selbstbewusstsein zu vermitteln. Pro Schuljahr sollen etwa 15 Schüler gefördert werden.

Schulrätin Barbara Becker ließ bei der Eröffnungsveranstaltung in der Deutschen Bank in Bocholt „die besten Wünsche“ von der stellvertretenden Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann ausrichten, die „Dank und Anerkennung für dieses besondere regionale Engagement“ ausspreche. Die DRK-Experten Marlis Spieker-Kuhmann und Dirk Holz hätten sie schnell von diesem Projekt überzeugt: Rhede sei wegen der Nähe zu Bocholt und des Berufsorientierungsangebotes der Schule ausgewählt worden, Ramsdorf habe weder einen Ausbildungslotsen noch einen Berufseinstiegsbegleiter.

In Sachen Berufsorientierung hätten die Hauptschulen im Kreis zahlreiche Projekte mit außerschulischen Partnern, zum Beispiel: Start klar – fit für die Ausbildung, Ausbildungslotsen, Schulsozialarbeit, Berufsorientierungsmessen, Netzwerk Westmünsterland. Barbara Becker: „Darüber hinaus ist die Bereitschaft der Arbeitgeberverbände zur Zusammenarbeit sehr groß – vor allem, seitdem der Mangel an Bewerbern für Gastgewerbe, Handwerk, Bauwirtschaft, Versicherungen und Banken zunimmt.”
Die Schulrätin: „Von der Wirksamkeit des Projektes bin ich überzeugt. Ich freue mich auf Erfolgsmeldungen. Bis 2013 bleibt viel Zeit für Gutes.“

Die Maßnahme soll vor allem jungen Leuten helfen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Dirk Holz: „Unser Projekt wendet sich an benachteiligte Jugendlichen, insbesondere an solche mit Migrationshintergrund.“ Diese Gruppen stünden häufig im zweiten Glied und hätten es umso schwerer, beruflich Fuß zu fassen.

Das DRK will in seinem Bestreben besserer Förderung dieser Gruppen nicht vor der Türe stehen bleiben. Holz: „Auch die Eltern von Schülern mit Migrationshintergrund sollen eingebunden werden. Ihnen wollen wir vermitteln, wie das deutsche Berufsbildungssystem aussieht und funktioniert und wie ihre Kinder vernünftig ausgebildet werden können.“ Die Grundlagen müssten im Elternhaus geschaffen werden.


Schwerpunkte sind neben anderen:

• Individuelle Begleitung und Coaching der Jugendlichen.

• Case-Management: Hier werden gemeinsam mit dem Jugendlichen Ziele für die berufliche Ausbildung entwickelt und konkrete Schritte zur Umsetzung vereinbart.

• Kompetenzfeststellung: Es soll die Chance bieten, Fähigkeiten und Potenziale zu erkennen, die in der Schule nicht erfasst werden.

• Netzwerkarbeit: Sie ist Bestandteil des Case Managements. Eingebunden seien vor allem die Schulen, Eltern, die lokalen SGB II-Träger (Arbeitsagentur) und Betriebe.

• Elternarbeit: Durch Einzelgespräche und Gruppenangebote werden die Eltern über das Ausbildungssystem in Deutschland informiert.

• Spezifische Unterstützungsangebote bei der Ausbildungssuche: Auf den individuellen Bedarf abgestimmt, erhalten die Jugendlichen Angebote rund um die Bewerbung, Internetrecherche, berufsrelevante Sprachkenntnis oder interkulturelle Kompetenz.

• Betriebserkundungen: Bei Betriebserkundungen unter Anleitung können die Jugendlichen die jeweiligen Arbeitsfelder hautnah erleben und ihre Berufswahl anhand der realen Anforderungen prüfen.

• Ausbildungsbegleitung: Die Jugendlichen werden auch in der ersten Phase der Ausbildung bei Bedarf weiter geleitet, um einem vorzeitigen Abbruch entgegenzuwirken.

Eröffnungsveranstaltung in der Deutschen Bank in Bocholt
mit Schülern der Friedensschule Rhede, Sarah Börnemann und Ansgar Willing.
Foto: DRK-Kreisverband
 


04.12.2010

DRK-Bildungswerk: Neues Programm brandaktuell im Internet

Druckfrische Broschüre wird am Samstag beim „Grippenspiel“ der Steptokokken im KARO verteilt

„Pünktlich zu Nikolaus können wir froh und munter sein“, sagte Ulla Langer am Wochenende vom DRK-Bildungswerk für den Kreis Borken. „Unser neues Programm 2011 ist im Internet hochgeladen, also online geschaltet. Unter www.drk-bildungswerk.de können Anmeldungen im Netz ab sofort vorgenommen werden“, ergänzt Kollege Jochen Brehm-Schilly.

Bei der Semesterabschlussveranstaltung des Bildungswerkes auf der Bühne im DRK-Kaufhaus KARO an der Röntgenstraße 6 in Borken erhalten die Besucher der Weihnachtsshow „Grippenspiel“ mit den Steptokokken bei Glühwein und Keksen das Heft druckfrisch ausgehändigt. Die Show startet am kommenden Samstag, 11. Dezember, um 19 Uhr (Karten gibt es im DRK-„Café Henry“ und an der Abendkasse).

Ab Montag, 13. Dezember, liegt das neue Jahresprogramm 2011 auch in Papierform vor. Es liegt dann in Rathäusern, Banken, Arztpraxen und vielen öffentlichen Institutionen im Kreis Borken aus. Interessierte erhalten die Broschüre auch im Kaufhaus KARO und im „Café Henry“ im Rotkreuzzentrum an der Röntgenstraße 6.

Wer sich persönlich anmelden möchte, kann dies auch tun:
Das DRK-Bildungswerk ist bis Donnerstag, 23. Dezember, 12.30 Uhr, zu erreichen. Im neuen Jahr ist das Büro ab Montag, 3. Januar, wieder geöffnet.

Für Nachfragen und Anmeldungen können sich Interessierte an das
DRK-Bildungswerk, Telefon 02861-8029-200, wenden oder unter www.drk-bildungswerk.de weitere Infos finden und sich anmelden.
 


30.11.2010

Schmackhafte Aktion des Integrationsprojektes Westfalenlotse: „Kochen aus aller Welt“ im Casa Neri

Jeden letzten Freitag im Monat wird in Hovesath gekocht

„Kochen aus aller Welt“ hieß es im „Casa Neri“ im Borkener Stadtteil Hovesath: Eine Aktion der „Westfalenlotsen“ war schmackhaft vorbereitet und kam bestens an. Eine Gruppe von Lotsen bereitete mit prominenter Unterstützung ein köstliches türkisches Mahl vor.

Dr. Raoul G. Wild, Vorstand der Sparkasse Westmünsterland, sein Kollege Franz Ebbeler, Bereichsdirektor der Sparkasse in Borken, sowie die Spitze des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Borken ließen es sich nicht nehmen, bei den Vorbereitungen mitzuhelfen und das Menü zu verfeinern.

Gut 25 Erwachsene und Kinder waren schließlich zu Gast, um türkischen Salat mit Feta, Suppe und viel mehr Leckeres im Laufe eines gemütlichen Abends zu verköstigen. Als ehrenamtliche Leiterin und Westfalenlotsin der Kochabende hatte Selda Temur mit ihrem Team gute Vorarbeit geleistet.
Sie betonte, dass „Kochen aus aller Welt“ jeden letzten Freitag im Monat ab 17 Uhr im Casa Neri in Hovesath stattfindet. Wer grenzüberschreitend Rezepte anderer Länder kennenlernen oder ausprobieren möchte, sei herzlich willkommen (Anmeldung nur telefonisch: Selda Temur, Telefon 02861/67804).

Vor allem soll die Integrationskraft verdeutlicht werden, die das zweijährige Projekt beinhaltet. „Eine wirklich gute Sache, die wir von Herzen unterstützen“, sagte Dr. Wild im DRK-Pressedienst. Die Sparkasse Westmünsterland hatte aus Mitteln ihrer Stiftung die völkerverbindende Maßnahme erheblich unterstützt.

„Wir wollten jetzt zeigen, was aus der guten Sache werden kann – gelebte Integration, wie wir sie uns wünschen“, sagte DRK-Vorstand Anton Verschaeren im Casa Neri. Es gebe viele Möglichkeiten der Integration, speziell beim Roten Kreuz: „Bei uns laufen zahlreiche Projekte wie dieses gemeinsame Kochen, Deutsch für den Alltag, Integrationskurse für Frauen mit Kinderbetreuung oder etwa Hausaufgabenhilfe für Kinder.“

„Westfalen muss sich weiterentwickeln, und das ganze Land kann profitieren. Da kann aber nur funktionieren, wenn wir unsere Zukunft gemeinsam mit den Menschen gestalten, die sich hier niederlassen. Deshalb ist dieses Integrationsprojekt so wichtig und ein Prozess der Gegenseitigkeit“, blickte DRK-Ehrenpräsident Raimund Pingel auf die Projektanfänge zurück.

Die Deutschen sollten „nicht meinen, dass wir alles besser können. Wir müssen uns gemeinsam weiterentwickeln und gemeinsam die Zukunft gestalten. Das ist der einzig richtige Weg“, betonte der frühere langjährige Rotkreuz-Vorsitzende im Kreis Borken.

Der Westfalenlotse ist ein Integrationsprojekt des DRK Borken und der Stiftung Westfalen-Initiative. Es richtet sich an alle Menschen aus anderen Herkunftsländern, die bereits im Kreis Borken (in Westfalen) eine Heimat gefunden haben. Sie sollen nach Vorstellungen der Projektverantwortlichen quasi neue Zuwanderer an die Hand nehmen und sie durch den Kreis Borken führen. Damit dieses nicht unvorbereitet geschieht, durchlaufen die Migranten eine so genannte „Lotsenschulung“. An elf Tagen werden ihnen Themen vermittelt wie: Was ist Ehrenamt? Interkulturelle Kompetenz, Westfalen, Kreis Borken, Kommunikation, Vereinsrecht. Die Schwerpunkte liegen in drei Themenbereichen: Sport, Gesundheit und Kultur.

• Gefördert wird das zweijährige Projekt außer von den beiden Trägern DRK-Soziale Arbeit und Bildung gGmbH im Kreis Borken und Stiftung Westfalen-Initiative auch von der Stiftung der Sparkasse Westmünsterland sowie der Glücksspirale.

Kochen aus aller Welt mit den „Westfalenlotsen“ – beim DRK-Projekt empfahlen sich unter anderem Lotsen und Hobbyköche. Von links: Andre Keller, in der Mitte hinten Sparkassen-Vorstand Dr. Raoul G. Wild, der Vorsitzende des DRK-Präsidiums Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow, DRK-Ehrenvorsitzender Raimund Pingel und (ganz rechts) DRK-Vorstand Anton Verschaeren.
 


18.11.2010

DRK erhält Zuschlag für Bundesmodellprojekt: „Aqua“ qualifiziert junge Menschen für Gesundheits- und Pflegeberufe

Gegen den Pflegenotstand: 699 000 Euro aus Bundes- und EU-Mitteln

„Aqua“ heißt ein neues Bildungsprogramm, das junge Menschen für Gesundheits- und Pflegeberufe vorbereiten und ausbilden soll. Als Träger hat sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Rote Kreuz im Kreis Borken ausgesucht: Das Modellprojekt „Abschlussorientierte Nachqualifizierung in Gesundheits- und Pflegeberufen“, so der Name von „Aqua“, ist am Mittwochabend offiziell im DRK-Wohlfahrtszentrum in Borken gestartet worden – mit hohem Besuch aus Berlin: Thomas Rachel, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), gratulierte dem DRK vor viel Prominenz zum Start.



Rachel unterstrich die Bedeutung der Qualifizierung für „die Wachstumsbranche Gesundheit: Wir brauchen menschliche Wärme, und dazu müssen junge Menschen nachqualifiziert werden. Jetzt arbeiten in dem Sektor bereits vier Millionen Beschäftigte, bis 2030 werden es fünf sein.“

Die dreijährige Projektphase unterstützen das Bundesministerium und die Europäische Union (Europäischer Sozialfonds) mit 699.000 Euro. Mit 900.000 Euro wird eine von einem Hamburger Institut betreute weitere Maßnahme unterstützt.

Rachel betonte, dass das DRK „für uns immer ein wichtiger Ansprechpartner ist mit seinen 50 Krankenhäusern in Deutschland, 560 Pflegediensten, 500 Pflegeheimen und 45.000 Mitarbeitern. Und wenn ich sehe, was hier im Kreis Borken und im Westmünsterland geschaffen worden ist, dann ist das Programm sicherlich in richtigen Händen. Ich werde demnächst bei einem gemeinsamen Treffen DRK-Präsident Rudolf Seiters berichten, was das DRK hier im Kreis Borken alles unternimmt.“

DRK-Vorstand Anton Verschaeren hatte in seiner Begrüßung auf die Tradition des Kreisverbandes hingewiesen: „Wir sind seit 25 Jahren im Kreis Borken in der Benachteiligten-Förderung aktiv.“ Mit der neuen, bedeutungsvollen Maßnahme „wollen wir angelernten und ungelernten jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund im Gesundheitssektor neue berufliche Perspektiven erschließen. Damit machen wir eine Wachstumsbranche in neueer Qualität für Benachteiligte zugänglich.“ Das DRK könne sein „arbeitsmarktpolitisches Engagement in einem Berufsfeld entwickeln, in dem gerade das Rote Kreuz bei allen Menschen großes Vertrauen, Identität und Anerkennung besitzt.“

Die Zeit sei reif: Studien zufolge würden schon heute 50.000 Mitarbeiter in Pflegeberufen fehlen. Tendenz: steigend. Laut Verschaeren geht die Enquete-Kommission des nordrhein-westfälischen Landtags davon aus, dass sich im Kreis Borken die Zahl der Pflegebedürftigen von 2002 bis 2020 um gut 61 Prozent auf mehr als 13.400 Menschen erhöhe; im Regierungsbezirk Münster werde der Anstieg lediglich auf 43 Prozent geschätzt.

Zweite Berufschance für junge Leute bis 29 Jahre

Die DRK-Fachbereichsleiter Marlis Spieker-Kuhmann und Peter Ivankovic erklärten, warum „Aqua“ so wichtig sei: Es eröffne sich ein neues Feld, jungen Leuten bis 29 Jahren quasi eine zweite Berufschance zu geben. Dies gelte besonders für Menschen mit Migrationshintergrund, die ins Programm mit eingebunden werden sollen. Auch ältere, in Deutschland lebende Ausländer würden pflegebedürftig. Bereits heute hätte ein Fünftel der hier Lebenden einen Migrationshintergrund. Ivankovic: „Viel Geld ist in die Förderung von Handwerksberufen geflossen. Aber nicht jeder ist handwerklich fähig.“

Bundestagsabgeordneter Johannes Röring (CDU) unterstrich, dass die berufliche Qualifizierungsaktion nur zu unterstützen sei: „Wir haben zum Glück im Kreis nur noch 3,5 Prozent Arbeitslose und benötigen dennoch jeden Menschen für den Arbeitsmarkt, der in der Lage ist, sich zu qualifizieren. Das gilt auch für Pflege und Gesundheit. Es muss etwas getan werden, sonst werden wir schon bald große Probleme haben, alle Stellen zu besetzen.“


Landrat Dr. Kai Zwicker wies darauf hin, dass hier zwar noch „kein Pflegenotstand“ herrsche wie im Ruhrgebiet. Er begrüße es aber außerordentlich, dass Migranten mit einbezogen würden: „Leider ist die Quote der Schüler mit Migrationshintergrund ohne Schulabschluss im Kreis deutlich höher als im Landesdurchschnitt.“ „Aqua“ passe gut ins Bildungsnetzwerk des Kreises. Im „neuen Bildungsbüro sind wir dabei, Prozesse voranzutreiben. Ein wichtiger Partner ist für uns das DRK, dem ich sehr dankbar bin und ausdrücklich danken möchte, dass das Rote Kreuz dieses wichtige Projekt ,Aqua‘ realisieren kann.“

Projektstart zur Qualifizierung junger Menschen für Gesudheits- und Pflegeberufe beim DRK (von links): MdB Johannes Röring, DRK-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow, Staatssekretär Thomas Rachel vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, MdL Hendrik Wüst, DRK-Vorstand Anton Verschaeren und Landrat Dr. Kai Zwicker.

 


12.10.2010

DRK-Katastrophenhilfe: Haiti-Hospital neun Monate danach – 48.000 Patienten, 2500 Babys und ein Film

Menschen im Kreis haben enorm geholfen: 219.575,94 Euro für Haiti gespendet

 Knapp neun Monate nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti ist das mobile Rotkreuz-Hospital weiter in Betrieb. Inzwischen konnten nach Mitteilung der weltweit tätigen Hilfsaktion knapp 48.000 Patienten das Krankenhaus in Anspruch nehmen. Über 2500 Babys sind seitdem im Fußballstadion von Carrefour zur Welt gekommen. Nun würdigt eine kleine Video-Serie die Arbeit der Einrichtung, so das DRK.

„Das Krankenhaus aus der Kiste, das wir im Januar ins Land geflogen hatten, ist immer noch Hoffnung im Chaos“, sagt Rotkreuz-Präsident Dr. Rudolf Seiters. In einem Land, in dem die meisten Menschen keinen Zugang zu medizinischer Versorgung hatten, schafft das Zelt-Hospital in einem ehemaligen Fußballstadion in Carrefour etwas Normalität. Die Menschen, von denen viele auch neun Monate nach dem Beben noch in Notlagern leben, erhalten hier kostenlos medizinische Hilfe. Mütter können ihre Babys mit sachkundiger Hilfe zur Welt bringen.

Auch die Bürger in der Region haben erheblich dazu beigetragen, dass das Chaos in Haiti nach den verheerenden Erdbeben ein wenig geschmälert werden konnte. Allein die Belegschaft von Flender (heute Siemens AG) und der Mutterkonzern hatten eine Spende von 100.000 Euro übergeben, wie auch kürzlich erneut für die Flutopfer in Pakistan. DRK-Vorstand Anton Verschaeren dankte nochmals den Bürgern im Kreis für ihre große Spendenbereitschaft: „Jeder Cent, jeder Euro helfen. Da ist es umso bemerkenswerter, wenn die Menschen im Kreis nach unseren Spendenaufrufen recht tief in die Schatulle greifen, um anderen Menschen in Not zu helfen – eine Investition in deren Zukunft, die nach den großen Katastrophen zunächst scheinbar ins Nichts gehen. Doch mit unserer Hilfe schöpfen die Opfer wieder Mut zu leben und weiterzumachen.“ Insgesamt spendeten Bürger aus der Region für Haiti 219.575,94 Euro, davon entfielen 100.000 Euro auf Flender/Siemens.

Die Arbeit wurde in den vergangenen neun Monaten von internationalen Teams aus bis zu 100 Ärzten, Pflegern, Schwestern und Technikern gewährleistet, die von Rotkreuz-Gesellschaften aus aller Welt von Finnland bis Israel, von Hongkong bis Kanada entsandt wurden. Dazu kommen bis zu 300 einheimische Kräfte. Ihren aufregenden Alltag zwischen Leben und Tod, Zuversicht und Verzweifelung schildert die Film-Serie „Das Krankenhaus aus der Kiste“.

Bisher hat die Zeltstadt mit der Kapazität eines Kreiskrankenhauses jeden tropischen Regen und jeden Sturm überstanden. Zum Ende des Jahres sollen alle Fachabteilungen in wieder aufgebaute einheimische Strukturen wie etwa in eine bestehende Mutter-Kind-Klinik überführt werden, in der inzwischen die Geburten stattfinden. Das Hospital ist Teil des Hilfspakets des Deutschen Roten Kreuzes aus medizinischer Versorgung und Infrastrukturprojekten wie dem Bau neuer Unterkünfte sowie der Schulung in Katastrophenvorsorge.

Die Film-Serie „Das Krankenhaus aus der Kiste“ ist auf You Tube unter dem Suchwort „Krankenhaus Kiste“ zu finden. Sie umfasst sieben Folgen.

 

www.youtube.de/KrankenhausKiste
 


04.11.2010

„Haben wir noch Bier im Keller?“

Regeln für eine fairere Kommunikation – vorgestellt  am Weltmännertag im Borkener Vennehof

Auf Wunsch von Bürgerinnen und Bürgern fand zum Weltmännertag 2010 die Veranstaltung „Kommunikation und faires Reden“ im Borkener Vennehof statt. Der Pallottinerpater Dr. Jörg Müller und die Slapstick-Komiker „Andrew und Loulou“ gingen humorvoll auf typische Fragen des Lebens ein, berichtete das DRK-Bildungswerk als Mitveranstalter.

Wodurch entstehen Missverständnisse in Gesprächen? Sie zeigten anhand alltäglicher Szenen den Zuschauern, was zum Beispiel „Verschlüsselungen und Interpretation“ in einer Beziehung bewirken können. Es gab so manches befreiendes Aha-Erlebnis der zahlreichen Zuschauer. Aus der einfachen Bitte, „holst du mir bitte ein Bier?“ sollte trickreich die Verschlüsselung gemacht werden: „Haben wir noch Bier im Keller?“

„Wir reden allgemein viel zu oft mit dem Ausrufezeichen, wir sollten mehr mit Fragezeichen reden. Also: nicht fordern, sondern bitten, nicht feststellen, sondern fragen. Nicht laut werden, sondern die eigene Betroffenheit zum Ausdruck bringen“, so Jörg Müller – ohne langatmig zu werden.

Der „Psycho-Pater“, wie er sich selbst nennt und damit einen der vielen Lacher erzeugte, verzauberte sein Publikum mit Überzeugungen: Respekt sei die Grundlage, Mut zu vertrauen sei der Antrieb, Humor das Transportmittel und Harmonie das Ziel.
Er zitierte die Bibel und betonte, dass Jesus konstruktives Streiten befürwortete und Verzeihen predigte: „In seiner Lehre ist kein Platz für Angst, Leistungsdenken und ungewagtes Leben.“

Die Botschaft kam an, und so endete der Abend mit seinen trostvollen Worten, dass das Einüben neuer Verhaltensweisen auch Rückschläge erlaube.
Die Veranstaltung wurde von der Gleichstellungsstelle der Stadt Borken und dem DRK-Bildungswerk im Kreis Borken angeboten und von der Glücksspirale gefördert.
 


03.09.2010

„Engagement macht stark“: Große Aktionswoche vom 20. bis 25. September beim Roten Kreuz in Borken

Elf Veranstaltungen im Mehrgenerationen- und Kreishaus / Modellprojekt „Freiwilligendienst aller Generationen“ / Rollfietsen-Radelspaß / Kostenloses Internetcafé /
Babybauch-Fotosession

„Engagement macht stark“: Das ist das Motto der Rotkreuz-Aktionswoche „Bürgerschaftliches Engagement“. Vom 20. bis 25. September sind allein im DRK-Mehrgenerationenhaus an der Röntgenstraße 6 in Borken zehn Veranstaltungen geplant. Eine weitere des Netzwerkes „Freiwillig engagiert im Kreis Borken“ mit Podiumsdiskussion findet am Dienstag, 21. September, im Kreishaus statt (17 bis 19 Uhr), berichtet das DRK in seinem Pressedienst. Zum Schluss macht es sogar klick: Schwangere können sich und ihren Babybauch von einer Profifotografin ablichten lassen.


„Wir haben eine Vielfalt von Veranstaltungsthemen. Ich hoffe, wir werden interessierte und engagierte Mitmenschen in der Septemberwoche in unserem Mehrgenerationenhaus in Borken begrüßen und kennenlernen können“, lädt Christel Büning vom DRK-Fachbereich „Freiwilliges Engagement und Ehrenamt“ ein.

Borkens Bürgermeister Rolf Lührmann unterstrich in einem Grußwort, dass das „bürgerschaftliche Engagement in den vergangenen Jahren einen großen gesellschaftspolitischen Stellenwert bekommen“ habe. „Unsere Bürger schätzen den Wert. Sie rücken wieder mehr zusammen, solidarisieren sich, entwickeln Teamgeist und knüpfen dabei neue Kontakte.“


Höhepunkte der Aktionswoche sind nach DRK-Angaben

• Montag, 20. September:

„Rollfietsen – ein Radelspaß“ (15 bis 16 Uhr). Die Senioreneinrichtung Haus Walburga aus Velen-Ramsdorf stellt Rollfietsen mit Elektroantrieb – der neuen und für Ältere einfachen Art der Fortbewegung – vor.

• Dienstag, 21. September:

„1001 Möglichkeiten zum Engagement – surfen, lesen, fietsen, entspannen“ (9 bis 11.30 Uhr), „Angebote und Workshops für Menschen mit Zeit“;
„Engagement macht stark“ (17 bis 19 Uhr): Podiumsdiskussion des Netzwerkes „Freiwillig engagiert im Kreis Borken“ im Kreishaus Borken (Anmeldung erbeten, Telefon 02861/82-1232).

• Mittwoch, 22. September:

Unternehmerfrühstück mit dem AIW, Sektion Borken (8 bis 11 Uhr) zum Thema: „Auf dem Weg zu guten Partnerschaften; die Wirtschaft und die Zivilgesellschaft“ mit der Referentin Dr. Marita Hilgenstock, RWE-Managerin;
„Lesepaten für Borkener Einrichtungen“ (14.30 bis 16 Uhr): Treffen des Netwerkes Lesen.


• Donnerstag, 23. September:

„Freiwilligendienst aller Generationen“ (11 bis 12 Uhr) – die neue Form, sich zu engagieren, generationsübergreifend; ein neues Modellprojekt des DRK wird vorgestellt.

• Freitag, 24. September:

Internetschnupperkurs und Eröffnung des kostenlos nutzbaren Senioren-Internetcafés (10 bis 12.30 Uhr);
Seniorennachmittag (15 bis 17 Uhr): Treff zum gemütlichen Gedankenaustausch bei Kaffee und Kuchen mit Programm (Anmeldung erforderlich, Telefon 02861/8029-317).

• Samstag, 25. September:

„Willkommen bei wellcome – Fotos vom Babybauch“ (10 bis 16 Uhr): Die in Brasilien geborene Burloer Fotografin Vilma Machado fotografiert werdende Mütter (gegen Selbstkostenbeteiligung); wellcome informiert über Hilfe für junge Mütter/Familien; eine Kinderbetreuung ist am Samstag gewährleistet.

Hier finden Sie das Programm als übersichtlichen Flyer zum Download
 


11.08.2010

Sommerakademie – kommunizieren mit NLP / Einwöchiger Kurs in der letzten Ferienwoche

Berufliche Weiterbildungen werden in Zeiten erhöhter Anforderungen der Arbeitswelt immer wichtiger. Die Methode des NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren) ist seit vielen Jahren ein anerkanntes Modell zur Professionalisierung der beruflichen und persönlichen Kommunikation. Wie das DRK-Bildungswerk für den Kreis Borken mitteilt, nimmt die Bedeutung der Kommunikation in allen Berufsfeldern weiter zu. Der Umgang mit Kollegen und Mitarbeitern, Kunden, Auftraggebern und Geschäftspartnern habe einen enormen Einfluss auf den eigenen beruflichen Erfolg und den Erfolg eines Unternehmens.

Das Neuro-Linguistische Programmieren bietet laut DRK vielfältige Möglichkeiten, unterschiedlichsten Menschen professionell und wertschätzend zu begegnen und auch die eigene Zufriedenheit sowohl im Berufs- als auch im Privatleben zu erhöhen.
Durch eine ressourcen-orientierte und weltoffene Herangehensweise
können demnach „schwierige“ Gespräche erleichtert und Teamprozesse aktiv gestaltet werden, schreibt das DRK-Bildungswerk in seinem Pressedienst.

Aus diesem Grund nutzt das Bildungswerk das so genannte „Sommerloch“ und bietet mit der Sommerakademie eine Weiterbildung an, die eine kompakte Einführung in die Grundlagen des NLP und der Kommunikationsführung gibt.

Die Weiterbildung findet an fünf aufeinanderfolgenden Tagen in der letzten Woche der NRW-Sommerferien (Montag, 23. August, bis Freitag, 27. August) jeweils in der Zeit von 9 bis 17 Uhr im Rotkreuz-Wohlfahrtszentrum, Röntgenstraße 6, in Borken statt.

Das Bildungswerk weist darauf hin, dass die Möglichkeit besteht, beim Arbeitgeber Bildungsurlaub für diese Weiterbildung zu beantragen. Des Weiteren könne die Kursgebühr durch die Förderung über den Bildungsscheck des Landes NRW oder den Prämiengutschein des Bundes um die Hälfte reduziert werden.

Für Nachfragen und Anmeldungen können sich Interessierte
an das DRK-Bildungswerk, Telefon 02861/8029-200, wenden
oder unter www.drk-bildungswerk.de weitere Informationen finden und sich ebenfalls anmelden.
 


02.09.2010

DRK-Pflegedienst und Evangelisches Lukas-Krankenhaus Gronau ziehen positive Bilanz der Pflegewerkstatt

Ohne weitere Förderung steht sie vor dem Aus / Hochqualifiziertes Angebot in Pflegekursen


Borken/Gronau, 2. September 2010

280 betreute Personen in der Pflegewerkstatt, 250 Teilnehmer des seit mehreren Jahren dauernden Pflegekurses – Zahlen, die sich sehen lassen können. Sie wurden von den Projektpartnern Pflegedienst des Deutschen Roten Kreuzes und Evangelisches Lukas-Krankenhaus Gronau veröffentlicht, berichtete der DRK-Pressedienst.

Die Pflegewerkstatt war vor drei Jahren im Lukas-Krankenhaus eingerichtet worden: In ihr können sich kurzfristig pflegende Angehörige informieren und beraten lassen; meist geschieht das im Zusammenspiel mit dem Patienten: „Das ist Pflege am Bett. Besser geht es nicht“, sagte Oberarzt Stefan Rittmeyer, Internist und Geriater am Lukas-Krankenhaus. Und: „Was wir hier praktizieren, ist gelebte Geriatrie. Verschiedenste Berufsgruppen wie Ärzte, Logopäde, Physio- oder Ergotherapie werden in den Beratungsprozess mit eingebunden.“

DRK-Pflegedienstleiterin Susanne Biallas ergänzt: „Wir wollen die Betroffenen mit ihren Angehörigen begleiten und ihnen helfen, das Leben in häuslicher Umgebung so angenehm wie möglich zu machen.“ Das sei in den drei Jahren seit Bestehen bestens gelungen.

Doch nun müssen möglicherweise Ende des Jahres die Türen der erfolgreichen Pflegewerkstatt geschlossen werden: Die Förderung durch den Kreis Borken im Rahmen des Großprojektes „Leben im Alter neu denken“ läuft Ende des Jahres aus. Biallas: „Es wäre schade, wenn solch eine Erfolgsgeschichte aus finanziellen Gründen beendet werden müsste. Wir haben vielen Bürgern aus dem Nordkreis helfen können.“ Wie schon beim Vorgängerprojekt, das ebenfalls nach gutem Beginn nicht weiterfinanziert werden konnte, auch nicht mit anderen Kostenträgern: Beim „Trainingswohnen“ im Jahre 2006 wurden 100 Personen zu Hause betreut, 98 konnten Patienten konnten tatsächlich in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben nach unserem Prinzip: ambulant vor stationär.“

Allein im Lukas-Krankenhaus werden jährlich mehr als 1000 Menschen stationär in der Abteilung Geriatrie behandelt, davon bedarf etwa ein Drittel anschließend der häuslichen Pflege. Zuvor sei die Beratung in der Pflegewerkstatt für viele Angehörige eine gute Gelegenheit, sich darauf vorzubereiten, um anschließend die Pflege zu Hause „wirklich bewerkstelligen“ zu können, betonten die Projektpartner DRK und Lukas-Krankenhaus.

Neben der Werkstatt wird weiterhin donnerstags ab 19.30 Uhr im Lukas-Krankenhaus in einem Pflegekursus, der im Herbst und im Frühjahr über jeweils zwölf Abende kostenfrei angeboten wird, wichtige Aspekte der häuslichen Pflege behandelt. Zum Beispiel Themen wie:

Pflege und Pflegebedürftige
Wahrnehmung und Beobachtung
Körperpflege und Mobilisation
Vorbeugung von Zweiterkrankungen
Umgang mit Medikamenten
gesunde Ernährung
Training wichtiger Pflegemaßnahmen
Begleitung in besonderen Lebenssituationen
Betreuungsrecht (Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung)
soziale Hilfen beim Umgang mit Ämtern und Versicherungen.

Das Besondere an dieser Maßnahme sind ganz spezielle, qualifiziert ansprechende Themen der Pflege, die Experten den Teilnehmern vermitteln. Oberarzt Stefan Rittmeyer: „Die Belastung der pflegenden Angehörigen, die oft rund um die Uhr ihre Liebsten versorgen, nimmt doch ständig zu. Mit unseren Angeboten informieren und entlasten wir sie. Deshalb kann ich Betroffenen nur raten, solche Angebote anzunehmen.“ Es sei auch möglich, zwischenzeitlich an den Kursen teilzunehmen: Sie seien ständig für alle offen.


Ansprechpartner und Kontaktstellen für die Anmeldung zu den Pflegekursen sind:

Lukas-Krankenhaus, Sekretariat Geriatrie, Telefon 0 25 62 / 79 202
DRK-Pflegedienstleiterin Susanne Biallas, Telefon 0 25 61 / 94 95


In guten Händen: Verantwortliche der Pflegewerkstatt im Evangelischen Lukas-Krankenhaus in Gronau und des Deutschen Roten Kreuzes kümmern sich um Pflegepatienten und pflegende Anhörige.
Foto: DRK
 


09.08.2010

Deutsches Rotes Kreuz sucht Mitarbeiter für das Freiwillige Soziale Jahr

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Borken bietet jungen Menschen bis 27 Jahre, die keine Ausbildungsstelle gefunden haben oder sich erst im sozialen Umfeld orientieren wollen, kurzfristig noch Stellen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FJS) an. Dies berichtete der DRK-Pressedienst.

Die Einsatzbereiche des Roten Kreuzes sind dabei völlig unterschiedlich, beispielsweise bestehen Einsatzmöglichkeiten im Fahrdienst für Menschen mit Handicap, Rettungsdienst oder in der Sozialstation. Martin Plückelmann, Leiter Mobilität beim DRK: „Heutzutage ist es für junge Menschen besonders wichtig, die Lücken im Lebenslauf gering zu halten. Wir bieten diesen Menschen ein solches freiwilliges soziales Jahr an, das eine Dauer von sechs bis 18 Monaten hat.“

Das DRK bietet diese Beschäftigungsform, in der der junge Mensch auch gezielt qualifiziert wird, schon seit einigen Jahren an und verfügt über große Erfahrung. „Häufig erweitern die jungen Menschen ihren Horizont enorm und finden nachher schneller einen Ausbildungsplatz“, so Plückelmann weiter.

Wer Interesse hat, kann sich an das Deutsche Rote Kreuz wenden, Kreisverband Borken, Röntgenstraße 6, 46325 Borken; Ansprechpartnerin: Bergrid Lehnen, Telefon 02861/8029-151.
 


16.10.2010

Wellcome in Borken sucht ehrenamtliche Helferinnen für Familienbetreuung

Gut eineinhalb Jahr besteht wellcome Borken: Jetzt werden dringend ehrenamtliche Helferinnen zur Betreuung von Säuglingen und Kleinkindern gesucht.

„Wellcome Borken ist nach anfänglicher Zurückhaltung sehr gut angelaufen. Wir haben viele Familien mit Müttern, die wegen einer stundenweisen Betreuung ihrer kleinen Kinder bei uns anfragen. Unser bisheriger Mitarbeiterinnenstab ist voll ausgelastet. Deshalb suchen wir Frauen oder gestandene Mütter, die Lust haben, sich in dieses ehrenamtliche Projekt einzubinden“, sagte wellcome-Koordinatorin Jennifer Nawrotzki im DRK-Pressedienst. „Die Mitarbeit kann zeitlich begrenzt werden, sodass die Mitarbeit absehbar ist.“

In diesem Jahr nutzten laut DRK bereits acht Familien den wellcome-Service; diese Betreuungsmaßnahmen sind ausgelaufen. Neun weitere Familien werden derzeit von wellcome betreut, drei warten auf ehrenamtliche Frauen.

Seit Anfang März 2009 gibt es den wellcome-Standort Borken; er ist einer von über 100 in Deutschland. Die Idee, die hinter wellcome steckt, ist ganz einfach. Eltern werden nach der Geburt eines Kindes durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen praktisch und unbürokratisch unterstützt.

Fachkräfte, die wellcome-Koordinatorinnen, vermitteln den Familien eine ehrenamtliche Mitarbeiterin, die zwei- bis dreimal pro Woche für zwei bis drei Stunden die Familie besucht und ihr da hilft, wo es besonders nötig ist. Die Ehrenamtlichen erfahren, wie direkt ihre Unterstützung wirkt – und die Familien, vor allem die Mütter, empfinden die Entlastung durch wellcome erfahrungsgemäß als Kraftquelle und tanken (mal wieder) auf.

Die Unterstützung erfolgt zum Beispiel durch:

• Betreuung des Neugeborenen,
• Geschwisterbetreuung,
• Zuhören und ganz praktische Hilfe.

Wellcome ist moderne Nachbarschaftshilfe, getragen von vielen. Wellcome verbindet bürgerschaftliches Engagement mit Professionalität.

Wellcome-Anmeldungen sind möglich unter der DRK-Telefonnummer 02861/8029-618 (Koordinatorin Jennifer Nawrotzki); E-Mail: .

Internet:
www.wellcome-online.de
www.kv-borken.drk.de
 


09.08.2010

Familienunterstützender Dienst des DRK bietet kompaktes Programm für zweite Ferienhälfte an

Ein kompaktes Ferienprogramm für den August hat der Familienunterstützende Dienst (FuD) des DRK Borken zusammengestellt.

Der FuD bietet Unterstützung und Entlastung für Familien mit einem Kind oder Jugendlichen mit einer Behinderung oder schweren Erkrankung. Angeboten werden sowohl Freizeitbegleitung und Betreuungsleistungen als auch Gruppenangebote, berichtete das DRK in seinem Pressedienst.
Voraussetzung hierfür ist das Vorliegen einer Pflegestufe und damit die Möglichkeit der Verhinderungspflege oder aber bewilligte zusätzliche Betreuungsleistungen, welche Kinder mit einer geistigen oder psychischen Behinderung erhalten können. Die Anträge werden jeweils bei der Pflegekasse gestellt. Informationen und Beratungen erhalten die Familien natürlich auch vom DRK.

Weiterhin bietet der FuD Schulintegration an: eine Einzelbegleitung zur Unterstützung des Kindes während der Schulzeit wie Hilfe bei der
Arbeitsorganisation, sozialen Interaktion während der Pause, Unterstützung bei der Mitarbeit oder auch Motivation. Voraussetzung hierzu ist die Bewilligung einer Schulintegration von dem zuständigen Jugend- oder Sozialamt.

 

Das Programm für die zweite Ferienhälfte im Einzelnen:

Badespaß im Bahia in Bocholt

Inhalt: Wir haben Spaß am und im Wasser, können rutschen, schwimmen oder einfach nur planschen.

Termin: 23.08.2010

Zeit: 14.00 bis 16:00 Uhr

Mitbringen: Badesachen, Schwerbehindertenausweis
Mitarbeiter: Silke Pohlabeln und weitere Mitarbeiter des FuDs

Teilnehmer: Max. 8 Teilnehmer/innen

Kosten: 3,00 € bei Vorliegen des Schwerbehindertenausweises. Außerdem fallen FuD-Betreuungsleistungen an, die möglicherweise über die Pflegekasse abgerechnet werden können.

Anmeldung: bis zum 16.08.2010, Telefon 02861- 80 29 211.

 

Spiel- und Wasserspaß am Dreiländersee in Gronau

Inhalt: Wir spielen, toben und haben am Dreiländersee in Gronau Spaß. Wir werden im und am Wasser Spaß haben, wir können hier Minigolf spielen, Tretboot fahren und auch auf den Spielplatz. Auch werden wir ein Picknick machen.

Datum: 24.8.2010

Treffen: Um 10 Uhr auf dem Parkplatz neben dem Hotel Driland am Dreiländersee, Gronau

Rückkehr: Um 14 Uhr auf dem Parkplatz am Dreiländersee, Gronau

Mitbringen: Badesachen, Sonnenschutz

Mitarbeiter: Carina Vinkelau und weitere Mitarbeiter des FuDs

Teilnehmer: Max. 8 Teilnehmer/innen

Kosten: 6,00 Euro incl. Brotzeit, Getränke, Tretboot und Minigolf. Außerdem fallen FuD-Betreuungsleistungen an, die möglicherweise über die Pflegekasse abgerechnet werden können.

Anmeldung: bis zum 17.08.2010, Telefon 02861- 80 29 211.

 


Ausflug zu den Teufelssteinen in Heiden

Inhalt Wir wandern zu den Teufelssteinen, machen Spiele im Wald und haben Spaß. Auch ein Picknick ist dabei.

Datum 19.08.2010

Abfahrt: Um 11:00 Uhr, am DRK Wohlfahrtszentrum, Röntgenstr. 6, Borken.

Rückkehr 14:30 Uhr, am DRK Wohlfahrtszentrum, Röntgenstr. 6, Borken

Mitbringen: Sonnenschutz, feste Schuhe

Mitarbeiter: Karola Dammann und weitere Mitarbeiter des FuD´s

Teilnehmer: Max. 8 Teilnehmer/innen

Kosten: 6,00 €, incl. Picknick und Getränke. Zzgl. fallen FuD Betreuungsleistungen an, welche ggf. über die Pflegekasse abgerechnet werden können.

Anmeldung: Bis zum 10.08.2010, Telefon 02861- 80 29 211.

 


Fahrt zum Flughafen Düsseldorf

Inhalt: Wir fahren zum Flughafen nach Düsseldorf, machen eine Führung über das Flughafengelände und Besichtigung und gehen noch auf die Aussichtsplattform um den Flugzeugen beim Starten und Landen zuzusehen.

Datum: 23.08.2010

Abfahrt: Um 9:30 Uhr, am DRK Wohlfahrtszentrum, Röntgenstr. 6, Borken

Rückkehr: Um 15:00 Uhr, am DRK Wohlfahrtszentrum, Röntgenstr. 6, Borken

Mitarbeiter: Ralf Brüchmann, zzgl. weitere Mitarbeiter des FuD´s

Teilnehmer: Max. 8 Teilnehmer/innen

Kosten: 10,00 €. Zzgl. fallen FuD Betreuungsleistungen an, welche ggf. über die Pflegekasse abgerechnet werden können

Anmeldung: Bis zum 12.08.2010, Telefon 02861- 80 29 211.

 

Ausflug zum Frankenhof in Reken

Inhalt: Wir besuchen den Wildpark Frankenhof, sehen viele Tiere, toben auf dem tollen Spielplatz und erleben den Märchenpark

Datum: 24.08.2010

Abfahrt: Um 11:00 Uhr, am DRK Wohlfahrtszentrum, Röntgenstr. 6, Borken,
oder um 11:30 Uhr am Parkplatz Frankenhof

Rückkehr: 15:00 Uhr am DRK Wohlfahrtszentrum, Röntgenstr. 6, Borken,
oder um 14:30 Uhr am Parkplatz Frankenhof

Mitbringen: Getränke, Brotzeit, Sonnenschutz, feste Schuhe, Taschengeld für ein Eis oder eine Pommes

Mitarbeiter: Lisa Welzel, Silke Pohlabeln, zzgl. Mitarbeiter des FuD´s

Teilnehmer: Max. 8 Teilnehmer/innen

Kosten: 8,00 € zzgl. fallen FuD Betreuungsleistungen an, welche ggf. über die Pflegekasse abgerechnet werden können.
Anmeldung: Bis zum 18.8.2010, Telefon 02861- 80 29 211.


• Eine 1:1-Betreuung, also ein Betreuer pro Teilnehmer, sei laut DRK gewährleistet. Gegen einen Aufpreis (45 Cent pro Kilometer) kann das Kind auch von zu Hause abgeholt werden, bei Gruppenfahrten werden 75 Cent berechnet, welche durch die Anzahl der Teilnehmer geteilt werden.


Infos:
Fachleitung Ralf Bruechmann

DRK-Soziale Arbeit und Bildung gGmbH
Frühtherapie und Entwicklungsförderung
Röntgenstraße 6, 46325 Borken
Telefon 0163 / 8029 254
Telefax 02861 80 29-215
s
E-Mail:
 


06.04.2010

DRK-Kreiswettbewerb – der etwas andere Wettkampf der Leben rettet Rotkreuzler trainieren den Ernstfa

Stellen Sie sich einmal vor, Sie sind mit Ihrem Fahrzeug unterwegs und plötzlich stecken Sie in einem nicht mehr endenden "Mega"Stau auf der Autobahn. Die Sonne läst das Thermometer auf 30°C im Schatten steigen. Der Tank ist fast leer, es gibt nichts zu trinken und zu essen. An ein Weiterkommen ist nicht zu denken und die nächste Tankstelle oder Abfahrt Kilometer entfernt.

So oder so ähnlich könnte eine Aufgabe für unsere Einsatzkräfte auf dem diesjährigen Leistungsvergleich lauten.

Am 10. April ist es wieder so weit. Wettkampfgruppen aus dem gesamten Kreisgebiet Borken, Wattenscheid und Gelsenkirchen kommen zusammen um sich den Herausforderungen zu stellen.
Den Teilnehmern und Ihnen als Besucher wird sich ein abwechslungsreiches Programm bieten. An fünf Stationen werden die Fähigkeiten getestet, die Gruppen messen Ihr Können und pflegen zugleich der kameradschaftlichen Austausch.

Erleben Sie live vor Ort in Ahaus die Vielfalt unserer Arbeit uns besuchen Sie uns am
10. April in der Zeit von 12 bis 18 Uhr in der Ahauser Innenstadt. Schauen Sie uns auf die Finger - frei nach dem Motto - "Hätten Sie es gewusst?".

Zur gleichen Zeit besteht für alle Interessierten und Neugierigen die Möglichkeit sich über einige Themen der Wohlfahrtsarbeit zu Informieren. Das Kaufhaus Rotes Kreuz (KARO) zeigt das Secound-Hand-Kaufhaus mal ganz anders, der Bereich Mobilität stellt den Fahrdienst für Menschen mit Behinderungen vor. Das DRK-Bildungswerk präsentiert Lernen in allen Lebenslagen beim Deutschen Roten Kreuz als kompetentem Bildungspartner. Der Fachbereich Pflege informiert über Pflegeangebote, ergänzende Haushaltsdienste und bietet eine kostenlose Blutzuckermessung an.

Für die Ahauser Rotkreuz'ler gibt es in diesem Jahr noch einen ganz besonderen Ansporn. Es besteht die Möglichkeit das dritte in Folge zu gewinnen und somit dem Wanderpokal eine dauerhafte Heimat in Ahaus zu geben. Sicherlich sind die anderen Gruppen bemüht dies zu verhindern. Erleben Sie einen abwechslungsreichen und spannenden Wettkampf der anderen Art.

Veranstaltungsorte:

Sümmermannplatz
Oldenkottplatz
Rathausplatz
Rathaus
Platz vor St. Marien
Innenhof Schloss Ahaus
 


25.08.2010

„Freiwilligendienst aller Generationen“ Rotes Kreuz stellt bundesweit geplantes Projekt in der Aktionswoche „Bürgerschaftliches Engagement“ vor

 

„Freiwilligendienst aller Generationen“ heißt ein neues Projekt, dessen Träger im Kreis Borken das Deutsche Rote Kreuz sein wird. Es ist eine bundesweit Initiative des Bundesfamilienministeriums. Ferner wird über die Einführung des „freiwilliger Zivildienst“ und die Verknüpfung der beiden Projekte diskutiert. Hintergrund ist die geplante Aussetzung der Wehrpflicht und der dadurch wegfallenden Zivildienststellen. Das (bundesweite) Konzept „Freiwilligendienst aller Generationen“ sieht vor, dass damit bis zu 35.000 Freiwillige neu für bestimmte Projektarbeiten, die zeitlich begrenzt sein werden, gewonnen werden können.

 

Ein kleiner Teil davon dürfte demnächst in Einrichtungen im Kreis Borken aktiv werden. Das Rote Kreuz stellt dieses Projekt, das für Menschen praktisch aller Altersstufen geschaffen ist, im Rahmen der Aktionswoche „Bürgerschaftliches Engagement“ (20. bis 25. September) in seinem Mehrgenerationenhaus an der Röntgenstraße 6 in Borken am Donnerstag, 23. September, 11 Uhr, ausführlich vor.

„Es wird verschiedene Formen geben, wie sich Freiwillige engagieren können – ein sicherlich hochspannendes Projekt, das nachhaltig von Erfolg gekrönt sein dürfte“, schätzen Rotkreuz-Vorstand Anton Verschaeren und die Leiterin der Aktionswoche mit dem Thema „Engagement macht stark“, Christel Büning.

Das DRK begrüßt die Initiative der Bundesregierung, erklärte es in seinem Pressedienst: „Wir haben uns seit 40 Jahren an die wertvollen Dienste der Zivildienstleistenden gewöhnt. Ihr Einsatz für die Schwachen der Gesellschaft sollte erhalten bleiben in einer Weiterentwicklung der Kultur des selbstverständlichen freiwilligen Engagements“, sagte Dr. Rudolf Seiters, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin. „Wir würden uns sehr freuen, wenn noch mehr junge Männer – und junge Frauen – auf diesem Weg in soziale Berufe hineinschnuppern können.“

Einen staatlich gesteuerten Freiwilligendienst lehnt das Rote Kreuz ab. Bei der Entwicklung eines „Freiwilligen Zivildienstes“, wie ihn Familienministerin Kristina Schröder (CDU) vorschlägt, muss nach Meinung des Deutschen Roten Kreuzes darauf geachtet werden, dass die Verantwortung, Durchführung und Verwaltung für freiwilliges Engagement bei den zivilgesellschaftlichen Trägern wie dem Deutschen Roten Kreuz verankert bleibt. Dazu gehören auch die Bildungsangebote.

Das Rote Kreuz freut sich besonders über den von der Ministerin angekündigten Ausbau der Freiwilligendienste wie das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und die Erhöhung der finanziellen Förderung. Denn beim FSJ übersteigt laut DRK-Informationen die Nachfrage das Angebot, sodass das Rote Kreuz bereits vor der Initiative von Familienministerin Schröder die Schaffung von 5000 neuen FSJ-Stellen angeboten hatte. Auch im Kreis Borken ist das FSJ ein Selbstläufer.

Zum Hintergrund: Das Deutsche Rote Kreuz ist in Deutschalnd größter Anbieter von Freiwilligendiensten (10.200 FSJ-Plätze) und stellt im Zivildienst 9371 Zivildienstplätze in 1907 Zivildienststellen zur Verfügung (Stand: 1. August 2010). Die Organisation verfügt über reichlich Erfahrung und Expertise im Bereich bürgerschaftlichen Engagements und möchte diese in die Debatte einbringen, um die Einführung eines neuen „Freiwilligendienstes aller Generationen“ von Beginn an konstruktiv mitzugestalten.

„Freiwilligendienst aller Generationen“ – so heißt ein neues Rotkreuz-Modellprojekt. Es wird im Borkener Mehrgenerationenhaus an der Röntgenstraße 6 am 23. September vorgestellt.
 


25.08.2010

Das Deutsche Rote Kreuz wirbt in Südlohn Fördermitglieder

Das Deutsche Rote Kreuz wirbt im Kreis Borken erneut um Fördermitglieder, demnächst in Südlohn. Eine Aktion im Ortsteil Oeding ist bereits gut angelaufen, berichtet der DRK-Kreisverband in seinem Pressedienst.

Dirk Albrecht ist vom DRK für die Gewinnung von Fördermitgliedern beauftragt worden. Er geht von Tür zu Tür. „Wir bitten die Südlohner Bürger, Dirk Albrecht zu unterstützen“, berichtete Anton Verschaeren, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Borken e.V.

Jeder könne dem Roten Kreuz beitreten, um die Ideale und die gute Sache im Dienst am Menschen zu unterstützen, teilt das Rote Kreuz mit.

Albrecht kann sich durch einen Mitarbeiterausweis sowie einer vom DRK ausgestellten Vollmacht legitimieren. „Dies soll dazu dienen, dass bei den Bürgern kein Misstrauen entsteht und die Aktion legitimiert ist“, erklären Vorsitzender Georg Beckmann sowie Stellvertreter Werner Stödtke vom DRK-Ortsverein Südlohn-Oeding.

Auch in vergangenen Jahren seien bereits solche Werbeaktionen für das Deutsche Rote Kreuz sehr erfolgreich in verschiedenen Städten im Kreis Borken gelaufen. Für Rückfragen stehen Veronika Reiss (Telefon 02861 8029-155) und Andrea Terfloth (Telefon 02861 8029-120) beim DRK zur Verfügung.


Dirk Albrecht wirbt in Südlohn Fördermitglieder für das DRK.
 


09.10.2010

Rotes Kreuz eröffnete Café Zentral für Senioren in Gronau: Gute Resonanz, und alle hatten Spaß

Angebot zur Entlastung pflegender Angehöriger donnerstags an der Ochtruper Straße 138 im DRK-Zentrum Gronau

„Ich bin mit dem Auftakt zufrieden.“ Birgit Lorenzen, die das DRK-Pflege-Beratungsbüro Gronau leitet, zog eine positive Bilanz nach dem Eröffnungstag des neuen „Café Zentral“ für Senioren beim DRK-Zentral Gronau an der Ochtruper Straße 138.

Mehrere Senioren nutzten am ersten Tag die Möglichkeit, bei Kaffee und Pflaumen- und Käsesahnekuchen neue Menschen kennenzulernen oder einfach aus ihrem Leben zu erzählen. Ergotherapeutin Beate Terwort aktivierte einige Seniorinnen zu Bewegungsübungen, Birgit Lorenzen las einige Geschichten vor, es wurden Volkslieder gesunden, und alle hatten ihren Spaß. Silvia Zimmermann, Traute Schuhmacher vom DRK-Zentrum und Mitarbeiterin Martina Pazdyka gehören ebenfalls zum Betreuungsteam.

Das „Café Zentral“ ist ab sofort jeden Donnerstag von 15 bis 18 Uhr geöffnet, nur einmal im Quartal nicht: dann ist Blutspendetermin, so auch kommenden Donnerstag, am 14. Oktober. Es wird vom Roten Kreuz eine qualifizierte Betreuung und Beschäftigung durch geschulte Ehrenamtliche, Fachpflegekräfte und Ergotherapeuten angeboten.


Nähere Informationen zum Seniorencafe erhalten Interessierte bei der DRK-Pflegeberatung Gronau, Telefon 02562/9081088, oder beim DRK-Zentrum für Ambulante Krankenpflege in Ahaus, Telefon 02561/9495.



Eröffnung des Cafés Zentral für Senioren beim DRK in Gronau an der Ochtruper Straße 138.
 


22.07.2010

Tour mit Hindernissen für 20 Seniorinnen aus Burlo

20 Seniorinnen aus den Gymnastikgruppen des Roten Kreuzes aus Borken-Burlo machten sich mit ihren Fahrrädern auf den Weg ins Rotkreuz-Zentrum nach Borken. Als Ziel für ihre Abschlussfahrt wollten sie das neue Zentrum erkunden.

Doch bis zur Ankunft gab es einige Hindernisse zu überwinden. Vor der Abfahrt der Gruppe hatte es mächtig geregnet, geblitzt und gedonnert. Pünktlich zum Startschuss hatte es wieder aufgehört. Die Radwege jedoch waren mit kleinen und großen Baumstämmen übersät und verlangten den Seniorinnen ihr ganzes fahrerisches Können ab. Auch mussten einige Äste vor der Weiterfahrt beiseite geräumt werden. Nach kurzem Zwischenstopp an den Fischtreppen an der Aa in Hoxfeld erreichte die Gruppen mit leichter Verspätung ihr Ziel.

Im Café Henry des Roten Kreuzes gab es endlich die wohlverdiente Stärkung mit Erdbeerkuchen und Schnittchen. Jochen Brehm-Schilly vom Bildungswerk des Roten Kreuzes führte die Gruppe danach über das Gelände des Zentrums. „Wir hätten nie gedacht, was das Rote Kreuz hier alles zu bieten hat“, waren die Damen erstaunt über die Vielfalt der Angebote. So verweilte die Gruppe bis zum Schluss im KARO, dem Kaufhaus im Roten Kreuz, und genoss sichtlich das Stöbern in all den vielen Artikeln.

Renate Geesink, Kursleiterin beim DRK: „Wir machen regelmäßig zusammen Ausflüge. Das macht Spaß und fördert die Gemeinschaft. Wer Lust hat, noch mitzumachen: Es gibt noch einige freie Plätze“. Am frühen Abend machte sich die Gruppen gutgelaunt auf den Heimweg nach Burlo.

Anmeldungen zur Seniorengruppe in Burlo können Interessierte an das DRK-Bildungswerk richten, Telefon 02861/8029-200.

 


Informierten sich über das große DRK-Angebot: eine Seniorengruppe aus Burlo.
 


24.08.2010

DRK-Bildungswerk gehört zu 20 Nominierten für Bundeswettbewerb „Wege ins Netz 2010“

Projekt „Von Senioren für Senioren“ kommt gut an

Großer Erfolg und Auszeichnung für das DRK-Bildungswerk im Kreis Borken: Das Projekt „Seniorenseiten im Kreis Borken/Internetseiten für Senioren“ gehört zu 20 nominierten Bewerbern für den Wettbewerb „Wege ins Netz 2010“. Es wird von Klaus Tembrink betreut.

Er realisiert seit gut zwei Jahren Internetauftritte mit Senioren in verschiedenen Orten im Kreis Borken, die meist von Kommunen unterstützt werden. Nach einer Anlauf- und Startphase übernehmen die neuen Internet-Begeisterten die Seiten und deren Pflege selber – das war mit einem Start in Rhede und weiteren Auftritten in Reken, Südlohn und Borken bisher von großem Erfolg gekrönt (zum Beispiel die Internetseite www.senioren-borken.de).

„20 vorbildliche Projekte“ aus ganz Deutschland, so die Organisatoren, sind für die Endauswahl nominiert worden – bei mehr als 200 Bewerbungen. Das DRK-Projekt gehört zur Kategorie „Erste Wege ins Netz: Interneteinsteiger begeistern“. Fünf weitere Projekte bewerben sich um eine Auszeichnung. Eine unabhängige Fachjury wählt aus den Nominierten zehn Preisträger aus.

Die Finalisten werden am 8. September während der Internationalen Funk-Ausstellung (IFA) in Berlin mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 30.000 Euro ausgezeichnet. „Mit dem Wettbewerb prämiert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie beispielhafte Projekte, die Menschen ohne oder mit geringer Interneterfahrung an eine kompetente Nutzung des Mediums heranführen“, hieß es von Seiten des Veranstalters.

Der Wettbewerb „Wege ins Netz“ findet zum siebten Mal statt, in diesem Jahr erstmals im Rahmen der Initiative „Internet erfahren“. Die Partnerorganisationen BAGSO – Lobby der Älteren, Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. und die Stiftung Digitale Chancen zeichnen für den Wettbewerb verantwortlich. Ziel ist, innovative Praxisprojekte im Bereich der digitalen Integration auszuzeichnen und einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und so zu weiterem Engagement aufzurufen.

Die Jury besteht aus Vertretern der folgenden Unternehmen, Verbände und Medien: Initiative D21 e. V., Deutsche Telekom, Deutschlandfunk, Deutscher Volkshochschul-Verband e. V., Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, BITKOM, Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), Aktion Mensch und Türkische Gemeinde in Deutschland e. V.


28.09.2010

Vredener Marktplatzaktion zum Welt-Alzheimertag: DRK klärt über Demenz auf – „Thema präsent halten“

„Wir möchten die Krankheit Demenz in der Bevölkerung weiter präsent halten. Und das ist mit unserer Marktplatzaktion gelungen“, zog Pflegeleiterin Susanne Biallas vom Deutschen Roten Kreuz eine zufriedenstellende Bilanz.

Anlässlich des Welt-Alzheimertages hatte das DRK-Zentrum für Ambulante Krankenpflege und das Demenz-Servicezentrum für die Kreise Borken, Coesfeld und Steinfurt auf dem Vredener Marktplatz Station bezogen. Anziehungspunkt war ein Apfelbaum der Sorte Boskop, an den Bürger Karten hängen und auf ihnen Stellung nehmen konnten zum Thema Demenz. Frage: „Was löst das Thema Demenz bei Ihnen aus?“ Die Antworten fielen höchst unterschiedlich aus, zum Beispiel: „Ich benötige Hilfe im Alter“, „nicht lange leben“, „dass die Kinder für mich da sind“. Ein Zwölfjähriger schrieb: „Ich werde alles versuchen, das zu überspielen und zu heilen.“ Ein 13-Jähriger: „…dass mir viele helfen und ich nicht einsam werde.“

Ein Anliegen, dem sich auch das Rote Kreuz annimmt. Susanne Biallas, die in Vreden von Hausleiterin Iris Maschmeier vom Haus Kreszentia in Vreden und Ergo-Therapeutin Beate Terwort unterstützt wurde: „Die Menschen haben Angst vor dem Thema, kennen meist die Ursachen nicht. Deshalb wollen wir mit ihnen darüber sprechen.“ Im Haus Kreszentia in Vreden werden seit Jahren Menschen mit Demenz vom Roten Kreuz betreut. Dort hat sich eine schöne Hausgemeinschaft gebildet. Derzeit ist noch eine Wohnung frei, berichtete das DRK (Telefon 02564/398230).

Im Evangelischen Lukas-Krankenhaus in Gronau war ein Filmabend anberaumt worden. 30 Interessierte sahen den aktuellen Spielfilm „Eines Tages“ zum Thema Demenz und ihre Auswirkungen auf den Alltag im „Café Päusken“. Anschließend war rege über Film und Demenzkrankheit mit Dr. Gerd Greiving (Lukas-Krankenhaus), Susanne Biallas (DRK-Pflegedienstleiterin) und der Caritas als Mitveranstalter diskutiert worden.

Nach Angaben des Demenz-Servicezentrums mit Sitz in Münster gibt es derzeit etwa 1,2 Millionen Menschen in Deutschland mit dieser Krankheit, die zu den häufigsten Erkrankungen im Alter gehöre. Erscheinungsformen seien Gedächtnisstörungen und Beeinträchtigungen des Denkens. Diplom-Sozialarbeiterin Annette Mandelartz war für das Zentrum eine Woche im Münsterland unterwegs und auch in Vreden: „Wir zeigen uns und sprechen mit den Menschen. Das ist immer eine gute Sache.“ Die Aktionen dieses Jahres standen unter dem Motto: „Gemeinschaft leben“.

• Weitere Infos: Zentrum für Ambulante Krankenpflege in Ahaus, Telefon 02561/9495; Demenz-Servicezentrum, Region Münster und die Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt, Telefon 0251/5202-65 und -44; www.demenzservice-muenster.de


Boskop-Apfelbaum, behangen mit Karten zu Fragen der Demenz: Marktplatzaktion des DRK und Demenzservicezentrums in Vreden.
 


03.03.2010

Rotes Kreuz bietet häusliche Pflege im Südkreis an: „Alles aus einer Hand mit hohem Qualitätsstandard“

„Auch im Südkreis hat der Bedarf an Pflege immer mehr zugenommen. Diese Entwicklung geht aufgrund der demografischen Entwicklung weiter. Deshalb haben wir gehandelt und bieten jetzt alles aus einer Hand an. So können aufgrund unserer jahrelangen Erfahrung zum Wohle des Menschen viele weitere Effekte genutzt werden.“ Dies bekräftigte Rotkreuz-Vorstand Anton Verschaeren bei der Vorstellung des neuen DRK-Pflegekonzeptes für den Südkreis Borken während einer Pressekonferenz in Borken.

Dazu baut der DRK-Kreisverband Borken, wie er in seinem Pressedienst berichtete, auf die Erfahrung der Bocholter Rotkreuz Sozialstation, die seit 14 Jahren in Bocholt im Dienst ist und 14 Beschäftigte hat. Eigens wurde die neue DRK-gemeinnützige Pflege- und Servicebetriebe Region Borken-Bocholt GmbH gegründet. „Somit werden auch im Südkreis Borken mit einem hohen und verbindlichen Qualitätsstandard Angebote für Pflegende und deren Angehörige vermittelt“, erklärte Walter Tenbergen vom Stadtverband Bocholt, der mit Verschaeren die Geschäfte des neuen Verbundes führen wird.

Fachleiterin Pflege Susanne Biallas, die die Rotkreuz-Sozialstation Ahaus (bestehend seit 1996) mit mehr als 60 Mitarbeitern leitet: „Das Rote Kreuz im Kreis Borken steht seit vielen Jahren für eine Reihe von Serviceleistungen, Hilfestellungen und weiteren Angeboten auf hohem, zeitgemäßem Niveau. Unter der Marke ,Rotes Kreuz zu Hause. Lange gut Leben‘ wird die ambulante Pflege flächendeckend im Kreis Borken angeboten. Wir haben erwiesenermaßen eine hohe Beratungskompetenz und können auch jegliche hauswirtschaftliche Dienste erledigen.“

Den Bocholter Bereich deckt Pflegedienstleiterin Elke Michalke ab, für Borken ist ab sofort Petra Nentwig, examinierte Altenpflegerin mit Zusatzausbildung „qualifizierte Pflegedienstleiterin“, zuständig. Sie hat ihr Büro im DRK-Haus am Nordring 2/4 bezogen und zehn Jahre Erfahrung in Bocholt gesammelt.

DRK-Vorstand Anton Verschaeren: „Tägliche Erreichbarkeit, auch am Wochenende, im gesamten Südkreis – das Rote Kreuz ist überall verfügbar und ganz in der Nähe der Menschen, die Hilfe benötigen. Unter der Telefonnummer 02861 / 8029-250 wird die ambulante Pflege an 365 Tagen im Jahr mit einem persönlichen Ansprechpartner weiterhelfen.“

Auch das Thema Demenz wird laut DRK-Einschätzung weiter an Bedeutung gewinnen, wie schon in den vergangenen zehn Jahren. „Darauf werden wir reagieren, indem wir nicht zu groß dimensionierte Wohngemeinschaften anbieten, wie das bereits in Südlohn, Vreden und Ahaus sehr erfolgreich unter dem Thema Service-Wohnen geschieht“, so Verschaeren. Eine Wohngemeinschaft für demenziell veränderte Menschen solle in Kürze in Rhede-Krechting entstehen. „Weitere Angebote werden derzeit ausgelotet und auch noch von uns gesucht“, sagte der Rotkreuz-Vorstand in Borken.

DRK-Service-Telefon Pflege im Südkreis: 02861 / 8029-250 (rund um die Uhr erreichbar).

Ambulant vor stationär. Nach diesem Motto handelt das DRK mit dem neuen Pflegeangebot für den Südkreis Borken: „Rotes Kreuz zu Hause. Lange gut Leben“. Bei der Vorstellung von links: Walter Tenbergen, Anton Verschaeren, Susanne Biallas, Petra Nentwig und Elke Michalke.


16.07.2010

Seniorenseiten ermitteln WM-Tippmeister

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika ist beendet, und mit dem finalen Schlusspfiff stand auch der Sieger des WM-Tippspiels auf den Senioreninternetseiten (wie www.senioren-borken.de) im Kreis Borken fest. Nach einem Kopf-an-Kopf-Tippen konnte sich zum Schluss Franz-Josef Isferding aus Südlohn gegen seine Konkurrenten durchsetzen. Platz zwei ging an Karl-Heinz Hollstegge (Südlohn-Oeding), Dritter wurde Alfons Sievers (ebenfalls Südlohn-Oeding).

Die Gewinner bekamen von Klaus Tembrink (DRK-Bildungswerk) Bildungsgutscheine (100 und 50 Euro) und einen Gutschein über ein Essen für zwei Personen im Café Henry (DRK Borken) überreicht.

Die Preisübergabe fand vor dem geplanten Senioreninternetcafße in Südlohn-Oeding statt, in dem Senioren sich nach den Sommerferien unverbindlich über die Möglichkeiten des Internets informieren können. Die Öffnungszeiten werden noch bekannt gegeben.
Foto, von links: Klaus Tembrink, Karl-Heiz Hollstegge, Franz-Josef Isferding, Alfons Sievers
 


20.08.2010

Wohnschule für Autisten: Autismus-Ambulanz des DRK hat große Pläne

Neues Zuhause für Betroffene aus dem gesamten Kreis Borken / Auch Appartements geplant / Umbau am Nordring beginnt bald

Eine Wohnschule für Autisten: Dieses ehrgeizige Projekt treibt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Borken für Betroffene mit einer Störung aus dem autistischen Spektrum voran. Das seit Jahren vom DRK genutzte Gebäude am Nordring soll für etwa eine Million Euro umgebaut werden. DRK-Vorstand Anton Verschaeren rechnet mit einem baldigen Baubeginn: „Dann könnte die Wohnschule nach unseren Plänen vermutlich im Frühjahr 2011 eröffnet werden“, erklärte Verschaeren im DRK-Pressedienst.


Seit 2004 betreibt das DRK in Borken eine Autismusambulanz, die das Asperger-Syndrom als einen Schwerpunkt behandelt: Von 60 autistischen Klienten ist knapp die Hälfte der Asperger-Krankheit zuzuordnen. Die größten therapeutischen Chancen sagen Experten für eine Diagnose im Kindesalter voraus.

Für ältere Patienten mit dem Asperger-Syndrom plant die DRK-Autismusambulanz eine Wohnschule. In ihr können die Menschen aus dem gesamten Kreis Borken wohnen und auf Dauer lernen, selbstständig ihren Alltag zu meistern. Dazu soll das DRK-Haus am Borkener Nordring umgebaut werden. In ihm sind bislang verschiedene DRK-Serviceangebote untergebracht, bis vor dem Umzug zum Rotkreuzzentrum an der Röntgenstraße 6 in Borken-Gemen auch das Bildungswerk für den Kreis Borken.

Am Nordring, zentral und einen Steinwurf vom Bahnhof und der angrenzenden Innenstadt gelegen, sollen zudem Appartements für ein ambulant betreutes Wohnen von Autisten gebaut werden. „Der Bedarf für eine Wohnschule zeichnet sich schon seit geraumer Zeit ab“, berichtete Ralf Brüchmann, Leiter der Autismusambulanz.

Üblicherweise wohnen viele autistisch veranlagte Menschen ihr Leben lang bei den Eltern, wie das DRK weiter berichtet. Eine Alternative seien klassische Wohngruppen für Menschen mit geistigen Behinderungen. Für schwerer betroffene Autisten könne das angemessen sein, für Asperger oder hochfunktionale Autisten nicht. Die seien nämlich durchaus in der Lage, ein eigenständiges Leben zu führen. Brüchmann stellt allerdings klar: „Sie brauchen Schablonen für ihr Alltagshandeln, lebenspraktische Rezepte, nach denen sie agieren können.“ Ein Beispiel: Betroffene könnten nicht einschätzen, ob sie besser ein T-Shirt oder einen Pullover überstreifen sollten. Sie benötigten klare Anweisungen.

In der Wohnschule sollen betreute Autisten solche lebenspraktischen Dinge erlernen oder sich mit pädagogischer Hilfe selbst erarbeiten. Sind sie laut Brüchmann so weit, dass eine ständige Unterstützung nicht mehr erforderlich ist, könnten sie in eines der Appartements umziehen, die in Ober- und Dachgeschoss entstehen sollen. Dort könnten aber auch Autisten wohnen, die gar nicht erst auf die Wohnschule angewiesen seien.

Zu Beginn des Projekts steht laut Brüchmann eine ambulante Wohnschule, die das DRK anbieten will. Es gehe um Hilfen für das elterliche Zuhause; nach und nach könnten dann Strukturen ohne Eltern erarbeitet werden. Das sei eine gute Vorbereitung auf eine stationäre Wohnschule, die dem DRK zufolge auf sechs bis acht Plätze begrenzt werden soll. Die
Appartements könnten zehn Parteien aufnehmen, auch Paare.

> Weitere Infos: Ralf Brüchmann, Leiter Autismusambulanz und Familienunterstützender Dienst (FuD) beim DRK, Telefon 02861/8029-211;
Marlies Spieker-Kuhmann, Fachbereichsleiterin Kinder und Familie, Telefon 02861/8029-129.
 


13.08.2010

Autismus-Fortbildung für ErzieherInnen, LehrerInnen und Pädagogen in Borken

Das DRK-Bildungswerk bietet in Kooperation mit der DRK-Autismusambulanz am Dienstag, 21. September, eine Fortbildung zum Thema Autismus an. Der Kurs beginnt um 18 Uhr und endet um 21 Uhr. Ralf Brüchmann von der Autismusambulanz des Deutschen Roten Kreuzes wird über Fragen referieren wie: Was verbirgt sich hinter dem Begriff Autismus und welche Dimensionen haben die Beeinträchtigungen im Alltag? Wo liegen die Unterschiede zwischen dem frühkindlichen Autismus und dem Asperger-Syndrom?

Der Kurs findet im Rotkreuz-Zentrum Röntgenstraße 6 in Borken statt und ist ausschließlich für pädagogische Fachkräfte konzipiert.

Für Nachfragen und Anmeldungen können sich Interessierte an das DRK-Bildungswerk, Telefon 02861/8029-200 wenden oder unter www.drk-bildungswerk.de weitere Infos finden und sich ebenfalls anmelden.
 


09.07.2010

Das Deutsche Rote Kreuz wirbt in Südlohn und Oeding Fördermitglieder

Südlohn.Das Deutsche Rote Kreuz wirbt im Kreis Borken wieder um Fördermitglieder. Jeder kann dem DRK beitreten, um die Ideale und die gute Sache im Dienst am Menschen zu unterstützen, teilt das Rote Kreuz mit. 20.000 Fördermitglieder gibt es derzeit im Kreisverband. Weitere können nach Ansicht des DRK durchaus hinzukommen, weil die Hilfe-Aufgaben immer vielfältiger würden.

Dirk Albrecht vom Deutschen Roten Kreuz geht bald in Südlohn und im Ortsteil Oeding von Haustür zu Haustür, teilt das DRK mit. Er kann sich durch einen Mitarbeiterausweis sowie einer vom DRK ausgestellten Vollmacht legitimieren. „Dies soll dazu dienen, dass bei den Bürgern kein Misstrauen entstehe und die Aktion legitimiert sei.“ erklären Georg Beckmann, Vorsitzender sowie Werner Stödtke, stv. Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Südlohn-Oeding.

Auch in vergangenen Jahren seien bereits solche Werbeaktionen für das Deutsche Rote Kreuz sehr erfolgreich in verschiedenen Städten im Kreis Borken gelaufen. Für Rückfragen stehen Veronika Reiss (Telefon 02861 8029-155) und Claudia Pankratz (Telefon 02861 8029-150) beim DRK zur Verfügung.
 


23.02.2010

In Borken: Ausstellungsstart zur Geschichte und zu den Aufgaben des Roten Kreuzes

In Borken: Ausstellungsstart zur Geschichte und zu den Aufgaben des Roten Kreuzes

Mehr als 40.000 Euro für Haiti gesammelt

6000 tote, 12.000 vermisste und 25.000 verwundete Soldaten – die Entscheidungsschlacht vor gut 150 Jahren im italienischen Freiheitskrieg gegen Österreich im oberitalienischen Solferino war der Auslöser zur Gründung des Roten Kreuzes, der heute größten Hilfsorganisation der Welt. Der Genfer Bürger Henry Dunant startete damals eine Hilfsaktion der Bevölkerung – das waren die Rotkreuz-Anfänge. Eine Wanderausstellung zur weltumspannenden, humanitären Bewegung dieser Organisation ist am Dienstag in der Kassenhalle der Sparkasse Westmünsterland in Borken, Wilbecke 1, eröffnet worden.

Im Beisein von Borkens Bürgermeister Rolf Lührmann, der zugleich auch Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Borken ist, erinnerte Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow als Vorsitzender des Präsidiums an die Gründungszeit: „Alle Menschen sind gleich. Das war der Grundsatz von Henry Dunant, auf dem der Gedanke der Rotkreuz-Arbeit beruht.“

Am 30. Oktober 2010 jährt sich der Todestag des Schweizers zum 100. Mal. Er verstarb 82-jährig nach Jahren bitterlicher Armut. „Dennoch ist er seinen Idealen immer treu geblieben“, sagte Schulz-Gadow: „Die gesellschaftliche Rehabilitation wurde ihm 1901 zuteil, als Dunant den erstmals verliehenen Friedensnobelpreis erhielt, den er sich mit dem Franzosen Frédéric Passy teilte“, berichtete der DRK-Pressedienst.

Die Ausstellung in der Sparkasse umfasst 14 Tafeln: vier informieren über Henry Dunant, die Anfänge des Roten Kreuzes, die Grundsätze des Roten Kreuzes, die Genfer Abkommen und die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Auf zehn Tafeln wird mit Rotkreuzplakaten aus dem In- und Ausland von der Nachkriegszeit bis heute ein Querschnitt der Rotkreuz-Zeitgeschichte präsentiert.

Die Ausstellung ist noch bis zum 4. März in der Sparkasse Westmünsterland, Wilbecke 1 in Borken, während der Geschäftszeiten zu sehen. Anschließend wird sie in weiteren Städten des Kreises gezeigt, unter anderem in Bocholt, Ahaus – wo am 10. April der Kreiswettbewerb stattfindet – und Gronau.

Auf einem weiteren Stand wird auf die DRK-Haiti-Spendenaktion aufmerksam gemacht: Aktuell sind seit Beginn vor gut vier Wochen mehr als 40.000 Euro aus dem Umkreis eingegangen, sagte Sparkassen-Vorstand Gerd Krämer in den Räumen der Sparkasse Westmünsterland – „eine beachtliche Summe für diese Region“, so Krämer. Darin nicht enthalten sei die Großspende der Flender/Siemens AG mit 100.000 Euro, die Anfang Februar dem DRK übergeben worden war.
Die Spendengelder werden weiterüberwiesen an das Rotkreuz-Generalsekretariat in Berlin, informierte DRK-Vorstand Anton Verschaeren: „Sie sind zweckgebunden. Und die Hilfsmaßnahmen gehen weiter, nachdem im Stadion von Port-au-Prince ein mobiles Krankenhaus von DRK-Kräften aus Münster und dem Münsterland aufgebaut worden ist. Es geht um Nachhaltigkeit. Und es wird weiter jeder Cent benötigt, um den Erdbebenopfern helfen zu können.“

Weitere Infos zur Ausstellung finden Sie hier


Das regionale Rotkreuz-Spendenkonto für Haiti:
Konto 36 020 311 bei der Sparkasse Westmünsterland,
BLZ 401 545 30.

 


Neutral, unparteilich, jeder Zeit helfen: Die gute Arbeit des Roten Kreuzes wird seit dieser Woche in der Sparkasse Westmünsterland präsentiert. Bei der Eröffnung von links: Sparkassen-Vorstand Gerd Krämer, DRK-Vorstand Anton Verschaeren, Borkens Bürgermeister Rolf Lührmann, Sparkassen-Teamleiter Hauptstelle Borken Alfons Gedding sowie Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow, Präsidiums-Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Borken.
 


26.07.2010

DRK Hausnotrufstudie „Länger zu Hause leben…“

Die Installation von Hausnotrufsystemen, vornehmlich in Seniorenwohnungen, reduziert auf Dauer hohe Kosten im Sozialsystem. Darauf weist das Deutsche Rote Kreuz in seinem Pressedienst hin.

DRK-Vorstand Anton Verschaeren: „Wir sind im kreis Borken ja selbst Anbieter unseres DRK-Hausnotrufs und haben gute Erfahrungen gemacht. Die Menschen fühlen sich sicherer, haben per Notruf sofort einen Ansprechpartner und wissen im Notfall: Es kommt schnelle Hilfe.“ Das DRK hat, vor allem im Nordkreis, eine Vielzahl von Hausnotrufsystemen installiert.

Eine jetzt veröffentlichte Studie der „Initiative Hausnotruf“ (Initiative der Dienstleister und Hersteller solcher Systeme) hat eine so genannte „Wirkungs- und Potenzialanalyse zum Hausnotruf“ in Auftrag gegeben – und kam zu „bemerkenswerten Ergebnissen für unsere Gesellschaft“, wie Anton Verschaeren erläuterte.

Der Kernpunkt der Studie laut DRK: Eine Ausstattung aller Personen in häuslicher Pflege mit Hausnotruf würde dem Gesundheitssystem erhebliche Kosten entziehen und brächte zudem einen hohen sozialen Nutzen. Bei einem jährlichen Mehraufwand von 340 Millionen Euro zur Ausstattung aller Pflegebedürftigen mit einem Hausnotruf könnten bis zu eine Milliarde Euro Pflegekosten pro Jahr eingespart werden können.

Die Berechnung des Sparpotentials beruht auf der Annahme, dass der Hausnotruf für zehn bis 20 Prozent der Senioren mit Pflegestufe den Übergang von der ambulanten in die stationäre Pflege um bis zu sechs Monate verzögert.

Im Rahmen der Erhebung wurde zudem eine Fallstudie erstellt, die zwei Hausnotrufnutzer begleitet und exemplarisch den großen Nutzen eines Hausnotrufs für Betroffene aufzeigt.

Die gesamte Studie mit Grafiken und allen Hintergrundinformationen sowie Kurzfassungen sind im Internet herunterladbar unter folgender Adresse: www.initiative-hausnotruf.de (unter den Reitern „Forschung“ und „Studie“).
 


19.07.2010

Lotsen und Servicedienst für Familien und Unternehmen im Rotkreuz-Mehrgenerationenhaus / Alles unter einen Hut bringen: „Familienfreundlichkeit wichtiger Standortfaktor für Borken“

Familie und Beruf unter einen Hut bringen – das war lange schwierig. Längst hat ein Umdenken eingesetzt, Fachkräftemangel und demografischer Wandel zwingen dazu. Familienfreundliche Personalpolitik ist ein dickes Plus für Unternehmen, um im Wettbewerb zu bestehen.

Diese Herausforderung zu meistern – dabei hilft der neue „Lotsen und Servicedienst“ („LoS“) für Unternehmen und Familien des Rotkreuz-Mehrgenerationenhauses in Borken. Insgesamt soll es zukünftig drei solcher Servicedienste im Kreis Borken geben. Organisiert werden sie von der EWIBO (Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft) in Bocholt, dem DRK in Borken und der Berufsbildungsstätte in Ahaus. Die drei Bildungsträger kooperieren hierbei eng mit dem Netzwerk Westmünsterland, berichtete das Rote Kreuz in seinem Pressedienst.

„Wir Lotsen lotsen gerne“, ermunterte Wolfgang Barking als künftiger Lotse sowohl Beschäftigte als auch Unternehmen zu konkreten Anfragen. Er nannte Beispiele für beide Seiten: Fragen zur Ferienbetreuung von Kindern, oder die Unterstützung hinsichtlich familienfreundlicher Arbeitszeitmodelle, die Gestaltung der Elternzeit, Angebote von haushaltsnahen Dienstleistungen, Vereinbarkeit bei Pflege von Angehörigen mit einer Berufsausübung.

Wie stark „Familienfreundlichkeit als wichtiger Standortfaktor für Borken“ ins Gewicht fällt, bestätigte eine Talkrunde unter Moderation von Peter Ivankovic, Fachbereichsleiter beim DRK. Marleen Köhne als alleinerziehende Mutter eines viereinhalbjährigen Jungen konnte ihre Ausbildung im Fachhaus für Heimdekor Huvers in Borken in Teilzeit absolvieren. Nur durch die Hartnäckigkeit der Azubi und die Flexibilität des Unternehmens sei dies möglich gewesen, erläuterte ihre Chefin Ingrid Herweg.

Die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern gestalte sich auf dem Land anders; deshalb müsse man hier eh ideenreicher sein und besondere Angebote schaffen, „damit Fachkräfte bleiben und neue Experten zu uns in den Kreis kommen“, berichtete Stephan Klaus, Chef der Stadtmarketing Borken und des Telefonanbieters BORnet.

Evegret Kindermann, stellvertretende Bürgermeisterin in Borken, freut sich auf LoS: „Es gibt in Borken viele Frauen, die arbeiten gehen. Betriebskindergärten wären auch eine gute Sache. Arbeitnehmer können es sich heute nicht mehr erlauben, Frauen mit Kindern abzuweisen. LoS ist positiv, und die Stadt Borken wird ein guter Partner in der Zusammenarbeit sein.“

Die Familienstruktur habe sich im ländlichen Raum längst geändert, sagte Jürgen Niemeyer, Vorsitzender des Ausschusses für Senioren, Soziales und gesellschaftliche Integration der Stadt Borken: „Wir sind beweglich und blicken nach vorne.“ Die Bürger sollten der Politik sagen, was zu tun sei – nicht umgedreht. Das neue Projekt sei gut: „Und es ist gut, dass es kein Kirchturmsdenken gibt.“

Einen Lotsen-Staffelstab nach symbolischem Start bei der Ewibo in Bocholt mit Lotsin Sonja Telahr hatte zuvor Wolfgang Barking vom DRK-Mehrgenerationenhaus angenommen; er gab ihn weiter an Margret Lindner und Silvia Stampfer, die für die BBS-Kita Regenbogenland in Ahaus Unternehmen und Familien als Lotsinnen begleiten werden.
 


28.01.2010

Spenden des Borkener Amtsgerichtes für Haiti

Borken (mge). Gelegentlich gibt es bei Personalversammlungen des Borkener Amtsgerichtes ja längere Diskussionen. Ohne weitere Aussprache aber wurde bei der Versammlung am Freitag der Vorschlag angenommen, eintausend Euro aus der Personalkasse den Opfern der Erdbebenkatastrophe in Haiti zukommen zu lassen.

Am Mittwoch konnte ein entsprechender Scheck dem Vorstand des DRK-Kreisverbandes Anton Verschaeren von den Personalratsmitgliedern Regina Bone und Dirk Lütkebohmert übergeben werden.

Verschaeren bedankte sich für die Unterstützung des DRK-Einsatzes in Haiti, wo seit Tagen viele Hilfskräfte von RK-International unterwegs seien. „Wir haben bereits eine mobile Krankenstation in Betrieb, es fehlt aber noch an allen Enden. Wir sind über jeden Cent und jeden Euro dankbar“, so Verschaeren.

Auch weiterhin sind Spenden notwendig und möglich über das Spendenkonto des DRK bei der Sparkasse Westmünsterland lautet:
Konto 36 020 311, Bankleitzahl 401 545 30.

Foto: vlnr Lütkebohmert, Bone, Verschaeren.


27.01.2010

Rechtsberatung des Sozialverbandes VdK ab sofort im Rotkreuzzentrum an der Röntgenstraße 6 in Borken

Bewährtes Angebot in neuen Räumen: Der Sozialverband VdK wird seine Beratungsstunden ab sofort im Rotkreuzzentrum an der Röntgenstraße 6 in Borken-Gemen abhalten. Damit wechselt der Kreisverband Borken-Coesfeld mit der Beratung aus dem Borkener Kreishaus zum DRK.

„Die Anbindung des Sozialverbandes VdK passt gut zum Roten Kreuz. Da war es keine Frage, dass wir hier in unseren Räumen Platz geschaffen haben, um zweimal pro Monat die Menschen in unsere Einrichtung einzuladen“, sagte DRK-Vorstand Anton Verschaeren.

Der Bedarf ist sehr hoch, wie Rechtsberater Martin Uphues sagte. Meistens geht es um Fragen des Renten-, Schwerbehindertenrechts, der Kranken-, Unfall- oder Pflegeversicherung. Fast 450 Mal nutzten 2009 VdK-Mitglieder das Beratungsangebot. Die VdK-Geschäftsstelle ist seit dem 1. Januar in Ahaus angesiedelt. Zum Kreisverband gehören 10.900 Frauen und Männer aus den Kreisen Borken und Coesfeld.

Beratungen beim DRK an der Röntgenstraße 6, Borken:
jeder zweite und vierte Freitag im Monat, 10 bis 15 Uhr; Terminvergabe mittwochs zuvor 17.30 bis 18.30 Uhr unter den Telefonnummern 02861 / 5896 (Borkens Ortsverbandsvorsitzende Helga Meier) und 0162 / 6636 750.

Infos zum VdK-Kreisverband in Kürze:

  • Seit 1. Januar 2010 neue Geschäftsstelle in Ahaus (eigene Immobilie), zuvor Coesfeld; mehr Mitglieder im Kreis Borken.
  • Mitarbeiter der Geschäftsstelle: zwei Rechtsberater (Volljuristen) und drei Sekretärinnen.
  • Der VdK hat zurzeit 10.900 Mitglieder.
  • Mitgliedsbeitrag 4,50 Euro pro Monat.
  • Für Verfahren haben die Mitglieder Pauschalen zu zahlen, die sämtliche Kosten abdecken (18 Euro Widerspruchsverfahren, 28 Euro Klageverfahren).
  • Der Verband begleitet seine Mitglieder in allen sozialrechtlichen Angelegenheiten bis zur Klagebegründung, danach übernimmt die Rechtsabteilung in Münster (Wahrnehmung der Gerichtstermine).
  • Schwerpunkte des Jahres 2009: Rentenversicherungsrecht (insbesondere Erwerbsminderungsrenten), Schwerbehindertenrecht (Anerkennung der Schwerbehinderteneigenschaft), Kranken- und Pflegeversicherung (vor allem Krankengeld und Anerkennung der Pflegbedürftigkeit), Unfallversicherungsrecht (Anerkennung von Berufskrankheiten, Arbeitsunfälle, Verletztenrente) und ALG II (gleich Hartz IV, Prüfung von Bescheiden und Rückzahlungsforderungen).
  • 2008: für VdK-Mitglieder 613.000 Euro erstritten.
  • 39 Ortsverbände.
  • Sprechtagsregelungen siehe mitgegebene Blätter
  • 2008: in Borken 449 Beratungen an 30 Sprechtagen.
  • Telefonische Rechtsauskunft: montags/mittwochs 9 bis 12 Uhr, Telefon 02561/68 76 60.

Die VdK-Adresse:
Sozialverband VdK
Landesverband NRW e. V.
Kreisverband Borken-Coesfeld
Telefon 02561 / 687660
Telefax 02561 / 687661
Wessumer Straße 32
48683 Ahaus


Foto:
Begrüßung im Rotkreuzzentrum Borken, der neuen Beratungsstätte des VdK-Kreisverbandes Borken-Coesfeld – von links: Ulrich Lünenborg, ehrenamtlicher Mitarbeiter des VdK Borken, DRK-Vorstand Anton Verschaeren, Borkens Ortsvorsitzende Helga Meier und Rechtsberater Martin Uphues.


12.07.2010

Rotkreuz-Rettungswache in der St.-Marien-Grundschule Vreden

Kinder vor Notfällen aufzuklären, kann nicht früh genug geschehen. Dies meint Martin Plückelmann, Leiter des Rettungsdienstes beim Rotkreuz-Kreisverband Borken. Und so fand eine Aktion der Retter in der St.-Marien-Grundschule Vreden große Resonanz: Gut 110 Kinder aus allen fünf vierten Klassen waren davon angetan, Genaues über die Vorgehensweise von Rotkreuz-Rettern, zum Beispiel der Rettungswache Vreden, bei Unfällen zu erfahren.

Sie lernten mit den Ausbildern Magdalena Stoklosa und Dominik Juttner, der auch Zivildienstleistender in der Rotkreuz-Rettungswache an der Oldenkotter Straße 14 ist, wie ein Notruf verfasst wurde, dass Unfallopfer angesprochen, zugedeckt und getröstet werden, wie Wundversorgung mit Pflastern und Verbänden aussieht. Und bei der Besichtigung des Vredener Rettungstransportwagens (RTW) wurde alles genauestens unter die Lupe genommen.
„Die Aktion ist von den Kindern und der Schule wirklich sehr gut angenommen worden. Das werden wir wiederholen“, sagte Martin Plückelmann vom DRK, der dieses kostenlose Angebot ins Leben gerufen hatte. Und die gesteckten Ziele seien, fast unbemerkt, aufgegangen: „Wir möchten Kinder mit Erster Hilfe bekannt und vertraut machen, ihr Sozialverhalten stärken, Hemmschwellen bei Hilfeleistungen abbauen und über unsere Rettungswache informieren.
 


25.01.2010

Das Rote Kreuz sammelt für Haiti: Deutsch-Türkische Gesellschaft Bocholt spendet spontan 650 Euro

Spendenübergabe in der Kita Stöberland in Bocholt

Bocholt/Kreis Borken (drk-press). Mehr als zehn Jahre ist es her, als es im türkischen Izmit 1999 ein verheerendes Erdbeben mit etwa 30.000 Opfern gab. Die Erinnerung daran ist den Mitgliedern der Deutsch-Türkischen Gesellschaft (DTG) in Bocholt haften geblieben. „Es war noch Geld auf dem Konto von damals, und wir haben uns spontan entschieden, den Betrag aufzustocken und es dem Deutschen Roten Kreuz für seine umfassende Hilfe in Haiti weiterzugeben“, berichtete DTG-Vorsitzender Abdulkadir Kis. Der Verein wurde 1993 in Bocholt gegründet. Ihm gehören 55 Mitglieder an, etwa zu gleichen Teilen Türken und Deutsche.

Am Samstag wurde in der Rotkreuz-Kindertagesstätte „Stöberland“ in Bocholt an der Knufstraße 2 ein stattlicher Betrag von 650 Euro übergeben. „Das ist eine tolle Sache, und wir freuen uns über jede Spende und jeden Euro“, sagte Iris Schlautmann, Fachleiterin Beratung und Migration beim Roten Kreuz in Borken, zu dem seit dem 1. Januar auch der neue Stadtverband Bocholt gehört. Das Rotkreuz im Kreis hat etwa 20.000 Fördermitglieder und mehr als 1000 ehrenamtliche Helfer.

Die aus der Region eingezahlten Spenden, erläuterte Vorstand Anton Verschaeren weiter, würden hier gesammelt und anschließend zum DRK-Generalsekretariat nach Berlin überwiesen. Von dort aus würde jeder Euro sinnvoll in die Haiti-Hilfe gesteckt. „Das Rote Kreuz steht vor allem für Nachhaltigkeit“, hieß es am Wochenende im DRK-Pressedienst. Verschaeren: „Bei uns laufen die Hilfsaktionen nicht nach drei Wochen aus. Es geht immer weiter. So war das auch vor fünf Jahren bei der großen Tsunami-Katastrophe mit fast einer Viertelmillion Opfern.“

Der Vorstand der Deutsch-Türkischen Gesellschaft, Vorsitzender Abdulkadir Kis, der seit 37 Jahren in Bocholt lebt, sein Stellvertreter Rolf Thuilot sowie Geschäftsführer Hasan Yüksel appellierten bei der Spendenübergabe „an alle Bürger, ob aus Bocholt oder der anderswo, für einen Neuaufbau in Haiti zu spenden.“ Kis: „Es herrscht dort großes Leid. Wir haben das 1999 in Izmit miterlebt, als große Häuser innerhalb Sekunden zu einem großen Schutthaufen zusammenfielen. Deshalb können wir uns gut vorstellen, wie groß die Not auch in Haiti sein wird. Hilfsaktionen müssen von langer Dauer sein. Nur so kann wirklich nachhaltig den Menschen und den vielen traumatisierten Kindern geholfen werden.“

Ehrenamtliche Helfer aus den Rotkreuz-Ortsvereinen waren bereits am Samstag unterwegs und gingen mit den bekannten Sammelbüchsen mit Rot-Kreuz-Zeichen durch die Straßen. So wurde unter anderem in Isselburg, Ahaus und Gescher gesammelt. In weiteren Ortsvereinen wie Borken, Epe oder Reken werden Aktionen vorbereitet, teilte der Kreisverband mit. In der Vorwoche war die Aktion offiziell von Landrat Dr. Kai Zwicker angestoßen worden. Innerhalb weniger Tage waren 20.000 Euro auf dem Spendenkonto bei der Sparkasse Westmünsterland eingegangen.

Auch das Jugendrotkreuz, dem im Kreis mehr als 650 Jugendliche angehören, wird in Kürze örtliche Aktionen zur Unterstützung der Opfer des Erdbebens organisieren.

Das Spendenkonto des DRK bei der Sparkasse Westmünsterland:
Konto 36 020 311, Bankleitzahl 401 545 30.


Haiti-Spende der Deutsch-Türkischen Gesellschaft Bocholt – von links vor der Kindertagesstätte „Stöberland“ in Bocholt: Rolf Thuilot, Abdulkadir Kis (DTG), Anton Verschaeren (DRK), Hasan Yüksel (DTG), Ingrid Schlautmann und Udo Kreyerhoff (beide DRK).
Foto: DRK


Auftakt am Donnerstag zur DRK-Spendenaktion im Kreis Borken für Haiti (von links): DRK-Vorstand Anton Verschaeren, Landrat Dr. Kai Zwicker, Sparkassen-Vorstand Gerd Krämer und DRK-Präsidiumsmitglied Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow
 


28.12.2009

Zusammenschluss der DRK-Kreisverbände Borken und Bocholt: „Es wächst zusammen, was zusammen gehört“

Getreu dem Motto des wiedervereinten Deutschlands wächst laut Georg Beckmann, stellvertretender Vorsitzender des Rotkreuz-Präsidiums im Kreisverband Borken, „zusammen, was zusammen gehört“: Die Kreisverbände Borken und Bocholt werden zum 1. Januar 2010 eins. Borken hat dann mit Bocholt 50.000 Bürger mehr in seinem Bereich; Bocholt wird im Kreisverband Borken als DRK-Stadtverband Bocholt e. V. eingegliedert – wie die anderen bisherigen 17 Ortsvereine auch.

Die Reform ist eigentlich ein Relikt aus der kommunale Gebietsreform von 1975, als Kreise und Gemeindegrenzen neu bestimmt wurden. Dies forderte später auch der Rotkreuz-Landesverband. Nach 35 Jahren und zwischenzeitlichem politischem Gegenwind aus Bocholt ist die Reform in den vergangenen Jahren angepackt worden. Mit dem Jahreswechsel wird sie perfekt.

Der Zusammenschluss zum neuen Jahr 2010 lässt den DRK-Kreisverband Borken mit dann knapp 19.000 Fördermitgliedern, 285 angestellten Mitarbeitern, mehr als 50.000 Blutspendern und 600 aktiven Helfern in Rotkreuz-Gemeinschaften zu einem der größten in Nordrhein-Westfalen werden. „Wir sind mit mehr als 20.000 Mitgliedern und ehrenamtlichen Mitarbeitern nun auch eine der größten Personenvereinigungen im Kreis Borken“, war auch DRK-Vorstand Anton Verschaeren während einer Pressekonferenz im Bocholter DRK-Zentrum zwischen den Feiertagen frohgelaunt, dass Vollzug gemeldet werden konnte. „Was lange währt, wird endlich gut“, kommentierte Helmuth Schlüter, seit 2003 Vorsitzender des alten DRK-Kreisverbandes Bocholt und vom 1. Januar an Vorsitzender des über 2200 Fördermitglieder starken Stadtverbandes Bocholt.

„Wichtig ist, dass wir die Menschen aus einer Hand als ein Rotkreuz bedienen. Wer dahinter steht, wird draußen gar nicht als so wichtig angesehen“, erläuterten Vorstand Anton Verschaeren und Bocholts Geschäftsführer Walter Tenbergen.

Mit der Neugliederung übernimmt Bocholt auch die bisherigen Stadtteile Suderwick, Barlo, Biemenhorst, Mussum, Stenern und Liedern, die zuvor anderen Ortsvereinen unterstellt waren. Personal sei zwar in Bocholt durch normale Fluktuation gemindert worden, es habe aber niemand entlassen werden müssen, betonte der bisherige Kreisverbands-Vorsitzende Helmuth Schlüter. „Wir haben das heiße Eisen angefasst und uns zusammengerauft“, sagte Schlüter: „Wichtig für uns war, den Fuß in der Borkener Tür zu halten.“ So wird Justitiar Hans-Ludger Woldering (ehrenamtlicher) stellvertretender Vorsitzender im Präsidium.

Mit einer Menge an Maßnahmen bringt Borken in 2010 „neues Leben“ in den neuen Stadtverband Bocholt, wie Verschaeren – hauptamtlicher Vorstand in Borken – berichtete.

Geplant sind unter anderem:

die Gründung einer Sozialstation für häusliche Pflege, für die jüngst eine GmbH gegründet wurde;
wellcome-Familienbetreuung für Mütter mit Neugeborenene;
die Kindertagesstätte „Stöverland“ mit großem Migrationsanteil soll Familienzentrum werden;
Angebote für Migranten zum Übergang Schule/Beruf;
Interkulturelles Forum für Elternarbeit, speziell mit türkischen Mitbürgern;
Kurse des Bildungswerks mit mehr als 1.000 Stunden und Beratungsangebot für mittelständische Betriebe. Verschaeren: „Wir haben einen großen Fundus mit großem Mitarbeiterstamm. Damit können wir die Tätigkeiten in Bocholt mit Leben füllen.“

50.000 Menschen aus dem Bereich Bocholt werden vom neuen Rotkreuz-Kreisverband mitbetreut. Helmuth Schlüter: „Die gemeinsame Arbeit spielt sich ab dem 1. Januar in einer ganz anderen Liga ab.“ Und Georg Beckmann unterstrich viele Synergieeffekte, die sich ergäben: „Gemeinsam schauen wir in die Zukunft. Es war uns immer wichtig, dass alle betroffenen Ortsvereine und deren Forderungen mitgenommen wurden. Das ist gelungen. Wir haben einen Konsens geschaffen, getragen von allen Mitgliedern.“

 

Zusammenschluss der Rotkreuz-Kreisverbände Borken und Bocholt zum 1. Januar 2010. Bei einer Pressekonferenz in Bocholt von links: Schatzmeister Bernhard Wilting (Bocholt), Georg Beckmann, stellvertretendes Präsidiumsmitglied Borken, Vorstand Anton Verschaeren (Borken), Vorsitzender Helmuth Schlüter (Bocholt), Stellvertreter Hans-Ludger Woldering (Bocholt), Leiter Öffentlichkeitsarbeit Björn Theyssen (Borken) und Geschäftsführer Walter Tenbergen (Bocholt).

Zahlen und Fakten:

DRK Kreisverband Borken (mit Bocholt), Stand 28. Dezember 2009


17 Ortsvereine, 1 Stadtverband
16 Kindertagesstätten
ca. 20.000 Fördermitglieder
600 Aktive Helfer in RK-Gemeinschaften
500 Mitglieder im Jugendrotkreuz
3 Einsatzeinheiten + 2 SEG
ca. 100.000 Std. ehrenamtliche Arbeit in den Ortsvereinen
3 Rettungswachen mit 3.016 Einsätzen
Fahrdienst mit 8.381 Fahrten, 339.562 km
11 Ehrenamtliche Projekte im Bereich der Wohlfahrtspflege
1 Projekt bürgerliches Engagement in einer Kommune
c. 50.000 Blutspender
ca. 200 Mitarbeiter in den DRK Kitas bei den DRK-Ortsvereinen im Kreis Borken
 

 


30.06.2010

Ein Fest für alle: Sonntag Rotkreuz-Familienfest an der Röntgenstraße 6 in Borken mit vielen Aktionen und Aktivitäten

Indoor-Spielplatz ++ Bobbycar-Parcous ++ Verbandskasten-TÜV ++ Kinderland Velen ++ Menschenkicker ++ Big-Band der Musikschule Borken ++ Gutes vom Grill

Ein Fest für alle: Das Deutsche Rote Kreuz lädt am Sonntag, 4. Juli, von 11 bis 17 Uhr zum Rotkreuz-Familienfest zur Röntgenstraße 6 nach Borken ein. Ausrichter ist der DRK-Kreisverband.

Im vergangenen Jahr waren zum „Tag der offenen Tür“ ins neue Rotkreuz-Zentrum und ins angeschlossene Mehrgenerationenhaus viele Besucher aus der Region geströmt, um sich die neuen Räumlichkeiten auf dem früheren Kreisbauhof-Gelände anzusehen.

Zum Termin Anfang Juli hat das Rote Kreuz nun jede Menge Attraktionen geplant, die alle Familienmitglieder ansprechen dürften. Die Kleinen können sich im neuen Indoor-Spielplatz austoben, der viel Spaß und Abwechselung bietet. An weiteren Angeboten und Aktivitäten für Kinder stehen die obligatorischen Hüpfburg, ein Bobbycar-Parcours mit Rauschbrillen, Laubsägen oder der WM-Menschenkickerspiel, zum Beispiel zwischen Deutschland und Argentinien – auf dem großen Spielzettel. Groß und Klein werden eingebunden in das bunte Bühnenprogramm mit dem DRK-Familienzentrum „Kinderland“ aus Velen, und die Big-Band der Musikschule Borken haut standesgemäß auf die Pauke.

Was wäre ein Rotkreuz-Familienfest ohne spektakuläre Rettungsübungen? DRK-Retter zeigen den Zuschauern sozusagen hautnah, wie ein vermeintlich Verletzter ganz fix versorgt und mit Blaulicht und Martinshorn abtransportiert werden.

Die Gesundheitsmesse mit den Fachleuten der Barmer GEK („Die Gesundexperten“) bietet viele Informationen rund um das Thema Gesundheit, und der Ambulante Pflegedienst des DRK berät auch über knifflige Fragen in Sachen Pflege.

Auch der Blutspendedienst macht einen Tag lang Station in Borken: Gerade in de Sommerzeit werden die Reserven oft knapp. Deshalb: „Blut spenden rettet Leben“, so das DRK. Neben Kaffee und Kuchen gibt es Köstliches, von DRK-Köchen lecker zubereitet – und weitere Überraschungen wie den Verbandskasten-TÜV. Das DRK rät: „Bringen Sie Ihren alten Verbandskasten einfach mit, vor Ort wird er unkompliziert und kostenlos geprüft.“


18.12.2009

Rotkreuz-Bildungswerk: Kompaktes Kursprogramm 2010!

Mehr als 400 Kurse mit über 1.000 Stunden Bildungsangebot

Jetzt auch in Bocholt / Als einziger Bildungsträger in jedem Ort im Kreis vertreten

Borken/Kreis Borken (drk-press). „Bildung ist für die Jungen Weisheit, für die Alten Ermutigung, für die Armen Reichtum und für die Reichen Schmuck.“ Dies erkannte schon der griechische Philosoph Diogenes von Sinope (400 bis 323 v. Chr.). Gut 2300 Jahre später ist seine Aussage aktueller denn je. Und Mitarbeiter im DRK-Bildungswerk für den Kreis Borken handelten danach: Das Programmangebot 2010 ist noch umfangreicher und interessanter geworden.

Und: Durch die Fusion der Rotkreuz-Verbände Bocholt und Borken „sind wir als einziger Bildungsanbieter erstmals in jeder Stadt und Gemeinde des Kreises Borken vor Ort aktiv“, erklärte Peter Ivankovic, Leiter des Rotkreuz-Bildungswerks, im DRK-Pressedienst.

In Bocholt werden Kurse zur Gesundheitsförderung und beruflichen Weiterbildung angeboten. Dort finden die meisten Kurse in den Räumen des DRK-Stadtverbandes Bocholt an der Goerdelerstraße 15 statt.

Weit über 1.000 Bildungsstunden haben die Mitarbeiter im Bildungswerk für 2010 in Bocholt zusammengestellt – Kurse für jedermann, für jeden erschwinglich, breit gefächert in sechs Foren:

• Gesundheit und Prävention,
• Beruf und Weiterbildung,
• Familie und Entwicklung,
• Sprache und Medien,
• Freiwilliges Engagement und Ehrenamt,
• Servicestelle Unternehmen.

Auch das ist neu: Angebote für den Mittelstand: „Mit der Servicestelle Unternehmen bieten wir den Betrieb en einen komfortablen und schnellen Zugang zum gesamten betrieblichen Bildungs- und Beratungsprogramm“, unterstrich Ivankovic. Forumsleiter Wolfgang Barking informiert und unterrichtet unter anderem über die Bereiche Coaching, Kommunikation mit Kunden, gesunde Unternehmen, Demografie, familienfreundliche Unternehmen und mehr.

Das neue Programmangebot 2010 auf 114 kompakt gedruckten Seiten ist in einer Auflage von 10.000 Exemplaren erschienen und im gesamten Kreisgebiet verteilt worden. „Die Resonanz auf unser Kursprogramm zeigt uns, dass wir aufgrund jahrelanger Erfahrung mit unseren Bildungsangeboten die Lernbedürfnisse der Bürger im Kreis Borken treffen“, sagt Ulla Langer, lange Jahre für das Forum Familie und Entwicklung zuständig.

Die Grundlagen für lebenslanges Bilden werden laut DRK-Bildungswerk in jüngstem Lebensalter gelegt. Ulla Langers Devise: „Bildung ist Zukunft, weil sie das Heranwachsen unserer Kinder zu mündigen Bürgern garantiert.“

• Alle Angebote stehen im Internet unter der Adresse www.drk-bildungswerk.de. Dort sind auch Anmeldungen möglich. Programmhefte sind beim Roten Kreuz erhältlich, liegen aber auch an vielen öffentlichen Stellen im Kreis Borken aus wie in Rathäusern, Stadtwerken oder Arztpraxen. Für Nachfragen und Anmeldungen können sich Interessierte auch telefonisch an das DRK-Bildungswerk wenden, Nummer 02861/8029-200.


30.06.2010

„Sie haben jetzt schon die WM gewonnen“ - Junge Leute holen beim DRK den Hauptschulabschluss nach

Neuer Kurs „Bildung und Beruf“ startet am 1. Juli / Mehr als 200 erfolgreiche Prüflinge beim DRK

Die Quote kann sich sehen lassen: Zwischen 80 und 100 Prozent der Absolventen bestehen jährlich beim Deutschen Roten Kreuz den Hauptschulabschluss – und dies schon seit Anfang der neunziger Jahre. Mehr als 200 meist junge Menschen aus dem Kreis Borken haben seitdem einen Abschluss erlangt, mit dem sie gute berufliche Perspektiven erlangen. Schulrätin Barbara Becker und DRK-Vorstand Anton Verschaeren sowie Kursleiterin Angela Spieker überreichten erfolgreichen 13 Prüflingen des Jahrgangs 2009/2010 die Zeugnisse, berichtete das DRK in seinem Pressedienst.

„Sie haben jetzt schon mit diesem Zeugnis die WM gewonnen“, sagte Verschaeren bei einer kleinen Feier im DRK-Jugendhof in Borken-Gemen. Die jungen Leute hätten den richtigen Schritt unternommen, nach einer Unterbrechung den Schulabschluss Klasse zehn (Sekundarstufe I) nachzuholen. „Sie werden den Jugendhof in grüner Umgebung und mit familiärer Atmosphäre in Ihrem Leben in guter Erinnerung behalten“, ergänzte Verschaeren. Er machte den jungen Menschen Mut: „Erfahrungsgemäß stellen Unternehmen und Personalchefs gerne Bewerber ein, die sich mit Kraft, Engagement und Durchhaltevermögen über den zweiten Bildungsweg durchboxen. Auf ihre Leistung können Sie stolz sein.“

Schulrätin Barbara Becker lobte die 13 Absolventen, die aus der Region Borken kommen: „Der wichtigste Schritt war vermutlich im Vorjahr die Überwindung gewesen, sich für diese Weiterbildung anzumelden.“ Die Prüfung sei eine Konsequenz, die nächste folge mit einer schulischen oder beruflichen Fortbildung.

Nach DRK-Angaben holen einige der Schüler anschließend noch den Realschul-Abschluss nach, um damit besser eine Lehrstelle zu erhalten; andere wechseln mit dem Abschluss direkt in Jobs.

Die Maßnahme wurde zu einem Teil über den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert; außerdem ist der Kreis Borken Ko-Finanzierer als Partner des Kurses „Bildung und Beruf (KBB)“ mit dem Servicepunkt Arbeit. Verschaeren: „Es ist uns zum Glück gelungen, den Kreis Borken mit im Boot zu halten. Wenn er aufgrund seines Sparprogramms ausgestiegen wäre, hätte die Weiterbildung nicht zu Ende geführt werden können. das wäre für die betroffenen Leute sehr schade gewesen.“

Ein neuer Kurs des DRK-Bildungswerk am DRK-Jugendhof beginnt bereits am 1. Juli. Auch er war innerhalb kürzester Zeit belegt. 20 junge Menschen, vornehmlich aus dem Südkreis, büffeln ein Jahr lang für den durch die Bezirksregierung anerkannten Hauptschulabschluss unter Leitung von Pädagogin Angela Spieker.


Hauptschulabschluss beim DRK: Schüler und Kursbegleiter vor dem DRK-Jugendhof in Borken-Gemen
 


02.12.2009

Bürgermeister Heiner Seier löst Heinz Wübbeling als Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Reken ab

„Mann der ersten Stunde“ rückt nach 40 Jahren ins zweite Glied

Reken/Kreis Borken Der Ortsverein Reken des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat einen neuen Vorsitzenden: Bürgermeister Heiner Seier wurde bei der Mitgliederversammlung neu ins Amt gewählt, nachdem Heinz Wübbeling (71) aus gesundheitlichen Gründen ins zweite Glied gerückt war.

„Heinz Wübbeling ist in Reken ein Mann der ersten Stunde. Ohne ihn würde es den sehr gut funktionierenden Ortsverein mit fast 800 Mitgliedern und vielen ehrenamtlichen Kräften so nicht geben“, lobte Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow, Vorsitzender des ehrenamtlichen Präsidiums, beim Wachwechsel den hochverdienten DRK-Mannes, meldete der DRK-Pressedienst. Heinz Wübbeling gehörte zu den Gründungsmitgliedern, als 1967/1968 der Ortsverein entstand. Ab 1977 war er (hinter dem damaligen DRK-Chef Hermann Bollwerk) stellvertretender und seit 1986 erster Vorsitzender.

Anton Verschaeren, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Borken, zeigte sich bei der „Schlüsselübergabe“ von Wübbeling an Seier „froh, dass es solch einen nahtlosen Übergang gibt und Heiner Seier ein altes Versprechen zur Amtsübernahme wahrgemacht hat. Wenn der Bürgermeister Vorsitzender eines Ortsvereines wird, können viele Dinge wie im Kindergartenbereich oder im Blutspendedienst sicher noch ein Stück besser vernetzt werden“, meinte Verschaeren. Das passiere in Reken bereits in „hervorragender Weise“, sagte Heiner Seier, zum Beispiel in den zwei DRK-Kindergärten in Reken und im Ortsteil Hülsten, beim Katastrophenschutz und im Jugendrotkreuz, dem derzeit 34 Kinder und Jugendliche angehören. „Da gibt es auch eine sehr homogene Verbindung zur Feuerwehr“, erläuterte Seier.

Darüber hinaus ist das DRK Reken in Verbindung mit anderen Einsatzkräften des Kreisverbandes Borken erster Ansprechpartner für Einsätze bei Heimspielen des FC Schalke 04 in der Arena. „Der Kreisverband stellt die Hälfte der gesamten Sanitätsmannschaft. Ohne uns ginge auf Schalke nichts“, verdeutlichten Verschaeren und Wübbeling die Bedeutung, die das DRK und speziell die Rekener ehrenamtliche Einsatztruppe mittlerweile erreicht habe.

Heiner Seier freute sich zu Beginn seiner zunächst dreijährigen Amtsperiode, „dass ich von Heinz Wübbeling einen so gut geführten Ortsverband übernehmen kann. Zum Glück steht er mir ja nach wie vor mit Rat und Tat zur Seite und wird auch im Hintergrund weiter emsig für das DRK wirken, so wie wir sein unschätzbares Engagement in den vergangenen Jahrzehnten in Reken kennengelernt haben.“

 


Schlüsselübergabe beim DRK-Ortsverein Reken: Heinz Wübbeling (Zweiter von rechts) hat seinen Vorsitz an Bürgermeister Heiner Seier abgegeben. Blumen gab es für die alte und neue Führung von DRK-Vorstand Anton Verschaeren (links) und dem ehrenamtlichen Vorsitzenden des Präsidiums, Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow
 


02.12.2009

DRK-Kita „Stöberland“, Bocholt: Schöne Preise für weite Luftballonflüge

Große Augen bei den kleinen Gewinnern: In der Bocholter DRK-Kindertagesstätte „Stöberland“, Knufstraße 2, sind Preise eines Luftballonwettbewerbs verliehen worden. Beim „Tag der offenen Tür“ der Kindertageseinrichtung hatten Besucher einen Luftballon mit einer vorfrankierten Postkarte auf die unbekannte Reise geschickt.

Die stolzen Sieger erhielten ihre schönen Preise, berichtete die Kita im DRK-Pressedienst. Der Besitzer des Luftballons, der am weitesten geflogen ist, war Luka Jovcic. Sein Ballon war mehrere hundert Kilometer bis Wathlingen bei Celle in Niedersachsen geflogen. Luka erhielt den ersten Preis, einen knallroten (Rotkreuz-)Kindersessel – und machte es sich darin sofort gemütlich. Platz zwei ging an Romina Garofalo. Sie erhielt für die Ballonreise zur Porta Westfalica einen Bollerwagen. Dritte wurde Vanessa Bak mit einem Trolly (Luftballonreise bis Borgloh bei Osnabrück), und eine Kiste Bausteine für Platz vier bekam Kina Koskamp (Ballon bis Havixbeck bei Münster); sie konnte den Preis leider nicht persönlich entgegennehmen.

„Leider sind insgesamt nur vier Postkarten von den Findern zurückgeschickt worden, obwohl sie schon frankiert waren“, berichtete Udo Kreyerhoff, Leiter der DRK-Kindertagesstätte „Stöberland“. Die restlichen Preise wurden nach Ablauf der Frist für die rückkehrenden Postkarten unter allen anderen Teilnehmern verlost und verteilt.

Spaß mit tollen Preisen nach weiten Luftballonflügen (von links): Vanessa Bak, Sieger Luka Jovcic und Romina Garofalo (ehemaliges Kita-Kind) von der DRK-Kita Stöberland an der Knufstraße in Bocholt
 


02.12.2009

DRK-Kreisverband Borken übernimmt ab 1. Januar Schulsozialarbeit in Isselburg:

„Wir bringen Kompetenz und ein großes Netzwerk ein“

In Sekundensache wurde am Mittwochmorgen per Füller besiegelt, was jahrelang Bestand haben soll: Die Schulsozialarbeit in Isselburg übernimmt ab dem 1. Januar der DRK-Kreisverband Borken. Die 30-jährige Sozialpädagogin Katharina Olthoff wird im neuen Jahr ihre Stelle antreten und Verbindungsstelle zwischen Schülern, Lehrern oder Elternhaus sein.

Damit hat das auch im Kreis Borken gerühmte und anerkannte „Isselburger Modell“ zu einem guten Ende gefunden: „Wir stehen mit einem großen Netzwerk hinter der Sozialarbeit und Katharina Ortloff, arbeiten bereits seit Jahren erfolgreich in Reken und Rhede und bringen unsere gesammelte und bewährte Kompetenz in dieses Projekt mit ein“, sagte DRK-Vorstand Anton Verschaeren im Rahmen der Vertragsunterzeichnung in der neuen Isselburger Verbundschule. Zu ihr gehören Real- und die Stromberg-Hauptschule mit knapp 600 Schülern.

Bürgermeister Adolf Radstaak hob noch einmal hervor, dass „nun alles unter Dach und Fach ist und die Arbeit ab dem 1. Januar mit einer vollen Stelle ausgestattet werden kann“, trotz bekannt knapper Haushaltsmittel. „Es gibt immer Beratungsbedarf für Schüler, Eltern und Lehrer. Den werden wir nun komplett abdecken können. Und mit der neuen Schulsozialarbeiterin werden wir auch möglichen Problemen vorbeugen können.“

Vor Jahren hatte der Kreis Borken als Vorreiter auf freiwilliger Basis die Schulsozialarbeit flächendeckend eingeführt und zum großen Teil mitfinanziert. Seit dem neuen Schuljahr wechselte die Verantwortung in die Kommunen als Schulträger.

Schulleiter Helmut Kottke war am Tag der offenen Tür in der Verbundschule glücklich, dass nach einigem Hin und Her ein kompetenter Partner zur Verfügung stehe und eine Vollzeitstelle mit 39 Stunden besetzt werden könne: „Ich danke Rat und Verwaltung für die Unterstützung, die uns gegenüber geleistet wurde.“

Nach den Weihnachtsferien wird Katharina Ortloff in der Strombergschule präsent sein. Die 30-jährige verheiratete Sozialpädagogin war früher schon für das Rote Kreuz tätig und arbeitete zuletzt in der Berufsvorbereitung mit Jugendlichen zusammen. „Das wird ein spannendes Tätigkeitsfeld in einer schönen Umgebung. Ich freue mich auf die neue Aufgabe.“


Vertraglich besiegelte Schulsozialarbeit in Isselburg (von links, sitzend): Schulrektor Helmut Kottke, DRK-Vorstand Anton Verschaeren, Bürgermeister Adolf Radstaak und Hauptamtsleiter Heinz Hetkamp. Stehend von links: Michael Kempkes, Leiter des Familienzentrums, Marlies Spieker-Kuhmann, Schulsozialarbeiterin Katharina Olthoff, Dirk Holz (alle DRK) sowie Frank Schaffeld, Fachbereichsleiter Soziale Sicherung und Ordnung der Stadt Isselburg


01.12.2009

DRK bringt Menschen zurück in den Beruf: „Hier gibt es hervorragende Strukturen“

Hendrik Wüst, Generalsekretär der CDU-NRW und MdL, besucht Rotkreuz-Wohlfahrtszentrum in Borken

Borken Gute Noten stellte der Generalsekretär der nordrhein-westfälischen CDU und Landtagsmitglied Hendrik Wüst (Rhede) dem Rotkreuz-Wohlfahrtszentrum des DRK-Kreisverbandes Borken aus. Bei einem Besuch der Mitte 2009 fertiggestellten Einrichtung an der Röntgenstraße 6 in Borken war Wüst, seit einigen Jahren auch ehrenamtliches DRK-Beiratsmitglied „beeindruckt: Hier herrschen hervorragende Voraussetzungen, um Menschen wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern. Alles ist sehr zweckmäßig gebaut, nichts pompös.“

Wenn betreute Jugendliche des integrativ arbeitenden DRK-Jugendhofes Schweißlehrgänge besuchten und sich so weiterbildeten, „dann zeigt das, dass sie Spaß an der Geschichte haben, auf dem richtigen Weg sind und handwerklich das beim DRK lernen, was früher die Väter ihren Söhnen beigebracht haben.“ Die Gesellschaft brauche jeden, „und jeder sollte nach seinem Talent gefördert werden. Das wird beim DRK sehr gut gemacht, und die Strukturen dazu sind hier einfach hervorragend“, sagte Wüst, der im Mai nächsten Jahres in seinem Borkener Wahlkreis zum zweiten Mal für den nordrhein-westfälischen Landtag kandidiert. 2005 hatte der Rechtsanwalt aus Rhede, wo er nach wie vor wohnt, mit absoluter Mehrheit klar gewonnen. 2006 ernannte der neugewählte Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers (CDU) den damals 30-jährigen Rheder, von 2000 bis 2006 auch Landesvorsitzender der Jungen Union NRW, zum Generalsekretär der CDU in NRW.

Auch bei der Vermittlung Langzeitarbeitsloser leiste das DRK in Zusammenarbeit mit dem Kreis Borken als so genannte Optionskommune sehr gute Arbeit. Dies würden die Zahlen eindeutig belegen, nach denen in den vergangenen Jahren sehr viele zuvor beschäftigungslose Menschen über verschiedene Projekte wieder in den Beruf gefunden hätten, sagte Wüst im Gespräch mit DRK-Vorstand Anton Verschaeren und Fachbereichsleiter Helgo Eiting.

Es sei grundsätzlich gut, dass es nichtstaatliche Hilfsorganisationen gebe. „Das fördere ich als Christdemokrat sehr. Deren Arbeit ist aller Ehren wert.“ Die Menschen im Kreis Borken könnten auf ein Netz gut funktionierender Organisationen zurückgreifen, das seine Kraft und Kompetenz gerade auch in der Wirtschaftskrise bewiesen hätte.
 


05.05.2010

Hohe Auszeichnung:DRK-Bildungswerk ist NRW-weit medienpädagogische Einrichtung des Monats Mai

Borkener zudem Kooperationspartner der Initiative „Eltern und Medien“

Das DRK-Bildungswerk im Kreis Borken präsentiert sich im Monat Mai als medienpädagogische Einrichtung des medienpädagogischen Atlas‘ NRW. Der medienpädagogische Atlas wird geführt von der Landesmedienanstalt NRW (LfM) und zeichnet jeden Monat eine Einrichtung mit besonderen Angeboten in der Medienarbeit aus, berichtet das Rote Kreuz in seinem Pressedienst.

Das DRK-Bildungswerk zeigt hier sein besonderes Engagement in der Medienarbeit mit Seniorinnen und Senioren in dem Projekt „Von Senioren für Senioren“ (zum Beispiel die Internetseite www.senioren-borken.de) sowie in der Medienarbeit mit Jugendlichen und Eltern.

Für das Thema „Eltern und Medien“ kooperiert das DRK-Bildungswerk mit der gleichnamigen Initiative der LfM und des hochangesehenen Adolf-Grimme-Institutes in Marl. Kindertagesstätten, Schulen sowie andere Elterninitiativen haben die Möglichkeit, kostenlos einen Referenten zu den Themen „Frühkindliche Mediennutzung“ und „Internet und Handy“ beim Bildungswerk anzufragen.

Klaus Tembrink, der das Forum Sprache und Medien beim DRK-Bildungswerk in Borken leitet: „Gerade Eltern sind oft hilflos, wenn es darum geht, was Kinder mit den neuen Medien so ,anstellen‘ können. Hier wollen wir den Eltern Orientierung geben. Social communities wie Schüler-VZ oder facebook gehören nun mal zur Standartkommunikation der Jugendlichen und sind nicht mehr wegzudenken.“ Die heutige Informationsgesellschaft ist laut Einschätzung des DRK-Experten in einem kontinuierlichen Wandel begriffen. Tembrink: „Dieser Wandel muss begleitet werden. Hier wollen wir helfen.“

Einrichtungen, die einen Elternabend zu den genannten Themen anbieten wollen, können sich beim DRK-Bildungswerk, Röntgenstraße 6 in Borken, unter Telefon 02861/8029-337 anmelden.
 

 


06.12.2009

Chinesische Selbstverteidigung

Durch nächtliche Straßen gehen und plötzlich tauchen dunkle Gestalten vor einem auf. Kein gutes Gefühl. Das findet auch das DRK-Bildungswerk im Kreis Borken und bietet am Samstag, 12. Dezember, einen ganztägigen Workshop zum Thema Selbstverteidigung an.

In diesem Kurs für Männer und Frauen geht es darum, wie man sich in alltäglichen Situationen verteidigen kann. Die Teilnehmer lernen einfache Aushebelungsformen und vitale Schlag- und Druckpunkte kennen. Auch große und kleine Alltagsgegenstände wie Regenschirme oder andere können gezielt zur Verteidigung eingesetzt werden, so das Bildungswerk.
Das Ziel des Kurses: Das Gefühl der Hilflosigkeit verlieren und Selbstbehauptung gewinnen, alles unter dem Motto: Nicht kämpfen müssen ist ein gewonnener Kampf.

Kursleiter ist Bruno Dorp, 1961 in Milwaukee, USA geboren, und Meister im Shaolin-Kung Fu. Er ist von einem chinesischen Großmeister namens Yuen Yik Kai im Hung Kuen-Stil ausgebildet worden und hat eine mehr als 30-jährige Erfahrung in dieser Kampfkunst.
Veranstaltungsort ist das Rotkreuz-Zentrum in Borken, Röntgenstraße 6. Die Workshop-Zeiten sind von 10 bis 17 Uhr.
Für Nachfragen und Anmeldungen können sich Interessierte an das DRK-Bildungswerk, Telefon 02861/8029-200, wenden oder unter www.drk-bildungswerk.de weitere Infos finden und sich ebenfalls anmelden.
 


29.10.2009

Gezieltes Training mit Body fit

Borken - In dem Kurs Body fit des DRK-Bildungswerkes im Kreis Borken werden gezielt Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit der großen Muskelgruppen trainiert. Ausgewählte Dehnübungen entspannen nach der Belastungsphase Körper und Geist und schonen damit gleichzeitig auch den Rücken.

Der Kursus beginnt am Donnerstag, 29. Oktober, und findet immer in der Zeit von 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr in der Bewegungshalle im Rotkreuztentrum in Borken statt. Interessenten können auch zu einem späteren Zeitpunkt in den Kurs einsteigen, so das Bildungswerk.

Für Nachfragen und Anmeldungen können sich Interessierte an das DRK-Bildungswerk, Telefon 02861/8029-200, wenden oder unter www.drk-bildungswerk.de weitere Infos finden und sich ebenfalls anmelden.
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28.10.2009

DRK-Servicewohnen in einem „ökologischen Vorzeigeobjekt“ in Südlohn: Haus Georg für 119 Tonnen CO2-Ersparnis ausgezeichnet

Borken - Die stattliche Zahl von 119 Tonnen CO2 (Treibhausgas Kohlendioxid) ist durch die Holzbauweise im Haus Georg in Südlohn verwendet worden. Darin leben demenziell erkrankte Menschen, die vom Deutschen Roten Kreuz (DRK), Kreisverband Borken, rund um die Uhr betreut werden. Investor Wilhelm Koch erhielt für die „vorbildliche Vorgehensweise beim Neubau von Haus Georg“ eine Urkunde der Initiative CO2-Bank, überreicht von Vertretern der Kreishandwerkerschaft, berichtete das DRK in seinem Pressedienst.

„Unternehmen und Investoren wie Diplom-Bauingenieur Wilhelm Koch, Geschäftsführer der Holzbau Koch GmbH, gehen mit der Zukunft“, lobte Ulrich Müller, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Coesfeld, bei der Übergabe in Südlohn. 140 Kubikmeter Holz seien beim Haus Georg, das in Holzständerbauweise errichtet wurde, verbaut worden, sagte Bauherr Koch, der den Sitz der Firma in Lüdinghausen-Seppenrade hat und deshalb von der Kreishandwerkerschaft Coesfeld ausgezeichnet wurde. 15 Prozent der Neubauten würden heutzutage landesweit aus Holz gebaut, erklärte Koch – mit zunehmender Tendenz. Jedes Holzhaus verringere den Kohlendioxidanteil, so Koch. Der Mensch produziere in seinem Leben etwa acht Tonnen.

Die Vorteile liegen auf der Hand, auch energiewirtschaftlich, argumentiert die CO2-Bank. Sie ist Träger der buchstäblich „ausgezeichneten Umweltaktion“ und lediglich eine virtuelle, keine echte Bank, sondern eine Daten-Bank: Sie misst laut eigenen Angaben Qualität und Menge des Treibhausgases, das reduziert wird. Die CO2-Bank wird von der Wald- und Holzwirtschaft betrieben und durch den Landesbeirat Holz Nordrhein-Westfalen vertreten.

Mit der Ersparnis von Haus Georg ist somit die CO2-Produktion von 15 Menschen eingespart worden – eine starke Bilanz, findet auch DRK-Vorstand Anton Verschaeren vom DRK-Kreisverband Borken: „Wir sind stolz darauf, dass unser Servicewohnen im Haus Georg in Südlohn in einem ökologischen Vorzeigeobjekt so vorzüglich angeboten werden kann.“

DRK-Hausleiterin Adelheid Voots sorgt mit zwei Pflegefachkräften, einem festangestellten Demenzbegleiter sowie mehreren weiteren Betreuungskräften, dass sich die Bewohner in der neuen Form gemeinsamen Wohnens wohl fühlen. Kürzlich zog eine Bewohnerin aus Olfen am Rande des nördlichen Ruhrgebiets ins Haus Georg nach Südlohn: „Sie hatte davon gehört und wollte den Service im Haus und die ländliche Umgebung genießen“, sagte die Hausleiterin. Von elf Wohnungen – alle ebenerdig – können derzeit noch zwei belegt werden, teilte das DRK mit.

www.kv-borken.drk.de

www.co2-bank.de

 


Urkunde für 119 Tonnen CO2-Ersparnis beim Bau von Haus Georg (von links): Lena Borgert, Ulrich Müller (Kreishandwerkerschaft), Holzhausbauer und Vermieter Wilhelm Koch und die DRK-Hausleiterin Adelheid Voots freuen sich über die gute Öko-Bilanz vor dem Wohnhaus für Menschen mit Demenz in Südlohn
 


25.10.2009

Geschichtenabend für Erwachsene beim DRK

Borken/Kreis Borken - Am Freitag, 20. November, veranstaltet das DRK-Bildungswerk im DRK-Wohlfahrtszentrum an der Röntgenstraße 6 in Borken einen Geschichtenabend für Erwachsene mit der Geschichtenerzählerin Brigitte Möllers aus Bocholt. In lockerer Atmosphäre sollen die Teilnehmer ihren Phantasien freien Lauf lassen.
Der Abend beginnt um 19.30 Uhr und kostet 7,50 Euro, es sollte ein persönlicher Gegenstand mitgebracht werden, empfiehlt das Bildungswerk.

Für Nachfragen und Anmeldungen können sich Interessierte an das DRK-Bildungswerk, Telefon 02861/8029-200, wenden oder unter www.drk-bildungswerk.de weitere Infos finden und sich ebenfalls anmelden.


13.10.2009

Aktionswoche bürgerschaftliches Engagement vom Roten Kreuz: Kontakte geknüpft und Engagement gezeigt

Borken - Ein außerordentlich positives Fazit zog Christel Büning vom Mehrgenerationenhaus des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Borken gestern nach Ende der Woche des bürgerschaftlichen Engagements: „Eine starke Woche voller Aktionen und gemeinsamer Erlebnisse von Jung und Alt. Hier sind sich wirklich die Generationen begegnet, neue Kontakte wurden geknüpft und ein gemeinsames Miteinander wurde erlebt.“

Die Woche bürgerschaftliches Engagement im Mehrgenerationenhaus habe eine Menge bewegt, teilte das DRK in einer Pressemitteilung mit: So gab es eine gut besuchte Eröffnungsveranstaltung in Kooperation mit dem Kreis im Kreishaus Borken und neun weitere Veranstaltungen im Mehrgenerationenhaus mit 147 Teilnehmenden zwischen sechs Monaten und 83 Jahren. Eingebunden waren Ehrenamtliche, interessierte Gäste, Kursteilnehmer und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das DRK-Café im Rotkreuzzentrum sorgte für gutes Catering; der Fahrdienst für einen kostenlosen Transfer.

Die Woche war geprägt von unkompliziertem Kennenlernen und gemeinsamen Aktionen von Jung und Alt. Christel Büning: „Zuhören, Miteinander sprechen, gemeinsam staunen und spielen, das überwindet Barrieren und führt junge und alte Menschen zusammen. Und das ist das Wichtigste für die Ehrenamtlichen und für die Menschen, die von diesem freiwilligen Engagement profitieren.

Mit Gedichten zum Schmunzeln und Nachdenken wurden neue Kontakte geknüpft zwischen der Schreibwerkstatt des „Bürger-Aktiv-Seniorenzentrums“ (BASE) und dem Verein Leben im Alter in Reken. Beeindruckend waren die Gespräche rund um die Finnisage der Ausstellung „Losgehen. Ankommen“ mit Teilnehmenden des Integrationskurses und weiteren Interessierten.

Mütter und Ehrenamtliche des Kinderbetreuungsprojektes wellcome diskutierten Themen rund um die Kinderbetreuung, Seniorenredaktionsteams aus Borken, Reken, Südlohn und Rhede trafen sich, um Internetseiten zu bearbeiten und ein deutsch-russischer Chor verband singend die Menschen über Grenzen hinweg. Eine lebendige Woche rund um das Ehrenamt, die auf jeden Fall eine Fortsetzung finden soll.



Fotos von der Woche bürgerschaftlichen Engagements im DRK-Mehrgenerationenhaus
 


01.11.2009

DRK ehrt Ehepaar Terhürne aus Vreden: „Ihr Einsatz für die Mukoviszidose-Therapie ist nicht hoch genug zu bewerten“

Borken/Vreden/Kreis Borken - Irmgard und Egbert Terhürne haben eine besondere Ehrung erfahren: Das Ehepaar aus Vreden hat jahrelang Geld gesammelt und gespendet für die Forschung der (noch unheilbaren) Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose, auch cystische Fibrose genannt. Ihr Sohn ist selbst betroffen. Er wird seit seinem dritten Lebensjahr vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betreut, bis zu seinem Studium einmal wöchentlich. Michael Gredig von der DRK-Frühtherapie erinnerte sich bei der Ehrung durch den DRK-Kreisverband im Rotkreuz-Wohlfahrtszentrum in Borken: „Jan-Gerd ist heute 23 Jahre alt, steht voll im Leben und ist ein lebensfroher Mensch.“

Das DRK hilft Erkrankten wie Jan-Gerd zum Beispiel durch unterstützende Maßnahmen, wie die mobile Atemphysiotherapie. In Zusammenarbeit mit Experten erfahren die Patienten große Erleichterung im täglichen Leben, so wie Jan-Gerd Terhürne aus Vreden. Seine Eltern setzten sich in den vergangenen Jahren immer wieder selbstlos für die Bekämpfung dieser tückischen Krankheit ein, engagierten sich zum Beispiel bei Straßenfesten und sammelten bei zahlreichen anderen Gelegenheiten in zwei Jahrzehnten viel Geld.

Zuletzt stellten sie im August eine Spende von 2000 Euro der DRK-Frühtherapie zur Verfügung. Michael Gredig: „Wir unterstützen damit die aufwändige und meist über einen langen Zeitraum notwendige Atemtherapie.“

Spendengelder für die Forschung sammelt auch ständig die Deutsche Förderungsgesellschaft zur Mukoviszidoseforschung mit Sitz in Rhede, die in diesem Jahr 25 Jahre wird.

Irmgard und Egbert Terhürne äußerten ihren Dank, dass sie durch Therapeuten/innen des DRK so umfassend und treuherzig betreut wurden. „Dadurch hat unser Sohn eine ganz andere Lebensqualität erhalten.“ DRK-Vorstand Anton Verschaeren bekräftigte im DRK-Mehrgenerationenhaus dem Ehepaar Terhürne gegenüber seinen tiefempfunden Dank für die mehr als zehn Jahre lange Unterstützung der DRK-Frühtherapie: „Was Sie geleistet haben, ist nicht hoch genug zu bewerten.“

Weitere Infos im Internet:

www.cftr-gen.de

www.kv-borken.drk.de


Sag‘ danke mit Blumen: Der DRK-Kreisverband Borken ehrte das Ehepaar Egbert Terhürne (Zweiter von links) und dessen Frau Irmgard für jahrzehntelangen Einsatz gegen die Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose; von links die DRK-Mitarbeiter Marlies Spieker-Kuhmann, Vorstand Anton Verschaeren und Michael Gredig (ganz rechts)
 


01.11.2009

…wenn etwas im Nacken sitzt

Borken/Kreis Borken - Einen neuen Feldenkrais-Kurs bietet das DRK-Bildungswerk für den Kreis Borken an. Termin:
Samstag, 7. November, 15 bis 18.45 Uhr im Rotkreuz-Zentrum, Röntgenstraße 6, in Borken.

Die Schulter-Nackenregion ist laut Pressemitteilung des Deutschen Roten Kreuzes eine der sensibelsten Bereiche unseres Körpers. Wenn wir uns „zu viel aufladen“ oder oft „die Zähne zusammenbeißen“, macht sich der Nacken fest und schmerzt.

Die von Dr. Moshe Feldenkrais entwickelten Bewegungslektionen führen demzufolge wieder zu einer gesünderen Muskelspannung. Dabei geht es nicht um ein isoliertes Üben einzelner Muskelpartien, sondern um das harmonische Bewegungsspiel des ganzen Körpers, beginnend bei den Füßen bis zur Entspannung der Kiefergelenke.

In jeder Lektion lernen die Teilnehmer neue Aspekte des Zusammenspiels ihres Körpers und die Bedeutung für den Nacken kennen. Oft fühlen sie sich danach insgesamt entspannter und beweglicher.

Für Nachfragen und Anmeldungen können sich Interessierte an das DRK-Bildungswerk, Telefon 02861/8029-200, wenden oder unter www.drk-bildungswerk.de weitere Infos finden und sich ebenfalls anmelden.
 


22.07.2009

Bewohner, Angehörige und Gäste feiern zusammen einjähriges Bestehen von Haus Georg in Südlohn

Südlohn/Kreis Borken Die Wohngemeinschaft Haus Georg in Südlohn hat bei herrlichem Wetter das einjährige Bestehen in gemütlicher Runde gefeiert. In dem Haus wohnen Menschen mit Demenz, die vom Servicewohnen des DRK-Kreisverbandes rund um die Uhr ambulant betreut werden.

Der Einladung zum Grillen und nachmittaglichen Kaffeetrinken mit selbstgebackenem Kuchen kamen auch zahlreiche Angehörige nach, berichtet das DRK in einer Pressemitteilung. Die „Alte Garde“ des Südlohner Musikvereins spielte – zur Freude aller – bekannte Lieder, die zum Schunkeln und Mitsingen animierten, und alle machten gerne mit. Hausleiterin Adelheid Voots: „Ein rundum gelungener Tag ging in den frühen Abendstunden zu Ende, und Bewohner, Angehörige, Gäste und Mitarbeiter hatten sehr viel Spaß zusammen.“

Die Wohngemeinschaft für demenziell veränderte Menschen mit elf Wohneinheiten ist im Frühjahr 2008 eingeweiht worden. Die Senioren wohnen wie in einer großen Familien, werden über 24 Stunden ambulant betreut, können (und sollen je nach Krankheitsbild) am täglichen Leben der Gemeinschaft und den Hausarbeiten wie Kartoffel schälen oder Bügeln teilnehmen; die Angehörigen können jederzeit zu Besuch kommen, erhalten einen Hausschlüssel und sollen sich durchaus in die Betreuung mit einbinden.

Nach gut einjährigem Besehen hat sich das Haus Georg in Südlohn längst etabliert. DRK-Pflegeexpertin Susanne Biallas nennt die Vorteile dieser neuen Wohnform: „Mit demenzkranken Menschen kann es in der häuslichen Umgebung massive Probleme geben; oft betreuen die Angehörigen rund um die Uhr, ohne Pause. In der Wohngemeinschaft in immer ein Ansprechpartner da; es ist ein Wohnen wie in der Familie. Deshalb sind diese Wohnmöglichkeiten auch im kleinen Rahmen sehr wichtig.“

Gemütliche Runde beim Fest zum einjährigen Bestehen von Haus Georg in Südlohn, der Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz


22.07.2009

DRK-Medienwerkstatt für den Kreis Borken: BORnet spendiert Senioren eigenen Webserver

Das DRK-Projekt „Von Senioren für Senioren“ hat jetzt einen eigenen Webserver. Die Firma BORnet GmbH, Borken, konnte als Sponsor gewonnen werden, teilte Projektleiter Klaus Tembrink vom DRK-Kreisverband mit. „Mit der technischen Erweiterung lassen sich die unterschiedlichen Seniorenseiten besser vernetzen“, erklärte Klaus Tembrink.

Premiere war in 2008 in Rhede. Dort hatte sich mit Unterstützung des Seniorenbeirates eine Internetgruppe gebildet, die sich seither mit dem neuen Medium und Seiten erfolgreich ins Netz gestellt hat. Weitere Seniorenportale gibt es in Borken, Reken und Südlohn (Internetadressen siehe unten).

Das kreisweite Projekt startet in diesem Jahr an drei neuen Standorten und will Senioren einerseits Informieren und andererseits an das Thema Internet und Arbeiten mit Programmen (Web 2.0) heranführen. Gepflegt werden die Internetseiten von ehrenamtlichen Redaktionsteams an den jeweiligen Standorten. Die Teilnehmer bekommen vor Ort eine spezielle Schulung und überlegen, welche Inhalte und Termine auf den Seiten zu finden sein sollen.

„Das Projekt hat uns inhaltlich überzeugt, und die Nutzerzahlen bei den Senioren belegen, dass viele Senioren das Medium Internet zwar nutzen wollen, die Hemmschwelle aber oft noch zu hoch ist. Bei diesem Projekt sind es die Senioren selbst, die andere motivieren wollen, das Internet für sich zu nutzen. Das unterstützen wir gerne“, so Stephan Klaus, Geschäftsführer der BORnet GmbH in Borken zum Abschluss des gemeinsamen Treffens.

Die Internetseiten werden im Herbst 2009 für die Öffentlichkeit frei gegeben. Weitere Informationen: Klaus Tembrink 0163/8029-337 oder .

Seniorenportale im Kreis Borken:

www.senioren-rhede.de
www.senioren-borken.de
www.senioren-reken.de
www.senioren-suedlohn.de
 


16.07.2009

DRK-Fahrdienst organisiert Tagesfahrten zur Emsflower und zum Glockenmuseum Gescher - Teilnehmer werden an der Haustür abgeholt

Borken/Kreis Borken - Der Fahrdienst des Roten Kreuzes, Kreisverband Borken, organisiert noch im Juli zwei Fahrten: Sie haben die Besonderheit, dass die Gäste an der Haustür abgeholt und später wieder abgesetzt werden. » weiter


10.07.2009

Sparkassenstiftung spendet 10.000 Euro für Bürger-Aktiv-Seniorenzentrum

Borken - Die Stiftung der Sparkasse Westmünsterland hat das Bürger-Aktiv-Seniorenzentrum – ein Teilprojekt des Mehrgenerationshauses – im neuen Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6 in Borken mit 10.000 Euro unterstützt. „Das ist gut angelegtes Geld für die Fort- und Weiterbildung“, sagten Vorstandsvorsitzender Hans-Georg Krumme und Vorstandsmitglied Gerd Krämer anlässlich der Übergabe. » weiter


03.07.2009

Fahrdienst des Roten Kreuzes bietet Tagesausflüge an - Spezielles Angebot für Senioren, Menschen mit Behinderungen und pflegende Angehörige

Borken/Kreis Borken Der Fahrdienst des DRK-Kreisverbandes Borken bietet zwei Tagesausflüge an: zum Hamaland-Museum in Vreden und zum Textilmuseum in Bocholt, teilte das DRK mit. » weiter


03.07.2009

Rotes Kreuz bildet zusätzlich aus: Junge Menschen bestehen Prüfung

Erfolgreich am Sonderprogramm „Ausbildung 2006“ teilgenommen

Drei Auszubildende haben beim DRK-Kreisverband Borken die Ausbildung zu Bürokaufleuten erfolgreich absolviert. Sie wurden von Vorstand Anton Verschaeren geehrt.  » weiter


03.07.2009

„Anerkennung und Achtung“ für nachgeholten Hauptschulabschluss: „Jetzt liegt Ihnen die Welt zu Füßen“ - Neuer DRK-Kurs startete am 1. Juli

Sechs Prüflinge aus dem Südkreis Borken haben in einem einjährigen Kurs beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) im Kreis Borken den Hauptschulabschluss nachgeholt. Diesen „holprigen Weg“ beschritten und ihn erfolgreich beendet zu haben – das zolle Anerkennung und Achtung, sagte DRK-Vorstand Anton Verschaeren bei der Zeugnisübergabe im Beisein der Schulrätin des Kreises Borken, Barbara Becker. „Jetzt liegt Ihnen die Welt zu Füßen“, führte Verschaeren aus, denn erfahrungsgemäß würden Unternehmen und Personalchefs gerne Bewerber einstellen, die sich mit Kraft, Engagement und Durchhaltevermögen über den zweiten Bildungsweg durchgeboxt hätten: „Darauf können Sie stolz sein.“ » weiter


26.06.2009

Stabwechsel beim DRK geglückt - „Weichen für die Zukunft gestellt“

Legden / Kreis Borken – „Der Stabwechsel in der Geschäftsführung hat völlig reibungslos funktioniert“: Vorsitzender des Präsidiums Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow betonte am Donnerstagabend in  » weiter


24.06.2009

DRK verabschiedet langjährigen Kreisgeschäftsführer: „Bernhard Lensing hat Großes für das DRK geleistet"

Seit einem Jahr in Altersteilzeit, aber noch längst nicht im Ruhestand: Bernhard Lensing (61) ist für 22-jährige verantwortungsvolle Tätigkeit vom Kreisverband Borken des Deutschen Roten Kreuzes verabschiedet worden. Für den emsigen Diplom-Volkswirt und vormaligen Kreisgeschäftsführer beginnt vermutlich  » weiter


24.06.2009

Rotkreuz-Zentrum des DRK-Kreisverbandes eröffnet

Sozialminister Karl-Josef Laumann: „Das Haus ist eine Augenweide“

Mit einer großen Festveranstaltung hat der Kreisverband Borken des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) die Eröffnung des Rotkreuz-Zentrums in Borken an der Röntgenstraße 6 mit zahlreichen Honoratioren aus Wohlfahrtsbereich, Wirtschaft, Politik und Verwaltung gefeiert. Drei Tage später zum „Tag der offenen Tür“ kamen Tausende von » weiter


24.06.2009

DRK-Podiumsdiskussion: „Daseinsvorsorge, Subsidiarität, Wettbewerb – welche Rolle spielt die Wohlfahrtspflege in der modernen Gesellschaft?“

„Ohne Wohlfahrtsverbände wäre die soziale Infrastruktur von Nordrhein-Westfalen nicht vorstell- und tragbar“

DRK-Podiumsdiskussion: „Daseinsvorsorge, Subsidiarität, Wettbewerb – welche Rolle spielt die Wohlfahrtspflege in der modernen Gesellschaft?“

Borken - Einer der Themenschwerpunkte anlässlich der Eröffnung des neuen Rotkreuz-Zentrums » weiter


21.06.2009

Ein neues Heim fürs Rote Kreuz

-job/and- Kreis Borken. Mit einem von Reden, Diskussionsbeiträgen und Grußworten gespickten Programm hat gestern der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sein neues Wohlfahrtszentrum an der Röntgenstraße 6 in Borken eingeweiht. Wo früher die Männer vom Kreisbauhof Fahrzeuge und Gerätschaften unterstellten, laden jetzt Seminar-, Werk und Beratungsräume » weiter


16.06.2009

Südlohner Senioren surfen im Internet

SÜDLOHN "Barrierefreiheit" - dieser Begriff ist bei der Konzeption öffentlicher Einrichtungen Sowie bei der Planung von Wohn- und Lebensbereichen für Senioren längst nicht mehr weg zu denken. Dass dieses Qualitätsmerkmal inzwischen auch für den Zugang zum Internet eine zunehmende Bedeutung erlangt, beweist eine Initiative des DRK  » weiter


17.06.2009

Kurs Bildung und Beruf: Rotes Kreuz bieten nachträglichen Hauptschulabschluss an

Ab 1. Juli im DRK-Jugendhof / Einjährige Maßnahme / praktisches Lernen

Borken/Kreis Borken Mit den Slogan „Lernen mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK)“, bietet der DRK-Jugendhof für Jugendlichen und Erwachsenen den Hauptschulabschluss nach Klasse zehn (Sekundarstufe I) nachzuholen, an.
Kursbeginn ist am 1. Juli. Innerhalb eines Jahres, bis zum 30. Juni 2010, werden » weiter


07.06.2009

7,5 Jahre Fahrdienst des Roten Kreuzes in Gronau

Borken, 7. Juni 2009 Autos fuhren mehr als einmal um den Äquator

Der Fahrdienst des Roten Kreuzes in Gronau hatte allen Grund zum Feiern. Dieser existiert » weiter


07.06.2009

Halt beim DRK: Bushaltestelle am Wohlfahrtszentrum in Borken, Röntgenstraße 6, am Mittwoch eröffnet

Borken Seit dem gestrigen Mittwoch ist es offiziell: Das neue Wohlfahrtszentrum des DRK-Kreisverbandes ist mit einer Bushaltestelle an der Röntgenstraße 6 in Borken an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen. „Das ist eine wichtige Einbindung“, sagte Borkens Bürgermeister Rolf Lührmann. Er hatte zuvor feierlich ein Tuch vom Bushalteschild gezogen. „Wichtig ist » weiter


19.05.2009

Dirk Holz vom DRK-Kreisverband im Kanzleramt:

Angela Merkel lobt wellcome-Aktion zur Betreuung junger Mütter und Familien

Borken/Berlin/Kreis Borken (drk-press). Dirk Holz, Fachleiter DRK-Jugendhof des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), hat als Vertreter eines der größten Wohlfahrtsverbände im Land NRW, an einem Empfang von Bundeskanzlerin » weiter


19.05.2009

DRK-Boutique „KARO“ (Kaufhaus Rotes Kreuz) ist in Stadtlohn an die B 70 umgezogen

Mitarbeiter von „KARO“ entwickeln zusammen mit arbeitslosen Frauen und Männern Perspektiven zur Heranführung an den Arbeitsmarkt

Second-Handkleidung und gebrauchte Haushaltsartikel in Topzustand zu günstigsten Preisen

Stadtlohn/Kreis Borken (drk-press). Der Standort ist neu, das Angebot  » weiter


07.05.2009

Ahaus gewinnt Leistungsschau des Deutschen Roten Kreuzes in Rhede

 Am 10. Mai fand, anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Deutschen Roten Kreuzes Ortsverein Rhede e.V, der alljährliche Leistungsvergleich des DRK-Kreisverbandes Borken e.V. statt.

Auf dem Kirmesplatz an der Feuerwache Rhede bot sich den Wettbewerbsteilnehmern und Besuchern ein buntes Treiben. Einsatzbekleidungen aus mehreren  » weiter


27.04.2009

DRK-Tagesausflug nach Essen mit Besuch des Rotkreuz-Museums und des Grugaparks

Ein Angebot für Senioren, Menschen mit Handicap und Angehörige

Borken (drk-press). Der Fahrdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) veranstaltet am 23. Mai einen Tagesausflug zum Rotkreuz-Museum und zum Grugapark nach Essen. Dieses Angebot, das eine » weiter


06.04.2009

MdL Bernhard Tenhumberg und das Rote Kreuz im Kreis Borken bieten Fahrt zum Düsseldorfer Landtag an

Kreis Borken (drk-press). Auf Einladung des Vredener Landtagsabgeordneten Bernhard Tenhumberg bietet das DRK-Bildungswerk im Kreis Borken am Freitag, 12. Juni, eine Fahrt zum Düsseldorfer Landtag an.

Bei der Tagesfahrt sollen » weiter


17.04.2009

„Verkäufer von Äpfeln und Kartoffeln nicht im DRK-Auftrag unterwegs“

Borken/Kreis Borken - Der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes hat Hinweise aus der Bevölkerung erhalten, dass seit einigen Wochen angeblich vom DRK-Ökohof in Borken-Rhedebrügge biologisch erzeugte  » weiter


27.03.2009

Mehr Mobilität, mehr persönliche Sicherheit:

DRK nimmt erstes Hausnotruf-Handy in Betrieb

Mehr Mobilität, mehr persönliche Sicherheit: Diesen neuen Service bietet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Kreis Borken mit dem ersten Hausnotruf-Handy an, das jetzt in Betrieb genommen worden ist, berichtete der DRK-Kreisverband Borken.

Seit sieben Jahren bietet das  » weiter


25.03.2009

Das Rote Kreuz im Kreis Borken macht sich fit für die Zukunft

- Die Rotkreuz-Kreisverbände Bocholt und Borken gehen ab 2010 gemeinsame Wege -

Die notwendigen Schritte sind in der Konferenz der Vorsitzenden im DRK-Kreisverband Borken e.V. in die Wege geleitet worden. Nachdem schon im vergangenen Jahr in der Kreisversammlung in Bocholt  » weiter


06.03.2009

Neues DRK-Projekt zur Hilfe von Müttern eröffnet: „wellcome in Borken wird ein Erfolg!“

Borken dritter Standort im Münsterland / Erste Betreuungsmaßnahme / Große Resonanz nach Zeitungsveröffentlichung /
Ehrenamtliche Helferinnen zur Verschwiegenheit verpflichtet » weiter


08.08.2008

Richtkranz schwebt über dem DRK-Zentrum in Borken

Halbzeit: In vier Monaten Einzug ins neue Gebäude mit vielen Angeboten für die Wohlfahrtspflege Borken/Kreis Borken (drk-press). Halbzeit beim Bau des DRK-Zentrums an der Röntgenstraße 6 in Borken » weiter


21.06.2008

Eröffnung DRK- Mehrgenerationenhaus

Eröffnung DRK- Mehrgenerationenhaus im „Karo“ (Soziales Kaufhaus des Roten Kreuzes), Burloer Straße 3a, Borken:

„Gemeinsam statt einsam“  » weiter


19.06.2008

Neue Satzung bestätigt-Aus dem Vorstand wird das erste Präsidium

DRK-Flotte verabschiedet seinen Kapitän: Bernhard Lensing übergibt Kommando an Anton Verschaeren » weiter


16.06.2008

13. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag in Essen

DRK-Präsident Seiters: „Wir wollen zeigen, wie Chancengerechtigkeit für Kinder konkret gelingen kann.“
DRK-Kreisverband Borken präsent mit Projekt Übergangsmanagement und Workshop. » weiter


16.12.2008

Eröffnung DRK-Mehrgenerationenhaus

Eröffnung DRK-Mehrgenerationenhaus
im „Karo“ (Soziales Kaufhaus des Roten Kreuzes),
Burloer Straße 3a, Borken:
„Gemeinsam statt einsam“
MdB Pries und MdL Wüst übergeben Schild zur Eröffnung

Pressemitteilung


01.08.2009

Deutsches Rotes Kreuz startet das Projekt "Bi us int Hus" im Haus Georg

SÜDLOHN Blumen sagen mehr als tausend Worte. Dies haben sich auch Nachbarn des Hauses Georg gedacht - und den dort lebenden Senioren jetzt Pflanzen zur Verschönerung des geplanten Sinnesgartens geschenkt.

"Jeder willkommen"
Bi us int' Hus" heißt das neue » weiter


21.05.2008

Kunstausstellung „Was dich bewegt – drück dich aus – bring dich ein"

Borken (drk-press). „In der Schule werden wir vielfach auf Kunst gedrillt. Hier haben wir Kunst erlebt.“  » weiter

 Pressemitteilung


16.12.2008

Rotes Kreuz startet Informationsoffensive zum HausNotruf

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Kreisverband Borken, startet eine groß angelegte Informationsoffensive zum HausNotruf. Mit Plakaten und Informationsbroschüren, die unter anderem in den meisten Arztpraxen im Kreis Borken ausliegen, wird auf die Möglichkeit hingewiesen, auch im Alter noch Sicherheit zuhause zu erleben.

Presseinformation


Aktuelles

25.01.2012

„Mein Handy“ – individueller Handykurs für Senioren

Das Handy ist ein Multi(media)talent, das neben dem „einfachen“ Telefonieren auch Bilder, Videos und viel mehr erstellen kann. » weiter


24.01.2012

Pre-Intermediate Business Englisch startet beim DRK-Bildungswerk

Das DRK-Bildungswerk bietet neu einen Sprachkurs „Pre-Intermediate Business Englisch“ zur Zertifizierungsvorbereitung B 1-Business an. » weiter


24.01.2012

Türkisch für Einsteiger: Neu beim DRK-Bildungswerk

Das DRK-Bildungswerk bietet zum Jahresanfang einen Sprachkurs „Türkisch für Einsteiger“ am Standort Bocholt an. » weiter



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Wellcome

Wellcome - wir helfen jungen Müttern - helfen Sie uns helfen
Borken dritter Standort im Münsterland

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Rotkreuz-Oase

Rotkreuz-Oase - Eine Oase für Kinder mit Handicap mehr Infos