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Kreisverband Borken e.V. Röntgenstr. 6 46325 Borken Telefon 02861 8029-0 Telefax 02861 8029-115

Aktuelles

25.01.2012

„Mein Handy“ – individueller Handykurs für Senioren

Das Handy ist ein Multi(media)talent, das neben dem „einfachen“ Telefonieren auch Bilder, Videos und viel mehr erstellen kann. So klein die mobilen Geräte auch sind, in ihnen steckt eine Menge. Leider auch eine Menge an Funktionen die sich nicht so leicht erschließen lassen.

Um die grundlegenden Funktionen des Handys nutzen zu können, bietet das DRK-Bildungswerk am Freitag, 3. Februar, von 14.30 bis 17.15 Uhr einen Handykurs an. In einer kleinen Lerngruppe werden erste Schritte in die digitale und mobile Welt des Handys erforscht. Mitzubringen sind: ein aufgeladenes Handy, die Handyanleitung sowie die PIN und die PUK-Nummer.

Der Kurs findet im EDV-Raum im Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6 in Borken statt.

Für Nachfragen, Beratungen und Anmeldungen können sich Interessierte an das DRK-Bildungswerk, Telefon 02861/8029-200, wenden oder unter www.drk-bildungswerk.de weitere Informationen finden und sich ebenfalls anmelden


24.01.2012

Pre-Intermediate Business Englisch startet beim DRK-Bildungswerk

Das DRK-Bildungswerk bietet neu einen Sprachkurs „Pre-Intermediate Business Englisch“ zur Zertifizierungsvorbereitung B 1-Business an. Ziel des zweisemestrigen Kurses ist es, eine solide Grundlage im Geschäftsenglisch zu erhalten.

Die Themenbereiche umfassen auch Geschäftskorrespondenz für Standartsituationen, Erwerb und Aufbau des Vokabulars für Wirtschaftsenglisch und Telefonate. Wünsche der Teilnehmer/innen können und werden in die Themenbereiche eingearbeitet, berichtet das DRK.

Interessierte können ab Dienstag, 14. Februar, von 18 bis 19.30 Uhr, jeweils in der Röntgenstraße 6 in Borken, erweiterte Sprachkenntnisse erwerben.

Für Nachfragen, Beratungen und Anmeldungen können sich Interessierte an das DRK-Bildungswerk, Telefon 02861/8029-200, wenden oder unter www.drk-bildungswerk.de weitere Informationen finden und sich ebenfalls anmelden.
 


24.01.2012

Türkisch für Einsteiger: Neu beim DRK-Bildungswerk

Das DRK-Bildungswerk bietet zum Jahresanfang einen Sprachkurs „Türkisch für Einsteiger“ am Standort Bocholt an. Die Türkei gilt seit Jahren als ein beliebtes Urlaubsziel. Dabei spielen nicht nur Sommer, Sonne, Strand und Meer eine Rolle, sondern auch die Gastfreundschaft und das vielfältige, kulturelle Angebot dieses Landes. Der Kurs richtet sich an alle, die auch über die Sprache des Landes ein wenig mehr erfahren wollen, teilt das Rote Kreuz in seinem Pressedienst mit.

Interessierte können ab Montag, 13. Februar, von 18 bis 19.30 Uhr jeweils in der Goerdelerstraße 15 beim DRK-Stadtverband Bocholt neue Sprachkenntnisse erwerben.

Für Nachfragen, Beratungen und Anmeldungen können sich Interessierte an das DRK-Bildungswerk, Telefon 02861/8029-200, wenden oder unter www.drk-bildungswerk.de weitere Informationen finden und sich ebenfalls anmelden.
 


18.01.2012

Pflegende Angehörige absolvieren erfolgreich Pflegekurs beim Roten Kreuz in Bocholt

Sieben pflegende Angehörige haben beim Deutschen Roten Kreuz in Bocholt einen Pflegekurs absolviert. Eine Teileilnehmerin ist zudem als Betreuungskraft für Demenz beim DRK beschäftigt. Eine Fülle von Themen wurde behandelt, um den Anhörigen mehr Informationen im Umgang mit den zu pflegenden Menschen an die Hand zu geben. Sie müssen meist rund um die Uhr betreut werden.

Inhaltlich ging es vor allem um Wohnraumberatung, Hausnotrufvorstellung, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, gesetzliche Betreuung, Umgang mit Demenz, Palliativpflege, Körperpflege, Prophylaxen, Lagerungstechniken, Ernährung im Alter, Pflege von Menschen in besonderen Lebenslagen.

Pflegeleiterin Susanne Biallas: „Großer Dank gebührt der AOK für die gute Zusammenarbeit.“ Die Kasse unterstützte den Pflegekurs finanziell.

Erfolgreich einen Pflegekurs beim Roten Kreuz in Bocholt absolviert: pflegende Angehörige mit Pflegeleiterin Susanne Biallas (vorne rechts) und der Leiterin der Sozialstation Bocholt, Claudia Alfert (hinten, Vierte von rechts).
 


18.01.2012

Tolle Ferien mit dem Jugendrotkreuz: Im Juli geht es in die Schützenhalle von Hofolpe/Sauerland

Wer für die Sommerferien noch keinen Plan hat und keine Langeweile schieben möchte: Vom 7. bis 21. Juli gibt es eine Ferienfreizeit mit Action, viel Spaß und spannungsgeladenen Aktivitäten. Diesmal geht es mit dem Jugendrotkreuz in die Schützenhalle Hofolpe ins Sauerland.

Es lohnt sich mitzukommen: „Es erwartet Euch ein Freizeitparkbesuch, Wandern, Schützenfest, Spaßolympiade und vieles mehr.“ Und dies alles für 220 Euro. Wer Lust hat mitzufahren und zwischen neun und 14 Jahre ist, der sollte sich jetzt anmelden: Claudia Pankratz nimmt die Anmeldungen entgegen unter Telefon 02861/8029-150 oder per E-Mail: .


Infos:

Claudia Pankratz

DRK-Kreisverband Borken e.V.
Röntgenstr. 6 / 46325 Borken
Telefon 02861 8029-150
Telefax 02861 8029-115
E-Mail
Internet www.DRKBorken.de
Borken, 17. Januar 2012
 


18.01.2012

Sanfte Wirbelsäulentherapie

Das DRK-Bildungswerk im Kreis Borken bietet einen Wochenend-Gesundheitskurs zum Erlernen einer schonenden Wirbelsäulentherapie an, der so genannten Dorn-Breuss-Therapie. Regelmäßiges Einrenken führt zu Verschleiß in den Wirbeln.

Die Dorntherapie ist dagegen eine sanfte, einfache und schnell erlernbare Methode zum Einrichten von Wirbeln und Gelenken. Begründet wurde die Dornmethode von Dieter Dorn. Er entwickelte diese Methode sowohl für Laien als auch für Therapeuten. Er fand heraus, dass Fehlstellungen der Wirbel und Gelenken nicht nur Beschwerden des Bewegungsapparates, sondern auch innerer Organe und sogar der Psyche nach sich ziehen können Eine gute Ergänzung ist die Breuss-Massage, eine sanfte Wirbelsäulenmassage zur Streckung der Wirbel und Bandscheiben. Beides wird in diesem Kurs anwendbar erlernt, so das Bildungswerk.

Der Kurs findet am 11. und 12. Februar in der Zeit von 10 bis 17 Uhr unter der Leitung der Heilpraktikerin Bettina Grasedieck in deren Räumlichkeiten in der Ringstraße 6 in Borken statt.

Für Nachfragen und Anmeldungen können sich Interessierte an das DRK-Bildungswerk, Tel.-Nr.:02861-8029-200, wenden oder unter www.drk-bildungswerk.de weitere Infos finden und sich ebenfalls anmelden.


20.11.2011

Massenkarambolage auf der A31 – 150 Rotkreuz-Einsatzkräfte aus dem gesamten Kreis Borken beteiligt

Massenkarambolage auf der A31 – 150 Rotkreuz-Einsatzkräfte aus dem gesamten Kreis Borken beteiligt

Borken, 20. November 2011

Ergänzend zu den Presseinformationen der Pressestelle des Kreises Borken, weitere Informationen zum Einsatz aus Sicht des Deutschen Roten Kreuzes zur Massenkarambolage auf der BAB31 am Freitag - 18. November geben.

Im Rahmen der Alarmierung durch die Kreisleitstelle Borken rückten alle drei Einsatzeinheiten des Deutschen Roten Kreuzes zur Unfallstelle auf der Autobahn aus. Vorab waren bereits die beiden Schnelleinsatzgruppen aus Isselburg/Rhede und Vreden/Ahaus sowie die zusätzlichen Rettungsdienstfahrzeuge des Deutschen Roten Kreuzes aus Isselburg, Rhede, Stadtlohn, Bocholt, Heiden, Vreden und Gescher alarmiert worden. Das Aufgabenspektrum erstreckte sich von der rettungsdienstlichen Versorgung, über die Betreuung und Verpflegung. Auf Grund der feuchten Kälte wurden auf der Autobahn Zelte mit Beleuchtung, Heizung, Decken und Warmgetränken für die unverletzten Betroffenen bereitgestellt. Diese Betroffenen wurden anschließend mit einem Bus in die Unterkunft des Deutschen Roten Kreuzes in Gronau gebracht. Dort wurden Decken und Warmgetränke bereitgestellt. Durch die gut ausgebildeten Einsatzkräfte der Basis-Notfall-Nachsorge waren Gesprächspartner vor Ort um die Eindrücke der Unfallstelle in ersten Gesprächen zu verarbeiten. Die Eindrücke werden alle noch eine lange Zeit in sich tragen.

Auch für die Einsatzkräfte war dieser Großunfall ein psychisch belastendes Ereignis. Durch Spezialisten der Einsatzkräftenachsorge werden wir helfen das Erlebte zu verarbeiten.

Von Seiten des Deutschen Roten Kreuzes waren über 150 Einsatzkräfte unmittelbar bzw. im Rahmen von Bereitstellungen eingesetzt.
In Heiden wurde für die rettungsdienstliche Versorgung außerhalb des Einsatzes auf der Autobahn vom DRK Heiden ein Krankenwagen und ein First-Responder Fahrzeug besetzt.

Keiner von uns hätte je gedacht, dass diese Einsatzszenarien einmal Wirklichkeit werden, aber eine gute Vorbereitung und stetiges Üben haben uns die Erfahrung für diesen Großunfall gegeben, so Björn Theyssen – Kreisrotkreuzleiter im Kreis Borken.

 


19.11.2011

Massenkarambolage auf der BAB31

Pressemitteilung des Kreises Borken: Massenkarambolage auf der Autobahn A 31 bei Heek am Freitagabend (18.11.2011) / Drei Tote und 33 Verletzte: Rettungskräfte aus dem ganzen Umraum waren im Einsatz

- Stand der Meldung: 19.11.2011, 3.00 Uhr -

Kreis Borken. Auf der Autobahn A 31 in Fahrtrichtung Emden zwischen den Anschlussstellen Heek und Ochtrup-Nord ist es am Freitagabend (18.11.2011) zu einer Massenkarambolage gekommen. 52 Fahrzeuge fuhren dabei ineinander. Die schlimme Folge: drei Tote und 33 Verletzte, darunter sechs Schwerverletzte. Die verletzten Personen wurden in einem vor Ort errichteten Behandlungsplatz erfasst und dann schnellstmöglich in die umliegenden Krankenhäuser und Kliniken gefahren. Zwei davon waren in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten mit schwerem Gerät gerettet werden. 49 unverletzte Unfallbeteiligte wurden zudem vor Ort von den Hilfsorganisationen betreut und dann zunächst zu einer Unterkunft nach Gronau gebracht. Auch Notfallseelsorger waren im Einsatz.

Der Notruf ging bei der Rettungsleitstelle des Kreises Borken am Freitagabend um 19.13 Uhr ein. Als die daraufhin alarmierten ersten Rettungskräfte und die Feuerwehr am Unfallort eintrafen, erkannten sie sofort, dass es sich um ein großes Unfallgeschehen handelte. Unverzüglich wurde so weitere Verstärkung aus dem gesamten Umraum herangeführt. Mehr als 150 Kräfte von Feuerwehren und Hilfsorganisationen waren schließlich im Einsatz. Der Kreis Borken richtete zudem eine telefonische Personenauskunftsstelle ein, bei der sich besorgte Bürgerinnen und Bürger nach dem Verbleib ihrer Angehörigen erkundigen konnten.

Die Unfallstelle erstreckte sich über die ganze Fahrbahnbreite auf einer Länge von mehreren 100 Metern. Mit Spürhunden wurde dieser Bereich einschließlich der Autobahnböschungen nach weiteren Personen abgesucht.

Ergäzungen des DRKs: Alle drei Einsatzeinheiten und alle freie Rettungsmittel des DRKs im Kreis Borken befanden sich im Einsatz. Die Unterbringung des Betroffenen erfolgte in der Gronauer Rotkreuzunterkunft.
Um den Grundschutz sicherzustellen besetzte der DRK-Ortsverein Heiden auf Anforderung der Leitstelle den Reserve-Krankenwagen des DRK-Kreisverbandes Borken.


17.11.2011

Betrüger sammelt namens des DRK Geldspenden in Borken-Hovesath: Das Rote Kreuz schaltete die Polizei ein

Im Borkener Stadtteil Hovesath ist am Donnerstagmorgen in betrügerischer Absicht Geld im Namen des Deutschen Roten Kreuzes gesammelt worden. Ein unbekannter Mann gab an, angeblich für eine „DRK-Flugrettung“ zu sammeln. Davon distanziert sich der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes. Er schaltete die Polizei ein. Eine Bürgerin aus Borken hatte den Vorfall dem DRK mitgeteilt. Die Hilfsorganisation appelliert an die Bürger, nicht auf die Betrugsmasche hereinzufallen. Sammler des Roten Kreuzes könnten sich immer amtlich ausweisen.


07.11.2011

Neue Unterkunft eröffnet: DRK-Ortsverein Legden investiert mehr als 3000 Arbeitsstunden und 12 000 Euro

Mehr Platz am Amtshausplatz / Neues Fahrzeuggespann übergeben / „Bevölkerung unterstützt Rotkreuz-Gemeinde“ / „Viel Schweiß und Erfindergeist“ / Tag der offenen Tür folgt im Frühjahr

Der sechste Umzug in der Vereinsgeschichte seit 1959, doch das neue Domizil soll eine Bleibe für lange Zeit bleiben: Der Ortsverein (OV) des Deutschen Roten Kreuzes Legden feierte am Samstag, 29. Oktober, die Eröffnung der neuen Unterkunft. Am Amtshausplatz direkt neben dem Rathaus, in den alten Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr, haben die fleißigen Rotkreuz-Ehrenamtlichen mehr als 3000 Stunden in Eigenleistung und 12.000 Euro in Sachkosten investiert – eine gewaltige Leistung, fand auch Ortsvereins-Vorsitzender Herbert Lenz in einer Feierstunde vor zahlreichen Gästen: „Ein großer Dank dem gesamten Team. Jetzt sind wir in der neuen Unterkunft tatsächlich angekommen.“ Im Frühjahr sollen die Bürger zu einem Tag der offenen Tür eingeladen werden.

Und passend zum Feier-Tag brachte Kreisrotkreuzleiter Björn Theyssen vom Kreisverband Borken ein „Geschenk“ auf sechs Rädern mit: ein so genanntes Betreuungsgespann, bestehend aus Einsatzfahrzeug und Anhänger. Theyssen: „Damit soll das besondere ehrenamtliche Engagement der Legdener unterstützt werden. Vielleicht können so noch mehr Leute motiviert werden, sich den ehrenwerten Rotkreuz-Gedanken und auch dem Ortsverein anzuschließen.“ Theyssen übergab den Schlüssel für das Katastrophenschutz-Gespann, das zuvor im Landesverband eingesetzt worden war, den Rotkreuzleitern des Ortsvereins, Kerstin Worth und Markus Niehues.

Klaus Uppenkamp, Chef der Freiwilligen Feuerwehr, hatte in einem Grußwort zuvor den Rotkreuzlern viel Glück in der neuen Bleibe gewünscht: „Und übernehmt den kameradschaftlichen Geist, der hier bei uns sechs Jahrzehnte lang geherrscht hat.“ Deshalb sei die Wehr durchaus mit weinendem Auge geschieden, aber mit lachendem ins neue Gebäude am St.-Florian-Weg 1 gezogen.

Bürgermeister Friedhelm Kleweken (CDU) freute sich – auch als „neuer, direkter Nachbar“ – zu sehen, wie der Ortsverein die Räumlichkeiten „mit viel Schweiß und auch Erfindergeist in einen neuen, tadellosen Zustand“ gebracht habe. Die alte Unterkunft am Bußhook im alten Gebäude sei zwar „historisch sehr schön“ gewesen, aber auf lange Sicht doch nicht zweckmäßig, zumal sich die DRK-Aufgaben auch verändert hätten. Die Feuerwehr hätte ihr altes Gebäude jedoch auch über Jahrzehnte gut gepflegt und instandgehalten.

Blutspenden: Legdener kreisweit führend, landesweit in der Spitze

Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow, Vorsitzender des Präsidiums im Kreisverband, betonte, dass das neue Domizil auch „das gute Verhältnis des DRK zur Legdener Bevölkerung deutlich macht.“ Der Ortsverein sei fest im Legdener Vereinsleben und in der Bürgerschaft integriert. Das zeige auch die große Bereitschaft der Bürger, Blut zu spenden: Bei zehn Terminen jährlich liege Legden im Kreis im Verhältnis zur Bevölkerungszahl an erster Stelle, landesweit sogar in der Spitze. „Man kann wirklich sagen: Die Legdener Bevölkerung unterstützt die Rotkreuz-Gemeinde optimal.“

Wie groß die Unterstützung innerhalb des Ortsvereins in der halbjährigen Renovierungsphase war – darauf gingen Archivar Friedhelm Stöppel und Rotkreuzleiter Markus Niehues in einer humorig-verschmitzten Bilanz ein.

Zum Schluss, so Vorsitzender Herbert Lenz, sei alles gut geworden und eine Unterkunft entstanden mit mehr Platz für Blutspendetermine und -zubehör, Fahrzeughallen, einem eigenen Raum für das Jugendrotkreuz, Besprechungen, Verpflegung mit eigener Küche und einem Desinfektionsraum. Lenz: „Wir sind rundum zufrieden.“

Herbert Lenz dankte der großen Helferschar, besonders Mike Voss, „der täglich auf der Baustelle war“, und Mike Averkamp vom Jugendrotkreuz. Außerdem benannte der Vorsitzende namentlich:

Andreas Gödde, Peter Gödde, Birgit Gödde, Martin Hintemann, Stefan Liesner, Markus Niehues, Christina Niehues, Frank Niehues, Thomas Niehues, Silvia Stein, Friedhelm Stöppel, Ute Tenbrink, Kerstin Worth, Marco Worth, Johannes Bauland, Ralf Preckel, Anabell Stachowski, Jürgen Göckemeyer, Heiner Finnah.

Eröffnung DRK-Unterkunft des Ortsvereins Legden
 


21.10.2011

Neurofeedbacktraining und Galileo–Trainings- und Therapiegerät als Therapiemöglichkeit ins Angebot aufgenommen

Dank einer Förderung der Glücksspirale konnten wir unsere Arbeit im vergangenen Jahr um zwei Therapiemöglichkeiten erweitern und unsere Arbeit hierdurch qualitativ weiter verbessern:

.1. Neurofeedbacktraining

Beim Neurofeedback handelt es sich um ein interaktives Training, bei welchem das Gehirn lernt sich selber besser zu regulieren. Die anerkannte Methode beinhaltet die Messung und die Verbesserung von Gehirnaktivitäten. Es werden unterschiedliche Konzentrations- und Entspannungszustände geübt und es wird zur Harmonisierung beider Gehirnhälften beigetragen. Die Wirkung des Trainings kann reichen von der Erhöhung des Konzentrationsvermögens und dem besseren Umgang mit Stress und Angst, bis hin zu einer besseren Erholung im Schlaf, sowie der Erweiterung der individuellen Wahrnehmung und Kreativität.

Wie funktioniert Neurofeedback?

Das computergestützte Gehirnwellentraining benötigt Elektroden, welche auf der Kopfhaut angebracht werden. Diese messen die Hirnwellenaktivität und leiten sie an den Computer weiter.

Mit Hilfe des Computerprogramms analysiert die Trainerin die erhaltenen Daten. Es folgt unmittelbar eine Rückmeldung (Feedback) an den/die Übende(n), in Form von Musik und Film. Bei erwünschten Wellen wird der/die Klient/in belohnt, indem der Film bzw. die Musik läuft. Bei Abweichung der Gehirnwellen aus dem erwünschten Bereich stoppt die Musik bzw. der Film. Die Unterbrechungen wirken störend und das Gehirn lernt, diese zu vermeiden.

Abweichungen kosten Energie und geschehen unbewusst. Durch das Training werden diese reduziert. Die frei werdende Energie wird konstruktiv genutzt und führt zu den aufgeführten positiven Effekten.

Neurofeedback kann u.a. eingesetzt werden bei AD(H)S, Migräne, Stress, Depressionen, Zwangsstörungen, chronischen Schmerzen, chronischer Müdigkeit und Autismus.

2. Galileo – Trainings- und Therapiegerät

Bei dem Gerät handelt es sich um eine vibrierende Platte, auf die sich die/der Übende stellt. Der/die Trainer/in reguliert die Intensität und die Dauer der Vibration nach den individuellen Bedürfnissen. Die Wirkung des Gerätes kann durch gezielte einfache Bewegungsaufträge modifiziert werden.

Die basale Ganzkörpervibration hat einen positiven Einfluss auf die Wahrnehmungsverarbeitung, den Aufmerksamkeits- und Bewusstseinszustand. Sie stellt als vorbereitende physisch-mentale Sensibilisierung eine sinnvolle Ergänzung zu Maßnahmen der Konzentrationsförderung sowie der zentralen Verarbeitungsharmonisierung dar.

Galileo wird zumeist eingesetzt bei allgemeiner Schwäche und Trainingsmangel, muskulärer Schwäche und Verspannungen des Rückens, Balancestörungen, beim Sturzsyndrom und bei Gehstörungen, bei Stressinkontinenz und als Beckenbodentraining, zur Verbesserung der muskulären Koordination, zur besseren Durchblutung vor allem der unteren Extremitäten und zur Osteoporose Vorbeugung.


21.09.2011

Klamotten zum DRK: Kleidersammlung im gesamten Kreis am Samstag, 24. September

Ältere, aber auch gut erhaltene Klamotten zum Deutschen Roten Kreuz – ehrenamtliche Helfer des DRK befreien die Bürger im Kreis Borken von möglicherweise vollgestopften Schränken und Regalen: Am Samstag, 24. September, 9 bis 13 Uhr, steht die nächste Kleidersammlung an.

Daran beteiligen sich Ortsvereine des DRK, die lokal an ausgewiesenen Sammelstellen die Kleidung entgegennehmen. Das berichtet das Rote Kreuz im Kreis Borken in seinem Pressedienst und weist ausdrücklich darauf hin, dass die Zeiten der einstigen Straßensammlungen vorbei seien: Diese neue Art der Sammlung habe den Vorteil, dass die Spenden weder geplündert noch entwendet werden könnten und bei Regenwetter sauber und trocken blieben.

„Textilsammlungen sind für uns enorm wichtig“, sagt DRK-Vorstand Anton Verschaeren, „gleichzustellen mit Geld-, Sach-, Blut- oder anderen Spenden, denn ohne sie wäre die Arbeit des Roten Kreuzes undenkbar und eine Vielzahl von Hilfen nicht möglich.“

Der Erlös aus den Sammlungen wird für die satzungsgemäßen Aufgaben im Wohlfahrtsbereich des Deutschen Roten Kreuzes verwendet, heißt es in der Pressemitteilung

DRK-Kleidersammlung, Samstag, 24. September, 9 bis 13 Uhr:


Ortsverein                        Sammelstelle

Ahaus                              DRK-Ortsverein Ahaus, Parallelstraße 40
Borken                             DRK-Ortsverein Borken, Heinrich-Hertz-Straße 7
Epe                                  DRK-Ortsverein Epe, Laurenzstraße 65
Gescher                          DRK-Ortsverein Gescher, Vennweg 18
Gronau                            DRK-Ortsverein Gronau, Ochtruper Str. 138 (Zufahrt über Dibeliusstraße!)
Heiden                            DRK-Ortsverein Heiden, Sportzentrum 9
Legden                           DRK-Ortsverein Legden, Amtshausstraße 1
Nienborg-Heek             DRK-Ortsverein Nienborg-Heek, Stroot 33
Raesfeld                        DRK-Ortsverein Raesfeld, Füllenkamp 11
Reken                             DRK-Ortsverein Reken, Lindenweg 1
Rhede                             DRK-Ortsverein Rhede, Gudulastraße 18
Stadtlohn                        DRK-Ortsverein Stadtlohn, Gutenbergstraße 28
Vreden                            DRK-Ortsverein Vreden, Karl-Benz-Straße 12

DRK-Kleidersammlung – gute Gelegenheit für die Bürger im Kreis, die ausrangierten Klamotten am Samstag beim DRK abzugeben (hier eine Aktion im Vorjahr)!
 


24.07.2011

DRK will sich weiter stärken

Rote Kreuz im Kreis Borken geht gut aufgestellt an neue Aufgaben heran / Mitgliederaktionen / Einsatz bei Loveparade unvergessen

Das Rote Kreuz im Kreis Borken geht gut aufgestellt an kommende Aufgaben heran. Die werden, vor allem im Wohlfahrtsbereich, „eher mehr denn weniger. Viel Neues kommt auf uns zu. Und dem werden wir uns stellen“, sagte Vorstandsmitglied Josef Beckmann zum Abschluss der Kreisversammlung. Die fand am Donnerstagabend vor 92 Delegierten im Hotel „Zur Krone“ in Gescher statt, berichtete das DRK in seinem Pressedienst.

Wie groß das Vertrauen der Vertreter aus den 16 Ortsvereinen und des Stadtverbandes Bocholt zum ehrenamtlichen Präsidium ist, zeigten die Wahlen: Mit dem Vorsitzenden des Präsidiums, Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow, wurden alle Mitglieder einstimmig für drei Jahre wiedergewählt. Der hauptamtliche Vorstand mit Anton Verschaeren und die Führung des Kreisverbandes e. V. war zuvor einstimmig entlastet worden. Zum DRK gehören mehrere Tochtergesellschaften. Er beschäftigt 346 hauptamtliche Mitarbeiter und hatte zum Stichtag 31. Dezember 2010 18.538 Fördermitglieder. Damit ist er eine der größten DRK-Organisationen in Nordrhein-Westfalen.

Neue Mitgliederaktion ab Herbst in Bocholt

„Wir wollen uns auf dem Erreichten aber nicht ausruhen. Ab Herbst starten wir eine neue Mitgliederaktion, um uns weiter zu stärken“, sagte Verschaeren. Beginn sei in Bocholt. Der Stadtverband stellt mit 2400 Mitgliedern das größte Kontingent. Hintergrund: Auch am DRK geht die demografische Entwicklung nicht vorbei. So hatte es in den vergangenen Jahren altersbedingt Austritte gegeben. Werbeaktionen seien meist sehr erfolgreich, so Verschaeren, zuletzt auch in Gescher. Mehr Mitglieder verspricht sich auch der Landesverband von der Aktion „DRK-Triathlon“ für die kommenden Jahre, berichtete Volker Schmid aus Münster.

Geschers Bürgermeister Hubert Effkemann (CDU) hatte sich in seinen Grußworten gefreut, dass „das DRK nach 15 Jahren wieder bei uns tagt. Wir machen nur gute Erfahrungen, auch mit der bei uns stationierten Rettungswache“ – eine von dreien im Kreis neben Vreden und Isselburg-Anholt.

Seiters-Besuch zum Festakt „war beeindruckend“

Der Vorsitzende des Präsidiums, Klaus-Peter Schulz-Gadow, zog eine überaus zufrieden stellende Bilanz verschiedener Veranstaltungen wie dem ersten Heringsessen, dem Sommerfest mit bis zu 5000 Besuchern und dem Festakt vor einer Woche zum 125-jährigen Bestehen: „Wir schaffen es, dem Roten Kreuz im Kreis Borken auch in dieser Beziehung ein Gesicht zu geben.“ Vor allem der Besuch von DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters sei „beeindruckend“ gewesen. Finanziell stünde das Rote Kreuz „auf gesunden Füßen“, erklärte Schatzmeister Georg Bruckmann. Schulden hätten abgebaut, die Eigenkapitalquote gestärkt werden können.

Einsatz bei der Loveparade „bleibt unvergessen“

„Facettenreich“ nannte Kreisrotkreuzleiter Björn Theyssen das Berichtsjahr, das durch große Einsätze geprägt gewesen sei. Unvergessen für alle Beteiligten bleibe der Einsatz bei der „Loveparade“ am 24. Juli 2010, als 21 Menschen den Tod fanden. Neben Rettungskräften auf dem Betreuungsplatz sei ein Rettungswagen vor Ort im Einsatz gewesen, weitere seien später nachalarmiert worden. Beim Hochwassereinsatz am 26. August 2010 in Gronau und Ahaus oder beim Blitzeis kurz vor Jahresende hätten die ehrenamtlichen, gut ausgebildeten DRK-Kräfte ihre Einsatzkraft unter Beweis gestellt. Allein 5000 Stunden seien für Aus- und Fortbildungen geleistet worden. Am 7. Juli 2012 ist der Kreisverband in Borken Ausrichter des 60. Landeswettbewerbs aller Verbände aus Westfalen-Lippe.

Ehrung für Hubert Steinweg aus Heek

Eine besondere Ehrung wurde Hubert Steinweg (74), Vorsitzender des Ortsveins Heek-Nienborg, zuteil: Der frühere Gemeindedirektor wurde von der Landes-Vizepräsidentin Carin Hell mit der Landesverdienstmedaille des Deutschen Roten Kreuzes für jahrelange, verdienstvolle Aktivitäten ausgezeichnet.

Wahlen zum ehrenamtlichen DRK-Präsidium
Vorsitzender des Präsidiums: Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow;
erster stellvertretender Vorsitzender: Josef Beckmann;
Schatzmeister: Georg Bruckmann;
Justitiar: Dr. Christian Schulze Pellengahr;
Kreisrotkreuzleiterin: Marianne Wüpping;
Leiter Öffentlichkeitsarbeit: Björn Theyssen;
Schriftführer: Heinz-Josef Böhmer.

Alle zur Wahl anstehenden Vorstandsmitgleider wurden einstimmig bei eigener Enthaltung für drei Jahre wiedergewählt; zudem gehören der zweite stellvertretende Vorsitzende Hans-Ludger Woldering und Kreisverbandsarzt Stefan Venherm dem Präsidium an.

Eine einsatzstarke Truppe: Das Präsidium des Roten Kreuzes im Kreis Borken nach der Kreisversammlung in Gescher.

Von links: Hubert Steinweg, Marianne Wüpping, Dr. Christian Schulze Pellengahr, Björn Theyssen, Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow, Sabine Kucharz (Ortsverein Gescher), Hans-Ludger Woldering, Carin Hell (Landesverband), Stefan Venherm, Anton Verschaeren, Georg Bruckmann und Josef Beckmann.

Besondere Ehrung: Hubert Steinweg aus Heek erhielt die Landesverdienstmedaille des Deutschen Roten Kreuzes aus den Händen von Vizepräsidentin Carin Hell.


21.07.2011

DRK fährt mit: Rotkreuzler tragen auf der gesamten NRW-Radtour zur Sicherheit und zur Verpflegung der Radler bei

Wenn heute, Donnerstag, 21.07.2011 in Wesel über 1.000 Radler an den Start der viertägigen NRW-Radtour gehen, tragen zehn mobile Sanitäter aus dem DRK-Kreisverband Borken zu ihrer Sicherheit bei. Außerdem werden die Rotkreuzler aus dem DRK-Kreisverband Borken für das Frühstück der Radler in den Nachtquartieren Bocholt (22.07.) und Gronau (23.07.) und die Mittagsverpflegung in dem Pausenstandort Gescher (22.07) sorgen.

Der DRK-Kreisverband Coesfeld stellt am Samstag, 23.07. ab Billerbeck zehn mobile Sanitäter auf der Etappenstrecke bis Münster. Zuvor kümmert sich das DRK um das Mittagessen der Tour-Teilnehmer.

Am Sonntag, 24. Juli fahren zehn mobile Sanitäter aus dem DRK-Kreisverband Warendorf-Beckum auf der Etappenstrecke Münster bis Hamm mit. Darüber hinaus stellt das DRK das Frühstück im Nachtquartier Münster und die Mittagsverpflegung am Pausenstandort Freckenhorst sicher.

Insgesamt werden 40 mobile Sanitäter und … weitere Einsatzkräfte für die Verpflegung während der NRW-Rad-Tour, die von der NRW-Stiftung und WestLotto veranstaltet wird, eingesetzt. Die Einsatzleitung übernimmt der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe.

Unser Foto zeigt zwei Motorradsanitäter aus dem DRK-Kreisverband Borken, die bei der NRW-Radtour zum Einsatz kommen werden.
 


16.07.2011

125 Jahre DRK-Kreisverband Borken e.V.

Bildergalerien

Festakt 125 Jahre
http://www.andresen-foto.de/drk125jahre-festakt/index.html


Festakt 125 Jahre/Gäste
http://www.andresen-foto.de/drk125jahre-festakt-gaeste/index.html


Henri und Mischi im Sportschloss Velen:
http://www.andresen-foto.de/drk-Henri-und-Mischi-Velen/index.html


Besuch in der DRK-Kita Prinz Botho, Stadtlohn:
http://www.andresen-foto.de/drk-Kit....otho-Stadtlohn/index.html

 

 „Das ist eine einzigartige Erfolgsbilanz“

 

DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters hält Festrede /
DRK noch zeitgemäß? Die Frage stellt sich nicht
Große Gästeschar würdigt Arbeit der Hilfsorganisation

125 Jahre Rotes Kreuz im Kreis Borken – ist die Idee des Roten Kreuzes noch zeitgemäß?“ Angesichts vielfältiger gesellschaftlicher Probleme stellte sich diese Frage für Dr. Rudolf Seiters, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, am Samstag in seinem Festvortrag zur Jubiläumsveranstaltung im Rotkreuz-Zentrum in Borken nicht: „Wir werden vermutlich in Zukunft noch viel mehr gebraucht als bisher.“


Rudolf Seiters, ehemaliger Bundesminister und Bundstagsvizepräsident, erinnerte in seinem Vortrag an jüngste schwerste Naturkatastrophen in Japan, Haiti, China, Russland, Myanmar und Indonesien oder im Golf von Mexiko (USA). „Immer waren wir gefordert.“ Wegen der internationalen Vernetzung und Erfahrung habe der Bundespräsident zu Spenden für Japan „ausdrücklich und ausschließlich“ für das Deutsche Rote Kreuz aufgerufen. Ein Pool von 500 qualifizierten Katastrophenhelfern stehe bereit, um innerhalb von Stunden ausrücken zu können. Innerhalb von 24 Stunden könne am Flughafen in Berlin-Schönefeld eine Transportmaschine mit Hilfsgütern zu jedem Punkt der Welt starten.

Seit Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 seien Schicksale von 16 Millionen Menschen geklärt worden – und dieser Prozess dauere weiter an, seitdem „Russland vor kurzem endlich seine Archive geöffnet hat“.

Im Inland sei das DRK mit etwa 500 Kreisverbänden und 5000 Ortsvereinen in vielfältigste Aufgaben eingebunden:

Der Rettungsdienst rückte laut Seiters 2010 zu 2,3 Millionen Notfällen aus und erledigte 3,2 Millionen Krankentransporte.

Die Bereitschaften mobilisieren 170.000 Ehrenamtliche in 8000 Gruppen, trainieren Katastrophenszenarien und sichern Großveranstaltungen wie Fußball-Weltmeisterschaften.

Wasser- und Bergwachten sichern mit 150.000 Aktiven 1200 Badegewässer und bilden jährlich 60.000 Menschen im Rettungsschwimmen aus.

Jährlich 3,5 Millionen Blutspenden sichern 75 Prozent der deutschen Blutversorgung. 200.000 Menschen sind dafür im Einsatz.

In Zeiten „gravierender wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen“, sagte der DRK-Präsident, würden „humanitäre Organisationen zukünftig noch wichtiger“. Seiters forderte „eine umfassende Reform“ der Pflegeausbildung. Die Zahl der Pflegebedürftigen verdoppele sich fast von 2,25 Millionen Menschen auf etwa 4,7 Millionen im Jahr 2050. Seiters: „Das ist eines der größten Probleme, das uns bevorsteht.“

Als weiteres aktuelles Problem nannte Seiters den Wegfall des Zivildienstes, in dem zuletzt jährlich bis zu 9000 junge Menschen „einen sozialen Lerndienst im besten Sinne des Wortes“ getätigt hätten. Im neuen Bundesfreiwilligendienst werde sich das DRK genauso einbinden, um auch etwas 10.000 Plätze anbieten zu können wie beim Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ).

Die Rotkreuz-Arbeit der jüngeren Zeit im Kreis Borken sei eine „einzigartige Erfolgsbilanz“, sagte der Festredner. Als Höhepunkt und besondere Auszeichnung verlieh er Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow und Anton Verschaeren als Vertreter des Kreisverbandes die Henry-Dunant-Plakette „für besonders herausragende Leistungen im DRK“.

Zuvor hatte Rudolf Seiters für Heiterkeit gesorgt: „Ich habe noch bei keiner DRK-Veranstaltung so weich gesessen wie hier“, sagte er, als er sich aus dem Sofa im Sozialkaufhaus KARO zum Rednerpult begeben hatte.

„Außerordentliche Freude“ zum Ausdruck gebracht

Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow, Vorsitzender des Präsidiums des DRK-Kreisverbandes, hatte in seiner Begrüßung der zahlreichen Gäste aus Wohlfahrtsverbänden, Politik und öffentlichem Leben seine „außerordentliche Freude“ zum Ausdruck gebracht, dass „der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Herr Dr. Rudolf Seiters, extra nach Borken gekommen ist, um mit uns diese Feierstunde gemeinsam zu begehen.“ Als politische Vertreter waren unter anderem der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Jens Spahn (Ahaus), zugegen sowie die Landtagsabgeordneten Hendrik Wüst (Rhede) und Bernhard Schemmer (Reken).


Moderner Rettungs- statt Pferdewagen

Schulz-Gadow ging auf die Anfänge ein und stellte die vielfältigen Rotkreuz-Aufgaben im Kreis Borken vor. 1886 sei in Ahaus der Vaterländische Frauenverein gegründet worden, der sich mit Sanitätskolonnen zusammenschloss – die Geburt des Verbandes. Die Hilfsorganisation Deutsches Rotes Kreuz habe sich dem technischen Fortschritt geschuldet, angepasst, weiterentwickelt. Nur sei der moderne Rettungswagen, der in der modernen DRK-Rettungswache Gescher stehe, der Nachfolger der Trage von vor 125 Jahren, des Pferdewagens für den Krankentransport, des Sanitätsautos aus der Zeit vor, im und nach dem Ersten Weltkrieg.

Wenn heute ein Ignaz Lammering – eine fiktive Person – durch das Sozialkaufhaus KARO schlendere, die Sozialstation in Ahaus und Bocholt besuche, die 17 DRK-Kindergärten kennenlerne, zum Senioren-Café nach Ahaus beim DRK eingeladen werde, zum Migrantentreffen nach Bocholt gehe, dann werde er sagen: „Das alles gab es zu unserer Zeit beim Deutschen Roten Kreuz nicht.“

Stephan Nau, Vizepräsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, lobte die „facettenreichen Angebote und vielfältigen Initiativen“, die vom Kreisverband ausgingen. Der gute Leumund des DRK sei allerdings „kein Selbstläufer“. Daran müsse jeden Tag gearbeitet werden. Das Sozialkaufhaus KARO, in dem vieles günstig erworben werden könne und in dem die Festveranstaltung stattfand, sei ein gutes Beispiel dafür. Mit 20.000 Fördermitgliedern, 300 Mitarbeitern, 50.000 Blutspenden im Jahr und mehr als 600 ehrenamtlichen Helfern sei der Kreisverband nicht umsonst einer der größten in Nordrhein-Westfalen.

 


Rund um die Uhr für die Menschen im Kreis im Einsatz

Landrat Dr. Kai Zwicker hob die gute Zusammenarbeit zwischen dem Kreis und dem DRK hervor, unter anderem mit den drei Rettungswachen in Gescher, Vreden und Isselburg: „Das DRK ist rund um die Uhr für die Menschen im Kreis im Einsatz. Der Mensch steht hier wirklich im Mittelpunkt.“ Selbst drei Spiele der Frauenfußball-WM hätten nur ausgetragen werden können, weil bis zu 120 DRK-Retter in den WM-Stadien ihren Dienst verrichtet hätten.

Ehrenvorsitzender Raimund Pingel: Viele junge Menschen in Arbeit gebracht

Ehrenvorsitzender Raimund Pingel, ehemaliger Oberkreisdirektor des Kreises Borken, erinnerte an schwere Zeiten in den achtziger Jahren, als der Jugendhof – später „ein weiteres Erfolgsmodell“ – gegründet wurde. 13,5 Prozent Arbeitslosigkeit (heute sind es 4,0 Prozent) und ein Anteil jugendlicher Arbeitsloser, der noch merkbar höher gelegen habe, hätten die Situation gekennzeichnet. Viele junge Leute hätten später dem Arbeitsmarkt zugeführt werden können – eine nicht immer leicht zu behandelnde Klientel, die sonst vermutlich joblos geblieben wäre.


„Multi-Problem-Unternehmen“ will auch „Anwalt der Betroffenen“ sein

DRK-Vorstand Anton Verschaeren wies in seinen Schlussworten auf die Bedeutung des DRK im Kreis mit 20 000 Fördermitgliedern hin: „. Es macht stolz, einer solchen Organisation als ehrenamtlicher oder hauptamtlicher Mitarbeiter anzugehören.“ Das DRK habe sich in jüngster Zeit zu einem „Multi-Problem-Unternehmen“ entwickelt – als sozialer Dienstleister, in der Wohlfahrtspflege und in der Hilfsorganisation. Als kleiner Anbieter müsse sich das DRK oft gegen große wehren – wie Kommunen, Land, Bundesagentur für Arbeit oder Krankenkassen. Die Folgen seien Preis- und Lohndumping, geringe Qualität, ruinöser Konkurrenzkampf, permanente Existenzgefährdung. Das Dilemma sei greifbar, aber für das Rote Kreuz nicht änderbar. Verschaeren: „Wir können nicht den Patienten liegenlassen und sagen, es lohnt sich nicht für uns.“ Das DRK wolle aber in der „öffentlichen Wahrnehmung zukünftig weiterhin positiv agieren“. Deshalb müsse der Spannungsbogen verstärkt werden. „Wir müssen glaubhaft aufzeigen, dass wir Anwalt der Betroffenen sind“, betonte der DRK-Chef.


„Henri und Mischi“ in Velen vorgestellt

• Präsident Rudolf Seiters nutzte seinen Besuch im Kreis Borken auch, um „Henri und Mischi“ kennzulernen, ein neues musikpädagogisches Konzept zur Bereicherung der pädagogischen Arbeit für DRK-Kitas im Kreis Borken. Es wurde im Sportschloss Velen von Ralf Groß-Holtick vorgestellt, Vorsitzender des DRK-Fachverbands Kindertageseinrichtungen und Vorsitzender des Ortsvereins Velen.

Besuch des Familienzentrums „Prinz-Botho“ in Stadtlohn

Zum Abschluss besuchte Seiters, früher unter Kanzler Dr. Helmut Kohl Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesinnenminister (1991 bis 1993) das Familienzentrum „Prinz-Botho“ in Stadtlohn, das zu Ehren des prominenten Gastes ein Familienfest organisiert hatte. Namensgeber Botho Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein war Seiters’ Vorgänger (1982 bis 1994, 2008 verstorben) und anschließend Ehrenpräsident.

Hintergrund

125 Jahre DRK im Kreis Borken:
Hervorgegangen aus Vaterländischen Frauenvereinen

Das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Borken ist aus den Vaterländischen Frauenvereinen und den freiwilligen Sanitätskolonnen hervorgegangen.

Im Kreisgebiet hat sich das Rote Kreuz unterschiedlich entwickelt. Im Altkreis Borken wurde der Zweigverein vom Roten Kreuz im Jahr 1888, in der Stadt Bocholt 1891 und im Altkreis Ahaus der Vaterländische Frauenverein 1885 gegründet.

Nach der Gebiets- und Verwaltungsreform von 1975 verschmolzen die Kreisverbände Borken und Ahaus zum neuen DRK-Kreisverband Borken e. V. Im Jahr 2010 kam der ehemalige Kreisverband Bocholt hinzu.
Somit kann das Rote Kreuz im Kreis Borken seit 1885 auf über 125 Jahre mildtätigen Dienst an den Mitmenschen zurückblicken.

Die Tochtergesellschaft DRK gemeinnützige Gesellschaft für Soziale Arbeit und Bildung im Kreis Borken mbH wurde vor 25 Jahren gegründet.


13.07.2011

Ab 18. Juli gibt es in Vreden eine neue Begegnungsstätte für Senioren und andere Gruppen: „Twickler Treff“

„Twickler Treff“ heißt eine neue Begegnungsstätte für Senioren und Menschen mit Demenz in Vreden. Das Besondere: Der Treff wird zusammen von den Pflegediensten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und des Marien-Krankenhauses Ahaus/Vreden betrieben. Das teilte das DRK in seinem Pressedienst mit.

„Kooperationsgespräche haben schnell zum Erfolg geführt“, so Anton Verschaeren, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Borken. Die Eröffnung der „Begegnungsstätte Twickler Treff“ für Senioren und andere Gruppen an der Twicklerstraße im Herzen von Vreden ist kommenden Montag, 18. Juli, 9 Uhr.

„Es werden an fünf Tagen in der Woche, von montags bis freitags, neben einer kostenlosen Beratung zu den Themen Gesundheit im Alter und Sicherheit im Alter auch beispielsweise Gedächtnistraining, Spiele- und Gesangsnachmittage sowie Gesprächsrunden angeboten“, erklärte Susanne Biallas, Leitern des DRK-Zentrums für Ambulante Krankenpflege. Dabei bleibt es aber nicht: Auch Informationsveranstaltungen für Angehörige von Pflegebedürftigen sind geplant. Der Menüservice des Marien-Krankenhauses wird als Mittagstisch angeboten.

„Der Twickler Treff wird einladend sein wie ein Café, und wir wollen Senioren und Menschen mit Demenz ein kurzweiliges Angebot verschaffen“, führt Michael Brinkmöller, Bereichsleiter Altenpflege des Marien-Krankenhauses Vreden, aus.

Hermann Nientiedt, Hauptgeschäftsführer des Klinikverbundes Westmünsterland, zu dem das Krankenhaus Ahaus/Vreden gehört, freut sich auf die Eröffnung: Hier werde eine Kooperation mit Leben erfüllt, in der gemeinsam im Sinne der betroffenen Menschen Projekte umgesetzt werden, so Nientiedt.

Weitere Infos: DRK-Zentrum für Ambulante Krankenpflege in Ahaus, Telefon 02561-9495, E-Mail

Gemeinsame Zusammenkunft von DRK und Marienkrankenhaus: Die Begegnungsstätte „Twickler Treff“ wird am Montag, 18. Juli, um 9 Uhr ihre Tore öffnen.


11.07.2011

Rotkreuz-Familienfest im Rotkreuz-Zentrum: Sechs Stunden lang Aktionen und Aktivitäten für und mit allen Generationen und Nationen

Das dritte Familienfest des Deutschen Roten Kreuzes am neuen Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6 in Borken war wieder gespickt mit vielen Attraktionen und Aktionen. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Wie auch bei den ersten beiden Familienfesten waren ins neue Rotkreuz-Zentrum, das gleichzeitig Mehrgenerationenhaus ist, viele tausend Besucher aus dem gesamten Kreis Borken gekommen, um sich zu informieren und mitzumachen.

Auch dieses Mal gab es für Klein und Groß, Jung und Alt wieder eine Menge Angebote. Die Kleinen konnten sich im neuen Indoor-Spielplatz austoben, der viel Spaß und Abwechselung bietet. Das gilt auch für die Hüpfburg, die die Kleinen immer wieder neu begeistert. Filigrane Laubsäge-Arbeiten wurden in der Holzwerkstatt ausgeführt. Und die Familien wurden eingebunden in das bunte Bühnenprogramm am Sozial-Kaufhaus KARO. Dort traten die Burgmusikanten aus Raesfeld und internationale Akteure aus Mexico oder der Türkei auf

Die spektakuläre Rettungsübung war wieder ein Höhepunkt des DRK-Familienfestes. Die Kleinen und Großen verlieren so ihre Scheu vor der Notfallsituation. Auch am Sonntag wurden Rettungsfahrezuge vorgestellt. DRK-Rettungsassistenten zeigten den Zuschauern hautnah, wie ein vermeintlich Verletzter schnell versorgt und mit Blaulicht und Martinshorn abtransportiert wird.

Die Gesundheitsmesse bot viele Informationen rund um das Thema Gesundheit. Der Ambulante Pflegedienst des DRK gab ausführliche Informationen zum Beispiel in Sachen Pflege oder Hausnotruf mit Gratisaktionen im Juli.
Der Blutspendedienst machte einen Tag lang Station in Borken. Den ganzen Tag über wurde der wichtige Lebenssaft gespendet.

Neben Kaffee und Kuchen gab es köstliches internationales Essen und Trinken – und weitere Überraschungen wie den Verbandskasten-TÜV des Jugendrotkreuzes.

Die Freude und Kurzweile stand allen ins Gesicht geschrieben. Fazit: Ein rund um gelungene Veranstaltung für alle Generationen und alle Kulturen.

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07.07.2011

DRK fährt mit 93 Einsatzkräften zum FIFA-Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft nach Leverkusen

Am 6. Juli ging es für 93 DRK'ler mit dem Behandlungsplatz Borken nach Leverkusen zur FIFA-Frauenfußball-Weltmeister​schaft. Die Stimmung vor Ort war hervorrangend und alle verbrachten gemeinsam einen schön Tag in Leverkusen. Während des wartens auf den möglichen Einsatz wurde die Zeit zum gemeinsamen Austausch, Fortbildung und Kameradschaftspflege genutzt.Die Verpflegung war sehr gut und gegen 23 Uhr waren alle Fahrzeuge zurück an den Standorten im Kreis. Für das DRK war Personal aus Ahaus, Bocholt, Borken, Heiden, Isselburg, Legden, Raesfeld, Rhede, Reken, Stadtlohn, Velen und Vreden. Unseren Dank für die geleisteten Stunden und den reibungslosen Einsatz an alle Beteiligten.

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28.06.2011

integrative Ferienfreizeit während der Sommerferien 2011 in Borken - Rhedebrügge

Integrative Freizeitangebote
Sommerferien 2011


Zelten in Rhedebrügge
- integrative Ferienfreizeit -


15.06.2011

Nachruf

Tief betroffen nehmen wir Abschied von unserer ehemaligen Kreisrotkreuzleiterin des DRK-Kreisverbandes Borken e.V. und 1. Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Vreden e.V.

                                          Walburga Schmitz

Walburga Schmitz hat sich 46 Jahre lang ehrenamtlich im DRK-Kreisverband Borken e.V. und im DRK-Ortsverein Vreden e.V. engagiert.
In den Jahren 1974 bis 1981 war Walburga Schmitz als Bereitschaftsführerin sowie von 1990 bis 2003 als Vorsitzende im DRK-Ortsverein Vreden tätig. In den Jahren 1981 bis 1987 war Walburga Schmitz als Instruktorin und in den Jahren 1987 bis 2005 als Kreisrotkreuzleiterin im DRK-Kreisverband Borken e.V. tätig.

Sie war stets eng verbunden mit den Grundsätzen und Idealen des Deutschen Roten Kreuzes. Wir verlieren mit ihr eine geschätzte und engagierte Kameradin.

Walburga Schmitz war Trägerin der DRK-Verdienstmedaille sowie des DRK-Ehrenzeichens.

Unsere besondere Anteilnahme gilt ihrer Familie.
Wir werden Walburga Schmitz in steter Erinnerung halten.

DRK-Kreisverband Borken e.V.                         DRK-Ortsverein Vreden e.V.
Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow                         Marianne Wüpping
Vorsitzender des Präsidiums                           Vorsitzende
 


15.06.2011

Realschule Velen übergibt dem DRK 1300 Euro Spendengelder für Japan

Idee kam im Deutsch-Unterricht / Kuchen verkauf / 8 b spendet 500 Euro aus der Klassenkasse

33 Schüler der 8 b der Realschule Velen hatten eine tolle Idee, und das Ergebnis wurde am Dienstag sichtbar: Die 8 b übergab dem Deutschen Roten Kreuz im Kreis Borken für die Japan-Hilfe eine Spende von stattlichen 1300 Euro.

Bemerkenswert war zudem, dass 500 Euro davon aus einem Schulwettbewerb stammen, bei dem die Klasse – wie berichtet – 1500 Euro gewonnen hatte. „Die Idee für Japan zu sammeln, kam beim Lesen unseres Deutsch-Buches“, sagte Klassensprecher Tizian Janzen, der maßgeblich die Hilfe angekurbelt hatte.

Die Schülerinnen und Schüler backten zu Hause und baten auch mal Mutter (oder Vater), zum Quirl zu greifen und einen lecken Kuchen zu bereiten: Die lecken Sachen fanden reißenden Absatz in der gesamten Realschule, und schnell war die Spende von 1300 Euro komplett, berichteten gestern während der Übergabe im Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6 in Borken Klassenlehrerin Ellen Hoffmann und Schulleiter Franz Schrief.

Ellen Hoffmann: „Tausende von Menschen sind in Japan obdachlos geworden. Besonders Kinder haben unter diesem Ereignis gelitten und leiden immer noch, auch wenn das mediale Interesse der Welt an ihrem Schicksal deutlich nachgelassen hat. Hilfe in vielerlei Form ist besonders vonnöten.“

Dies bekräftigte auch DRK-Vorstand Anton Verschaeren, der diese Spende wie andere in den vergangenen Wochen eingegangene an das DRK-Generalsekretariat in Berlin weitergibt. „Ihr könnt stolz darauf sein, solch einen hohen Betrag gesammelt zu haben. Dafür sagen wir herzlichst danke. Jeder Cent ist nach wie vor wichtig. Viele zehntausend Menschen müssen noch in Notunterkünften leben, viele Familiengemeinschaften sind zerrissen worden.“


Das Deutsche Rote Kreuz leitet die Spenden an das Japanische Rote Kreuz weiter. Es konnte bisher 67.000 Patienten medizinisch versorgen, Decken, Kleidung, Schlafsäcke und andere Hilfsgüter verteilen. Die Gelder werden auch zum Wiederaufbau medizinischer Einrichtungen in der Myagi-Präfektur sowie zur Rotkreuz-Versorgung der zahlreichen älteren Menschen verwendet. 72.000 Übergangshäuser für obdachlose Familien werden mit Rotkreuz-Geldern mit Hausrat ausgestattet.

Unerwartete Unterstützung hatte die Realschule am Dienstag erhalten: Das Busunternehmen Lansing, das die Schüler zur Scheckübergabe von Velen nach Borken befördert hatte, machte dies laut Schulangaben „für den guten Zweck“ kostenlos!

Symbolische Scheckübergabe: Die 8b der Realschule Velen vor dem Rotkreuzzentrum mit DRK-Vorstand Anton Verschaeren.
 


06.06.2011

Rotkreuzler helfen beim Moorbrand in Gronau und Ahaus

Vom 4. bis 5. Juni 2011 unterstützten Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr während des Moorbrandes im Amts Veen in Gronau und Ahaus.

Hauptaufgabe für den Großteil der Einsatzkräfte bestand in der Versorgung und Verpflegung der Einsatzkräfte. Die Rotkreuz-Betreuungskräfte aus Ahaus schmierten über 1.000 Brötchen und kochten über 500 Portion Gulasch mit Nudeln. Wer in der Hitze der Moores sein körperlich anstregenden Dienst versah sollte schließlich keinen Hunger leiden.

Um die Arbeiten nur kurz unterbrechen zu müssen, wurde der Großteil der Feuerwehrkräfte direkt in den Einsatzabschnitten - quasi an vorderster Front - versorgt. Für Einsatzkräfte die anrückten bzw. vor dem Abmarsch standen wurde extra ein Versorgungspunkt durch die Rotkreuzler bereitgehalten. Von hier aus gab es auch eine ständige Versorgung mit Getränken, damit die Feuerwehrkräfte auch bei Ihrer Arbeit nicht überhitzten.

Als weitere Aufgaben stellte das DRK einen Rettungswagen zum Eigenschutz der Einsatzkräfte ab. Im Rahmen der Führungsunterstützung waren zwei Einsatzleitwagen eingebunden und Rotkreuzführungskräfte wirkten im Stab der Einsatzleitung mit.
Rollierend waren bis zu 40 Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes im Kreis Borken gleichzeitig  vor Ort tätig.

Dr. Kai Zwicker - Landrat des Kreis Borken - dankt allen Einsatz- und Führungskräften ausdrücklich für ihren Einsatz zur Bewältigung des Moorbrandes.

Das DRK setzte Personal und Fahrzeuge aus den Gliederungen Ahaus, Borken, Gescher, Gronau, Gronau-Epe, Isselburg, Raesfeld, Stadtlohn, Velen-Ramsdorf und Vreden.

Hier finden Sie einige Bilder aus den Einsatzgeschehen
Quellen: DRK, FW Gronau, Polizei, Presse


31.05.2011

EHEC: Rotes Kreuz gibt Tipps zur Vermeidung von Durchfallinfektion

Maßnahmen zum Schutz vor EHEC-Infektionen im Privathaushalt

Seit der zweiten Mai-Woche erkranken laut Robert Koch-Institut Berlin immer mehr Menschen in Deutschland an blutigem Durchfall und dem so genannten hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS). Der Auslöser ist eine bakterielle Darminfektion mit dem Kürzel EHEC, das seitdem tagtäglich die Nachrichtensendungen beherrscht. Es kann lebensgefährliche Folgen für die Erkrankten haben.

Noch ist die Infektionsquelle offenbar unklar. Das Rote Kreuz im Kreis Borken gibt, basierend auf Informationen des Robert Koch-Instituts, Antworten und Tipps, wie man die Ansteckungsgefahr reduzieren kann.

Das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) ist eine unter Umständen lebensbedrohliche Erkrankung, charakterisiert durch akutes Nierenversagen, Blutarmut, den Zerfall roter Blutkörperchen und einen
Mangel an Blutplättchen. Auftreten kann das Syndrom bei bakteriellen Darminfektionen mit so genannten enterohämorrhagischen Escherichia coli (EHEC).

Die EHEC-Bakterien werden direkt oder indirekt vom Tier auf den Menschen übertragen. Als Reservoir gelten vor allem Rinder, Schafe oder Ziegen. Die Erregeraufnahme erfolgt fäkal-oral über den Kontakt mit Tierkot, kontaminierte Lebensmittel oder Wasser.

Erreger können aber auch von Mensch zu Mensch übertragen werden. Häufig werden rohes Fleisch oder Rohmilch als Überträger-Lebensmittel für EHEC genannt. Darauf gibt es bisher keine Hinweise.

Das Rote Kreuz nennt effektive Maßnahmen zum Schutz vor EHEC-Infektionen im Privathaushalt, die Bürger beherzigen sollten:

1. Waschen Sie Ihre Hände gründlich mit Wasser und Seife und trocknen Sie sie sorgfältig ab: vor der Zubereitung von Speisen, nach dem Kontakt mit rohem Fleisch, nach dem Kontakt zu Tieren oder Erde, vor dem Verzehr von Speisen oder Getränken.

2. Schälen oder zumindest waschen Sie rohes Gemüse und Obst vor dem Verzehr gründlich.
3. Lagern und zubereiten Sie rohes Fleisch getrennt von anderen Lebensmitteln, auch beim Grillen.

4. Reinigen und trocknen Sie sofort gründlich Flächen und Gegenstände nach dem Kontakt mit rohem Fleisch, dessen Verpackungen oder Tauwasser.

5. Erhitzen Sie Lebensmittel vor dem Verzehr ausreichend (Kerntemperatur mindestens 70 Grad Celsius für zehn Minuten).

6. Alle Personen mit Durchfall sollten darauf achten, dass strikte Hände-Hygiene eingehalten wird, insbesondere gegenüber Kleinkindern und immungeschwächten Personen.

7. Personen mit blutigem Durchfall sollten umgehend einen Arzt aufsuchen!

Weiterführende Informationen gibt es auf der Homepage des Robert Koch-Instituts: http://www.rki.de


Quellen: Bundesinstitut für Risikobewertung (RKI)
 


29.05.2011

Die Rotkreuz-Oase ist ein Ort zum Kraftschöpfen“

Rotes Kreuz eröffnet mobile Wohnschule für Menschen mit Autismus im ehemaligen Biohof in Rhedebrügge

Das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Borken hat die Betreuung für Menschen mit Autisten räumlich wesentlich erweitet: Im Borkener Ortsteil Rhedebrügge, an der alten Bundesstraße 67, wurde im früheren DRK-Biohof die „Rotkreuz-Oase“ feierlich eröffnet.

Dort sind, wie das DRK in seinem Pressedienst berichtete, nun eine Autismus-Ambulanz, eine mobile Wohnschule für Menschen mit Autismus und der Familienunterstützenden Dienst (FuD) untergebracht. Als Autisten werden Menschen mit angeborenen frühkindlichen Entwicklungsstörungen bezeichnet.

Prominente Gäste aus Politik mit dem Vredener Bundestagsabgeordneten Johannes Röring (CDU) an der Spitze, Verwaltung und öffentlichem Leben waren gekommen, um sich bei humorigen Einlagen der integrativen Theatergruppe „7-Schläfer“ die neue Rotkreuz-Oase anzusehen.

„Die Wohnschule schließt eine große Lücke auf dem Weg zur Selbstständigkeit von Menschen mit Autismus. Ich wünsche, dass Ihr Beispiel Schule macht im wahrsten Sinne des Wortes.“ Gute Wünsche wie von Cornelia Klotz, Autismusbeauftragte der Schulen für den Kreis Borken, begleiteten die feierliche Eröffnung, zu der auch ein interessanter Erfahrungsbericht einer betroffenen Mutter gehörte: Bianca Niestegge hat einen Sohn mit Asperger Syndrom und berichtete über das alltägliche Leben.

Ludger Kämmerling, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin sowie Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums Westmünsterland, äußerte in seinen Begrüßungsworten „die Hoffnung, dass diese neue Rotkreuz-Oase mit dazu beitragen wird, dass die Kinder noch stärker Teil unserer Gesellschaft werden“. Es gebe nach wie vor oft integrative Probleme, zum Beispiel in Sportvereinen.

DRK-Autismusambulanz betreut 83 Klienten zwischen vier und 48 Jahren

DRK-Fachleiter Ralf Brüchmann arbeitet seit Jahren erfolgreich auf diesem Gebiet: „Wir betreuen seit unseren Anfängen im Jahr 2003 im Augenblick 83 Klienten im Alter von vier bis 48 Jahren. Zu Freizeitangeboten des Familienunterstützenden Dienstes kommen 70 Kinder.“ Nach einer erfolgreichen Ferienbetreuung in den vergangenen Osterferien wird ein integratives Sommerlager für Kinder mit und ohne Behinderung in den Sommerferien geplant.

In der Wohnschule sollen autistisch veranlagte Menschen lernen, später selbstständig zu leben – zum Beispiel im ambulant betreuten Wohnen am Borkener Nordring. Dort wird ein DRK-Gebäude demnächst komplett renoviert. Nach langem Warten war jüngst der letzte Förderbescheid eingegangen. „Jetzt können wir endlich mit den Umbaumaßnahmen beginnen“, erklärte DRK-Vorstand Anton Verschaeren bei der Eröffnungsfeier.

Die Rotkreuz-Oase in Rhedebrügge konnte hingegen äußerst schnell verwirklicht werden – vor allem, weil der Lions-Club Borken 7000 Euro bei einem traditionellen „Moosdinner“ gesammelt hatte. Marcus Krumbein und Josef Farwick übergaben den symbolischen Scheck und freuten sich, dass die große Summe so gut angekommen sei: „Das Geld ist sehr gut angelegt.“

500 Euro spendete zudem der Soroptimist-Club Borken/Westfalen, der von Präsidentin Carola Summen (Stadtlohn) und Vorstandmitglied Ilga Bruns (Heiden) vertreten wurde. Der Club sammelt seit Jahren im Westmünsterland Spendengelder und verteilt sie vor allem an karitative und wohltätige Einrichtungen. Über die Geldspende war auch das DRK sehr erfreut. Verschaeren dankte dem Lions-Club und den Soroptimist-Vertreterinnen: „Die Spendengelder konnten wir für die Rotkreuz-Oase sehr gut gebrauchen. Ohne diese Unterstützung hätten wir das Projekt für Menschen mit Autismus in Rhedebrügge nicht so schnell verwirklichen können.“

Und Marlis Spieker-Kuhmann, beim DRK Leiterin des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie, freute sich ebenfalls über den neuen Hort: „Die Rotkreuz-Oase ist ein Ort, in dem neue Kraft geschöpft werden kann.“


Die neue Rotkreuz-Oase im alten Biohof in Borken-Rhedebrügge: DRK-Vorstand Anton Verschaeren (links) entblößte das Namensschild mit zahlreichen Gästen aus Politik und Verwaltung.
Fotos: DRK-Kreisverband

www.kv-borken.drk.de

 


23.05.2011

Deutsches Rotes Kreuz hilft bei der DFB-Pokalfeier in Gelsenkirchen

200 Helfer vom DRK sorgten dieses Wochenende für die Sicherheit in Gelsenkirchen

Ereignisreiches Wochenende für das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Borken. Während des gesamten Wochenendes hat das DRK die Sicherheit auf der DFB-Pokalfeier und anderen Großveranstaltungen in der Veltins-Arena auf Schalke sichergestellt. Das DRK Gelsenkirchen wurde hierbei tatkräftig unterstützt durch Einsatzkräfte aus dem Kreis Borken
Insgesamt wurden 72 Verletzte durch das DRK versorgt.

Zu den durch das DRK betreuten Großveranstaltungen gehörten neben dem Runners Point Staffellauf, das Public-Viewing am Samstag in der Veltins Arena auf Schalke und die Pokalfeier mit Autokorso am Sonntag.

Das DRK sicherte während des Wochenendes Veranstaltungen mit insgesamt ca. 150.000 Personen. Hierfür wurden insgesamt 10 Ärzte, 200 Helfer und 43 Rettungsfahrzeuge eingesetzt. Die ehrenamtlichen Helfer betreuten in 1900 Einsatzstunden 72 Verletzte, wovon 18 in die Gelsenkirchener Kliniken transportiert werden mussten.

Auch an diesem Wochenende zeigte sich die Notwendigkeit von ehrenamtlichen Menschen, die sich in den Hilfsorganisationen engagieren.

Der Einsatz wurde durch das DRK Gelsenkirchen geführt, das seine Erfahrung aus zahlreichen Großveranstaltungen in der Veltins Arena einbringen konnte. Das DRK Gelsenkirchen konnte auf die Verstärkung durch die umliegenden Kreisverbände bauen und wurde unter anderem durch Einheiten aus Mettmann, Borken, Kirchhellen, Herten, Dortmund, Lippstadt, Olpe und Herford unterstützt.

Beim Public-Viewing am Samstagabend in der Arena wurden insgesamt 45 Personen durch Sanitäter betreut. Es galt häufig kleinere Verletzungen und Kreislaufprobleme zu behandeln. Im Freudentaumel stürzten jedoch leider auch einige Fans in den Innenraum. Ein Geschwisterpaar so unglücklich, dass sie vor Ort noch notärztlich versorgt werden mussten. Anschließend wurden sie und insgesamt weitere 12 Personen durch Rettungswagen den Krankenhäusern zugeführt.

Trotz der großen Anzahl feiernder Schalkefans verlief der Autokorso vom Hauptbahnhof zum Schloss Horst am Sonntag ohne besondere Vorkommnisse. Die vorhergesagten Unwetter blieben zum Glück aus, so dass Fans und DRK Einsatzkräfte einen fröhlichen Sonntag verbrachten.
 


12.05.2011

Mobiltelefone für die DRK-Motorradstaffel

Optimale Kommunikation für die flexiblen Helfer

Die Debeka Versichern & Bausparen, Geschäftsstelle Stadtlohn, geleitet von Klaus Karel, sponsert zur Verbesserung der Kommunikationsmöglichkeiten der Motorradstaffel des Deutschen Roten Kreuzes im Kreisverband Borken e. V. zwei Mobiltelefone. Lars Erlemann, Leiter der Motorradstaffel, freute sich bei der Übergabe über die neue technische Unterstützung: „So können wir unsere Aufgaben in der Motorradstaffel aktiver und flexibler wahrnehmen. Vor allem Flexibilität ist ein Leistungsnovum der Motorradstaffel.“

Genau diese Flexibilität und Schnelligkeit der Einsatzmotorräder ist auch der Grund, dass das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Borken seit vielen Jahren Motorräder einsetzt. Durch Streifenfahrten bei Großveranstaltungen könne oft unmittelbar nach Eintritt einer Notfallsituation geholfen werden., berichtete das Rote Kreuz in seinem Pressedienst. „Unsere Motorräder sind mit besonders geschulten Motorradfahrern und einer medizinischen Ausstattung ausgerüstet, so dass vor Ort sofort und zielsicher bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Erstversorgung sichergestellt werden kann“, erklärte Björn Theyssen, Leiter Öffentlichkeitsarbeit.

Die Maschinen sind mit Sondersignal (Blaulicht und Martinshorn) und Funk ausgestattet. In den Seitenkoffern ist das notfallmedizinische Material untergebracht. Dieses reicht vom Beatmungsbeutel über einen Defibrillator hin bis zu Verbandsmaterial; ebenso vorhanden sind Schienen zur Ruhigstellung von Knochenbrüchen.

Die Motorradstaffel wurde schon bei verschiedenen Veranstaltungen wie dem Weltjugendtag 2005, der FIFA-WM 2006, der Loveparade 2010, der NRW-Radtour oder auch bei Volksfesten, Radrennen und Pilgerfahrten eingesetzt.


Mobiltelefone für die DRK-Motorradstaffel vor der Debeka in Stadtlohn: So ist noch mehr Flexibilität und Schnelligkeit gewährleistet.
 


11.05.2011

Aktive Borkenerin hat Ideen umgesetzt und viel bewegt

Ulla Langer ist vom Deutschen Roten Kreuz in den (Alters-)Ruhestand verabschiedet worden. Mehr als 50 Kollegen und Freunde kamen ins DRK-Café Henry, um „ihre Ulla“ zu feiern. Wer sie kennt, glaubt eher an einen Unruhe- denn an einen Ruhestand.

Die Borkenerin stand seit über 40 Jahren im Arbeitsleben und hat in Borken und der Region viel bewegt. „Die ist hier bekannt wie ein bunter Hund“, formulierte dies treffend ein Gast während der Feier, als sie buchstäblich mit Pauke und Trommel verabschiedet wurde.

Nach dem Studium der Sozialarbeit war die Borkenerin mehr als 20 Jahre lang Leiterin der Jugendwohngemeinschaft Westenborken und betreute eine Vielzahl Jugendlicher, die sie wieder auf den richtigen Weg führte.
Die 63-Jährige war Mitbegründerin der Frauengruppe Borken und des Kinderladens Pusteblume e. V. und versteht sich als „Netzwerkerin in der Provinz für Kunst, Kultur, Frauen und hier besonders Gleichstellungsarbeit.“ Sie trieb die Kooperation mit der Gleichstellungsstelle Borken von Beginn an, besonders im Zusammenhang mit der Arbeit im DRK-Bildungswerk, und sie war engagierte Mitveranstalterin von Frauentagen und Frauenreisen.

Ulla Langer hatte maßgeblichen Anteil an der Weiterentwicklung der „Base“, des Bürgeraktiv-Seniorenzentrums in Borken in den Jahren 1998 bis 2000.

Anschließend übernahm sie beim Kreisverband des Roten Kreuzes eine neue Aufgabe, die sie bis zum Ausscheiden sehr akribisch, spielerisch-leicht und dennoch mit großer Hingabe unter Verantwortung des früheren Kreisgeschäftsführers Bernhard Lensing übernahm: Das DRK-Bildungswerk wurde von ihr komplett neu aufgestellt, später gemeinsam mit Teamleiter Jochen Brehm-Schilly.

Insgesamt 21 Programmhefte wurden unter ihrer Anleitung zusammengestellt und gedruckt, und sie sammelte zur Finanzierung sogar Anzeigengelder ein. In den vergangenen Jahren setzte sie sich im Bildungswerk für den Ausbau des Schwerpunktes Familie und Entwicklung in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Borken und des Kreises Borken ein, trieb mit den DRK-eigenen Kindergärten deren Weiterentwicklung zu Familienzentren voran.

In Kooperation mit der Volkshochschule Borken wurde gemeinsam der Borkener Umweltmarkt begründet, organisiert und gestaltet – unter anderem mit sehenswerten Plakat-Hinguckern. Ulla Langer hatte die Idee zu der seit Jahren etablierten Gesundheitsmesse „Vita“ in Borken, die sie in den Anfangsjahren mitorganisierte.

Jüngst ließ sie sich zur Freiwilligenkoordinatorin ausbilden und arbeitete kurz bei der „Regionale 2016“ mit. Ausflüge in die Welt des Kabaretts. Und als virtuelle Putzfrau „donna wischta“ wusch sie so manchem Zeitgenossen humorig den Kopf.

Und nach dem Abschied aus dem Berufsleben? Ulla Langer: „Ich möchte ankommen in einem Leben nach dem Arbeitsleben. Ich beginne, den Faktor Zeit zu schätzen und werde immer ein Ohr für die kleinen Probleme der Menschen am Puls der Zeit haben.“

 


Abschied von Ulla Langer im Kreise ihrer Kollegen des DRK-Bildungswerkes.

Ein Prosit auf den Ruhestand: Ulla Langer mit dem ehemaligen Kreisgeschäftsführer Bernhard Lensing (links) und dem jetzigen DRK-Vorstand Anton Verschaeren.
 


31.03.2011

Tolle Ferien mit dem Jugendrotkreuz: Im August geht es in die Schützenhalle von Oberschledorn/Sauerland

Wer für diese Sommerferien noch keinen Plan hat und keine Langeweile schieben möchte: Das Jugendrotkreuz im Deutschen Roten Kreuz (DRK) hat einen tollen Vorschlag. Es organisiert vom 6. bis 20. August eine Ferienfreizeit mit Action, viel Spaß und spannungsgeladenen Aktivitäten. Diesmal geht es in die Schützenhalle Oberschledorn im Sauerland.

Es lohnt sich mitzukommen: „Es erwartet Euch ein Freizeitparkbesuch, Wandern, Schützenfest, Spaßolympiade und vieles mehr.“ Und dies alles für 210 Euro. Wer Lust hat mitzufahren und zwischen neun und 14 Jahre ist, der sollte sich jetzt anmelden: Claudia Pankratz nimmt die Anmeldungen entgegen unter Telefon 02861/8029-150 oder per E-Mail: .


Spaß im Sauerland: Teilnehmer der Jugendrotkreuz-Ferienfreizeit 2010.

Infos:
Claudia Pankratz
DRK-Kreisverband Borken e.V.
Röntgenstr. 6 / 46325 Borken
Telefon 02861 8029-150
Telefax 02861 8029-115
E-Mail
Internet www.DRKBorken.de


30.03.2011

Unesco-Wettbewerb ,,Ideen, Initiative, Zukunft”: Familienunterstützender Dienst des DRK erhält 1000 Euro von der Drogeriekette dm in Borken

Je 250 Euro an wellcome Borken und “Lebensraum Wald erleben – Baumlehrpfad”

Der Familienunterstützende Dienst (FuD) des Deutschen Roten Kreuzes in Borken hatte die Nase knapp vorn: Es erhielt im Rahmen des deutschen Unesco-Wettbewerbes “Ideen, Initiative, Zukunft” vom Projektpartner, der dm-Drogeriekette, 1000 Euro. Sie wurden im Borkener Markt überreicht, teilte das DRK in seinem Pressedienst mit.

Der FuD stellte sich mit einem geplanten Filmprojekt vor: „Der Mensch mit Behinderung“, erklärte Fachleiter Ralf Brüchmann: “Wir möchten im Sommer eine Woche zum Thema ,Der Mensch mit Behinderung’ im Rotkreuzcafé ,Henry’ anbieten. Dort planen wir dann, Kinofilme zu präsentieren mit dem Themenschwerpunkt Behinderung.”

Ein weiteres DRK-Projekt hatte sich beworben: das wellcome-Team Borken, das jungen Müttern in den ersten Monaten nach der Geburt mit ehrenamtlichen Frauen hilfreich zur Seite steht. Es erhielt fur seine Teilnahme 250 Euro.

Die gleiche Summe ging an das dritte Unesco-Projekt, das sich in Borken im dm-Markt beworben hatte: “Lebensraum Wald erleben – Baumlehrpfad”, wie Leiter Jörg Wolter berichtete: “Unser Borkener Familienprojekt begann 2004, als wir damit begannen, etwa 1500 Quadratmeter einer Fläche, die bis dahin als Pferdewiese genutzt worden war, mit Bäumen zu bepflanzen. Ziel sollte es sein, am Ende ein Stück Wald geschaffen zu haben, der als Baumlehrpfad genutzt werden kann. Daher pflanzen wir verschiedene einheimische und auch seltene Bäume, zum Beispiel 2010 die Elsbeere, den Baum des Jahres 2011.”

Wolter ergänzte: “Wir wollen so Kindern und Jugendlichen nicht nur Informationen zu den einzelnen Baumarten näherbringen, etwa durch Schautafeln, sondern auch einen Beitrag zum Umwelt-, Arten- und Klimaschutz leisten und andere animieren, brachliegende Flächen in ähnlicher Weise für die Nachwelt zu nutzen.” 2011 ist von den Vereinten Nationen zum “Jahr des Waldes” ausgerufen worden.

Von mehr als 4200 bei der Unesco eingegangenen Projektideen waren nach Angaben der Organisation knapp 3000 nominiert worden.


Übergabe der Spendengelder im dm-Markt in Borken.
 


09.03.2011

„Die Entwicklung in Nahost muss von den Menschen selbst getragen werden“

Erstes Heringsessen am Aschermittwoch mit 80 Gästen beim Roten Kreuz: Experte Ruprecht Polenz schildert brandaktuell interessante Hintergründe zum Umbruch in Nordafrika

Aktueller hätte das Thema bei der Premiere nicht sein können: „Der Nahe Osten im Umbruch – Drahtseilakt für Europa?“ hieß das Referat von CDU-Bundestagsmitglied Ruprecht Polenz beim ersten „Heringsessen am Aschermittwoch“. Zu dem hatten sich auf Einladung des Deutschen Roten Kreuzes in Borken auf Anhieb knapp 80 Vertreter von Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Wohlfahrtspflege eingetroffen.

„Wir wollen Sie zu aktuellen Themen zwanglos zusammenbringen“, freute sich Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow, Präsidiums-Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes, in seiner Begrüßung über die große Resonanz zum Aschermittwoch. Zum Zeitpunkt der Einladung sei die Aktualität des Themas noch nicht denkbar gewesen, sagte Schulz-Gadow.

Ruprecht Polenz, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages und mithin Experte für knifflige Fragen in Nahost und Fernost, klärte die Eingeladenen über interessante Hintergründe der Unruhen in Libyen, Ägypten, Tunesien oder Bahrein auf. Er schilderte Beweggründe der arabischen Welt, warum sie gegen eine oft jahrzehntelange Regentschaft der Herrschaftssysteme aufbegehre.

Der Münsteraner Polenz, auch Vorsitzender der Christlich-Muslimischen Friedensinitiative, führte fünf Beweggründe des Westens an, warum er mit Besorgnis auf Nordafrika schaue. „Welche Interessen gibt es? Wirtschaftliche, Sicherheitsbedenken für Israel, Migrations- und Flüchtlingsgründe, Terrorismus, Reformen/Demokratisierung.“

Es sei falsch, wenn von einem Domino-Effekt gesprochen werde, weil sich das Aufbegehren der Bürger von Tunesien beginnend über Ägypten nach Libyen entwickelt habe: „Es stehen in den Ländern völlig unterschiedliche Interessen hinter diesen Bewegungen.“

Europa könne seiner Meinung nach nicht so direkt eingreifen, wie das vielfach gefordert werde. Man könne Parteien unterstützen wie früher zu Franko-Zeiten in Spanien – wichtig aber sei, dass die Entwicklung „von den Menschen selbst getragen wird“.

„Europa muss seine Märkte öffnen“

Die Länder hätten enorme wirtschaftliche Probleme. Anders als hier sei in den betroffenen Staaten die Hälfte der Bevölkerung jünger als 30 oder sogar 20 Jahre. „Das heißt: In Ägypten müssten Jahr für Jahr 600.000 bis 700.000 Arbeitsplätze für Schul- oder Studienabgänger geschaffen werden“ – eine unrealistisches Ziel. Europa müsse seine „Märkte öffnen: Für Benzin tun wir das ja schon. Aber das gilt auch für die Landwirtschaft, für den freien Verkauf von Orangen – für Spanien ist das wiederum kein Thema.“

Laut Polenz werde schnell pauschalisiert, der Westen wolle in Nahost und in der arabischen Welt seine Ölinteressen wahren. „Das stimmt so nicht. Eine politische Rückendeckung muss auch durch die Afrikanische Union erfolgen“, in der Libyen natürlich auch Mitgliedsstaat sei. Von einer Flugverbotszone halte er im Übrigen nichts: Das klinge zwar gut, würde letztlich aber einen Militärschlag voraussetzen. Den wolle keiner.

Der münstersche Bundestagsabgeordnete informierte sich anschließend über das seit zwei Jahren bestehende Rotkreuzzentrum an der Röntgenstraße und teilte viel Lob aus: „Ich bin in Münster auch Rotkreuz-Mitglied und engagiere mich fürs THW. Ihre Arbeit ist mir also nicht fremd.“

„Die Krise ist bei uns angekommen“

DRK-Vorstand Anton Verschaeren schilderte schließlich die jüngsten Rotkreuz-Aktivitäten in Nordafrika. So seien bereits über 40.000 Menschen von Libyen nach Tunesien geflohen.

Ein DRK-Mitarbeiter aus Siegen-Wittgenstein erkunde den weiteren Hilfsbedarf und leite Hilfsmaßnahmen ein. Die Flüchtlinge seien körperlich erschöpft und oft traumatisiert. Der Tunesische Rote Halbmond – eine Rotkreuz-Schwesterorganisation – biete den Menschen Nahrung, Unterkunft und psychosozialen Beistand. Außerdem unterstützt laut DRK die Hilfsorganisation den Weitertransport der Flüchtlinge zu Bekannten und Verwandten in Tunesien und hilft Ausländern bei der Kontaktaufnahme zu ihren Botschaften. Das Rote Kreuz in Malta bereite sich auf eine mögliche Versorgung von Flüchtlingen aus Libyen vor.

„Die Krise ist also auch bei uns, dem DRK, angekommen“, schloss Anton Verschaeren, bevor im „Café Henry“ die illustre Gästeschar zum ersten schmackhaften „Heringsessen am Aschermittwoch“ geladen wurde.

www.kv-borken.drk.de

Nach dem Vortrag Hering in Sahnesoße mit Kartoffeln: Bundestagsmitglied und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, Ruprecht Polenz (Münster), beim Roten Kreuz in Borken, hier mit seinem Bundestagskollegen Johannes Röring (rechts), inmitten der DRK-Gastgeber Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow (rechts) und Anton Verschaeren.


Impressionen vom Heringsessen am Aschermittwoch im DRK-Wohlfahrtszentrum Borken.

Fotos: DRK-Kreisverband


 


08.03.2011

Mit gutem Gefühl in die Osterferien: Hausnotruf des Roten Kreuzes gibt den Daheimgebliebenen die notwendige Sicherheit

Die Osterferien stehen vor der Tür, und viele Familienangehörige sind verunsichert. Sie beschäftigen sich mit der Frage: „Wir sind im Urlaub, und Opa oder Oma sind allein zu Hause. Wer hilft, wenn was passiert?“

Hier bietet das Rote Kreuz mit dem Hausnotrufsystem eine gelungene Lösung an. Dabei trägt der Kunde einen spritzwasserfesten Notrufknopf und kann jederzeit Hilfe rufen. Innerhalb kürzester Zeit fragen die Mitarbeiter der Rotkreuz-Notrufzentrale nach dem Grund der Auslösung und leiten unmittelbar die notwendigen Maßnahmen ein. Im Notfall werden beispielsweise Nachbarn oder Verwandte, der Pflegedienst, der Bereitschaftsdienst des Roten Kreuzes oder der Rettungsdienst verständigt, berichtet das DRK in seinem Pressedienst.

Bei einer Einstufung in die Pflegeversicherung werden die Kosten sehr häufig durch die Pflegekasse übernommen. Dies bedeutet Sicherheit zum Nulltarif.

So können Angehörige beruhigt in den Urlaub fahren ¬– wohlwissend, dass ihre Liebsten zu Hause sicher sind. Weitere Informationen über die Sicherheit durch den Rotkreuz-Hausnotruf unter Telefon 02861 / 8029356.


 


04.03.2011

„Hallo Feuerwehr!? - Bei uns im Kindergarten brennt es!“

Brandschutzerziehung in der DRK-Kita Stöberland in Bocholt /
Achtwöchiges Rettungsprojekt / Besuch der Bocholter Wache

„Hallo Feuerwehr!? Bei uns im Kindergarten brennt es!“ Zum Glück ist das nur ein angenommener Anruf, der Bestandteil der Brandschutzerziehung ist. Sie wird in der DRK-Kindertagesstätte Stöberland in Bocholt den angehenden Schulkindern vermittelt.
Wie man die Feuerwehr anruft und welche fünf „Ws“ berücksichtigt werden müssen, haben die Kinder an den einzelnen Projekttagen immer wieder geübt und gelernt.

Die fünf W-Fragen dürften im Übrigen nicht nur für Kinder interessant sein. Diese Fragen sollten laut DRK beantwortet werden: Wer ruft an? Was ist passiert? Wo brennt es? Wie viele Personen sind verletzt? Warten auf Rückfragen.

Das Rettungsprojekt dauerte acht Wochen lang. Zu jedem Treffen wurden Teilnehmerstempel verteilt. Besonders gut angekommen ist der ständige Begleiter mit schönem Namen, die Handpuppe „Fridulin Brenzlich“.

Vielfältige Aufgaben wurden den Kindern vermittelt, so das Kennenlernen und Vertrautmachen mit einer Atemschutzmaske, Respekt vor Feuer, das Erleben eines brennenden Streichholzes und wenn es vor Schreck fallen gelassen wird. Gefahrenvermeidung und das richtige Verhalten im Brandfall waren weitere Themen in der Brandschutzerziehung.

Die Eltern der Kinder erkannten laut DRK-Pressemitteilung an den Infonachmittagen die Wichtigkeit von Brandmeldern; ihnen wurden abschreckende Fotos von Kinder als Brandopfer gezeigt.

Ein Feuerwehrmann der Bocholter Berufsfeuerwehr war an einem Morgen im Stuhlkreis dabei und fragte spielerisch das Wissen der Kinder ab. Und er berichtete ausführlich über die Arbeit der Feuerwehr und zeigte den Kindern seine Ausrüstung.

Die Kinder wiederum stellten viele bohrende Fragen an den Feuerwehr-Fachmann. Sie wollten zum Beispiel wissen:

• Warum darf die Feuerwehr über eine auf Rot stehende Ampel fahren?
• Woher kommt das Löschwasser?
• Brennt die Feuerwehrkleidung?

Die Bocholter Feuerwehr begleitete und unterstützte das Projekt mit Info- und Arbeitsmaterial. Zum Abschluss besichtigten die Mädchen und Jungen die neue Feuerwache in Bocholt an der Dingdener Straße und bekamen Urkunden für die Teilnehme an der Brandschutzerziehung.
„Sie dürfen sich jetzt Kindergarten-Feuerwehrkind nennen“, berichtete Stöberland-Kita-Leiter Udo Kreyerhoff. Seine Kolleginnen Nicole de Beukelaar und Swantje Duus begleiteten das Projekt.

Im Anschluss nehmen die Kinder an einem Erste-Hilfe-Kurs des DRK-Stadtverbandes Bocholt teil. Sie lernen, wie Verbände angelegt werden, der Krankenwagen gerufen wird und – ganz wichtig: ein Erwachsener zu Hilfe geholt wird.

Nachdem die kommenden Stöberland-Schulkinder fitgemacht wurden in Sachen Erster Hilfe, Brandbekämpfung und Gefahrenvermeidung, plant die Kita am Aasee einen Informationsabend zum Thema „Erste Hilfe am Kind für Eltern“, berichtete das Rote Kreuz.

Besuch der Stöberland-Kita-Kinder der Feuerwehrwache Bocholt

DRK-Kindertagesstätte Stöberland
Udo Kreyerhoff
(Leitung der Einrichtung)
Knufstraße 2
46397 Bocholt
Telefon 02871/18 66 65
 


28.02.2011

Neue Angebotsvielfalt für Arbeitslose

Deutsches Rotes Kreuz richtet in Borken ein Arbeitslosenzentrum ein / Kostenlose Beratung

Größere Angebotsvielfalt, umfangreicher Service für Jobsuchende: DasDeutsche Rote Kreuz im Kreis Borken hat ein Arbeitslosenzentrum in Borken im Rotkreuzzentrum an der Röntgenstraße 6 eingerichtet. „Es ist ein kostenloses, neutrales und vor allem wohnortnahes Angebot“, wie Christel Büning, die Leiterin des Arbeitslosenzentrums, bei der feierlichen Eröffnung versicherte. Zu den zahlreichen Gästen gehörte auch Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster.

Infos über Qualifizierungsmöglichkeiten oder zur Rentenversicherung gibt es im neuen Servicebüro genauso wie eine Übersetzung des Arbeitslosenbescheides in einen verständlichen Text. Insgesamt bestehen somit drei Zentren im Kreis Borken: in Bocholt, Gronau und neuerdings in Borken.

Finanziell unterstützt wird die Maßnahme unter der Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes vom Arbeitsministerium NRW mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Die Zusammenarbeit erfolgt komplett in Abstimmung mit der Agentur für Arbeit Coesfeld und den zuständigen Kommunen, dem Kreis Borken und Kreis Coesfeld sowie weiteren Partnern wie zum Beispiel der Regionalagentur Münsterland, den Integrationsfachdiensten im Kreis Borken, der Stadt Borken und dem Arbeitskreis Familie und Beruf. Sie alle wollen mit Sprechstunden, Vorträgen und Info-Materialen noch mehr Angebote für erwerbslose Menschen schaffen und sie so wieder oder erstmals in Arbeit bringen, berichtete das DRK in seinem Pressedienst.

Das Rotkreuzzentrum im Borkener Stadtteil Gemen ist für die Bürger der Stadt und den umliegenden Gemeinden nicht neu. Seit 2009 werden vielfältige Angeboten in den Räumen an der Röntgenstraße 6 präsentiert. Ebenfalls unter dem Dach des Arbeitslosenzentrum gibt es zukünftig die Erwerbslosenberatung.

Startschluss für das neue Arbeitslosenzentrum in Borken (von links): DRK-Vorstand Anton Verschaeren, Christel Büning (Leiterin DRK-Arbeitslosenzentrum), Sascha Wigger, Sonja Machalitza (beide DRK-Arbeitslosenzentrum), Julia Roesler (Regionalagentur Münsterland) sowie Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster.

 


24.02.2011

Qi Gong – Tradition der Gesundheitspflege für Kinder in der Kita Stöberland in Bocholt

Ein Qi-Gong-Kurs für Kinder läuft derzeit in der DRK-Kita Stöberland an der Knufstraße 2 in Bocholt.

Sehr einfach zu erlernende und hochwirksame Qi-Gong-Übungen regen den Energiefluss laut DRK-Mitteilung im Körper an und vermehren ihn, öffnen die Gelenke und lassen Bewegungen durchlässiger und geschmeidiger werden. „Wir verbinden die Bewegung mit der Achtsamkeit und der Atmung, so dass die Zellen mit mehr Sauerstoff versorgt, der Geist frischer und die Gedanken beruhigt werden“, schreibt das DRK-Bildungswerk.

„Was für Erwachsene gut ist, kann auch für Kinder gut sein“, sagt Udo Kreyerhoff, Leiter der DRK-Kindertagesstätte Stöberland: „Exklusiv bieten wir in Kooperation mit dem DRK-Bildungswerk Qi Gong für angehende Schulkinder an.“

Zehnmal treffen sich die Kinder nachmittags mit der Kursleiterin Schreiber in der Kindertagessstätte. Abhängig vom Verlauf des Kurses, der noch bis zum April dauert, werden weitere Kurse auch für Kinder aus anderen Kindertagesstätten ins Leben gerufen, so das DRK.


Kinder bei Qi Gong in der DRK-Kita „Stöberland“

Kursleiterin Schreiber und Kinder bei den Qi Gong-Übungen in der DRK-Kindertagesstätte Stöberland in Bocholt
 


15.02.2011

Die Pflege des Roten Kreuz erhält ein Gesicht: Neue Pflegekampagne für den Südkreis Borken

Eine großflächige und ungewöhnliche Kampagne startete die regionale Kommunikationsagentur Meuter und Team GmbH jetzt mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) im Südkreis Borken wie in Bocholt, Borken und der Region. Mit realen Gesichtern geht das DRK neue Wege.

Fröhlich lacht die ältere Dame in die Kamera. Sie wirkt glücklich, denn der Pflegedienst des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Borken ermöglicht ihr das Älterwerden in den eigenen vier Wänden. Weder sie noch die Altenpflegerin, die gemeinsam mit ihr das große Plakat ziert, sind Fotomodels, sie sind „echt“, ihr Freude ist authentisch. „Wir wollten der Kampagne und somit der Pflege ein authentisches Gesicht geben. Dafür konnten wir reale Patienten und Pflegekräfte des Pflegedienstes des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Borken finden“, erklärt Anja Meuter, Geschäftsführerin der Kommunikationsagentur Meuter und Team GmbH, Gescher.

Das Fotoshooting habe allen Beteiligten großen Spaß gemacht, denn Patienten und Pflegepersonal wissen um die Bedeutung ihrer realen Gesichter für das Image des Deutschen Roten Kreuzes, sagt Anja Meuter. „Nicht selten wird das DRK nur mit Blutspendedienst oder der Erste Hilfen in Verbindung gebracht. Dass das DRK als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation auch im ambulanten Pflegedienst tätig ist, muss noch bekannter werden“, räumt Anton Verschaeren, Vorstand des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Borken, ein. Die Idee, für die Kampagne keine Fotomodels zu gewinnen, habe er begeistert aufgenommen, erinnert er sich.

Den Anfang der neuen Kampagne machten Großflächenplakate und Postkarten in den Regionen Gescher, Borken und Ahaus, mit denen das Deutsche Rote Kreuz um Pflegekräfte wirbt. Mit den Slogan „Geben Sie unserer Pflege ihr Gesicht – Das Rote Kreuz sucht Pflegekräfte“ oder „Pflegekräfte gesucht – Pflege ist Vertrauenssache. Wir freuen uns auf Sie“ will das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Borken sein Mitarbeiterteam erweitern. Doch die Kampagne soll noch mehr erreichen. „Wir wollen die Pflegedienstleistung des DRKs in den Köpfen der Menschen manifestieren. Deshalb haben wir noch weitere Aktionen geplant“, erklärt Anja Meuter. So erhielten alle Dienstautos des Pflegedienstes ein einheitliches Aussehen, auch den Autos geben Patienten und Pflegepersonal wieder ihr Gesicht. Vom Pflegeteam des Südkreises werden sie in Bocholt, Rhede und Borken seit kurzem genutzt und kommen draußen auch gut an.

Roll-Ups, Notizblöcke, Flyer und Anzeigen, die für die einzelnen Angebote des DRK-Pflegedienstes werben, sind ebenfalls mit dem Wiedererkennungswert versehen.

Wer dem Pflegedienst des DRK ebenfalls „sein Gesicht“ geben möchte und sich die Aufgabe als Haltgeber vorstellen kann, kann sich bewerben: Deutsches Rotes Kreuz im Kreis Borken, Röntgenstraße 6, 46325 Borken, Telefon 02861/8029-333 oder .

www.kv-borken.drk.de

„Pflege hat ein Gesicht“: DRK-Pflegekräfte vor dem Historischen Rathaus in Bocholt mit zwei von mehreren neuen Fahrzeugen mit Gesichtern. Von links: Christina Barth, Sarah Bischof, Anita Königs, Susanne Breuer und Karina Witting.
 


15.02.2011

Rotes Kreuz bildet aus: Katharina Kögler und Marc Mewes sind neue Bürokaufleute

Seit einigen Jahren hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Borken junge Leute im Rahmen eines Sonderprogramms, das durch das Land NRW und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert wurde, ausgebildet: Katharina Kögler (23) aus Borken und Marc Mewes (25) aus Raesfeld bestanden die Prüfung als Bürokauffrau und -mann mit gutem Notendurchschnitt vor der Industrie- und Handelskammer.

Im Rahmen der knapp dreijährigen Ausbildung durchliefen die beiden verschiedene Abteilungen beim DRK wie zum Beispiel die Buchhaltung und Fakturierung oder das Bildungswerk. Selbst das an meist eher trockene Buchhaltungswesen habe „großen Spaß gemacht“, sagten die beiden bei einer kleinen Feierstunde im DRK-Mehrgenerationenhaus. DRK-Vorstand Anton Verschaeren dankte den beiden für ihr Engagement und wünschte ihnen alles Gute für die Zukunft: „Hier bei uns konnte das Rüstzeug für einen guten Berufsstart gelegt werden, nun müssen die beiden Absolventen dies auch nutzen.“

Katharina Kögler, die sich durch verschiedene Fortbildungsmaßnahmen jetzt weiterbilden möchte, absolvierte im Rahmen eines Austauschprogramms Praktika in der Kreisstelle Borken der Landwirtschaftskammer NRW und bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Borken. Marc Mewes, der sich beruflich nach Dortmund verändern möchte, lernte bei der Active Response GmbH in Borken die Tiefen des Internets näher kennen und gestaltete unter anderem Werbebanner.

DRK-Ehrung nach bestandener Prüfung (von links): Ausbilderin Bergrid Lehnen, Verwaltungsleiterin Christina Schlünder, Bürokauffrau Katharina Kögler, Ausbildungsbegleiterin Bärbel Loeper, Bürokaufmann Marc Mewes sowie DRK-Vorstand Anton Verschaeren.


 


21.12.2010

Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbandes von Heiligabend bis Silvester geschlossen

Der Kreisverband Borken des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) weist darauf hin, dass die Geschäftsstelle an der Röntgenstraße 6 zwischen den Feiertagen Ende des Jahres geschlossen bleibt, von Heiligabend, 24. Dezember, bis einschließlich Silvester, 31. Dezember 2010. Am folgenden Montag, dem 3. Januar, steht das Rote Kreuz mit seinen umfangreichen Serviceleistungen den Bürgern wieder zur Verfügung.

Das DRK-Sozialkaufhaus KARO hat dagegen von Montag, 27. Dezember, bis zum Donnerstag, 30. Dezember, geöffnet. Das DRK-„Café Henry“ bleibt ebenfalls vom 24. Dezember bis 2. Januar geschlossen. Die vereinbarten Termine der Frühtherapie finden statt, ansonsten ist der therapeutische Service geschlossen.
 


21.12.2010

Programm des DRK-Bildungswerkes für 2011 jetzt buchbar

Rote Kreuz kümmert sich auch um Sicherheit im Internet / Neuer Rehasportverein / Broschüren liegen im gesamten Kreis aus

Das neue Programmheft 2011 des DRK-Bildungswerkes im Kreis Borken liegt druckfrisch vor. Die Zivildienstleistenden des Deutschen Roten Kreuzes sind trotz Schnee und Eis unterwegs und bringen die Broschüren in öffentliche Institutionen, Arztpraxen, Banken und Sparkassen. Das berichtete das DRK in seinem Pressedienst.

Das Heft ist randvoll mit Gesundheits-, Berufs-, Computer- und Kinderkursen. Viele neue spannende Angebote im Forum Medien für Jung und Alt sind neu dazu gekommen, zum Beispiel Sicherheit im Internet. „Noch kann man sich persönlich anmelden oder sich einen Geschenkgutschein beim DRK-Bildungswerk in Borken an der Röntgenstraße 6 besorgen“, berichtete die langjährige Mitarbeiterin Ulla Langer.

Das DRK-Bildungswerk ist jetzt auch Rehasportverein. Es lohne sich, die Angebote im Forum Gesundheit genauer zu studieren. Auch für die Arbeit im Ehrenamt ist einiges an Fortbildungsangeboten dabei.
Besonders spannend könnte der Vortrag von Barbara Knappstein sein mit dem Thema „Verhaltensauffälligkeiten und Lernprobleme in der Schule, Erklärungsansätze und Fördermöglichkeiten aus neurophysiologischer Sicht“ am 17. März um 19.30 Uhr im Rotkreuzzentrum, Röntgenstraße 6. Aber auch die neue DRK-Kochakademie für große und kleine Leute im Forum Familie und nicht zuletzt unsere Angebote in Bocholt seien von großer Attraktivität, bekräftigten die Mitarbeiter des DRK- Bildungswerkes.

Im Internet ist, wie berichtet, alles zu finden unter www.drk-bildungswerk.de. Dort kann eine Anmeldung jederzeit erfolgen.

Das Bildungswerk ist noch bis Donnerstag, 23. Dezember, 12.30 Uhr geöffnet, dann geht es in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub. Ab dem 3.Januar sind die Mitarbeiter zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder zu erreichen.

Die Termine zur Bildungsscheckberatung und Bildungsprämie können dann auch vereinbart werden.
Sollte das Heft nicht an einer der zahlreichen Auslegestellen im Kreis Borken vergriffen sein, können Interessierte diesbezüglich beim DRK-Bildungswerk unter 02861/8029-200 anrufen, ein Fax an die Nummer 02861/8029-115 senden oder eine E-Mail schicken: www.bildungswerk.@kv-borkn.drk.de.

Das DRK-Bildungswerk im Kreis Borken wünscht allen Kunden, Freunden, Dozenten und Interessierten frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
 


13.12.2010

Stadtwerke Borken spenden 5.000 Euro

Kurz vor Weihnachten ist das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Kreis Borken schon reichlich beschenkt worden: Der kaufmännische Bereichsleiter der Stadtwerke Borken, Joachim Deppen, überreichte DRK-Vorstand Anton Verschaeren einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro – eine Spende für technische Ausstattung von Konferenzräumen im neuen Rotkreuzzentrum an der Röntgenstraße 6 in Borken.

„Darüber hinaus hat das DRK vielfältige Aufgaben in verschiedensten sozialen Bereichen. Da ist das Geld auf jeden Fall sehr gut angelegt“, sagte Joachim Deppen bei der Übergabe. Unter anderem, so Verschaeren, werde „diese großzügige Spende“ für die Fort- und Weiterbildung von Menschen in unseren Ehrenamtsprojekte wie z.B. der freiwilligen Dienste aller Generationen benötigt: „Die ist uns sehr wichtig, und sie findet hier in unseren Räumlichkeiten mit neuem, heutzutage unbedingt notwendigem technischem Equipment auf höchstem Niveau statt – auch zum Wohle der Menschen, die durch solche Projekte betreut werden“, sagte DRK-Vorstand Anton Verschaeren.

Eine Zusammenarbeit im Bereich Energieverbrauch regte Stadtwerke- Bereichsleiter Joachim Deppen an: Die Stadtwerke bieten seinen Angaben nach künftig ihren Kunden an, Energieberater zu einem einstündigen Beratungsgespräch in die Haushalte zu schicken. „Aus langjähriger Erfahrung sind wir überzeugt, dass es in Borken und der Region noch ein großes Einsparpotenzial gibt“, sagte Deppen. Dies gelte ganz besonders für Haushalte, in denen der Cent vor dem Ausgeben dreimal umgedreht werden müsse: „Da stecken oft noch alte 100-Watt-Lampen in der Fassung. Und wenn man viele Stromquellen zusammenrechnet, können – aufs Jahr hochgerechnet – häufig die Stromkosten um eine erkleckliche Summe reduziert werden.“ Zu diesem Energiesparen seien Energieanbieter wie die Stadtwerke im Übrigen auch gesetzlich verpflichtet, erläuterte Deppen.

„Das ist eine tolle Sache“, befand Anton Verschaeren: „Auch viele Menschen, mit denen wir als DRK täglich zu tun haben, würden sich bestimmt freuen, wenn sie in ihren Haushalten die Ausgaben für Energie senken könnten.“

5000-Euro-Spende für das DRK: Joachim Deppen (links), kaufmännischer Bereichsleiter der Stadtwerke Borken, übergibt DRK-Vorstand Anton Verschaeren den (symbolischen) Scheck.
 


03.12.2010

Ehrenamtliche und Freiwillig Engagierte fallen nicht vom Himmel

Kursus im DRK-Bildungswerk vermittelt Handwerkszeug für Vereine und Organisationen

Freiwillig Engagierte leisten eine wichtige Arbeit für die Menschen in einem Ort oder einer Stadt und bieten unentgeltlich wertvolle Ressourcen an. Sie unterstützen Vereine und Organisationen durch Lebenserfahrung, Einsatzbereitschaft, persönliche Kontakte und durch vielfältige Fertigkeiten und Kompetenzen. Damit Spaß und Zufriedenheit erhalten bleiben und für alle Beteiligten bereichernd ist, sollten Freiwillige und deren Arbeit begleitet und koordiniert werden.

Dieser Herausforderung für Organisationen und Vereine widmet sich der dreitägige „Basiskurs Freiwilligenkoordination“ des DRK-Bildungswerks für den Kreis Borken. Er wird in Kooperation mit der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland (AfED) angeboten und soll Handwerkszeug sowie praktische Kenntnisse für den Einsatz oder den Ausbau von Freiwilligenarbeit vermitteln, berichtete das Deutsche Rote Kreuz in einer Pressemitteilung.

Die Teilnehmer erfahren, wie Freiwilligenarbeit geplant wird, wie Ehrenamtliche gewonnen und integriert werden können und was bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen beachtet werden muss.

Der Basiskurs richtet sich an alle ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter, die Ansprechpartner für Freiwillige und Engagierte sind. Nach Abschluss gibt es ein Zertifikat und den Titel „Freiwilligenkoordinator/in (AfED)“.

Zu den Inhalten der Qualifizierung „Basiskurs Freiwilligenkoordination“ gehören Themen wie: Die Entscheidung für den Einsatz von Freiwilligen, Freiwilligenarbeit planen, Freiwillige gewinnen und integrieren, Freiwillige behalten, Formen der Anerkennung.

Anmeldungen für den Kurs, der vom 18. bis 20. Januar 2011 stattfindet, nimmt das DRK-Bildungswerk ab sofort entgegen.

Termine: Dienstag 18.01.2010 von 09:30 – 16:45Uhr
Mittwoch 19.01.2010 von 09:00 – 16:45 Uhr
Donnerstag 20.01.2010 von 09:00 – 15:00 Uhr

Ort: DRK-Rotkreuzzentrum, Borken, Röntgenstraße 6
Kosten: 265 Euro
(eine Ermäßigung für Ehrenamtliche ist möglich)

Informationen: Christel Büning, Diplom-Sozialpädagogin,
DRK-Bildungswerk Borken,
Tel. 02861 / 80 29-317,
E-Mail:

Internet: www.kv-borken.drk.de
 


03.12.2010

Freiwilliges Engagement im Roten Kreuz: Ein neuer Einblick im Netz unter www.engagiert-im-drk.de

Freiwilliges Engagement im Roten Kreuz:  Ein neuer Einblick im Netz unter www.engagiert-im-drk.de

Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat seine Internetseite www.engagiert-im-drk.de rechtzeitig zum „Tag des Ehrenamtes“ am Sonntag, 5. Dezember, optimiert und ausgebaut. „Die aus Mitteln der Lotterie Glückspirale geförderte Internetseite hat zunächst das Projekt ,Bi us int Hus’ in der Seniorenarbeit begleitet. Sie steht jetzt als gute Informationsmöglichkeit im Netz“, sagte Christel Büning vom Freiwilligenmanagement des Kreisverbandes, die jetzt für den informativen Inhalt sorgt.

Seit vergangenem Jahr ist die Seite online, sie ist nun neu gespickt mit Informationen rund um das Ehrenamt und das Freiwillige Engagement in der sozialen Arbeit des Kreisverbandes.

Engagement suchen…Engagement finden…Engagement lernen… sind die Perspektiven für Menschen, die sich ehrenamtlich und freiwillig engagieren wollen und nach Einsatzbereichen und neuen Engagementfeldern Ausschau halten. Interessierte finden vielfältige Angebote und Informationen rund um das freiwillige Engagement. Web 2.0-gestützte Kommentarfunktionen ermöglichen den schnellen Austausch zu einzelnen Themen und sind ein lebendiges Element dieser Seite, so der Kreisverband in seinem Pressedienst.

Für die Richtigkeit
Christel Büning


02.12.2010

DRK und Fachmarkt Wesch starten Aktion: „Rauchmelder retten Leben!“

Neue Hausnotrufkunden erhalten Gerät kostenlos / Rabatt

„Rauchmelder retten Leben!“ Diese Erkenntnis ist nicht neu. Doch offensichtlich haben immer noch zu viele Bürger keine der kleinen Piepgeräte, die bei Rauch im Raum Alarm schlagen, in ihren Wohnungen aufgestellt. Deshalb haben das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Borken und Profi Wesch in Borken eine Aktion gestartet: Der Fachmarkt gibt bis zum Aktionsende 31. März 2011 zehn Prozent Rabatt auf Rauchmelder, die in den Fachmarkt für Bauen, Heimwerken und Garten in Borken an der Otto-Hahn¬-Straße 19-21 gekauft werden.

Darüber hinaus gibt es für jeden Kunden von Bauprofi Wesch, der sich beim DRK an das komfortable Hausnotrufsystem anschließen lässt, bis Ende Dezember einen kostenlosen Rauchmelder. „Hausnotruf heißt: Sicherheit per Knopfdruck“, erklärte Michaela Penker, beim DRK Wohnraumberaterin. „Mit nur einem Knopfdruck kann jederzeit
schnell Hilfe herbeigerufen werden. Niemand muss befürchten, in einer Notfallsituation – zum Beispiel nach einem Sturz oder Schwächeanfall – hilflos zu sein.“

Menschen helfen: „Das ist eine wirklich gut Sache, vor allem auch für ältere Mitbürger. Rauchmelder sollten in jeder Wohnung und jedem Zimmer ein Muss sein. Deshalb haben wir mit dem DRK gerne diese neue Aktion gestartet“, sagte Wesch-Geschäftsführerin Britta Schepers im DRK-Pressedienst.

„Verhindern Sie das Schlimmste!“, werben Wesch und das DRK für die lebensrettenden Kleingeräte. Martin Plückelmann, Leiter Mobilität beim DRK: „Ein Feuer bricht ohne Vorwarnung aus, zum Beispiel nachts während des Schlafes. Je eher das Feuer erkannt wird, desto schneller kann es bekämpft werden. Wenn Rauchmelder an mehreren Stellen in der Wohnung oder dem Eigenheim verteilt sind, haben die Menschen eine weitaus höhere Chance, bei Rauch gewarnt zu werden.“ Dies gelte verstärkt in der Weihnachtszeit, wenn Adventskränze oder Weihnachtsbäume die Wohnungen schmückten – aus Sicht von Rettungskräften potenziell schnell brennendes Gefahrgut, wenn falsch mit ihm umgegangen wird.

Die kleinen Meldegeräte – mit Batterien betrieben – nähmen kaum Platz ein. Plückelmann: „Es gibt unterschiedliche Arten von Rauchmeldern, die einfach und problemlos selbst aufgestellt werden können.“

 

Weitere Infos und Ansprechpartner:

Martin Plückelmann, Leiter Mobilität
DRK-Kreisverband Borken e. V.
Röntgenstraße 6, 46325 Borken
Telefon 02861 8029-191
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Rauchmelder retten Leben! Wer sich bis Ende Dezember dem DRK-Hausnotrufsystem anschließt, erhält ein Gerät umsonst. Außerdem gibt es bis Ende März zehn Prozent Rabatt. Die neue Aktion stellten vor (von links): Martin Plückelmann, Michaela Penker (beide DRK), die Wesch-Geschäftsführerin Britta Schepers sowie Markus Nientimp, Marktleiter im Borkener Fachmarkt.
 


24.11.2010

„Professionelle und gute Arbeit“ bei der Unwetter-Katastrophe im Münsterland: Mark Wierczeyko aus Gescher erhält die selten verliehene DRK-Ehrenplakette

600 Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes waren bei den Überflutungen Ende August im Nordkreis im Einsatz, allein 200 aus dem Kreisverband Borken: Anlass für die Verbandsspitze, den Helfern in der Not im Rahmen eines gemütlichen Abends noch einmal zu danken. Eine besondere Auszeichnung erhielt im Rotkreuz-Zentrum in Borken Mark Wierczeyko, Rotkreuzleiter im Ortsverein Gescher: Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow, Vorsitzender des Präsidiums, verlieh ihm die selten vergebene Ehrenplakette.

In der Nacht vom 26. auf den 27. August waren schwere Gewitterfronten mit Starkregen aufgezogen, erinnerte Schulz-Gadow. Wassermengen von bis zu 196 Litern auf den Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden vor allem in der Region Ahaus, Legden, Heek und Gronau forderten schnell die Einsatzkräfte des DRK heraus.

„Mark Wierczeyko hat sich mit seinem Einsatz und Engagement in besonderer Weise ausgezeichnet“, sagte Schulz-Gadow vor den DRK-Einsatzkräften. Das Feuerwehrgerätehaus in Gescher sei flugs als Bereitstellungsraum eingerichtet worden: „Ob Feuerwehr-Bereitschaft, Technisches Hilfswerk, Wasserrettungszüge oder Betreuungsplatz-Bereitschaften – sie fanden einen gut organisierten und strukturierten Bereitstellungsraum vor.“

Auch die Einrichtung einer Unterkunft mit 180 Schlafplätzen seien von den Gescheranern mit Mark Wierczeyko an der Spitze schnell und komplikationslos organisiert worden. Mitten in der Nacht hätte er mit Hilfe eines örtlichen Hotels sogar Handtücher für die Retter organisieren können. Anschließend habe Mark Wierczeyko, von Beruf Landschaftsgärtner, die Führung der DRK-Einsatzstellen im Stadtgebiet Gronau übernommen. „Er leistete die inzwischen gewohnt professionelle und gute Arbeit“, lobte Schulz-Gadow namens der Rotkreuz-Gemeinschaft.

Das Rote Kreuz habe wieder vielen Menschen helfen können. Durch extreme Wassermassen hätten einige Bürger Wohnungen und Häuser verlassen müssen. Sie seien zwischenzeitlich in Notunterkünften untergebracht worden, die in Ahaus und Gronau eingerichtet worden seien, heißt es im DRK-Pressedienst.

Vom 27. bis 29. August waren demnach DRK-Einheiten fast aus dem gesamten Kreis Borken im Einsatz: aus Ahaus, Gescher, Gronau, Epe, Heiden, Stadtlohn, Borken, Legden, Velen, Vreden, Südlohn, Räsfeld, Isselburg und Bocholt; außerdem der DRK-Einsatzstab des Kreisverbandes.

Unterstützung kam durch den Landesverband, der 230 Feldbetten aus Nottuln rüberschickte. Wieder einmal seien Schnelligkeit und Zuverlässigkeit des Roten Kreuzes bewiesen worden. Björn Theyssen, Kreisrotkreuzleiter: „Wir danken im Namen der gesamten Kreisrotkreuzleitung und des Präsidiums allen Kräften für die sehr gute und professionelle Einsatzbereitschaft."

Ehrung für schnelles Handeln und gute Organisation bei der Unwetter-Katastrophe im August: Mark Wierczeyko (zweiter von links), Rotkreuzleiter im Ortsverein Gescher, wurde mit der DRK-Ehrenplakette ausgezeichnet.

Von links: DRK-Vorstand Anton Verschaeren, Vorsitzender des Präsidiums Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow und Kreisrotkreuzleiter Björn Theyssen.


Gruppenbild mit Einsatzkräften im DRK-Wohlfahrtzentrum sowie Mark Wierczeyko und Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow
 


22.11.2010

„Kartoffeln für Klamotten“: Große Tauschaktion bei Raiffeisenmärkten war ein Riesenerfolg

Bürger spendeten alte Kleidung und erhielten dafür Kartoffeln

Die Tauschaktion „Kartoffeln für Klamotten“ im Südkreis Borken war ein Riesenerfolg: Bei der Spendenaktion von vier Raiffeisenmärkten in Vreden, Gescher, Borken-Gemen und Raesfeld und dem Deutschen Roten Kreuz wurde ein kompletter Lastzug voller alter Sachen gesammelt, insgesamt 7,6 Tonnen. 553 Spender nahmen an der löblichen Aktion teil.

„Der Erfolg ist überwältigend. Mit so vielen alten Kleidungsstücken hatten wir nicht gerechnet“, sagte Organisationschef Bernhard Weddeling vom DRK. Vor Ort übernahmen die jeweiligen Ortsvereine die Arbeit: Klamotten entgegennehmen, wiegen und gegen das entsprechende Gewicht an Kartoffeln tauschen.

„Eine gute Idee. Endlich werden Kleiderkammern, Dachböden und Vorratskammern ein wenig leerer mit den Kleidungsstücken, die man sowieso schon seit langem entsorgen wollte“, sagten verschiedene Bürger an den Abgabestellen. Und sie freuten sich auch noch über einige Kilogramm der nahrreichen Erdäpfel, die von den jeweiligen Raiffeisenmärkten gespendet wurden. Für ein Kilogramm Kleidung gab es ein halbes Kilogramm Kartoffeln: Einige Spender gingen mit einem gutgefüllten Kartoffelsack wieder nach Hause.

Das DRK führt die alten Klamotten einer Weiterverwertung zu und kann aus dem Erlös weitere soziale Aufgaben mitfinanzieren, erklärte Weddeling nach Abschluss der Aktion. „Das war wirklich toll. Ein Dank an dieser Stelle an die vier Raiffeisenmärkte und die Bürger, die alte Kleidungsstücke für einen guten Zweck gespendet haben.“

Folgende Raiffeisenmärkte haben sich mit diesem Ergebnis beteiligt:

• Borken-Gemen, Raiffeisenstraße 1, 2.000 kg Kleidung von 140 Spendern;
• Vreden, Winterswyker Straße 19, 1.700 kg Kleidung von 151 Spendern;
• Gescher, Raiffeisenstraße 18, 2.550 kg Kleidung von 167 Spendern;
• Raesfeld, Vennekenweg 6, 1.350 kg Kleidung von 95 Spendern.

Das sind zusammen 7.600 Kilogramm von 553 Spendern.

Weitere Infos: DRK-Kreisverband Borken e. V., Röntgenstraße 6, 46325 Borken, Telefon 0163 8029315; E-Mail:
 


12.11.2010

„Kartoffeln für Klamotten“: Große Tauschaktion am 20. November im Südkreis Borken

Raiffeisenmärkte und Rotes Kreuz rufen zum Spenden auf: Halbes Kilogramm Kartoffeln für ein Kilogramm Kleidung

„Kartoffeln für Klamotten“: So heißt eine Tausch- und Spendenaktion von vier Raiffeisenmärkten im Südkreis Borken und dem Deutschen Roten Kreuz.

Am Samstag kommender Woche, 20. November, können Bürger Altkleidung abgeben – und erhalten im Gegenzug nahrhafte Kartoffeln. Für ein Kilogramm Kleidung gibt es eine halbes Kilogramm der Erdäpfel; maximal können pro Familie bis zu 12,5 Kilogramm getauscht werden.

„Das ist eine gute Aktion. Wenn wir Menschen helfen können, tun wir das gerne“, bekräftigten die vier teil nehmenden Raiffeisenmärkte in Borken-Gemen, Vreden, Gescher und Raesfeld. Und Bernhard Weddeling, der für den DRK-Kreisverband die Maßnahme organisiert und eingeleitet hat, freut sich mit seinem Mitarbeiterteam und den Ehrenamtlichen der betreffenden DRK-Ortsvereine über die Kartoffel-Klamotten-Tauschaktion: „Wir sind als Organisation der Freien Wohlfahrtspflege stets auf Spenden angewiesen, um Menschen zu helfen. Dazu gehören auch Kleiderspenden, die wir verwerten und somit gute, soziale Projekte fördern können. Dass sich die vier Raiffeisenmärkte in den Dienst der guten Sache stellen, ist einfach vorbildlich.“

Das DRK bittet die Bürger, die Altkleider möglichst gut verpackt in Sammeltüten abzugeben. Textile Abfälle oder stark verschmutzte Kleidung werden nicht angenommen. Kartoffeln, die die Spender nicht für den persönlichen Gebrauch benötigen, leitet die Hilfsorganisation an die Tafeln im Kreis Borken weiter, berichtete das Rote Kreuz in seinem Pressedienst.

Folgende Annahme- und Tauschstellen werden am Samstag, 20. November, an diesen Raiffeisenmärkten eingerichtet:

• Borken-Gemen, Raiffeisenstraße 1, 8:30 bis 16:00 Uhr;
• Vreden, Winterswyker Straße 19, 9:00 bis 14:00 Uhr;
• Gescher, Raiffeisenstraße 18, 8:00 bis 13:00 Uhr;
• Raesfeld, Vennekenweg 6, 8:00 bis 13:00 Uhr.

Weitere Infos: DRK-Kreisverband Borken e. V., Röntgenstraße 6, 46325 Borken, Telefon 0163 8029-315; E-Mail:

Flyer

 

Foto

Kartoffeln für Altkleider – große Tauschaktion von Raiffeisenmärkten im Südkreis Borken und dem Deutschen Roten Kreuz am Samstag, 20. November.

Foto: DRK-Kreisverband


 


10.11.2010

Spaß für junge Schalke-Fans: DRK-Gruppe besucht mit Autohaus Timmer Bundesligaspiel

Große Stimmung und Fan-Gesänge beim 3:0 gegen FC St. Pauli

Einen unvergesslichen Abend verbrachten Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die von der Frühtherapie und Autismusambulanz des Deutschen Roten Kreuz werden: Die jungen Schalke-Fans besuchten das packende Bundesligaheimspiel gegen den FC St. Pauli. Die Maßnahme wurde vom Borkener Autohaus Timmer und der Volkswagen AG gesponsert. Begleitet wurde die Gruppe auch vom Familienunterstützenden Dienst (FuD) des DRK, der von der „Aktion Mensch“ gefördert wird.

Die jungen Fußballfans trafen sich im Autohaus und stärkten sich mit Brötchen und Getränken, bevor es mit drei Fahrzeugen Richtung Gelsenkirchen losging.

In der Fußballstadt angekommen war die Vorfreude bei den Kindern nicht mehr auszuhalten: Es wurden Fan-Gesänge angestimmt, und die Größe des Stadions sowie die Fußballstimmung riefen in den Augen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen großes Staunen hervor.

Zur guten Stimmung sorgte gleich zu Beginn der schnellen Partie auch der 1:0-Treffer des Schalker Weltstars Raul. In der Halbzeit haben alle eine typische Schalker Bratwurst und ein Getränk zu sich genommen, denn „ein Fußballspiel auf Schalke ohne Bratwurst und Schalke-Getränk – das geht doch gar nicht“, kommentierte Betriebsleiter Thomas Altevolmer von Autohaus Timmer, das sich nicht lumpen ließ, die Kosten zu übernehmen.

Zum Schluss stand es 3:0 für Schalke 04, und alle Schalke-Fans inklusive der Borkener lagen sich glücklich in den Armen.

Kurz nach Mitternacht war der Schalke-Tross wieder in Borken, und die erste Frage der Teilnehmer war: „Wann können wir solch eine Aktion wiederholen?“

Fazit für die Beteiligten: Es sind die kleineren Dinge im Leben, die Kindern und Jugendlichen Freude machen, und es ist schön, dieses Personen ermöglicht zu haben, die so manch andere schwere Last zu tragen haben.


10.11.2010

DRK ehrt Edith Holtkamp: Frau der ersten Stunde 25 Jahre beim DRK

Sie ist Frontfrau der ersten Stunde, kann gut anpacken, hat immer neue Ideen und ist bei Kollegen und Mitarbeitern geachtet: Edith Holtkamp (50), Prokuristin beim Deutschen Roten Kreuz in Borken, war reichlich überrascht, als sie von ihren Chefs für 25-jährige Mitarbeit im Kreis der Kollegen geehrt wurde. Die in Herford geborene Westfälin mit Wohnort Velen hatte das Jubiläum „bei all der Arbeit“ schlichtweg vergessen.

Edith Holtkamp machte ihr Abitur am Gymnasium Georgianum in Vreden und wurde anschließend Diplom-Ingenieurin der Landespflege an der Gesamthochschule Paderborn/Höxter, führte während einer kleinen Feierstunde Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow aus, Vorsitzender des Präsidiums des DRK-Kreisverbandes Borken. Doch die Tätigkeit einer Landespflegerin beim DRK sei nie ein Widerspruch gewesen: „Sie liebt klare Strukturen.“

Am 7. November 1985 begann die Laufbahn Edith Holtkamps beim DRK-Jugendhof, zwei Jahre später wurde sie vom Kreisverband übernommen, 2004 und 2009 Prokuristin zweier DRK-Töchterunternehmen: der DRK-Soziale Arbeit und Bildung im Kreis Borkgen gGmbH und jüngst der DRK-gemeinnützigen Integrationsbetriebe Region Borken GmbH.

Mit Fritz Ernst, Bernhard Lensing und jetzt Anton Verschaeren arbeitete sie mit drei Geschäftsführern zusammen und bewegte eine Menge, wie Klaus-Peter Schulz-Gadow bemerkte:

„Sie organisierte Naturschutz- und Forstarbeiten, bei denen schnell 40 arbeitslose Jugendlichen sinnvoll beschäftigt werden konnten. Im perfekten Platt hatte sie zu den Bauern der Region das beste Verhältnis. Und beim Forstamt trauert man noch heute der guten Zusammenarbeit mit Edith Holtkamp nach. Fassadenbegrünung, Renaturierungsarbeiten, Kompostplatz Rhede oder Ökohof Rhedebrügge – all dies passte sehr gut in die Qualifikation von Edith Holtkamp. Auch einen Freizeitführer für Behinderte brachte sie mit auf den Weg. Und am neuen Standort an der Röntgenstraße hat sie das Sozialkaufhaus KARO neu mit aufgebaut.“

Andere Bereiche, die nichts mit Landespflege und Naturschutz zu tun hatten, zeigten laut Schulz-Gadow, dass die langjährige DRK-Mitarbeiterin bereit und auch fachlich dazu in der Lage war, völlig fremde Fachgebiete zu bearbeiten: „Ihre große Stärke lag immer in einer klaren Strukturierung ihrer Arbeit, in der Kostenminimierung wie im klaren Wort mit Mitarbeitern und Chefs.“

Die Jubilarin selbst dankte für 25-jährige gute Zusammenarbeit: „Hier kann man wirklich etwas bewegen. Und das macht die Arbeit so sehr interessant.“


03.11.2010

Höchste Virtuosität und elegante Schönheit: Ensemble Gigliano spielt Samstag (6. 11.) im DRK-Sozialkaufhaus KARO

Streicherserenade mit Werken von Jean Françaix, Ernst von Dohnányi und Ludwig van Beethoven

Eine Streicherserenade mit dem Ensemble Gagliano wird am kommenden Samstag, 6. November, ab 19 Uhr im Rotkreuz-Sozialkaufhaus KARO an der Röntgenstraße 6 in Borken geboten.

Die drei jungen Musiker spielen Werke von Jean Françaix, Streichtrio;
Ernst von Dohnányi: Serenade für Streichtrio C-Dur op. 10; Ludwig van Beethoven: Streichtrio c-Moll op. 9 Nr. 3.

Zum Ensemble Gagliano gehören laut Pressemitteilung des DRK Karina Buschinger (Violine), Julian Steckel (Violoncello) sowie Aline Saniter (Viola).

Karina Buschinger studierte bei Rosa Fain, Maxim Vengerov und Rainer
Kussmaul. Sie war Finalistin des Deutschen Musikwettbewerbs und des Internationalen Wettbewerbs der ARD. Die Geigerin ist Musikpreisträgerin der GWK und spielt im WDR-Sinfonieorchester Köln.

Auch Aline Saniter studierte nach eigenen Angaben bei Jürgen Kussmaul. Sie ist erste Preisträgerin des Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerbs und des Wettbewerbs der Deutschen Violagesellschaft; seit 2004 gehört sie fest dem NDR-Sinfonieorchester in Hamburg an. Julian Steckel war Schüler von Gustav Rivinius, Boris Pergamenschikow und Heinrich Schiff.
Er gewann den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs und 2010 den ARD-Musikwettbewerb. Als Solist gab er Konzerte mit dem Orchèstre de Paris, dem Radiosinfonieorchester Berlin und der Kremerata Baltica.

Inmitten von Vitrinen und Sideboards ist an diesem Samstag im KARO erstmals die klassische Kammermusik so recht zu Hause. Auf bequemen Sesseln und Omas Lehnstühlen – ähnlich wie in der früheren „Möbelbörse“ am Burloer Weg 3a – dürfen die Besucher Platz nehmen und Ludwig van Beethovens exquisitem Streichtrio lauschen.

Das Ensemble Gagliano widmet sich einer nicht alltäglichen Streichergattung, denn für das Trio schrieben Komponisten selten. Beethoven komponierte nur in jungen Jahren für diese Besetzung, es entstanden serenadenhaft feingliedrige Sätze von eleganter Schönheit. Auch Ernst von Dohnányi hinterließ ein kostbares Juwel der Kammermusikliteratur, das von den Musikern höchste Virtuosität verlangt.

Das KARO ist laut Rotem Kreuz im Übrigen eine Fundgrube der besonderen Art: ein Flohmarkt im Trockenen, mit fein sortiertem und bestens aufbereitetem Mobiliar, Hausrat, Kleidern und interessantem Trödel, in dem seit 2009 gestöbert werden darf. Das Second Hand Kaufhaus ist eines der größten der Region und das erste Integrationsunternehmen des Deutschen Roten Kreuzes. Ob Wohnungsauflösung oder fachkundige Aufbereitung – es sind behinderte und nicht behinderte Menschen, die erfolgreich im KARO ins Arbeitsleben integriert werden. Ihren Erlebniseinkauf können Besucher tagsüber im benachbarten „Café Henry“ bei Snacks, Kaffee und Kuchen ausklingen lassen.

• Karten gibt es auch vorab in der VR Bank in Borken, Butenwall 57, und im „Café Henry“, DRK-Zentrum an der Röntgenstraße 6, Borken. Die Preise: Vorverkauf zehn Euro, Abendkasse 14 Euro.

Das Ensemble Gagliano: Samstag, 6. November, spielen ab 19 Uhr im KARO Karina Buschinger (Violine), Julian Steckel (Violoncello) sowie Aline Saniter (Viola).
 


24.10.2010

Großübung mit 350 Einsatzkräften und 55 Fahrzeugen: „Explosion“ und Brand bei der EGW in Gescher

DRK-Kräfte im Einsatz / 80 Verletzte innerhalb 80 Minuten gut versorgt

Bei einer Großübung auf dem Gelände der Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland (EGW) in Gescher haben am Samstag (23. Oktober) 350 Einsatzkräfte von Feuerwehren, Deutschem Roten Kreuz (DRK) und Malteserhilfsdienst (MHD) den Ernstfall geprobt: Eine angenommene Explosion in einer Halle mit mehr als 50 zum Teil „Schwerstverletzten“ brachte die Einsatzkräfte auf den Plan.

Nach zwei Stunden zog der Einsatzleiter, Kreisbrandmeister Johannes Thesing, eine positive Bilanz: „Die Übung hat dazu beigetragen, dass die Einheiten in einem Team zusammenarbeiten und der Ablauf koordiniert wird.“ Die schließlich bis zu 80 „verletzten“ Personen, dargestellt von Mitgliedern des Jugendrotkreuzes und der DLRG, seien innerhalb von 80 Minuten durch Ärzte und Rettungsassistenten versorgt worden für einen Abtransport in die umliegenden Krankenhäuser. Thesing: „Das ist eine sehr gute Zeit.“

Und so hatte sich die Übung im „Szenario“ abgespielt, wie der Kreis Borken als zuständige Behörde dies durchgeplant hatte:

Wegen einer größeren Schadenslage im benachbarten Kreis Steinfurt werden Sanitäts- und Rettungsdienstkräfte sowie mehrere Feuerwehren gegen Mittag in Gescher in einem so genannten Bereitstellungsraum zusammengezogen. Dieser befindet sich im Industriegebiet Süd.

Noch während sich die Einsatzkräfte im Bereitstellungsraum befinden, kommt es auf dem Gelände der Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland zu einem Brand in der Anlieferhalle. In dem Betrieb halten sich zwei Besuchergruppen mit insgesamt etwa 50 Personen auf. 26 Personen werden lebensgefährlich oder schwer verletzt, die übrigen sind nur leicht verletzt oder bleiben unverletzt, müssen aber betreut werden.
Als Führungsunterstützung – ursprünglich für den Einsatz im Kreis Steinfurt – hat der Stab der Einsatzleitung in den Räumlichkeiten des interkommunalen Bauhofes bereits um 11.30 Uhr seine Arbeit aufgenommen. Dieser Stab besteht aus Führungskräften der Feuerwehren und Hilfsorganisationen aus dem Kreis Borken.

Gegen 12 Uhr am Samstag wurden die Einsatzeinheiten alarmiert, Eintreffen der Einheiten im Industriegebiet Süd in Gescher eine halbe stunde später.

Um 13.20 Uhr folgte eine fiktive Alarmierung der Feuerwehr Gescher durch die Kreisleitstelle, nach der Lageerkundung forderte der Einsatzleiter Einheiten zur Brandbekämpfung sowie zur Versorgung der „Verletzten“ und Betreuung der unverletzten Personen an.

Über den Stab der Einsatzleitung wurden danach die Einsatzkräfte, die sich im Bereitstellungsraum Gescher befinden, in Marsch gesetzt. Dies sind die Feuerwehren Südlohn, Stadtlohn und Velen sowie Sanitätseinheiten des DRK und MHD aus dem gesamten Kreisgebiet sowie Ärzte.


Weitere Aufgaben am „Unglücksort“ stellten sich so dar:

• Kontaktaufnahme, Absprache und Bildung einer gemeinsamen Einsatzleitung durch den Einsatzleiter der Feuerwehr, den Leitenden Notarzt und den Organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes.

• Errichtung einer Patientenablage, in der von einem Arzt festgestellt wird, wie schwer jemand verletzt ist. Danach erfolgt die medizinische Weiterbehandlung in separaten Zelten.

• Registrierung von Patientendaten über eine von den Maltesern entwickelte Software. Die Angaben über den Patienten und auch über das Krankenhaus, in das der Patient eingeliefert worden ist, werden erfasst und ins Kreishaus nach Borken übermittelt. Dort ist eine Personenauskunftsstelle eingerichtet. Mitarbeiter der Kreisverwaltung nehmen – in der Übung – Anrufe von besorgten Angehörigen entgegen und haben die Aufgabe, in geeigneter Art und Weise zu informieren.

• Abschließend wird der Transport der Verletzten in geeignete Krankenhäuser organisiert. Virtuelles Krankenhaus ist im Rahmen der Übung der benachbarte interkommunale Bauhof.

Mit einem Großaufgebot erreichten die Feuerwehren und Retter die EGW in Gescher-Estern.

Beteiligt waren 350 Einsatzkräfte mit 55 Fahrzeugen:

• Freiwillige Feuerwehren Gescher, Stadtlohn, Südlohn, Velen;
• Freiwillige Feuerwehr Borken (Informations- und Kommunikationstechnik);
• Freiwillige Feuerwehr Bocholt (Datenerfassung für die Personenauskunftsstelle);
• Freiwillige Feuerwehr Raesfeld (Aufbau Bereitstellungsraum);
• Hilfsorganisationen aus dem Kreis Borken mit Deutschem Rotes Kreuz und Malteserhilfsdienst;
• Mimen (Mitglieder des Jugendrotkreuz und der DLRG, die – sehr echt geschminkt – von der Realistischen Un- und Notfalldarstellungsgruppe (UND) der genannten Organisationen verschiedene Verletzungs- und Krankheitsbilder darstellten, vom angenommenen Nasenblüten über Beinbrüche bis zu Brandverletzungen;
• Mitarbeiter des Kreises in der Personenauskunftsstelle/Hotline.

Kreisbrandmeister Johannes Thesing unterstrich, dass dies innerhalb eines Jahres die dritte Einsatzübung gewesen sei: „Zu Hause trainieren die Einheiten in kleinen Gruppen. Hier ist es bei solch einem Großereignis wichtig, dass ein Zahnrädchen ins andere greift. Das ist im Großen und Ganzen gelungen.“ Das für Sicherheit und Ordnung zuständige Vorstandsmitglied der Kreisverwaltung, Dr. Werner Paßlick, war ebenfalls zufrieden: „Die Ausstattung der Einheiten ist gut. Und es war wichtig, dass das Zusammenspiel verschiedenster Gruppen weiter trainiert wurde. So war es auch wichtig für die Kräfte, den Einsatzort EGW kennenzulernen.“

350 Einsatzkräfte retteten bei einer Großübung auf dem Gelände der Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland in Gescher „Verletzte“.
Fotos: DRK

www.kv-borken.drk.de
 


20.10.2010

Rotes Kreuz im Familienzentrum Gronau an der Herzogstraße: Gebündelte Kompetenz unter einem Dach

Pflege, Physio- und Ergotherapie, autismusspezifische Förderung – unterschiedlichste Fachdisziplinen arbeiten zum Wohl der Patienten

„Wir können durchaus sagen: Hier gibt es gebündelte Kompetenz unter einem Dach – und das ist für Gronau und die Region einmalig.“ Susanne Biallas und Michael Gredig, Fachleiter für Pflege und Frühtherapie beim Deutschen Roten Kreuz, arbeiten Hand in Hand mit dem Familienzentrum Wittekindshof an der Herzogstraße in Gronau zusammen, seitdem dieses Modellprojekt Ende 2008 eröffnet wurde.

Zum Familienzentrum Wittekindshof Gronau gehören die Frühförderung und eine integrative Kindertagesstätte für behinderte und nicht behinderte Mädchen und Jungen inklusive einer Krippengruppe. Hier setzt zugleich – was von Experten durchaus als modellhaft bewertet wird und öffentlich noch wenig bekannt ist – die Zuständigkeit des DRK mit Physio- und Ergotherapie, der autismusspezifischen Förderung sowie dem Familienunterstützenden Dienst (Fud) ein. Gredig: „Die Arbeit hier ist ideal, weil der Nutzen für unsere Patienten und Klienten außerordentlich groß ist. Wir arbeiten als Team unterschiedlichster Fachdisziplinen unter einem Dach zusammen. Die Bündelung von Kompetenzen in dieser Zusammenstellung ist selten zu finden.“

Das Rote Kreuz fördert und begleitet im Kreis Borken bereits seit 35 Jahren
Patienten mit Entwicklungsstörungen, Erkrankungen und Behinderungen. Michael Gredig: „In Absprache mit den verordnenden Ärzten sorgen wir für die Förderung, Therapie und Begleitung unserer kleinen und großen Patienten.“ Zum Therapie-Team gehören Joke Bouwhuis (Physiotherapeutin), Kathrin Severin (Physiotherapeutin) und Beate Terwort (Ergotherapeutin), die die Patienten in den Praxisräumen an der Herzogstraße 58 a in Gronau betreuen oder zu ihnen nach Hause fahren, wenn der Arzt dies verordnet hat.

• „In guten Händen – gut gepflegt“: Das ist der tägliche Grundsatz, mit dem die Teamleitung Birgit Lorenzen und ihr Team Kyra Mersmann, Claudia Hutschreuther, Rosa Stroh und Tatjana Weber täglich Pflegebedürftige in Gronau und Umgebung versorgen. Teamleiterin Birgit Lorenzen, mit vielen Jahren Berufserfahrung: „Das DRK ist nicht allein die Großorganisation, die bei Katastrophen schnell zur Stelle ist und hilft. Wir helfen den pflegebedürftigen Menschen in Gronau tagtäglich – vertrauensvoll, einfühlsam, freundlich und mit dem Blick für die ganz persönliche, eigene Welt der uns Anvertrauten. Damit die Gronauer Bürger eine Anlaufstelle in ihrer Nähe haben wurde die DRK- Pflegeberatungsstelle in der Herzogstraße eröffnet. Hier können alle Fragen rund um die Themen Pflege, Behinderungen und Herausforderungen des Alterns, zum Beispiel hinsichtlich der Wohnsituation, erörtert werden. Die Nähe zu den therapeutisch arbeitenden Mitarbeitern des DRK erweitert das Beratungsspektrum zum Beispiel um die Bereiche der Sturzprophylaxe und der Beschäftigungstherapie.“

Das Rote Kreuz handelt in der häuslichen Pflege nach dem Motto: „DRK zu Hause. Lange gut leben.“ Lorenzen: „Dies hat sich bewährt. Die Menschen sollen so lange es geht zu Hause bleiben.“ Zur „Pflege unter einem guten Zeichen“ gehöre zum Beispiel bei Bedarf auch die hauswirtschaftliche Versorgung wie Unterstützung im Haushalt (Reinigung, Einkaufen, Wäsche), Behördengänge oder die Erhaltung und Pflege sozialer Kontakte.

Das DRK arbeitet auch eng mit dem Evangelischen Lukas-Krankenhaus in Gronau zusammen. Dort gibt es eine so genannte Pflegewerkstatt, in dem alle Themenbereiche direkt mit den Angehörigen und dem Patienten besprochen werden. Dazu werden kostenlose Pflegekurse in Kooperation mit der AOK angeboten, in dem bestimmte Themen von Experten erläutert werden (donnerstags ab 19.30 Uhr im Lukas-Krankenhaus, Zum Lukas-Krankenhaus 1).

Ansprechpartner für die Pflegekurse sind:
Lukas-Krankenhaus, Sekretariat Geriatrie, Telefon 0 25 62 / 79 202,
DRK-Pflegedienstleiterin Susanne Biallas, Telefon 0 25 61 / 94 95.




In guten Händen – gut gepflegt (von links): Kyra Mersmann, Claudia Hutschreuther und Birgit Lorenzen vom Pflegeteam des DRK in Gronau.

Therapie, Förderung, Begleitung: Ergotherapeutin Beate Terwort im DRK-Seniorencafé Zentral an der Ochtruper Straße.
 


20.10.2010

Reanimationstraining in der Rettungswache Vreden: Positive Resonanz bei Ärzten und Rettungsassistenten

Ein Reanimationstraining in der Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes in Vreden stieß auf positive Resonanz, teilte das DRK mit. Eines der Ziele der dreistündigen Übung in der Wache an der Oldenkotter Straße 14: verbesserte Zusammenarbeit bei Kreislaufstillständen zwischen dem DRK-Team und den Notärzten.

Fünf Ärzte aus dem Vredener Marienhospital und sechs Rettungsdienstler der Vredener Wache bildeten sich unter Leitung von Dr. Peter Wagener fort, dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst des Kreises Borken und Internist im Krankenhaus Vreden. Wagener und Thorsten Rammelmann, Lehrrettungsassistent, Dozent sowie Rettungsassistent der Wache Vreden, waren sich nach der gelungenen Trainingsmaßnahme einig: „Sie ist sehr positiv aufgenommen worden, auch um die Zusammenarbeit weiter zu fördern und zu stärken. Nach Ansicht aller Teilnehmer sollten diese Trainings regelmäßig wiederholt werden“, berichtete der DRK-Pressedienst.

Reanimationstraining in der DRK-Rettungswache in Vreden: Ärzte und Rettungsassistenten bildeten sich fort.


15.10.2010

MdB Jens Spahn besucht das Rote Kreuz in Borken: „Hier ist Erstaunliches entstanden“

Bundestagsmitglied Jens Spahn (CDU) staunte nicht schlecht beim erstmaligen Besuch des DRK-Zentrums und –Mehrgenerationenhauses in Borken an der Röntgenstraße 6: „Hier ist ja Erstaunliches entstanden“, sagte der Abgeordnete aus dem Kreis Borken.

Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion interessierte sich vor allem für die Themenschwerpunkte Rettungsdienst, das neue Projekt Freiwilligendienst aller Generationen, Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz und alle Fragen rund um die Integration von Migranten – ein derzeit bundesweit aktuelles Thema.

DRK-Vorstand Anton Verschaeren wies im Beisein unter anderem des Ehrenvorsitzenden Raimund Pingel sowie des Präsidiums-Vorsitzenden Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow auf ein großes Problem hin, das das Rote Kreuz und andere Träger hätten: einen enorm gestiegenen Verwaltungsaufwand für Modellprojekte, die vom Bund oder der Europäischen Union gefördert werden. Zahlungen würden laut DRK oftmals montatelang, bis zu mehr als einem halben Jahr, ausbleiben. „Hier handelt es sich nicht um Kleckerbeträge, sondern meist um sechsstellige Summen, die schnell eine halbe Million Euro hoch sein können.“ Diese Gelder über Monate vorzustrecken, sei für Wohlfahrtsorganisationen wie das Rote Kreuz nicht möglich – und sie seien auch nicht willens.

Ähnliches gelte für Integrationskurse für Migranten; das DRK sei einziger Anbieter in Borken, nachdem die Volkshochschule Borken diese Kurse wegen angeblich zu hohen Verwaltungsaufwandes nicht mehr anbiete. Jens Spahn kündigte an, sich um das Problem kümmern und in diesem Fall beim zuständigen Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nachhaken zu wollen.


Beim anschließenden Rundgang durch das Haus, Werkstätten, Sozialkaufhaus KARO, Bewegungshalle und Indoor-Spielplatz informierte sich der Bundestagsabgeordnete auch über einen Sprachkursus für Migranten, der von Kursleiter Dr. Wolfgang Westphal geleitet wurde. 98 Prozent der Absolventen von DRK-Sprachlernangeboten in Borken bestünden die Prüfung: „Das ist eine erfreulich hohe Quote“, sagte Jens Spahn.
 


14.10.2010

Siemens spendet 100.000 Euro für die Flutopfer in Pakistan an das Rote Kreuz

Die gute Nachricht: Die Belegschaft des Bocholter Getriebeherstellers Siemens AG (vormals Flender) und der Tochter Winergy AG hat mit dem Konzern 100.000 Euro für die Flutopfer in Pakistan gespendet. Die schlechte Nachricht: „Hoffentlich müssen wir uns nicht in Acht-Monats-Abständen nach immer neuerlichen Naturkatastrophen treffen“, sagte bei der Scheckübergabe Betriebsratschef Andreas Wendland.

Schon im Februar hatten die Mitarbeiter für die Erdbebenopfer von Haiti 100.000 Euro gespendet; die gleiche Summe hatte es Anfang 2005 nach der Tsunami-Flutwelle gegeben. Bei den Spenden dieses Jahres hatte die Belegschaft jeweils die Hälfte des Betrages gespendet. Die Siemens AG verdoppelte den Betrag.

„Es geht darum, Soforthilfe zu leisten und beim Wiederaufbau der Infrastruktur zu helfen“, sagten Wendland und Personalchef Hans-Wilhelm Schmoor. Im Konzern sei schon über eine Million Euro an Spendengeldern gesammelt worden, teilte Siemens weiter mit: „Um den rund 20 Millionen von Überschwemmungen betroffenen Menschen zu helfen, verdoppelt Siemens jeden Euro, der bis zum 30. September von Siemens-Mitarbeitern gespendet wird.“

Soforthilfe sei gewährleistet und eingeleitet worden, erklärten Hans Woldering, Präsidiumsmitglied des DRK-Kreisverbandes Borken, sowie Walter Tenbergen, Geschäftsführer des DRK-Stadtverbandes Bocholt: „Es fehlte vor allem an Medizin, Lebensmitteln und Trinkwasseraufbereitungsanlagen.“
Drei Millionen Menschen benötigten akut Hilfe. Kleine Hygiene-Sets als Haushaltshilfe für 18 Euro bewirkten eine Menge – wie generell jeder Beitrag. Walter Tenbergen: „Jeder Euro hilft. Auch kleine Spenden zeigen große Wirkung.“


• Das Spendenkonto: 41 41 41, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00.

 




06.09.2010

Mit gutem Gefühl in die Herbstferien: Hausnotruf des Roten Kreuzes gibt den Daheimgebliebenen die notwendige Sicherheit

Die Sommerferien sind vorbei, das stehen schon bald die Herbstferien. Viele Familienangehörige sind verunsichert. Sie beschäftigen sich mit der Frage: „Wir sind im Urlaub, und Opa oder Oma sind allein zu Hause. Wer hilft, wenn was passiert?“

Hier bietet das Rote Kreuz mit dem Hausnotrufsystem eine gelungene Lösung an. Dabei trägt der Kunde einen spritzwasserfesten Notrufknopf und kann jederzeit Hilfe rufen. Innerhalb kürzester Zeit fragen die Mitarbeiter der Rotkreuz-Notrufzentrale nach dem Grund der Auslösung und leiten unmittelbar die notwendigen Maßnahmen ein. Im Notfall werden beispielsweise Nachbarn oder Verwandte, der Pflegedienst, der Bereitschaftsdienst des Roten Kreuzes oder der Rettungsdienst verständigt.

Bei einer Einstufung in die Pflegeversicherung werden die Kosten sehr häufig durch die Pflegekasse übernommen. Dies bedeutet Sicherheit zum Nulltarif.

So können Angehörige beruhigt in den Urlaub fahren ¬– wohlwissend, dass ihre Liebsten zu Hause sicher sind. Weitere Informationen über die Sicherheit durch den Rotkreuz-Hausnotruf unter Telefon 02861 / 8029356.


 


28.08.2010

Unwetter: Überflutungen im Münsterland – mehr als 600 DRK-Einsatzkräfte im Einsatz

200 Rotkreuz-Helfer aus dem Kreisverband Borken in der Not zur Stelle

 

Die Überflutungen im westlichen Münsterland forderten auch das Deutsche Rote Kreuz. Es zog am Montag eine Einsatzbilanz, wie DRK-Sprecher Björn Theyssen berichtete.

In der Nacht vom 26. auf den 27. August zogen schwere Gewitterfronten mit Starkregen durch den Kreis Borken. Vor allem in Nordkreis kam es zu Regengüssen mit Wassermengen von 196 Litern pro Quadratmeter. Einsatzschwerpunkte lagen in Legden, Heek, Gronau und Ahaus.

Die ersten Einsatzkräfte des DRK Gescher wurden am Donnerstag um 0.30 Uhr gemeinsam mit der dortigen Feuerwehr alarmiert, um den Bereitstellungsraum Gescher für die überregional angeforderten Einsatzkräfte aufzunehmen. Die extreme Wassermassen führten dazu, dass einige Einwohner ihre Wohnungen und Häuser verlassen mussten. Diese wurden unter anderem in Notunterkünften untergebracht, die das Deutsches Rote Kreuz in Ahaus und Gronau eingerichtet hatte. Die Aufgaben reichten hier von der Verpflegung und Unterbringen bis zur sozialen Betreuung.

Um die Kollegen der Feuerwehr im normalen Rettungsdienst zu entlasten, wurde der organisationseigene Rettungswagen des DRK Stadtlohn in der Zeit vom 27. August, 8 Uhr, bis zum 28. August 2010, 14.30 Uhr, im Einzugsgebiet der Feuer- und Rettungswache Ahaus eingesetzt.

Insgesamt waren in der Zeit vom 27. bis 29. August die Einheiten des Deutschen Roten Kreuzes aus Ahaus, Gescher, Gronau, Gronau-Epe, Heiden, Stadtlohn, Borken, Legden, Velen, Vreden, Südlohn, Raesfeld, Isselburg und Bocholt sowie der DRK-Einsatzstab des Kreisverbandes Borken eingesetzt. Unterstützt wurden diese mit Material und Logistik durch den DRK-Einsatzstab des Landesverbandes und 230 Feldbetten aus der DRK-Einsatzabteilung in Nottuln. Die letzten Einsatzstellen im Stadtgebiet Gronau beendeten die DRK-Einheiten aus Stadtlohn, Isselburg und Bocholt.

Die Alarmspitze des DRK-Kreisverbandes erklärte den Einsatz für die DRK-Einheiten offiziell am Sonntag um 9.45 Uhr für beendet und ging selbst in die Rufbereitschaft.

Björn Theyssen: „Wir danken im Namen der gesamten Kreisrotkreuzleitung und des Präsidiums allen Kräften für die sehr gute und professionelle Einsatzbereitschaft.“

 

 


12.07.2010

DRK-Landeswettbewerb in Ibbenbüren- Ortsverein Ahaus belegt vierten Platz

„Mehr als Blaulicht und Martinshorn“ - Ein Rotkreuz-Sommermärchen für die Rotkreuzler aus Ahaus

„Ganz oben dabei“: Unter diesem Motto stand das jährliche Kräftemessen der Rotkreuzler aus dem gesamten DRK-Landesverband Westfalen Lippe e.V.. Beim 58. DRK-Landeswettbewerb am Samstag, 10.07.2010, in Ibbenbüren, belegte im Bereich „Katastrophenschutz/Einsatzeinheiten“ die Rotkreuzgemeinschaft Ahaus aus dem DRK-Kreisverband Borken e.V. den vierten Platz. Für die Ahauser wurde das Motto des Wettbewerbes „Ganz oben dabei“ Wirklichkeit.

In der Hitze von Ibbenbüren, 40°C, bewies die Siegergruppe des DRK-Kreisverbandes Borken, dass sie auch unter schwierigsten Bedingungen einen kühlen Kopf bewahren kann und zu Höchstleistungen fähig ist!
Das Ahauser Team stellte sich allen zehn Prüfungsaufgaben. Das Aufgabenspektrum deckte die sieben Schwerpunktebereiche der Rotkreuzarbeit ab, sowie drei Zusatzaufgaben. Erste Hilfe, Blutspende und Rotkreuz Wissen, die Fachdienste Sanitätsdienst, Betreuungsdienst und Technik / Sicherheit sowie eine Kombinationsaufgabe der drei Fachdienste. In den Aufgaben konnten die Ahauser Rotkreuzler ihr umfangreiches Wissen und Können unter Beweis stellen. Dabei zeigte sich auch den interessierten Zuschauern, dass die Rotkreuzarbeit mehr ist als nur Blaulicht und Martinshorn!

Rund 1.000 Teilnehmer, Schiedsrichter, Verletztendarsteller, Gäste und Schlachtenbummler sowie Organisationshelfer haben sich bei dem Wettbewerb getroffen, den in diesem Jahr der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe und der DRK-Kreisverband Tecklenburger Land gemeinsam veranstalteten. 23 Rotkreuzgemeinschaften aus dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe wurden in der Ibbenbürener Innenstadt unter anderem mit gespielten Notfällen konfrontiert, deren „Opfer“ sie unter den Augen von Schiedsrichtern mit Erste-Hilfe-Maßnahmen angemessen versorgen mussten.

Begegnung, Austausch und Training für den Ernstfall, darum geht es bei den DRK-Landeswettbewerb. Mit den Wettbewerbs-Bereichen „Katastrophenschutz / Einsatzeinheiten“, „Suchdienst“ und „Ehrenamtliche Wohlfahrtsarbeit“ trägt der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe der Vielfalt der ehrenamtlichen Einsatzgebiete Rechnung.

Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe ist der drittgrößte von 19 DRK-Landesverbänden. Zum Landesverband Westfalen-Lippe gehören 40 Kreisverbände, 283 Ortsvereine, über 307.000 fördernde Mitglieder, über 18.000 ehrenamtlich aktive Mitglieder sowie über 5.200 Jugendrotkreuz-Mitglieder.

Folgende sechs Rotkreuzler gehörten der Teilnehmergruppe der Rotkreuzgemeinschaft Ahaus – Kreisverband Borken an: Claudio Atzeni, Andrea Schmiing, Daniel Dobbrunz, Anke Fechner, Guido Preiser und Lena Rips.

1 LÜDINGHAUSEN/SEPPENRADE (KV COESFELD)
2 Wenden (KV Olpe)
3 Bönen (KV Unna)
4 Ahaus (KV Borken)
5 Sundern (KV Arnsberg)
6 Kaan-Marienborn (KV Siegen-Wittgenstein)
7 Sennestadt (KV Bielefeld)
8 Rheda-Wiedenbrück (KV Gütersloh)
9 Gelsenkirchen (KV Gelsenkirchen)
10 Lemgo (KV Lippe)
11 Wattenscheid 1 (KV Wattenscheid)
12 Witten Katastrophenschutz (KV Witten)
13 Meschede/Eslohe (KV Meschede)
14 Paderborn (KV Paderborn)
15 Bochum-Mitte (KV Bochum)
16 Brügge (KV Altena-Lüdenscheid)
17 Dreierwalde (KV Tecklenburger Land)
18 Löhne (KV Herford-Land)
19 Marsberg (KV Brilon)
20 Lünen (KV Lünen)
21 Lübbecke (KV Altkreis Lübbecke)
 


12.07.2010

„Wir sind gut aufgestellt“

DRK-Kreisversammlung / Spagat wagen: Leistungen halten bei geringerer Unterstützung / Lücken schließen / DRK-Ehrenzeichen für Verbandsarzt Dr. Lutz Papkalla


Borken, 9. Juli 2010

Velen-Ramsdorf/Kreis Borken (drk-press). Das Leistungsniveau halten trotz zu erwartender geringerer Unterstützung der öffentlichen Hand – diesen Spagat will das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Borken gehen. „Die Zeiten werden härter angesichts der richtigen Spardiskussionen in Bund, Land und Gemeinden. Als Träger der freien Wohlfahrtspflege und größte nationale Hilfsorganisation werden wir mit unserem starken Ehrenamt dennoch versuchen, Lücken zu schließen“, sagte Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow, Vorsitzender des Präsidiums, bei der Kreisversammlung des DRK-Kreisverbandes am Donnerstagabend in der Alten Molkerei in Velen-Ramsdorf vor mehr als 120 Delegierten.

Kreisverband und die 17 Ortsvereine müssten damit rechnen, „dass wir den finanziellen Gürtel enger schnallen müssen.“ Deshalb sei er froh, dass ein kleiner Gewinn von 20.000 Euro ausgewiesen und somit immerhin noch „eine schwarze Null“ geschrieben werden konnte.

Das Jahr 2009 sei ein „einschneidendes in der Geschichte des Kreisverbandes“ gewesen, in dem mit der Einweihung des über vier Millionen Euro teuren Rotkreuz-Zentrums in Borken „ein wichtiger Meilenstein“ gesetzt wurde, sagte Schulz-Gadow. Der neue Standort sei „eine gelungene Einheit“ zwischen Büro-, Bildungs-, Ausbildungs, Tagungs-, Arbeitsfunktionen und dem neuen Sozialen Kaufhaus Rotes Kreuz (KARO). Viele tausend Menschen hätten sich am Tag der offenen Tür gewundert, welches Bündel an Leistungen das Rote Kreuz tagtäglich schnüre.

Schulz-Gadow nannte weitere Eckpunkte „guter Arbeit“:

So sei der ehemalige Kreisverband Bocholt erfolgreich eingegliedert und aus ihm ein neuer, starker Stadtverband Bocholt geworden. Die Organisation wuchs auf rund 20.000 Fördermitglieder, eine der größten im Landesverband Westfalen-Lippe.

Die ambulanten Dienste würden im Südkreis mit dem neuen Stadtverband auf- und ausgebaut. Durch die Übernahme der Kita „Stöberland“ werde die Arbeit für und mit Migranten weiter verstärkt. Schulz-Gadow: „Mit gutem Willen und positivem Denken aller hat der Ausbau unserer Rotkreuzarbeit im Südkreis zum Wohle der von uns betreuten Menschen einen positiven Aufschwung genommen.“

„Wir sind gut aufgestellt“

Zwei Jahre, nachdem sich der Kreisverband neue Strukturen verpasst hatte, könne „eine positive Bilanz gezogen“ werden: Die Trennung zwischen hauptamtlichem Vorstand und Ehrenamt sei richtig gewesen.

Der ehrenamtliche Vorsitzende des Präsidiums blickte zuversichtlich nach vorne: „Wir sind gut aufgestellt und werden es weiter bleiben, wenn wir auf neue Rahmenbedingungen rechtzeitig reagieren.“

 

DRK in Zahlen

DRK-Vorstand Anton Verschaeren, seit zwei Jahren für den damals ausgeschiedenen Kreisgeschäftsführer Bernhard Lensing im Amt, nannte das Jahr 2009 „ereignisvoll“. Einige Zahlen:

Fördermitglieder:
20.000, ohne Bocholt zuvor 17.112, damit erstmals eine Steigerung seit drei Jahren;

Blutspenden:
knapp 50.000 Spender in 2009 gaben 25.000 Liter Blut, Steigerung gegen den Landestrend, im Kreis Borken mehr Blutspender als im gesamten Saarland;

Kleidersammlung:
880 Tonnen, damit 150 Tonnen weniger als 2008;

Rettungsdienst:
drei Wachen in Gescher (1301 Einsätze), Isselburg (807) und Vreden
(1013); Steigerung um 104 Einsätze; gesamt 94.048 gefahrene Kilometer;

Mitarbeiter:
314 in Voll- und Teilzeit inklusive Tochtergesellschaften,
19 Zivildienstleistende,
3 im Freien Sozialen Jahr (FSJ),
255 in Kindertagesstätten der Ortsvereine,
15.000 Kunden im neuen „Café Henry“;

Umsatz:
2,7 Millionen Euro, Steigerung um 9 Prozent, Gewinn 20.000 Euro;

Kreisrotkreuz:
600 ehrenamtliche Helfer
3 Einsatzeinheiten
2 Schnelle Einsatz-Gruppen (SEG)
100.000 ehrenamtliche Einsatzstunden

Jugendrotkreuz:
600 Mitglieder

Ehrung:

Mit dem selten verliehenen Ehrenzeichen des DRK-Bundesverbandes wurde der ausgeschiedene Verbandsarzt Dr. Lutz Papkalla (66) von Landesrotkreuzleiter Heinz-Wilhelm Upphoff ausgezeichnet. Papkalla war 22 Jahre im Kreisverband tätig und hat sich nach seiner Pensionierung in seine alte Heimat bei Bremen verändert. Er sei wesentlich am Aufbau des Ausbildungszentrums für die Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte beteiligt gewesen. In seine Zeit fielen mehr als 2000 Einsätze mit rund 7000 Stunden an. Der Verbandsarzt war an Hilfsgütertransporten beteiligt, setzte sich für die Rettungswachen ein, gehörte 2006 bei der Fußball-WM in Deutschland zum Einsatzteam und behielt „mit großem Engagement als kritischer Vertreter immer die Interessen des Roten Kreuzes im Auge“, sagte Upphoff namens des DRK-Präsidenten Dr. Rudolf Seiters.

Wahlen:

Neu gewählt: stellvertretender Kreisrotkreuzleiter Matthias Börsting-Jünnemann, stellvertretende Kreisverbandsärztin Antonia Bentfeld; ins Präsidium gewählt: Kreisrotkreuzleiter Björn Theyssen, Kreisverbandsarzt Stefan Venherm, Jugendrotkreuz-Kreisleiter Sven Hergaarden.

„Aus Liebe zum Menschen“:

So heißt die neue Image-Kampagne, die der Landeskonventionsbeauftragte Dr. Sascha Lüder vorstellte: „Wir helfen jedem.“ Das DRK arbeite professionell, effizient, sei kompetent, verantwortungsvoll, solide, habe einen sehr hohen Bekanntheitsgrad. Das neue Motto werde in den kommenden Jahren durch die DRK-Mitglieder vermittelt werden: „Sie alle sind Botschafter unseres guten Wirkens.“



Präsidium (von links): Schriftführer Heinz-Josef Böhmer, erster stellvertretender Vorsitzender Georg Beckmann, stellvertretende Kreisrotkreuzleiterin Christin Heidermann, Vorsitzender des Präsidiums Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow, Kreisverbandsarzt Stefan Venherm, DRK-Vorstand Anton Verschaeren, stellvertretender Kreisrotkreuzleiter Matthias Börsting-Jünnemann, Kreisrotkreuzleiter Björn Theyssen, stellvertretende Kreisverbandsärztin Antonia Bentfeld, Kreisverbandsarzt a. D. Dr. Lutz Papkalla, stellvertretender Jugendrotkreuzkreisleiter Ortwin Dördelmann, zweiter stellvertretender Vorsitzender Hans-Ludger Woldering.
 


12.07.2010

Vier Studentinnen legen Studie vor: Wie können die Integrationsbetriebe des DRK Borken „Cafe Henry“ und das „KARO“ besser vermarktet werden?

100-Stunden-Projekt für bessere Marketingmöglichkeiten

Ein 100-Stunden-Projekt, das doch ein wenig mehr Zeit in Anspruch nahm, und verwertbare Ergebnisse lieferte: Vier Studentinnen des Bocholter Berufskollegs am Wasserturm haben auf etwa 100 Seiten dokumentiert, wie das KARO (Soziales Kaufhaus Rotes Kreuz) und das „Café Henry“ in Borken besser vermarktet werden kann.

Lena Sieverdingbeck (Borken), Birgit Nießing (Stadtlohn), Nicole Kollek und Jacqueline Wolsing (beide Bocholt) fanden heraus, dass der Standort an der Röntgenstraße 6 in Borken-Gemen – auf dem Gelände des früheren Kreisbauhofes – vor allem besser beworben werden solle: zum Beispiel durch Radiowerbung, ausführlichere Beschilderung, mit Aktionen wie einer Tauschbörse. „Die vorhandenen Werbeträger müssten unserer Ansicht nach effektiver eingesetzt und breiter gestreut werden“, sagten die vier Abendschul-Studentinnen der Fachschule für Wirtschaft bei der Übergabe ihrer Studie gegenüber Edith Holtkamp, Prokuristin beim DRK und verantwortlich für das soziale Kaufhaus. Das KARO zeichnet sich durch niedrige Preisgestaltung aus; in ihm wird eine Großauswahl qualitativ hochwertiger Second-Hand-Artikel angeboten.

Das Einzugsgebiet für das KARO umfasse etwa 20 Kilometer, heißt es in der Studie. Die Vier, die nach sechs Semestern neben ihrer normalen beruflichen Tätigkeit als staatlich geprüfte Betriebswirte die Weiterbildung abschließen werden, hatten unter anderem KARO-Kunden für ihre Studienzwecke befragt. „Diese Projektstudien sind bewusst so angelegt, dass die mitarbeitenden Firmen tatsächlich auch einen Mehrwert davon haben“, erklärte Projektbegleiter Kay Dumke, Diplom-Handelslehrer am Bocholter Berufskolleg, im KARO.

Und Edith Holtkamp, Prokuristin beim Roten Kreuz, hat für das KARO neue Erkenntnisse erhalten, welche Marketingmaßnahmen gefördert werden sollen: „Wir sind darin bestärkt worden, unsere Öffentlichkeitsarbeit zu forcieren, damit auch in Zukunft die Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung in den Integrationsbetrieben des DRK Borken durch eine steigende Kundschaft gesichert werden. Die Studie war für uns sehr hilfreich, und die vier jungen Damen haben sich in mühevoller Kleinarbeit mit dem KARO und dem Cafe Henry auseinandergesetzt.“

Marketingstudie an das DRK übergeben, damit Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung gesichert werden: DRK-Prokuristin Edith Holtkamp nimmt die Ausarbeitung von Studentin Birgit Nießing (Stadtlohn) entgegen; auf der Coach daneben vom Bocholter Berufskolleg am Wasserturm Jacqueline Wolsing (Bocholt), Lena Sieverdingbeck (Borken), Lehrer Kay Dumke und Nicole Kollek (Bocholt) sowie Mitarbeiter des DRK im (sozilaen) Kaufhaus Rotes Kreuz (KARO).


12.07.2010

Rotkreuz-Familienfest in Borken kommt gut an

Viele Aktionen / Kinder beobachten Rettungsübung ohne Berührungsängste

Spaß für die ganze Familie: Groß und Klein, Oma und Opa nutzten am Sonntag das Angebot des Deutschen Roten Kreuzes und pilgerten in Borken zur Röntgenstraße, um sich zu vergnügen, zu informieren und den Jüngsten mal etwas anderes zu bieten – zum Beispiel eine Rettungsübung.

Es wurde angenommen, dass ein Fahrradfahrer in einen Unfall verwickelt war und notärztlich versorgt werden musste. Das kam bei den Kindern an. Sie verfolgten die Rettungsübung aus nächster Nähe und sahen so im Spiel, wie die DRK-Retter im Ernstfall professionell ihr Arbeit verrichten: „Die Kinder waren unmittelbar am Geschehen ohne jegliche Berührungsängste. Viele, vor allem kleine Mädchen und Jungen, konnten sich erstmals ein Bild davon machen, wenn jemand verletzt ist und versorgt werden muss“, erklärte DRK-Pressesprecher Björn Theyssen im Pressedienst des Deutschen Roten Kreuzes.

Das Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6 in Borken war vor allem am Nachmittag rappelvoll. Und die kleinen und großen Gäste hatten die Auswahl zwischen vielen Programmpunkten: Die Kleinen der Kindertagesstätte Velen begeisterten mit ihrem „Danz up de Deel“ auf der Bühne im KARO, dem Kaufhof Rotes Kreuz, das immer Gutes, Günstiges und Ausgefallenes im Angebot hat. Beim Menschenkickerspiel gewann – vom Vorfeld des WM-Halbfinales in Südafrika – natürlich Deutschland gegen Spanien, und immer belagert waren Hüpfburg, Mini-Trecker-Parcours, die Werkstatt mit Laubsägearbeiten, die Gymnastikhalle mit Geschicklichkeitsspielen oder Indoor-Spielplatz. In den Innenräumen wurde der Blutzuckerwert gemessen, oder die Besucher konnten sich bei der Barmer GEK („Die Gesundexperten“) zum Beispiel einem Riechtest unterziehen. Der Ambulante Pflegedienst des Roten Kreuzes beriet in Sachen Pflege und informierte zum Beispiel über den Hausnotruf. Beim Verbandskasten-TÜV wurde alt gegen neu getauscht.

Auf der Bühne stimmte die Big-Band der Musikschule Borken mit ihren höchsttalentierten Nachwuchsmusikern auf den schönen Rotkreuz-Familientag ein. Dazu gab es leckere Waffeln, selbstgebackenen Kuchen und Erfrischungsgetränke.

Und auch der Blutspendedienst zog am Abend höchst zufrieden Bilanz: Mehr als 100 Spender nutzten die Möglichkeit, den wertvollen und lebensrettenden Saft zu spenden.
 


12.07.2010

Zauberhafter Abschied von der Kindergartenzeit: DRK-Kindertagesstätte „Stöberland“ in Bocholt feiert Abschied der angehenden Schulkinder

In einem Projekt über mehrere Wochen hinweg haben sich die angehenden Schulkinder der DRK-Kindertagesstätte „Stöberland“ in Bocholt in der Zauberschule mit „Zauberei“ beschäftigt, teilte die Kita mit.

Zaubersprüche kennen lernen, Zauberhüte gestalten (die Zauberumhänge wurden von einer engagierten Mutter genäht), Zaubernamen erfinden, Zauberaufgaben lösen ... alles kein Problem für die kleinen Zauberer. Nur mit dem richtigen Zaubern klappte es nicht ganz. Dafür kam zum Abschiedsfest Zauber Endrik in die Kita „Stöberland“. Er führte den Kindern, Eltern und Erziehern in einer 45-minütigen Zaubershow kleine und große Zaubertricks vor und begeisterte alle kleinen und großen Zuschauer. Immer wieder holte sich der Zauberer Endrik Thier aus Ahaus eine Gehilfin auf die Bühne, die ihn bei seinen Zauberkünsten unterstützte, und auch Eltern wurden mit eingespannt.

„Verzaubert“ von dieser Vorstellung feierten die Kinder daran anschließend in der DRK-Kita ihr Abschiedsfest. Es wurde gemeinsam gegessen, es wurde „nachgezaubert“, und die Kinder erhielten ihr Zauberdiplom aus der Zauberschule. Zum Abschluss des Festes wurden nach der spannenden Übernachtung morgens beim gemeinsamen Frühstück mit den Eltern die Abschiedsmappen und die „Abschieds-T-Shirts“ mit einem Foto der Entlasskinder überreicht. Die DRK-Kindertagesstätte „Stöberland“ wünscht allen Entlasskindern einen guten Schulstart.

DRK-Kindertagesstätte Stöberland
Udo Kreyerhoff
(Leitung der Einrichtung)
Knufstraße 2
46397 Bocholt
Telefon 02871/18 66 65

 


18.06.2010

Sommerfest in der Alten Post in Vreden: Senioren feiern mit Musik und guter Laune

Mit Musik und guter Laune feierten die Bewohner der „Alten Post“ in Vreden ihr Sommerfest im Garten vor dem Haus. Das Rote Kreuz betreut die Menschen im früheren Vredener Postgebäude, das 2004 zu Seniorenwohnungen umgebaut worden war.

„Hier herrscht eine wirklich gute Hausgemeinschaft. Die jetzigen zwölf Bewohner kommen aus Vreden und kennen sich alle untereinander“, sagte Doris Hösing vom DRK-Servicewohnen. „So lange allein wohnen wie möglich und in der gewohnten Umgebung bleiben“ – dieses Motto beherzigten die Menschen in der Alten Post, erläuterte Susanne Biallas, Pflegedienstleiterin beim Roten Kreuz.

Einmal in der Woche nehmen die Vredener Bewohner der Alten Post an einer Seniorengymnastik teil, und auch das angebotene Gedächtnistraining – übrigens offen auch für andere Ältere aus Vreden und Umgebung – sei eine willkommene Abwechselung im Alltag der Menschen. „Die fühlen sich hier alle sehr wohl und genießen gemeinsame Aktionen, die wir mindestens einmal im Monat unternehmen, zum Beispiel Spargelessen oder ein Besuch im benachbarten Hamalandmuseum“, sagte Betreuerin Doris Hösing: Jeder wohne für sich allein, alle seien gerne zusammen. Zwei Wohnungen in der Größe zwischen 55 und 65 Quadratmeter sind laut DRK derzeit neu zu belegen.

Zum Servicewohnen des Roten Kreuzes gehört auch, wie das DRK mitteilt: hauswirtschaftliche Besorgungen und Unterstützung, Hilfe zur Erhaltung und Erweiterung von Kontakten, Einkäufe, Schulungen, Beratungen, Familienpflege und mehr. Abgerundet wird der Service mit Hausnotruf-, Fahrdiensten oder „Essen auf Rädern“.

Nach Kaffee und Kuchen mit Angehörigen, vielen Volksliedern zum Mitsingen und guter Stimmung klang der Nachmittag an der Alten Post am frühen Abend mit Gebruzzeltem aus der Pfanne aus.


> Weitere Infos:
DRK-Servicewohnen Alte Post in Vreden, Bahnhofstraße 1,
Doris Hösing, Telefon: 02564/397738
Montag und Mittwoch, 09:00 – 13:00 Uhr

Sommerfest in der Alten Post in Vreden mit Gitarrenmusik von Gisela Te Poele

DRK-Soziale Arbeit und Bildung gGmbH
Zentrum für ambulante Krankenpflege
Bahnhofstraße 85, 48683 Ahaus
Telefon 02561-9495
Telefax 02561-9496

E-Mail:


18.06.2010

DRK-Vernissage „Bildersprache“: Zehn Gesichter – zehn Geschichten erfolgreicher Integration

Zehn Gesichter, zehn verschiedene Geschichten, zehn Personen lassen Bilder sprechen – „Bildersprache“ zum heißt denn auch die neuste Ausstellung im Rotkreuz-Mehrgenerationenhaus in Borken an der Röntgenstraße. Das Thema „Integration“ im Rahmen des Pilotprojektes „Westfalenlotse“ wird dabei eindrucksvoll widergegeben.

Die seit einigen Jahren in Südlohn wohnende brasilianische Künstlerin Vilma Machado (51) aus der Nähe von Sao Paulo skizzierte die Menschen aus der Region mit ihrer Kamera. Sie wuchs in Brasilien „zwischen Leinwänden und Farben, Musik und Instrumenten“ auf. Die Südamerikanerin erklärte vor zahlreichen Gästen am Beispiel von Reißverschlüssen schlüssig und eindrucksvoll, was für sie Eingliederung bedeute: „Hier ist eine Installation mit Reißverschlüssen zu sehen. Sie sollen symbolisch für Integration stehen. Und sie stellen jeweilige Integrationserfahrungen dar – gelungene Integration heißt, der Reißverschluss funktioniert und führt beide Hälften glatt zusammen. Doch manchmal hakt er auch oder ist verworren und durcheinander. Und manchmal funktioniert er gar nicht.“

Borkens Bürgermeister Rolf Lührmann unterstrich, dass „eine gute Integrationsarbeit für die Gesellschaft“ außerordentlich wichtig sei. Das habe schon DRK-Gründer Henry Dunant vor mehr als 150 Jahren erkannt. In Borken leben laut Lührmann 1821 ausländische Mitbürger, 886 Männer, 995 Frauen; die größte Gruppe stellen die Niederländer mit 288 Personen vor Serben (251) und Polen (248). Das Rote Kreuz in Borken arbeite mit vielen Organisationen und deren ehrenamtlichen Mitarbeitern vorbildlich zusammen.

Der Ausländeranteil im Kreis Borken mit 5,5 Prozent sei nicht sehr hoch, erklärte DRK-Vorstand Anton Verschaeren zur Vernissage. Jeder Fünfte der unter 18-Jährigen sei ein Migrant, mit steigender Tendenz. Integration müsse immer von zwei Seiten erfolgen. „Wir haben als Rotes Kreuz die Aufgabe, den Prozess zu unterstützen, Impulse und Anregungen zu geben. Die Ausstellung ,Bildersprache‘ ist ein Teil davon.“

Die DRK-Migrationsbeauftragte Iris Schlautmann führte in die Ausstellung ein bekräftigte, dass das Projekt „Westfalenlotse“ den Impuls gegeben habe: „Zehn Teilnehmer aus acht Ländern, die meisten in Borken wohnend, erzählen jeweils ihre ureigene, persönliche, sehr interessante Geschichte“ – zum Beispiel über eine Deutsche, deren Familie zugewandert ist; über einen Deutschen, der mit einer Ausländerin verheiratet ist; über eine Ausländerin, die hier in zweiter Generation geboren wurde; über Ausländer, die mit ihren Familien in den Kreis kamen oder über zwei Ausländer, die sich hier kennen- und liebengelernt haben.

• Die Ausstellung ist im DRK-„Café Henry“, Röntgenstraße 6, Borken, bis zum 15. Juli täglich (außer sonntags) von 9 bis 17 Uhr zu sehen.

Ausstellung Bildersprache, Eröffnung mit (von links)

Edith Holtkamp (DRK), Künstlerin Vilma Machado, Iris Schlautmann (DRK), Borkens Bürgermeister Rolf Lührmann, die Integrationsbeauftragte der Stadt Borken Brigitta Malyszek und DRK-Vorstand Anton Verschaeren.
 


18.06.2010

22. Borkener Umweltmarkt von VHS und DRK: ob Wiesenwerkstatt, Bienen, Imker, Elektroauto, Solar-Scooter oder Melken – Hauptsache Natur!

Bürgermeister Rolf Lührmann geißelte zur Eröffnung des 22. Umweltmarktes in Borken am Samstag das Verhalten von multinationalen Großunternehmen. Dass der Mineralölkonzern BP das Ölloch im Golf von Mexiko vor den USA nicht abdichten könne, sei nicht hinnehmbar. Weltweit sei täglicher Frevel im Umgang mit der Natur festzustellen. Deshalb sei es gut, dass der Borkener Markt an das Umweltbewusstsein der Menschen appelliere. Er sei eine feste Größe für Borken und die Region geworden, sagte Lührmann.

Gut 20 Aussteller präsentierten sich und ihre Dienstleistungen oder Ideen: Firmen, Vereine und Organisationen, die im Bereich der Umwelt, der Energieeinsparung oder des Naturschutzes engagiert sind. Veranstalter sind die Volkshochschule Borken und das Deutsche Rote Kreuz.

Neu war unter anderem ein Elektrofahrzeug, das vor dem Stand der Stadtwerke präsentiert wurde. An die Elektroladestation schloss auch der Borkener Peter Friß seinen Solar-Scooter an, der „umweltschonenden, flotten Fahrspaß als Sparweltmeister“ verspricht.

Beim Naturquiz gab es unter anderem einen Akku-Schrauber und einen Solar-Rucksack zu gewinnen. Die Teilnehmer mussten 20 verschiedene Naturmaterialien ertasten und erraten – nicht ganz einfach.

Großer Andrang herrschte den gesamten Morgen über bei der Borkener Tafel, die selbstgemachte Marmeladen und frische Waffeln verkaufte. Der Landwirtschaftliche Ortsverband Gemen/Weseke/Borkenwirthe war erstmals mit einer hölzernen Kuh vertreten: Kinder hatten Spaß beim Melkversuch mit Wasser am (Plastik-)Euter.

Richtig natürlich ging es auch zu beim Stand „Natürlich bewegt – Naturerlebnis und Wiesenwerkstatt“, Basteleien mit Naturmaterial. Und der „Distelfink“ aus Heiden informierte beispielsweise über Führungen und Seminare zu Wildkräutern. Der Imkerverein Borken-Heiden ist einer der treuesten Markt-Teilehmer: Die ehrenamtlichen Imker sind seit Beginn ununterbrochen dabei und informieren Jahr für Jahr erneut über ihr für die Natur äußerst wichtige Hobby.

Für den guten Ton sorgte unter der Festzeltmuschel die „Combo Caramba“, eine Gruppe des Behindertenwohnheims der Caritas Borken. Die Amateurmusiker hatten zunächst Herzklopfen, aber später großen Spaß, erstmals vor Publikum anzutreten. Verstärkt wurde der Caritas-Caramba-Chor durch den professionellen Sänger und Songwriter „Der wahre Jakob“ aus Osnabrück. Die Umwelt-, Natur- und Protestlieder kamen bei den Besuchern bestens an – auch, weil in ihnen ein lokaler Borkener Bezug hergestellt wurde.
 


07.06.2010

Die ersten Westfalenlotsen erhalten Zertifikate

Neuer Wolga-Klang Borken stimmt an: „Warum ist es in Westfalen so schön?"

Ein Pilotprojekt im Kreis Borken mit Signalwirkung: Ein voller Erfolg ist bisher die Aktion „Westfalenlotse“ des Deutschen Roten Kreuzes. Im Mehrgenerationenhaus in Borken verlieh Raimund Pingel, ehrenamtlich geschäftsführendes Vorstandsmitglied beim Mitinitiator Stiftung Westfalen-Initiative und DRK-Ehrenvorsitzender, die ersten Zertifikate.

„Westfalen muss sich weiterentwickeln, und das ganze Land kann profitieren. Da kann aber nur funktionieren, wenn wir unsere Zukunft gemeinsam mit den Menschen gestalten, die sich hier niederlassen. Deshalb ist dieses Integrationsprojekt so wichtig und ein Prozess der Gegenseitigkeit“, sagte Pingel im DRK-Mehrgenerationenhaus: „Und ich freue mich, dass der Auftakt im Kreis Borken so vielversprechend begonnen hat.“ Die Deutschen sollten „nicht meinen, dass wir alles besser können. Wir müssen uns gemeinsam weiterentwickeln und gemeinsam die Zukunft gestalten. Das ist der einzig richtige Weg“, betonte der frühere langjährige Rotkreuz-Vorsitzende im Kreis Borken.

Der Westfalenlotse ist ein Integrationsprojekt des DRK Borken und der Stiftung Westfalen-Initiative. Es richtet sich an alle Menschen aus anderen Herkunftsländern, die bereits im Kreis Borken (in Westfalen) eine Heimat gefunden haben. Sie sollen nach Vorstellungen der Projektverantwortlichen quasi neue Zuwanderer an die Hand nehmen und sie durch den Kreis Borken führen. Damit dieses nicht unvorbereitet geschieht, durchlaufen die Migranten eine so genannte „Lotsenschulung“. An elf Tagen werden ihnen Themen vermittelt wie: Was ist Ehrenamt? Interkulturelle Kompetenz, Westfalen, Kreis Borken, Kommunikation, Vereinsrecht. Die Schwerpunkte liegen in drei Themenbereichen: Sport, Gesundheit und Kultur.

Der erste Durchlauf der „Lotsenschulung“ ist erfolgreich geschehen und endete mit der Überreichung der Zertifikate. Auch nach der Schulung geht es weiter. So bildete sich zum Beispiel ein komplettes Westfalenlotsen-Team: der Wolga-Klang Borken. Mit ihm wurde sogar eine Vereinsgründung angestoßen, informierte Projektleiterin Cathrin Germing. Und Fachbereichsleiterin Edith Holtkamp sieht noch mannigfache Möglichkeiten der Integration, speziell beim Roten Kreuz: „Bei uns laufen derzeit 14 Projekte, wie gemeinsames Kochen, Deutsch für den Alltag, Integrationskurse für Frauen mit Kinderbetreuung, Hausaufgabenhilfe für Kinder.“

Das Projekt „Westfalenlotse“ endet im September. Dann findet eine Lotsenschulung statt. Dafür sind noch einige Plätze frei. Zum Abschluss wird der vom DRK erstellte „Lotsenführer“ hoffentlich weitere Nachahmer finden, berichtet das Rote Kreuz.

Das Zertifikat erhielten: Andre Keller (Wolga-Klang Borken), Natalja Bäcker (Wolga-Klang Borken), Simin Karimi, Selda Temur, Marianna Dzambic und Christine Linial.

• Gefördert wird das zweijährige Projekt außer von den beiden Trägern DRK-Soziale Arbeit und Bildung gGmbH im Kreis Borken und Stiftung Westfalen-Initiative auch von der Stiftung der Sparkasse Westmünsterland sowie der Glücksspirale. Die Gesamtunterstützung beträgt mehr als 60.000 Euro.

• Interessenten, die sich schulen lassen wollen, können sich bei Cathrin Germing melden: DRK-Soziale Arbeit und Bildung gGmbH, Nordring 2-4, 46325 Borken, Telefon: 02861/8029-314, E-Mail: .

 

Zertifikatsübergabe im DRK-Mehrgenerationenhaus (von links): Cathrin Germing (DRK), Andre Keller (Wolga-Klang Borken), Iris Schlautmann (DRK), Natalja Bäcker (Wolga-Klang Borken), Selda Temur (mit Tochter), Simin Karimi, Edith Holtkamp (DRK) und Raimund Pingel (Westfalen-Initiative und DRK-Ehrenvorsitzender).


Wolga-Klang Borken
 


10.05.2010

DRK-Kita Stöberland, Bocholt: Weltrotkreuztag generationsübergreifend im Käthe-Kollwitz-Haus Bocholt gefeiert

Kinder, Eltern und Erzieher der Rotkreuz-Kindertagesstätte Stöberland, Knufstraße 2 in Bocholt, statteten am Weltrotkreuztag dem Seniorenheim Käthe-Kollwitz-Haus in Bocholt einen Besuch ab, und von den älteren Menschen wurden sie sehr herzlich empfangen. Den Kontakt hatte die DRK-Sozialstation Bocholt geknüpft.

Die Kinder hatten nach einer Mitteilung des DRK-Pressedienstes in der Woche zuvor fleißig mehr als 60 Blumentöpfe bunt angemalt, Kräuter eingesät und ein Frühlingslied einstudiert ... „damit der Frühling auch bald wiederkommt.“

Anlass dieser Aktion war die Gründung des Rot-Kreuz-Bewegung durch Henry Dunant vor 151 Jahren (Schlacht von Solferino) am offiziellen Weltrotkreuztag, dem 8. Mai. „Auf diesem Weg wollen wir an einzelne Grundsätze des DRK erinnern und den Menschen, die unsere Hilfe brauchen, Freude bereiten“, erklärte Udo Kreyerhoff, Leiter der DRK-Kindertagesstätte Stöberland. „Es war schön zu erleben, wie sich die Bewohner des Seniorenheims über unseren Besuch und die Geschenke gefreut haben.“

„Es waren die jüngsten (zweieinhalb Jahre) und die ältesten Menschen (103 Jahre) unserer Gesellschaft unter einem Dach. Ein wirklich schönes Zusammentreffen, und die Kooperation mit dem Kindergarten Stöberland soll auf jeden Fall fortgesetzt und weiter ausgebaut werden“, berichtete eine Sprecherin des Käthe-Kollwitz-Hauses, das zum Johanneswerk Bielefeld gehört, einem der größten diakonischen Träger in Europa.

Kinder der DRK-Kita Stöberland in Bocholt erfreuen Senioren mit ihrem Auftritt im Käthe-Kollwitz-Haus in Bocholt.
 


10.05.2010

Zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements: VR-Bank Westmünsterland spendet 10 000 Euro an das Rote Kreuz

Eine Spende, die nachhaltige Wirkung zeigen wird: Mit 10 000 Euro unterstützt die VR-Bank Westmünsterland eG die Einrichtung eines Schulungsraums für ehrenamtliche Helfer im Rotkreuzzentrum Borken. Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Baecker und Prokurist Hubert Pels überreichten den symbolischen Scheck mit der fünfstelligen Spendensumme an Dr. Klaus-Dieter Schulz-Gadow, Vorsitzender des ehrenamtlichen Präsidiums, und Vorstand Anton Verscharren im Mehrgenerationenhaus an der Röntgenstraße 6 in Borken.

„Als regional tätiges Unternehmen übernehmen wir gerne Verantwortung für die Region“, sagte Vorstandsvorsitzender Baecker. „Wir unterstützen unter anderem durch Spenden soziales und gesellschaftliches Engagement. Das ist ein Teil unseres Förderauftrages. Gleichfalls wollen wir natürlich auch als Impulsgeber Projekte fördern und antreiben“, so Dr. Wolfgang Baecker.

Laut Mitteilung des DRK-Pressedienstes werden die Mittel der VR-Bank dafür verwendet, dass Rotkreuz-Gemeinschaften noch besser geschult und ausgebildet werden. „Sie stellen sich ehrenamtlich in den Dienst der guten Sache und sind auch am Wochenende für die Menschen im Kreis Borken unterwegs“, sagte DRK-Vorstand Anton Verschaeren. Etwa 1000 Rotkreuzhelfer sind im Kreis Borken aktiv. Für deren Schulung sollen Präsentationstechniken wie Beamer und digitale Schulungsmaterialien angeschafft werden.

Nach dem Zusammenschluss mit Bocholt gehören zum DRK-Kreisverband Borken etwa 20 000 Fördermitglieder, erklärte Verschaeren. „Damit sind wir eine der größten Rotkreuz-Organisationen in Nordrhein-Westfalen.“ Und er lobte in diesem Zusammenhang die eifrigen Blutspender im Kreis: Mehr als 46 000 Menschen lassen sich jährlich zur Ader bitten. „Das sind mehr Spender als zum Beispiel das Saarland mit einer Million Einwohnern stellt“, bekräftigte der Rotkreuz-Chef.

„Um so mehr freuen wir uns, dass unsere Spende für einen guten Zweck richtig angelegt wird“, sagte VR-Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Baecker, „zumal wir uns als ehemaliger Vermieter der Gebäude an der Burloer Straße 3a in Borken gerne eingebracht haben, um die ehrenamtliche Arbeit engagierter Menschen weiter zu fördern. Leider ist dieses Engagement heutzutage nicht mehr selbstverständlich.“
 


16.04.2010

Aufgaben Kreiswettbewerb 2010


10.04.2010

DRK-Kreiswettbewerb – der etwas andere Wettkampf der Leben rettet Rotkreuzler trainieren den Ernstfall

Ahaus/Kreis Borken Stellen Sie sich einmal vor, Sie besuchen ein Konzert und Sie erleiden einen Ohnmachtsanfall, oder verlieren Ihren Angehörigen. Nicht so abwegig. Dies waren unter anderem Aufgaben für die neun Rotkreuzgruppen aus dem Kreis Borken, Gelsenkirchen und Wattenscheid.

An fünf stellen in der Ahauser Innenstadt galt es Aufgaben aus allen Bereichen der Rotkreuzarbeit zu absolvieren.

Ob die Versorgung einer Reiterin nach Sturz, dem Herzinfarkt beim Rockkonzert, der Einrichtung einer Notunterkunft oder Herstellung von Beleuchtung im Einsatzzelt – ein Selbstverständnis für die Wettkampfgruppen.
Das Leistungsniveau der Teilnehmer war hoch und so führen Kleinigkeiten zu den Leistungsunterschieden zwischen den Gruppen.

Als besonderes Highlight stellt die Feuerwehr Ahaus die Aufgabe einen 12t-Lkw mit der Handwinde über 40m zu ziehen und anschließend noch drei Tischtennisbälle mit dem Hydraulikspreizer auf zu nehmen und auf einen Flaschenhals abzusetzen.

Alle Beteiligten und auch die zahlreich erschienen Schaulustigen verfolgten das Geschehen mit großem Interesse und viel Freude.

Dem Ortsverein Ahaus gelang es zu dem den Kreiswettbewerb das dritte mal in Folge zu gewinnen und dürfen nun den Wanderpokal dauerhaft behalten. Zu werden den Kreisverband Borken zu dem beim Landeswettbewerb am 10. Juli 2010 in Ibbenbüren.

Platzierung:
1. Ahaus
2. Raesfeld
3. Isselburg
4. Borken
5. Epe
6. Stadtlohn
7. Bocholt
 

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29.03.2010

Erfolgreiche Teilnahme der Integrationsunternehmen „KARO“ und „Cafe Henry“ des DRK-Kreisverbandes Borken am 24.03.10 in der Halle Münsterland

Bundesweit zum ersten Mal bot sich am 24.03.2010 die Gelegenheit, Integrationsunternehmen und ihre Leistungen auf einer Messe in der Halle Westmünsterland kennen zu lernen .

80 Integrationsunternehmen aus Westfalen Lippe zeigten ihre Leistungsstärke, unter dem Motto „Unternehmen tun Gutes!“
Erfolgreiche Betriebe, darunter auch die Betriebe „KARO“ (Kaufhaus Rotes Kreuz) und „Cafe Henry“ des DRK Borken hatten die Möglichkeit sich und ihre Arbeit auf der Messe zu präsentieren. Alle Aussteller stehen für die erfolgreiche Verbindung von qualitätsbewusster Ökonomie und gemeinsamer beruflicher Tätigkeit von Menschen mit und ohne Behinderung.

Die Resonanz der Messe war enorm. Um 9.00 Uhr standen die Besucher bereits Schlange. Am Ende der Veranstaltung waren es rund 2800 Besucher.  Neben den Ständen gab es ein informatives und buntes Rahmenprogramm. Eröffnet wurde die Messe vom LWL- Direktor Dr. Wolfgang Kirsch. Mittags wurde der NRW Arbeitsminister Karl Josef Laumann begrüsst, der auch einen Abstecher zum Stand des DRK Borken nahm.

Mitte letzten Jahres wurden sowohl das Second Hand Kaufhaus „KARO“ und das „Cafe Henry“ auf dem Gelände des Rot Kreuzzentrums, Röngenstr. 6 in Borken gegründet. Beide Betriebe werden sowohl von der Bevölkerung, den Mitarbeitern des DRK, den DRK Ortsvereinen und Betrieben sehr gut angenommen. Falls man sich davon überzeugen will ist der Besuch von Montags bis Freitags in der Zeit von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr bzw. Samstags in der Zeit von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr möglich.
Die Rückmeldungen bzgl. der Messe waren durchweg positiv und bestätigen die Arbeit der DRK Integrationsbetriebe.

Quelle: Borkener Zeitung


23.03.2010

Ausstellung zur Geschichte und zu den Aufgaben des Roten Kreuzes

Schon mehr als 220.000 Euro für Haiti gesammelt!

6000 tote, 12.000 vermisste und 25.000 verwundete Soldaten – die Entscheidungsschlacht vor 151 Jahren im italienischen Freiheitskrieg gegen Österreich im oberitalienischen Solferino war der Auslöser zur Gründung des Roten Kreuzes, der heute größten Hilfsorganisation der Welt. Daran erinnerte der Ahauser Bürgermeister Felix Büter am Montagabend anlässlich einer Ausstellungseröffnung zur Geschichte der Hilfsorganisation in der Sparkasse Westmünsterland in Ahaus. Büter: „Der Genfer Bürger Henry Dunant hatte all das Elend, die Verwundeten und das Leid der Soldaten gesehen und leistete mit anderen Menschen Hilfe. Daraus ist schließlich eine weltumspannende Organisation geworden, die nicht mehr wegzudenken ist.“

Das DRK hatte zu einem kleinen Imbiss zahlreiche Gäste aus Ahaus geladen, unter anderem Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr. Sparkassenvorstand Jürgen Büngeler hob die Ehrenamtlichkeit der vielen Rotkreuz-Helfer hervor: „Ohne sie wären viele Aufgaben nicht zu bewältigen. Ich freue mich, dass wir hier auf 24 Informationstafeln ausgiebig auf die Anfänge und das Wirken und Wesen dieser Hilfeleistenden hinweisen können.“ Die Ausstellung in der Sparkasse an der Bahnhofstraße ist bis Gründonnerstag, 1. April, zu den üblichen Geschäftszeiten zu sehen. Zuvor war sie bereits in den Sparkassen in Borken und Bocholt gezeigt worden.


Die Ausstellung in der Sparkasse informiert über Henry Dunant, die Anfänge des Roten Kreuzes, die Grundsätze des Roten Kreuzes, die Genfer Abkommen und die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Auf zehn Tafeln wird mit Rotkreuzplakaten aus dem In- und Ausland von der Nachkriegszeit bis heute ein Querschnitt der Rotkreuz-Zeitgeschichte präsentiert. Zudem ist ein BMW-Motorrad aus dem Jahr 1987 der DRK-Kradstaffel ausgestellt, das bei verschiedenen Einsätzen im Dienst ist.

Der Konventionsbeauftragte des DRK-Landesverbandes, Dr. Sascha Rolf Lüder, Münster, verglich das Rote Kreuz mit den Vereinten Nationen und dem Weltfußballverband FIFA: Nur diese beiden Organisationen seien außerdem in der Welt derart präsent. Die Grundsätze Dunants seien über 150 Jahre beibehalten worden: „Der menschliche Umgang im Miteinander zeichnet die Rotkreuzler aus.“

Bürgermeister Felix Büter, der auch Vorsitzender des Ahauser DRK-Ortsvereins ist, erinnerte zudem an die großangelegte Haiti-Hilfe des Roten Kreuzes. Zahlreiche Institutionen und Unternehmen hätten gespendet, unter anderem die Ahauser Firma Tobit-Software mit der Eishallen-Aktion „StattAlm“ knapp 75.000 Euro. So seien seit Anfang Februar in der Region mehr als 220.000 Euro gesammelt und gespendet worden, informierte das DRK am Dienstag in seinem Pressedienst. 100.000 Euro dieser Summe kamen von der Flender AG in Bocholt. Anton Verschaeren, DRK-Vorstand des 20.000 Mitglieder starken Kreisverbandes: „Das macht uns stolz. Die Bürger im Kreis fühlen mit den Menschen in Haiti mit, die viele tausend Opfer beklagen und meist vor dem Nichts stehen“, sagte Verschaeren. Es werde weiter jeder Cent für Haiti benötigt.

• Ahaus steht übrigens am 10. April auch im Blickpunkt der 17 Ortsvereine des Kreisverbandes: An dem Sonntag wird der DRK-Kreisleistungswettbewerb in der Innenstadt ausgetragen. Dann zeigen die Rotkreuzhelfer, was sie alles können. Das Siegerteam qualifiziert sich für den Landeswettbewerb.


Das regionale Rotkreuz-Spendenkonto für Haiti:
Konto 36 020 311 bei der Sparkasse Westmünsterland,
BLZ 401 545 30.

 

Bild Rotkreuz-Ausstellung Ahaus:
Blickpunkt und Teil einer Rotkreuz-Ausstellung in der Sparkasse Westmünsterland in Ahaus, die bis zum Gründonnerstag, 1. April, zu sehen ist – ein BMW-Motorrad und viele Info-Tafeln. Dahinter von links: Wolfgang Niehues, Regionaldirektor der Sparkasse Westmünsterland Ahaus, Bürgermeister und Ortsvereinsvorsitzender Felix Büter, Sparkassenvorstand Jürgen Büngeler, Anton Verschaeren, Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow und Dr. Sascha Rolf Lüder (alle DRK).
 


09.02.2010

Spendenaufruf der Flender-Belegschaft: 100.000 Euro für Haiti gehen an das DRK

„Menschen müssen Menschen helfen“ / Siemens verdoppelt Spendenanteil / Betrag kommt 1:1 den Erdbebenopfern zugute

Bocholt/Kreis Borken „Wir sind gerne Transferstelle für die Spende. Und Sie können sicher sein, dass das Geld 1:1 für Hilfsmaßnahmen in Haiti weitergereicht wird.“ Mit großem Dank reagierte am Freitag Helmuth Schlüter vom Deutschen Roten Kreuz, Stadtverband Bocholt, für eine Spende in enormer Höhe: Die Belegschaft des Bocholter Getriebeherstellers Flender übergab mit Betriebsratschef Andreas Wendland und Stellvertreter Theo Biermann einen Scheck über 100.000 Euro.

50.000 Euro waren aus der Belegschaftskasse gekommen, in die 2900 Beschäftigte aus Bocholt, Wesel und Voerde-Friedrichsfeld (Winergy AG) monatlich einzahlen. Eine Spendenverdoppelung nahmen die Siemens AG, zu der Flender gehört, sowie die Siemens-Stiftung vor. So kam die 100.000-Euro-Haiti-Hilfe zustande. Darüber hinaus hat die Siemens AG, München, mit ihren deutschen Mitarbeitern zusätzlich zwei Millionen Euro auf das DRK-Haiti-Konto überwiesen, wurde am Freitag in Bocholt bekannt.

„Menschen müssen Menschen helfen. Deshalb war es für uns überhaupt keine Frage, wieder zu spenden und so versuchen zu helfen, das unermessliche Leid der Haitianer ein wenig zu lindern“, sagte Betriebsratsvorsitzender Andreas Wendland im DRK-Pressedienst.

Schon vor fünf Jahren hatten die Flenderaner, damals noch eigenständig und nicht zu Siemens gehörend, 100.000 Euro für die Tsunami-Flutwellenopfer ans Rote Kreuz gespendet. „Das fällt deswegen umso leichter“, erklärte Betriebsratschef Wendland, „weil seit 1956 eine Belegschaftskasse existiert.“

„Diese immensen Summen motivieren auch unsere Sammler vor Ort bis unter die Haarspitzen“, sagte DRK-Vorstand Anton Verschaeren Freitag in Bocholt: „Es ist nicht einfach, mit der Sammelbüchse umherzugehen und die Menschen um einen Obolus zu bitten.“

An diesem Samstag plant das Jugendrotkreuz den ganzen Tag über in der Borkener Innenstadt Sammelaktionen. Kreisweit sind bis Freitag (5. Februar), berichtete das DRK, 28.709,42 Euro gespendet worden.

Aus vier Ortsvereinen kamen diese Beträge zusammen: aus Ahaus 371,24 Euro, Heiden 712 Euro, Isselburg 508,42 Euro, Raesfeld 1100 Euro.

4,5 Millionen Euro habe das Rotkreuz-Generalsekretariat (Berlin) bereits nach Haiti transferiert, gab Verschaeren einen Überblick über angelaufene Aktionen: „Die Hilfsmaßnahmen dauern an. Wir brauchen einen langen Atem. Und jeder Cent, jeder Euro hilft uns weiter.“


Die Bilanz der Rotkreuzhilfe sieht demnach so aus (Stand, Freitag, 5. Februar):

  • Das Deutsche Rote Kreuz ist in den Bereichen medizinische Versorgung, Hilfsgüterlieferungen und Wasserversorgung aktiv.
  • Rund 35 deutsche Helfer sind im Einsatz, neben vielen anderen Rotkreuzhelfern aus anderen Nationen.
  • Im mobilen DRK-Hospital werden bis zu 700 Menschen täglich versorgt. Auch schwere Brüche und Verletzungen können dort operiert werden. Vier Operationsteams können im Hospital gleichzeitig arbeiten. Da die Strukturen vor Ort zerstört sind, wird das Krankenhaus viele Monate im Einsatz bleiben (und anschließen dem haitianischen Rotkreuz übergeben).
  • Bis zu 250 Patienten, darunter viele Kleinkinder, werden täglich von DRK-Helfern in der mobilen Basisgesundheitsstation behandelt. Die Station war schon wenige Tage nach dem Erdbeben im Einsatz.
  • Um die obdachlosen Menschen in den verschiedenen Camps zu versorgen, ist ein mobiles Gesundheits-Team unterwegs. Ein Arzt und zwei Schwestern versorgen leichte Verletzungen und Erkrankungen vor Ort.
  • In über 80 Camps sind Wasserausgabestellen eingerichtet worden, einzelne Hygienemaßnahmen sind gestartet.
  • Impfaktion von Kindern unter sieben Jahren läuft an.
  • Krankenschwestern aus Kanada, Belgien, den Niederlanden und Deutschland sind unterwegs.
  • Medizinisches Ergänzungsmaterial und Fahrzeuge sind unterwegs.
  • Kinder werden auch seelisch betreut.
  • Die DRK-Gesundheitsstation hat an einem Tag (1. Februar) 211 Behandlungen bewältigt.
  • Der Suchdienst des Roten Kreuzes ist vor Ort aktiv: www.familylinks.icrc.org 

Das regionale Rotkreuz-Spendenkonto für Haiti:
Konto 36 020 311 bei der Sparkasse Westmünsterland, BLZ 401 545 30.

 

100.000 Euro für Haiti von der Flender-Belegschaft und Siemens an das Deutsche Rote Kreuz: Scheckübergabe im Flender-Betriebsratsgebäude (von links) mit Theo Biermann (Flender), Georg Beckmann, Anton Verschaeren (beide DRK), Hans-Wilhelm Schmoor (Flender-Personalvertreter), Andreas Wendland (Flender), Helmuth Schlüter und Walter Tenbergen (beide DRK).


21.01.2010

Das Rote Kreuz sammelt für Haiti: Samstag auf den Straßen im Kreis unterwegs!

Auftakt am Donnerstag im Kreishaus / Weitere Aktionen geplant / Auch das Jugendrotkreuz ist aktiv

Borken (drk-press). Unendliches Leid herrscht zurzeit im Erdbebengebiet auf Haiti. Zehntausende von Menschen sind umgekommen, noch mehr benötigen sofortige Hilfe. Deshalb wird das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Borken am Samstag in die Städte und Orte gehen, um mit Straßensammlungen bei den Bürgern um Spenden zu bitten. Auftakt der groß angelegten Sammelaktion war am Donnerstag im Kreishaus des Kreises Borken.

„Von hier aus geht die Aktion in die Region und den gesamten Kreis Borken“, sagte DRK-Vorstand Anton Verschaeren beim Auftakttermin mit Landrat Dr. Kai Zwicker: „Das ist für mich selbstverständlich, dass ich als Landrat des Kreises helfe, wo man nur helfen kann.“

Die Sparkasse Westmünsterland hat ein Konto eingerichtet, auf das Spenden eingezahlt werden können. Nach wenigen Tagen war am Donnerstagmorgen, Stand 10 Uhr, schon eine stattliche Summe auf dem Konto: „20.000 Euro sind bereits eingezahlt worden“, freute sich Sparkassen-Vorstand Gerd Krämer. In den nächsten Tagen und Wochen dürfte sich die Summe vervielfachen.

Anton Verschaeren und Präsidiums-Vorsitzender Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow unterstrichen im Kreishaus die gute Sache der Unterstützung für Haiti, wo großes Leid herrsche: „Unser Verband ist ja mit vielen Kräften seit Tagen vor Ort und hilft auf Haiti. Es ist unter anderem bereits eine mobile Krankenstation aufgebaut worden, die voll funktionstüchtig seit Mittwoch in Betrieb ist. Aber wir müssen hier in der Region, in den Städten des Kreises Borken, diese Hilfswelle mit anschieben. Wir sind über jeden Cent, über jeden Euro dankbar“, sagte die Rotkreuz-Verantwortlichen des Kreisverbandes in Borken, der mit rund 20.000 Fördermitgliedern zu den größten in Nordrhein-Westfalen gehört. Verschaeren: „Wir sind mit unseren Ortsvereinen am Samstag auf der Straße und hoffen, möglichst viele Spenden für die armen Menschen in Haiti und den Wiederaufbau einsammeln zu können.“

Ehrenamtliche DRK-Sammler sind am Samstag in folgenden Orten unterwegs: Ahaus, 10 bis 12 Uhr Oldenkotteplatz/Fußgängerzone; Gescher, 9 bis 13 Uhr, Rathausplatz und im Einzelhandel; Isselburg 10 bis 14 Uhr ReweMakt Klever Str, Gronau sammelt während einer Blutspende; Raesfeld sammelt am 30. Januar; der Ortsverein Südlohn-Oeding spendet direkt; die Ortsvereine Borken, Epe und Reken haben Aktionen in Planung, teilte der Kreisverband mit.

Auch das Jugendrotkreuz im Kreisverband wird in der nächsten Zeit örtliche Aktionen zur Unterstützung der Opfer des Erdbebens durchführen.
„Wir planen derzeit, was wir wann am besten machen können“, sagte Claudia Pankratz von der DRK-Servicestelle Ehrenamt.

Das Spendenkonto des DRK bei der Sparkasse Westmünsterland lautet:
Konto 36 020 311, Bankleitzahl 401 545 30.

 


Auftakt am Donnerstag zur DRK-Spendenaktion im Kreis Borken für Haiti (von links): DRK-Vorstand Anton Verschaeren, Landrat Dr. Kai Zwicker, Sparkassen-Vorstand Gerd Krämer und DRK-Präsidiumsmitglied Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow
 


01.11.2009

Aktuelle Hinweise zur Schweinegrippe

1. Hände waschen 

 

  • Verwenden Sie sauberes Wasser und Seife
     
  • Es ist besonders wichtig, die Hände vor und nach dem Kontakt mit erkrankten Personen gründlich zu waschen

2. Den Mund bedecken 

Husten und Niesen in die Hand mag zwar vornehm sein, ist aber verkehrt. Denn so sind Viren auf der ganzen Handfläche verteilt und werden weitergegeben. Besser ist das hygienische Husten":

  • Verwenden Sie einen Schal, eine Maske oder ein Taschentuch. Alternativ: husten oder niesen Sie in den einen Ärmel oder den Ellenbogen
     
  • Halten Sie Abstand zum Nächsten. Husten oder nießen Sie anderen nicht ins Gesicht.

3. Abstand halten


  • Meiden Sie möglichst große Menschenmengen
     
  • Halten Sie einen Mindestabstand von 1,50 Meter zu Ihren Gesprächspartnern
     
  • Vermeiden Sie Hände schütteln und Begrüßungsküsschen

4. Kranke und Gesunde trennen


  • Schützen Sie Ihre Familie
     
  • Familienmitglieder, die krank sind, sollten in einem separaten Raum untergebracht werden
     
  • Wenn ein Familienmitglied erkrankt ist, sollte sich möglichst nur eine Bezugsperson um den Kranken kümmern.
     
  • Diese Bezugsperson sollte erweiterte persönliche Schutzmaßnahmen einhalten wie z.B Tragen einer Gesichtsmaske einhalten
     
  • Lüften Sie den Raum und das Haus.
     
  • Versorgen Sie die erkrankten Familienmitglieder mit ausreichend Flüssigkeit, wie Wasser, Saft, Suppe, etc. oder Muttermilch für Säuglinge und achten Sie auf eine nahrhafte Ernährung.
     
  • Seien Sie aufmerksam: Bei Anzeichen wie plötzlichem hohem Fieber, Husten, Gliederschmerzen oder Übelkeit - bleiben Sie zu Hause und konsultieren Sie den Arzt.
     
  • Für Kleinkinder, Schwangere und Menschen mit einer Grunderkrankung ist das Risiko größer. Sie sollten sich daher sofort medizinisch versorgen lassen, wenn sie krank werden.
     

5. Abfall wie Taschentücher entsorgen


  • Stellen Sie sicher, dass Sie die verwendeten Masken oder Tücher richtig entsorgen und in verschlossenen Tüten in den Abfalleimer werfen.
     

 

 


29.10.2009

Rotes Kreuz verabschiedet Beirats-Vorsitzenden Werner Haßenkamp

Borken - Werner Haßenkamp, bis Ende September Kreisdirektor der Kreisverwaltung Borken, ist aus dem Beirat der „DRK-Sozialen Arbeit und Bildung im Kreis Borken gGmbH“, eine Tochtergesellschaft des Roten Kreuz Kreisverband Borken, ausgeschieden. In einer Feierstunde wurde Werner Haßenkamp im Rotkreuzzentrum verabschiedet.

Seit dem 1. Oktober ist Haßenkamp Präsident der Gemeindeprüfungsanstalt NRW mit Sitz in Herne. Aus diesem Grunde konnte der ehemalige Kreisdirektor das Ehrenamt beim Deutschen Roten Kreuz nicht mehr ausüben, was er sehr bedauere, sagte Haßenkamp vor Gästen: „Es war eine schöne Zeit beim DRK – und in meiner Position beim Kreis auch eine spannende, weil man so als zuständiger Sozialdezernent auch immer die andere Seite mit im Blickwinkel hatte. Es hat Spaß gemacht, und ich wünsche dem DRK in diesem neuen, tollen Wohlfahrtzentrum eine gute und erfolgreiche Zeit.“

DRK-Vorstand Anton Verschaeren hatte zuvor das Wirken Werner Haßenkamps gewürdigt, der ehrenamtlicher Beiratsvorsitzender war. Verschaeren: „Werner Haßenkamp wurde 2001, damals als Sozialdezernent des Kreises Borken, als Beisitzer in den Beirat berufen. 2004 wurde Werner Haßenkamp zum ehrenamtlichen Vorsitzenden des Beirates ernannt. Als neuer Präsident der Gemeindeprüfungsanstalt NRW in Herne kann er diese Aufgaben, wie auch viele andere Ehrenämter, nicht mehr wahrnehmen. Dies bedauern wir außerordentlich.“

Haßenkamp habe als Experte der Kreisverwaltung Borken, so Verschaeren, „uns mit seiner Fach- und Sozialkompetenz gut getan. Herzlichen Dank für das ehrenamtliche Engagement für das Rote Kreuz im Kreis Borken!“

Die ursprüngliche Idee des Beirats ist Verschaeren zufolge gewesen, „Sachverstand von außerhalb des Roten Kreuzes in die strategische Ausrichtung der Gesellschaft mit einfließen lassen zu können.“ Deshalb sei vor Jahren ein Beirat installiert worden. In ihn werden Personen des öffentlichen Lebens, aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wohlfahrtspflege berufen; neben anderen gehört diesem Gremium auch der Landtagsabgeordnete und CDU-NRW-Generalsekretär Hendrik Wüst (Rhede) an.

Werner Haßenkamp erhielt zum Abschluss ein Buchpräsent und „als Kenner und Liebhaber der Kleinkunst“ Karten zum Besuch einer Vorstellung von „Gorilla“ im sozialen DRK-Kaufhaus „KARO“. Haßenkamp dankte: „Darauf freue ich mich schon, weil auch die Veranstaltungen in der alten Möbelbörse in Borken immer ihren besonderen Reiz hatten.“

www.kv-borken.drk.de

Verabschiedung Werner Haßenkamp, von links:

Anton Verschaeren verabschiedet den DRK-Beiratsvorsitzenden Werner Haßenkamp, daneben Ehrenvorsitzender Raimund Pingel und der Vorsitzende des Präsidiums, Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow
 


01.11.2009

DRK-Medienwerkstatt: Digitale Fotografie für Senioren

Kreis Borken - Mit digitaler Fotografie beschäftigt sich ein neuer Kurs der DRK-Medienwerkstatt Kreis Borken im Deutschen Roten Kreuz. Nach einer Mitteilung des DRK hat die Digitalkamera endgültig die Analogkamera abgelöst, und die Filmrolle ist dem Speicherchip gewichen.

Der Fotobesitzer habe in der digitalen Welt eine Menge an kreativen Möglichkeiten, seine Fotos ins „rechte Licht“ zu rücken. Kostenlose Programme stehen dafür im Internet zur Verfügung genau wie professionelle Lösungen, die für den Privatanwender aber kaum erschwinglich sind.

Dieser Kurs richtet sich an die Generation 60 plus, die mit einfachen Lösungen das Beste aus ihren Bildern herausholen wollen. Dabei sind grundlegende Dinge im Zusammenspiel mit Kamera und PC erlernbar. Kursleiter ist Reinhard Schüler.

Ort Rotkreuzzentrum, Borken, Röntgenstr. 8
Kosten 80 Euro
Kenntnisse Gute PC-Kenntnisse erforderlich
Termine: Beginn Mittwoch, 28. Oktober, sieben Termine jeweils von 9 bis 11 Uhr
 


01.11.2009

Kursangebot der DRK-Medienwerkstatt: Internetseiten für Privat oder Verein

Kreis Borken - Die Medienwerkstatt Kreis Borken im Deutschen Roten Kreuz bietet einen neuen Kurs an: „Internetseiten für Privat oder Verein“. Darin werden laut DRK-Mitteilung Kenntnisse vermittelt, unter anderem Seiten zu gestalten. Sich als Verein oder Initiative im Internet zu präsentieren, gehört dem DRK zufolge zum guten Ruf, verlangt aber einschlägige Kenntnisse im Umgang mit dem Computer.

Das Erstellen von Internetseiten verlangt heute aber nicht mehr unbedingt Kenntnisse über unterschiedliche „Programmiersprachen“. Spezielle Programme eröffnen dem Anwender einen leichten Zugang zur Erstellung von Internetseiten und lassen schnell Erfolge sichtbar werden. Selbst mit kostenlosen Programmen lassen sich bereits einfache Internetauftritte für den privaten oder Vereinsbereich realisieren.

Das Kursangebot soll erste Schritte auf den Weg zur eigenen „Homepage“ ermöglichen und dazu führen, dass die Teilnehmer ihren Verein oder ihre Initiative in das World Wide Web bringen können.

Leitung: Reinhard Schüler
Ort Rotkreuzzentrum, Borken, Röntgenstr. 8
Kosten 110 Euro
Kenntnisse Gute PC-Kenntnisse erforderlich
Termine: Donnerstag, 29 Oktober, zehn Termine, jeweils von 9 bis 11.30 Uhr


Internet: www.kv-borken.drk.de


06.10.2009

Aktionswoche bürgerschaftliches Engagement im DRK Mehrgenerationenhaus Borken 02. Oktober - 10. Oktober 2009

Viele Kolleginnen und Kollegen engagieren sich ehrenamtlich und freiwillig mit verschiedensten Aktivitäten in ihrer Kommune, bei Organisationen und Initiativen oder in Vereinen. Dieses Engagement macht Spaß und ist wichtig für den sozialen Zusammenhalt im persönlichen Umfeld. Es macht Mut für eine gute Zukunft.

In der Zeit vom 02. bis 10. Oktober findet im Deutschland zum fünften Mal die Woche des bürgerschaftlichen Engagements statt. Alle Vereine, Verbände, Initiativen, Stiftungen, staatlichen Institutionen und Unternehmen sind aufgerufen unter dem Motto „Engagement macht stark!“ auf sich und ihre Freiwilligenarbeit aufmerksam zu machen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Thema: Jung und alt im Engagement.

Auch in unserem DRK Mehrgenerationenhaus an der Röntgenstrasse 6 in Borken gibt es eine zunehmende Zahl von Freiwillig Engagierten und von Aktivitäten die unsere soziale Arbeit im Bereich der Wohlfahrtspflege bereichern und ergänzen. Unsere Ehrenamtlichen bieten an, zur bundesweiten Aktionswoche, einen Ausschnitt aus ihren Aktivitäten den KollegInnen und einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Es würde alle Beteiligten freuen, wenn Sie die ein- oder andere Veranstaltung interessiert und Sie einfach mal teilnehmen – Sie werden stauen, wie vielfältig das Engagement und die Arbeit ist. Schaue Sie mal in den Flyer und machen Sie mit!


04.10.2009

„Bi us int’ Hus“: Neues ehrenamtliches Projekt des DRK startete im Haus Kreszentia in Vreden

Hamalandmuseum besucht / Erntedankfest gefeiert

Vreden/Kreis Borken
„Bi us int’ Hus“ ist in Vreden im Haus Kreszentia ein neues Projekt, das auf Ehrenamtlichkeit und mit Nachbarschaftshilfe auf den Weg gebracht werden soll. Der DRK-Kreisverband Borken ist Träger von Haus Kreszentia, in dem Menschen mit demenziellem Hintergrund in einer Wohngemeinschaft leben. Die Bewohner besuchten jüngst, wie das DRK in einer Pressemitteilung berichtete, das Hamalandmuseum in Vreden – erstmals mit ehrenamtlicher Unterstützung.

Außerdem wurde in gemütlicher Runde im Haus an der Kreszentiastraße 33 in Vreden Erntedank gefeiert: Am Morgen hatte Pfarrer Wiemeller einen Gottesdienst gehalten, am Nachmittag wurden bei Kaffee und Kuchen Lieder gesungen und das Haus gemeinsam herbstlich dekoriert, unter anderem mit goldgelben Kürbissen.

Wer möchte, kann sich dem DRK zufolge mit Singen, Brotbacken, Marmelade kochen, Kuchenbacken, Blumenschmuck zusammenstellen und anderen Tätigkeiten weiterhin gerne ehrenamtlich einbringen, bekräftigte Christel Büning vom DRK-Fachbereich Freiwilliges Engagement und Ehrenamt. Ein ähnliches Projekt sei bereits im Haus Georg in Südlohn sehr erfolgreich gestartet, informierte das DRK.

Ansprechpartnerin im Haus Kreszentia ist Hausleiterin Iris Maschmeier, Telefon 02564/398230. Sie informiert auch über weitere Fragen der ehrenamtlichen Tätigkeit im Rahmen von „Bi us int’ Hus“.

Fotos:
Besuch im Backhaus und im Bauernhaus des kreiseigenen Hamalandmuseums in Vreden: Bewohner von Haus Kreszentia in Vreden beobachten das Brotbacken nach altem Brauch von Museumsmitarbeiter Detlef Schmäing und lassen sich von ihm über frühere Leben im Bauernhaus informieren.
 


24.09.2009

Kaufhaus Rotes Kreuz feierlich eröffnet

„Dieses Kaufhaus unterstützen wir gerne“

Kaufhaus des Roten Kreuzes (KARO) eröffnet /
Minister Laumann lobt die integrative Arbeit / Zehn Arbeitsplätze geschaffen / Tag der offenen Tür mit Kindertrödelmarkt

Borken, 24. September 2009

Borken/Kreis Borken. NRW-Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) sandte schriftlich Grüße: Das neue „KARO“ (Kaufhaus Rotes Kreuz im Kreis Borken) an der Röntgenstraße 6 in Borken-Gemen unterstütze sein Haus nur allzu gerne: Integrative Arbeit sei nicht hoch genug zu bewerten, hieß es bei der offiziellen Eröffnung des KARO im Rotkreuzzentrum des DRK-Kreisverbandes Borken am 24. September vor zahlreichen Gästen aus Politik, Verwaltung und Wohlfahrtsverbänden.


Laumann: „Perspektivreicher Arbeitsplatz für Schwerbehinderte“

In einem dreiseitigen Begrüßungsschreiben hob Laumann das Engagement des DRK mit seiner eigens neu gegründeten Gesellschaft DRK-Integrationsbetriebe Region Borken GmbH hervor. DRK-Vorstand Anton Verschaeren las aus Laumanns Brief vor: „Sie bieten Menschen mit Schwerbehinderung einen perspektivreichen Arbeitsplatz. Sowohl im Café als auch im Kaufhaus gibt es sehr gute Einsatzmöglichkeiten“, schrieb Laumann, der jetzt terminlich verhindert war und im Juni an der Eröffnung des neuen DRK-Hauses teilgenommen hatte. Das Ministerium beteilige sich gerne mit einem Zuschuss von 100.000 Euro. Bis Ende Juli seien im Land bereits 54 Integrationsvorhaben mit 540 Arbeitsplätzen (350 für Schwerbehinderte) von seinem Ministerium positiv beschieden worden. - Das vollständige Grußwort lesen Sie hier -

Für schmale Geldbeutel – Mittagsmenü zu zivilen Preisen

500.000 Euro hat das DRK ins KARO investiert, 400.000 Euro Zuschüsse erhalten. Der Erfolg kann sich sehen lassen: Tausende Artikel werden übersichtlich auf 800 Quadratmetern und zwei Etagen präsentiert – „und die Preise sind schmalen Geldbeuteln angepasst“, betont Edith Holtkamp, mit Helgo Eiting Prokuristen der neuen Integrationsgesellschaft. „Es gibt gute Kleidung, alles, was zum Hausstand gehört und nebenan im neuen Bistro im Mehrgenerationenhaus ein komplettes Mittagsmenü zum zivilen Preis“, so das DRK in seinem Pressedienst.

„Größter Second-Hand-Laden im Kreis Borken“

Das KARO ist laut DRK-Prokuristin Edith Holtkamp „das größte Second-Hand-Geschäft im Kreis Borken“, als Integrationsbetrieb anerkannt, und das Deutsche Rote Kreuz hat zehn neue Arbeitsplätze geschaffen, davon fünf für Menschen mit Behinderung. Am Samstag, 26. September, wird das KARO von 10 bis 16 Uhr mit einem großen Kindertrödelmarkt und anderen Aktionen beim „Tag der offenen Tür“ der Bevölkerung gezeigt.

Landschaftsverband stützt integrative Arbeit im Kreis mit jährlich 20 Millionen Euro

Landesrat Matthias Münning als Vertreter des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bekräftigte einmal mehr, wie wichtig integrative Arbeit sei: „Nicht umsonst ziehen wir Arbeitgebern jährlich 40 Millionen sowie Städten und Kreisen 1,6 Milliarden Euro aus den Taschen, um mit 400 Millionen Euro Menschen in Werkstätten zu beschäftigen, davon etwa 2000 im Kreis Borken“, für die der LWL 20 Millionen Euro aufwände.

„KARO ist ein wunderbarer Grundstein“

Kreisdirektor Werner Haßenkamp fand kurz vor seiner Verabschiedung bei seinem letzten öffentlichen Termin, dass das Kaufhaus KARO ein solider und „wunderbarer Grundstein“ im DRK-Gebäude sei: „Hier erhalten auf Anhieb zehn schwer vermittelbare Menschen einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz – dies ist nicht hoch genug zu bewerten.“ Dass die Gebäude und Verkaufshallen Teile des früheren Kreisbauhofes auf dem Gelände an der Röntgenstraße geworden seien – „das ist für mich ein besonderes Erlebnis.“ Der scheidende Kreisdirektor hoffte und wünschte, dass das DRK die „einzigartige Atmosphäre“ der Kulturveranstaltungen in der alten „Möbelbörse“ an der Burloer Straße 3a – „als man unter Gelsenkirchener Barock in diesen herrlichen Plüschsofas versank“ – auch im neuen KARO hinbekomme.

Cafés in Barcelona und Paris – und in Borken-Gemen

Bei Café und Kunst denke man zwangsläufig an Metropolen wie Barcelona und Paris. „Und jetzt Borken-Gemen“, fügte Wolfgang Heiliger an, Geschäftsführer der Stiftung des Landes Nordrhein-Westfalen für Wohlfahrtspflege, die zum mehr als vier Millionen Euro teuren DRK-Zentrum einen erheblichen Zuschuss gegeben hatte. Das Geld sei in „diesem Zukunftswerk“, so Heiliger, gut angelegt: „Das Kaufhaus steht für Lebendigkeit. Hier fühlt man sich wirklich als Gast unter Freunden. Ich wünsche ein gutes wirtschaftliches Fundament, denn am Jahresende muss der Umsatz stimmen.“

Gefördert wurde das KARO von:

  • Aktion Mensch,
  • Stiftung Wohlfahrtspflege,
  • Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen,
  • Landschaftsverband Westfalen-Lippe,
  • Service-Punkt Arbeit des Kreises Borken.

Das KARO in Kürze:

  • größtes Second-Hand-Kaufhaus im Kreis Borken,
  • Arbeit für Behinderte und nicht behinderte Menschen,
  • barrierefreies Einkaufen,
  • mehr als einkaufen und essen: alle DRK-Angebote und Angebote des Mehrgenerationenhauses stehen offen,
  • gute Kleidung, Einrichtungen für den Haushalt oder komplettes Mittagsmenü im Bistro zu zivilen Preisen, auch für Käufer mit schmalem Geldbeutel,
  • Betriebe sind Begegnungsstätten,
  • immer neue Besonderheiten: zurzeit, bis 8. Oktober, Ausstellung „Losgehen – Ankommen“ (interkulturell, intergenerativ),
  • Kulturelles zusammen mit Kulturbüro „Gorilla“; die Planungen für 2010 laufen derzeit; Vereine, Künstler oder Aussteller können sich beim DRK melden.


www.kv-borken.drk.de

 

Fotos Eröffnung und Rundgang durchs KARO,
 

Tausende Artikel zu bezahlbaren Preisen: das KARO im Rotkreuzzentrum. Einige der Gäste machten es sich zur Eröffnung auf einer Couch-Garnitur bequem (von links): Helgo Eiting (DRK), MdB Johannes Röring, Borkens stellvertretende Bürgermeisterin Marie-Luise Ebbing, Wolfgang Heiliger (Geschäftsführer Wohlfahrtspflege), Anton Verschaeren, Edith Holtkamp (beide DRK), Kreisdirektor Werner Haßenkamp, Landesrat Matthias Münning. 


04.09.2009

Landtagsmitglied Bernhard Schemmer (CDU) lobt ehrenamtliches Engagement beim Roten Kreuz- Kreisverband: „Hilfe zur Selbsthilfe ist nach wie vor das Gebot der Stunde“

Gute Sozialarbeit ist auf Dauer nur in Kombination von Eigenverantwortung, bürgerlichem Engagement und dem Einsatz qualifizierter Fachkräfte leistbar. Diese Ansicht vertrat der Landtagsabgeordnete Bernhard Schemmer (CDU) aus Reken bei einem Besuch des neuen Rotkreuz-Zentrums in Borken.

„Jeder muss in der heutigen Gesellschaft seinen Beitrag leisten. Hilfe zurSelbsthilfe ist nach wie vor das Gebot der Stunde“, sagte Schemmer, der im Gespräch mit DRK-Vorstand Anton Verschaeren und Fachbereichsleiter für Fort- und Weiterbildung, Peter Ivankovic, eine Menge sozialer Themen anschnitt.

So kämen auf Dauer auch Träger von Kindergärten nicht um flexible Lösungen herum. Dies sei schon aufgrund der demografischen Entwicklung vorgegeben. Das Deutsche Rote Kreuz betreut über die Ortsvereine im Kreis Borken 15 Kindergärten mit mehr als 200 Beschäftigten. Schemmer: „Wenn drei Gruppen zu zweien zusammengelegt werden müssen, kann das Rote Kreuz mit seinen Einrichtungen darauf sicherlich flexibel reagieren.“

Derzeit werden in verschiedenen DRK-Gesellschaften insgesamt 265 Mitarbeiter beschäftigt. Zum DRK-Kreisverband gehören 17 Ortsvereine im Kreis Borken mit 1200 ehrenamtlich Tätigen. Die Ortsvereine unterhalten zudem 15 Kindertagesstätten mit 225 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen.

Schemmer betonte den „integrativen Ansatz“ des DRK: „Hier werden Menschen in ihrer Einzigartigkeit mit all ihren Begabungen und Talenten gesehen und entsprechend ihrer individuellen Entwicklung gefördert und unterstützt. Das DRK gibt jedem Menschen die Hilfestellung, die er braucht.“ Hervorzuheben sei das breite Angebot für Menschen in der Region: ob für Arbeit Suchende, kranke oder gesunde Kinder, Familien oder im Bereich der Weiterbildung.

Besonders lobte das langjährige Landtagsmitglied die Schulsozialarbeit des DRK. Sehr gute Erfahrungen habe seine Heimatgemeinde Reken mit der seit Jahren dort tätigen DRK-Mitarbeiterin gemacht. Nachdem der Kreis zu Beginn des neuen Schuljahres die Verantwortung an die Kommunen abgegeben habe, werde der Draht sicherlich noch enger. Das Modell des DRK zum Teil Drittmittel zur
Finanzierung einfließen zulassen, hob DRK-Vorstand Verschaeren hervor, sei auf Dauer ein Erfolgsmodell: In Reken (Monika Schepers) und Rhede (Petra Paweletzki) seien sehr gute Erfahrungen gemacht worden; in Isselburg liefe derzeit die Bewerbungsphase. Verschaeren: „Wir haben die Erfahrung und bündeln die Kräfte.“

Bei einem Rundgang durch das DRK-Zentrum zeigte sich MdL Schemmer erfreut über das große Angebot des DRK, von der Weiterbildung über Werkstätten bis zum KARO (soziales Kaufhaus des Roten Kreuzes).


13.09.2009

DRK-Projekt als eines der besten bundesweit ausgezeichnet: „Deutsch für den Alltag – ein Sprachtraining für Migranten“

Zu den ersten zehn von 90 Teilnehmern am bundesweiten DRK-Wettbewerb für herausragendes soziales Engagement „Engagiert im Ehrenamt“ gehörte ein Projekt des DRK-Kreisverbandes Borken: „Deutsch für den Alltag – ein Sprachtraining für Migranten“. Es gehörte zum Modellprojekt „Idee durch Ehrenamt (IDEe)“, das für drei Jahre angelegt war und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert wurde. Die Leitung hatte Anna Lemberski, berichtete das Deutsche Rote Kreuz in einer Pressemitteilung.

In den drei Jahren besuchten demnach 145 Teilnehmer aus 27 Nationen die von Lehrerinnen und Lehrern ehrenamtlich angebotenen Sprachkurse und Hausaufgabenhilfen. Für diese Leistung wurde dem DRK-Kreisverband Borken vom Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes in einer feierlichen Stunde in Berlin eine Urkunde verliehen.

Diesen Dank gab die Geschäftsführung des DRK, vertreten durch die Prokuristin Edith Holtkamp, an die Projektleitung und die ehrenamtlichen Lehrkräfte in einer geselligen Runde im Rotkreuz-Wohlfahrtszentrum weiter. Sie bedankte sich für das große freiwillige Engagement. Holtkamp: „Ich hoffe, dass dies auch in Zukunft im Sinne der Menschlichkeit fortgeführt werden kann.“

Mit einer Urkunde wurden folgende Ehrenamtler aus Borken und dem Kreis ausgezeichnet: Mariana Dzambić, Ludger Henneken, Doris Neumann, Gisela Schallert, Gabriele Sommerlad, Claudia Tombeil.

Das Projekt besteht weiter – auch nach Ende der Förderung. Es wird durch Iris Schlautmann vom DRK begleitet. Wer Interesse an einer Mitarbeit im Ehrenamt für Migranten hat, kann sich an Iris Schlautmann wenden, Telefon 02861/8029-316.


Dank des DRK an ehrenamtlichen Einsatz von Lehrkräften für soziales Engagement (ganz links: Edith Holtkamp, Mitglied der Geschäftsführung)
 


05.08.2009

Waldspielgruppe in Borken-Gemen startet am 25. August

Auch nach den Sommerferien können Eltern und Kinder ab zwei Jahren wieder an der Waldspielgruppe, die vom DRK-Bildungswerk im Sternbusch in Gemen angeboten wird, teilnehmen.

In der Waldspielgruppe können Kinder nach Herzenslust im Wald toben, singen, spielen, basteln und beobachten, was sich im Wald so tut.

Beginn: Dienstag, 25. August, von 9.15 bis 10.45 Uhr, zehn Termine.

Für Nachfragen und Anmeldungen können sich Interessierte an das DRK-Bildungswerk, Telefon 02861/8029-200, wenden oder unter www.drk-bildungswerk.de weitere Infos finden und sich ebenfalls anmelden.


02.08.2009

Loslösegruppen beim DRK-Bildungswerk

Nach den Sommerferien können Kinder wieder an einer Loslösegruppe von Bärbel Weigel teilnehmen. Die Gruppe startet ab Montag, 24. August, 9 Uhr bis 11.15 Uhr.

Eltern, die ihre Kinder an zwei Tagen in die Loslösegruppe geben möchten, können auch am Freitag ihre Kinder anmelden. Wer beide Tage bucht, erhält zehn Prozent Rabatt vom Bildungswerk. Die Loslösegruppe findet im Spielgruppenraum des DRK-Bildungswerkes am Nordring 2-4 statt.

Für Nachfragen, Beratungen und Anmeldungen können sich Interessierte an das DRK-Bildungswerk, Telefon 02861/8029-200, wenden oder unter www.drk-bildungswerk.de weitere Informationen finden und sich ebenfalls anmelden.
 


02.08.2009

Zurück in den Beruf – ein Informationsmorgen für Frauen beim DRK

Zu einem Inforrmationsmorgen lädt das DRK-Bildungswerk im Kreis Borken Frauen ein, die in den Beruf zurückkehren möchten.

Termin: Dienstag, 8. September, von 9 bis 11.30 Uhr. Die Veranstaltung findet im DRK-Wohlfahrtszentrum in Borken, Röntgenstraße 6, unter Leitung von Christel Büning (DRK) und
Karin Hartmann (Arbeitsagentur Coesfeld) statt. Die Gebühr beträgt fünf Euro.

Für Nachfragen, Beratungen und Anmeldungen können sich Interessierte an das DRK-Bildungswerk, Telefon 02861/8029-200, wenden oder unter www.drk-bildungswerk.de weitere Informationen finden und sich ebenfalls anmelden.


30.07.2009

Wirtschaftsenglisch beim DRK-Bildungswerk

Für Teilnehmer mit soliden Vorkenntnissen – mindestens fünf Jahre Schulenglisch – bietet das DRK-Bildungswerk ab Montag, 7. September, von 16.30 bis 18 Uhr einen Kurs Wirtschaftsenglisch an.

Es werden laut DRK-Pressemitteilung alle wichtigen Themen des täglichen Umgangs im Geschäftsleben behandelt. Notwendige grammatische Themen werden aufgefrischt, Hörverständnis trainiert und adäquate Texte bearbeitet. Der Kurs findet im Rotkreuz-Wohlfahrtszentrum, Röntgenstraße 6 in Borken, statt.
Für diesen Kurs kann ein Bildungsscheck beantragt werden. Termine vergibt das DRK-Bildungswerk auf Anfrage.

Für Nachfragen und Anmeldungen können sich Interessierte an das DRK-Bildungswerk, Telefon 02861/8029-200, wenden oder unter www.drk-bildungswerk.de weitere Infos finden und sich ebenfalls anmelden.
 


21.07.2009

Schnelleinsatzgruppe (SEG) gleich dreimal im Einsatz

Gleich zu zwei Unfällen und einer Hilfeleistung mussten die Löschzüge aus Anholt und Isselburg sowie die DRK-Schell-Einsatzgruppe am 2. Juli 2009 ausrücken. Um 9.13 Uhr kam ein mit sieben Niederländern besetzter Fiat Minivan auf der A3 in Höhe des Parkplatzes Wittenhorst bei Helderloh ins Schleudern, überschlug sich und landete auf der Fahrerseite. Unfallursache könnte ein Reifenschaden am Fiat sein, der Wagen wurde von der Polizei sichergestellt um weitere Ermittlungen durchführen zu können.
Die DRK-Einsatzkräfte versorgten die verletzten Insassen des Minivans. Ein 15-jähriger Junge wurde von Hubschrauber Christoph 9 ins Krankenhaus nach Duisburg geflogen. Auch die 28-jährige Fahrerin aus Den Haag wurde schwer verletzt, ihre 35-Jährige Beifahrerin aus Gauda dagegen nur leicht. Die sieben Niederländer waren Teil einer Schülerreisegruppe, die mit einem Reisebus und dem Minivan auf dem Weg zu einem Freizeitpark in Bottrop waren. Die Mitreisenden im Reisebus wurden kurzfristig ebenfalls durch die Angehörigen der DRK-Schnelleinsatzgruppe betreut.
Bis 10.55 Uhr musste die Fahrbahn Richtung Hamminkeln gesperrt bleiben. Es entstand ein bis zu fünf Kilometer langer Stau. Die Autofahrer wurden ab der Anschlussstelle Rees abgeleitet. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 10000 Euro.

Fast zeitgleich traf die zweite Alarmierung ein: Ein Notfall im Isselburger Stadtgebiet. Ein Rettungswagen aus Emmerich anfahren musste, wurden zwei Helfer des DRK als "First-Responder" vorab zum Notfall geschickt. So konnte der Patient schon vor Eintreffen des Regelrettungsdienstes optimal versorgt werden.

Auf dem Rückweg vom ersten Einsatz wurde die Freiwillige Feuerwehr gegen 10.30 Uhr zu einem brennenden Auto gerufen, das auf der A3 in Fahrtrichtung Hamminkeln in der Abfahrt Isselburg stand. Der Fahrer, ein Mann aus Amstelveen, hatte Qualm bemerkt der aus dem Motorraum dran. Kurz darauf stand der Renault voll in Flammen. Die Feuerwehr löschte es im Schaum. Seinen Wohnwagen konnte der Mann selbst noch rechtzeitig abkoppeln, sodass dieser vom Feuer verschont blieb. Der Fahrer des in Brand geratenen PKWs und eine weitere anwesende Person wurden von zwei Einsatzkräften des DRKs ebenfalls versorgt.

Bildmaterial www.blaulichtreporter.de

 


12.07.2010

Vier Studentinnen legen Studie vor: Wie können die Integrationsbetriebe des DRK Borken „Cafe Henry“ und das „KARO“ besser vermarktet werden?

100-Stunden-Projekt für bessere Marketingmöglichkeiten

Ein 100-Stunden-Projekt, das doch ein wenig mehr Zeit in Anspruch nahm, und verwertbare Ergebnisse lieferte: Vier Studentinnen des Bocholter Berufskollegs am Wasserturm haben auf etwa 100 Seiten dokumentiert, wie das KARO (Soziales Kaufhaus Rotes Kreuz) und das „Café Henry“ in Borken besser vermarktet werden kann.

Lena Sieverdingbeck (Borken), Birgit Nießing (Stadtlohn), Nicole Kollek und Jacqueline Wolsing (beide Bocholt) fanden heraus, dass der Standort an der Röntgenstraße 6 in Borken-Gemen – auf dem Gelände des früheren Kreisbauhofes – vor allem besser beworben werden solle: zum Beispiel durch Radiowerbung, ausführlichere Beschilderung, mit Aktionen wie einer Tauschbörse. „Die vorhandenen Werbeträger müssten unserer Ansicht nach effektiver eingesetzt und breiter gestreut werden“, sagten die vier Abendschul-Studentinnen der Fachschule für Wirtschaft bei der Übergabe ihrer Studie gegenüber Edith Holtkamp, Prokuristin beim DRK und verantwortlich für das soziale Kaufhaus. Das KARO zeichnet sich durch niedrige Preisgestaltung aus; in ihm wird eine Großauswahl qualitativ hochwertiger Second-Hand-Artikel angeboten.

Das Einzugsgebiet für das KARO umfasse etwa 20 Kilometer, heißt es in der Studie. Die Vier, die nach sechs Semestern neben ihrer normalen beruflichen Tätigkeit als staatlich geprüfte Betriebswirte die Weiterbildung abschließen werden, hatten unter anderem KARO-Kunden für ihre Studienzwecke befragt. „Diese Projektstudien sind bewusst so angelegt, dass die mitarbeitenden Firmen tatsächlich auch einen Mehrwert davon haben“, erklärte Projektbegleiter Kay Dumke, Diplom-Handelslehrer am Bocholter Berufskolleg, im KARO.

Und Edith Holtkamp, Prokuristin beim Roten Kreuz, hat für das KARO neue Erkenntnisse erhalten, welche Marketingmaßnahmen gefördert werden sollen: „Wir sind darin bestärkt worden, unsere Öffentlichkeitsarbeit zu forcieren, damit auch in Zukunft die Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung in den Integrationsbetrieben des DRK Borken durch eine steigende Kundschaft gesichert werden. Die Studie war für uns sehr hilfreich, und die vier jungen Damen haben sich in mühevoller Kleinarbeit mit dem KARO und dem Cafe Henry auseinandergesetzt.“


Marketingstudie an das DRK übergeben, damit Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung gesichert werden: DRK-Prokuristin Edith Holtkamp nimmt die Ausarbeitung von Studentin Birgit Nießing (Stadtlohn) entgegen; auf der Coach daneben vom Bocholter Berufskolleg am Wasserturm Jacqueline Wolsing (Bocholt), Lena Sieverdingbeck (Borken), Lehrer Kay Dumke und Nicole Kollek (Bocholt) sowie Mitarbeiter des DRK im (sozilaen) Kaufhaus Rotes Kreuz (KARO)


Aktuelles

25.01.2012

„Mein Handy“ – individueller Handykurs für Senioren

Das Handy ist ein Multi(media)talent, das neben dem „einfachen“ Telefonieren auch Bilder, Videos und viel mehr erstellen kann. » weiter


24.01.2012

Pre-Intermediate Business Englisch startet beim DRK-Bildungswerk

Das DRK-Bildungswerk bietet neu einen Sprachkurs „Pre-Intermediate Business Englisch“ zur Zertifizierungsvorbereitung B 1-Business an. » weiter


24.01.2012

Türkisch für Einsteiger: Neu beim DRK-Bildungswerk

Das DRK-Bildungswerk bietet zum Jahresanfang einen Sprachkurs „Türkisch für Einsteiger“ am Standort Bocholt an. » weiter



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