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DRK-Projekt „Selbstbewusst in die Ausbildung starten“ kommt gut an Erste Einladung der Wirtschaftsförderung findet sehr gute Resonanz
Die Resonanz war mehr als positiv: Gut 30 Vertreter von Unternehmen, Banken, Kreishandwerkerschaft und der Gemeinde Velen folgten der Einladung zum ersten Unternehmerfrühstück in der Paulushauptschule Ramsdorf. Eingeladen hatte die Wirtschaftsförderung der Gemeinde Velen, viele Informationen gab es in der Schule durch Alexandra Dürrbaum vom Roten Kreuz. Sie betreut dort das dreijährige Projekt der DRK Soziale Arbeit und Bildung im Kreis Borken gGmbH „Selbstbewusst in die Ausbildung starten“, das von der Deutschen Bank Stiftung maßgeblich unterstützt wird.
Und es blieb nicht nur beim leckeren Frühstück und dem Besuch des Technikraums: Drei Unternehmer aus den Branchen Kfz, Zweirad und Heizung/Sanitär suchen Azubis zum kommenden Ausbildungsjahr im August/September. Weitere Gespräche scheinen programmiert.
„Wir sind sehr zufrieden mit dieser ersten Veranstaltung“, berichtete Alexandra Dürrrbaum im DRK-Pressedienst: „Die Gäste waren vor allem vom Engagement der Schüler überrascht.“ Die waren schon um 7 Uhr in die Paulusschule gekommen, um Brötchen zu schmieren und Kaffee zu kochen. Eine Selbstverständlichkeit für die Hauptschüler: Einige von ihnen waren auch im Vorjahr in den Sommerferien in die Schule gekommen, um damals Jörg Eduard Krumsiek, den Geschäftsführer der Deutsche Bank Stiftung aus Frankfurt am Main, von dem guten Projekt des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Borken zu berichten.
Die Rotkreuz-Mitarbeiterin informierte die Besucher aus erster Hand über Inhalte der beruflichen Vorbereitung. Das machte Eindruck. Alexandra Dürrbaum: „Ich hoffe, wir haben den Kieselstein ins Rollen gebracht, der zum Felsbrocken in Sachen Ausbildung werden könnte.“
Am 12. März ist das nächste Gespräch geplant: ein Runder Tisch in der Paulusschule mit Firmenchefs, Handwerk, Wirtschaftsförderung, Schule und Gemeinde.
Fakten zum Hintergrund des Projekts:
„Selbstbewusst in die Ausbildung starten” ist eine von der Deutsche Bank Stiftung finanzierte Fördermaßnahme. Sie soll jungen Leuten mit Handicaps helfen, den durchaus schwierigen Spagat zwischen Schule und Ausbildung zu meistern. Dieses wird in einem Modellversuch mit unterschiedlichen Ansätzen an drei Standorten in Deutschland durchgeführt. Das DRK-Modell ist in seiner Form bundesweit einzigartig, hieß es im DRK-Pressedienst. Partnerschaftsschule ist neben der Paulushauptschule Velen-Ramsdorf zudem die Friedensschule in Rhede.
Die beiden DRK-Mitarbeiterinnen Lina Bofenschen (Friedensschule Rhede) und Alexandra Dürrbaum (Paulusschule Ramsdorf) betreuen das Projekt über drei Jahre, Projektbeginn war 1. Juli 2010. Verschiedene Kontakte zu Firmen in Velen, Ramsdorf und der Region konnten geknüpft werden.

Unternehmerfrühstück in der Ramsdorfer Paulusschule: Einige Firmenchefs wollen Schülern eine Ausbildung anbieten.
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