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Kreisverband Borken e.V. Röntgenstr. 6 46325 Borken Telefon 02861 8029-0 Telefax 02861 8029-115

Jahr 2009

Rotkreuz-Zentrum des DRK-Kreisverbandes eröffnet

Sozialminister Karl-Josef Laumann: „Das Haus ist eine Augenweide“

Mit einer großen Festveranstaltung hat der Kreisverband Borken des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) die Eröffnung des Rotkreuz-Zentrums in Borken an der Röntgenstraße 6 mit zahlreichen Honoratioren aus Wohlfahrtsbereich, Wirtschaft, Politik und Verwaltung gefeiert. Drei Tage später zum „Tag der offenen Tür“ kamen Tausende von Besuchern, um sich die neuen Gebäude anzusehen und übers DRK zu informieren, teilte das DRK in seinem Pressedienst mit.

Der Vorsitzende des Präsdiums des DRK-Kreisverbandes, Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow, führte durch den Nachmittag und begrüßte die vielen Gäste.

Prominentester Teilnehmer im neuen „KARO“ (Kaufhaus Rotes Kreuz) war der nordrhein-westfälische Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU). Er lobte die Arbeit der Wohlfahrtsverbände und das neue DRK-Zentrum: „Das Haus ist eine Augenweide. Es motiviert zur Mitarbeit.“ Über die Stiftung Wohlfahrtspflege sei das Land beteiligt, und die Gelder seien gut angelegt.

Dr. Jörg Twenhöven, Präsident des DRK-Landesverbandes, forderte, dass die Arbeit des Ehrenamtes gerade auch im DRK wesentlich stärker in der Öffentlichkeit herausgestellt werden müsse. „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich Menschen in Verbundenheit mit dem DRK in ihrer Freizeit ausbilden lassen und ständig in Rufbereitschaft stehen, um anderen zu helfen. Wichtig ist, dass sich Menschen engagieren. Bei unseren eigenen Leuten setzen wir das oft als selbstverständlich voraus.“

Der Kreisverband Borken sei einer der Vorzeigeverbände, sagte der frühere münstersche Bezirksregierungschef. „Hier wird gute Arbeit geleistet, und es werden gute Ideen umgesetzt. Es sind viele neue Angebote auf den Weg gebracht worden, eines davon ist wellcome, die Betreuung junger Familien.“ Dass das Rotkreuz in diesen Wochen das 150-jährige Bestehen feiere und der Kreisverband Borken den Umzug ins neue Haus – „das ist ein schöner Zufall, den konntet ihr allerdings nicht planen.“

Kreisdirektor Werner Haßenkamp ging auf den Neu- und Umbau der Gebäude ein, in denen vormals der Kreisbauhof beheimatet war: „Wo wir jetzt sitzen, standen früher Unimogs und lagen im Winter Berge von Salz. Es hat sich viel getan, und ich muss sagen, es ist ein attraktiver Ort geworden.“ Er sei überzeugt, dass sich der Geist des Neuen fortsetzen lasse – „dann wird sich Gutes entwickeln.“

Das DRK sei verlässliches und wichtiges Pendant, wenn es um Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in der Zusammenarbeit mit dem Servicepunkt Arbeit gehe, den der Kreis als Optionskommune betreibe: „Das geht nur mit einem solch starken Partner wie dem DRK.“

Rolf Lührmann, auch Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Borken, bekannte als Bürgermeister Borkens: „Es war eine gute und richtige Entscheidung, den Standort Borken beizubehalten. Das DRK und deren Mitarbeiter hätten sich den „Erfolg verdient, den sie mit dem Neubau dieses Zentrums angestrengt haben.“

Bernhard Tenhumberg, stellvertretendes Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW und CDU-Landtagsabgeordneter, betonte, dass das Stiftungsgeld bei diesem Großprojekt – bei Baukosten von gut vier Millionen Euro – gut angelegt worden sei. Seit 1974 würden Gelder aus Spielbanken für soziale Zwecke verwandt, 643 Millionen Euro für 560 Projekte. Das jährliche Zuschussvolumen betrage etwa 25 Millionen Euro, laut Tenhumberg mit passendem Motto: „Durch helfen leben.“

 

DRK-Eröffnungsveranstaltung zum neuen Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6, Borken


Eröffnung des DRK-Zentrums (von links): Bernhard Tenhumberg, MdL und Mitglied im Stiftungsrat Wohlfahrtspflege NRW, Dr. Klaus-Peter Schulz-Gadow, Vorsitzender des DRK-Präsidiums, Kreisverbands-Vorstand Anton Verschaeren, Landessozialminister Karl-Josef Laumann, Ex-Kreisgeschäftsführer Bernhard Lensing, DRK-Ehrenvorsitzender Raimund Pingel, Landesverbandspräsident Dr. Jörg Twenhöven

Fotos: DRK-Kreisverband
 

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